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Dienstag, 23. Mai 2023

The Twelve Fairies Review

The Twelve Fairies 

Story:

 

King Evil (?) will Buddha töten. Lotus Guard Bai Ma (Shadow Liu Chih-Yu) macht sich auf ihrer Reise, um King Evil zu stoppen, auf die Suche nach den 12 Animals (Cheng Hoi-Yuen, Yang Hsiung, An An, Lin Hsiao-Lu, Siu Huen, Lee Chih-Chi, Liu Chi-Han, Lin Kuang-Yung, Hsu Yu-Ta, Liu Chun, Cheng Tung-Chuen, Pang San), welche sie im Kampf unterstützen sollen…

 

Meine Meinung:

 

The Twelve Fairies ist Chiu Chung-Hings letzter Film, wie es scheint. Zuvor hat Chiu Chung-Hing dem Fan bereits sehenswerte und effektgeladene Fantasy-Action aus Taiwan spendiert. Man denke da nur an Titel wie A Heroic Fight, Hello Dracula, The Child of Peach oder Magic of Spell. Auch an anderen Fantasy-Filmen und/oder normalen Filmen wie Shaolin Drunkard, The Miracle Fighters oder Secret Rivals 3 war er beteiligt. Ab 1990 wurde es dann leider leise um Chiu Chung-Hing.

 

The Twelve Fairies ist im Grossen und Ganzen gut. Es sei aber gesagt, dass der Film klar schlechter als z.B. The Child of Peach plus Fortsetzungen, Kung-Fu Wonder Child oder King of the Children ist. Das liegt daran, dass es weitaus weniger Action/Effekte und vor allem auch weniger Lin Hsiao-Lu (Iceman Cometh, Horrible High Heels, Dragon Kid, The War Dogs, Strange Tales of Ghosts, Haunted House Elf, The Dignified Killers, Wandering Heroes) zu sehen gibt. Das ist ähnlich wie in The Expendables. Wenn sich jemand wie Lin Hsiao-Lu den Film mit elf weiteren Co-Stars plus Shadow Liu Chih-Yu teilt, dann kann sie ja auch nicht nur im Mittelpunkt stehen.

 

Dem Film hätte ich meinen Augen deutlich mehr Action-Szenen gut getan. Davon gibt es im ¼ zu sehen (u.a. auch ein Kämpfe gegen Zombies) und dann eigentlich fast erst im Finale wieder. Und das ist zu wenig. Der Mittelteil wird von Klamauk dominiert und den verschiedenen Tier-Charakteren. Zuweilen verschwindet der von Lin Hsiao-Lus gespielte Charakter auch einfach um erst kurz vor dem Finale wieder aufzutauchen. Die anderen Tier-Figuren sind deutlich weniger interessant und teilweise auch nervend.

 

Nebst Lin Hsiao-Lu sind nur zwei weitere Namen eine Erwähnung wert. Zum einen die damals, wenn ich es richtig gerechnet habe, 12jährige Shadow Liu Chih-Yu, die dazumal vor allem mit den Hello Dracula Filmen grosser Erfolge feierte (Hello Dracula, Hello Dracula 2, Hello Dracula 3, Hello Dracula 4, Hello Dracula 5, Hello Dracula Serie). Sie spielt die Hauptrolle Lotus Guard. Und als Priester (am Anfang des Filmes) ist Venom-Star Lu Feng (Crippled Avengers) in einer Kurzrolle zu sehen.

 

Der Film startet mit einer Zeichentrick-Animation und erinnert dabei hier und da an grössere Vorbilder wie Tom und Jerry sowie Looney Tunes (Road Runner). In der Sequenz wird die Legende der 12 Animals erzählt. Für westliche Zuschauer geht’s doch etwas zu schnell, aber amüsant und origineller Beginn in den Film. Der Humor ist einerseits grenzdebil doof, auf der anderen Seite auch mit Folter oder Nackt-Szenen (Hinterteile) gemixt. Unausgegorener Mix wie die Fans es aus dem Genre nicht anders kennen und manchmal auch mögen. 

 

Die Kostüme, CGI-Effekte, Gimmicks der Kämpfer und Monster-Masken (der Kopf von King Evil erinnerte an das Monster aus Story of Ricky), besonders im Finale, sind cool, fantasievoll, charmant und genau nach meinem Geschmack. In der Szene geht es, für einen "Kinderfilm", hier und da auch recht blutig her und zu, wenn praktisch alle Tier-Charaktere sterben…

 

Fazit: Wer Child of Peach und Co. mochte, sollte die Erwartungen reduzieren. Dann kann The Twelve Fairies auch trotz "zu wenig Lin Hsiao-Lu" Spass machen!

 

Infos:

 

O: Xin Shi Er Sheng Xiao

 

Taiwan 1990

 

R: Chiu Chung-Hing

 

D: Cheng Hoi-Yuen, Yang Hsiung, An An, Lin Hsiao-Lu, Siu Huen, Lee Chih-Chi, Liu Chi-Han, Lin Kuang-Yung, Hsu Yu-Ta, Liu Chun, Cheng Tung-Chuen, Pang San, Lu Feng

 

Laufzeit der HK-LD: Ca. 92 Min.

 

Gesehen am: Feb. 2016 / Neusichtung am: 20.04.23

 

Fassungen: Für die 2. Sichtung lag mir nun erstmals die HK-LD von Mei Ah vor = Mandarin/Canto mit festen englischen und chinesischen Subs, Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität. Als Alternative gibt es vom gleichen Label noch die VCD (welche ich nun verkaufe) und eine LD aus China (vom Mei Ah China Ableger-Label Guangzhou Tung Ah), die wohl 1:1 der HK-LD entsprechen dürfte. Eine DVD, Blu-Ray und/oder deutschsprachige Fassung gibt es nicht (Stand: April 2023).

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