Nach fünf Stunden Schlaf erwachte ich um 08.00 Uhr (Lärm durch andere Hotelgäste und Putzfrauen), blieb aber noch bis um 09.00 Uhr liegen. Ich holte mir einen Gratis-Kaffee (gibt es auf jedem Stockwerk plus Wasserflaschen) und schrieb die letzten Berichte und da ich schon nachts Vorarbeit geleistet hatte, ging ich um 11.30 Uhr im Hotel essen. Das habe ich mir vorgenommen, als ich die Speisekarte und Bilder der Fleischgerichte des Restaurants gesehen habe. Ich nahm das Rindsfilet (300g, Medium gebraten) mit Sweet Potato Fries. Zum Fleisch gab es drei Sossen dazu. Auf eine Vorspeise und Dessert habe ich verzichtet. Das Essen war sehr gut. Danach ging ich ins Hotelzimmer und legte noch ein Powernap hin.
Danach machte ich mich auf den Weg zum ersten von vier Filmen. Von diesem habe ich unbewusst mehr erwartet. Leider konnte Incomplete Chairs die unbewussten Erwartungen nicht erfüllen. Das war mein erster Film im Kino Odeon, in welchem am Samstag noch eine Filmbörse stattfinden wird. Nach der Sichtung ging ich in die danebenliegende Bäckerei Konditorei Frei und genoss ein Dessert und einen Cappuccino und bereitete das Review für Incomplete Chairs vor. Danach war Dolly an der Reihe. Der führt zusammen mit anderen Filmen das Rating der bisher besten Filme (6/10) an, auch wenn noch keine Kracher oder Filme für die Sammlung dabei sind. Nach Dolly ging ich ins Hotel und schrieb bereits das Review.
Auffallend war, dass es zum Teil wenig Zuschauer hat. Ob es daran liegt, dass nun gleichzeitig drei Vorstellungen (mit der kleinen Suite sogar vier) laufen? Gut möglich. Das betrübt die Veranstalter jedoch, wenn Filme gezeigt werden, und die Vorstellung halb leer ist, was ich auch verstehen kann. Ein Filmfestival will wachsen. Ob mehr Tickets verkauft wurden, wird sich am Ende des Filmfestivals zeigen. Das Wetter war heute noch wie vor gut, aber von kaltem Wind begleitet. Meine Erkältung hält an. Auf den nächsten Film (Omukade) freute ich mich fast am meisten. Dennoch nur ein weiterer 6/10 Kandidat.
Zuvor kaufte ich mir in der Apotheke noch Baldrian Tropfen. Für den Fall der Fälle. Da ich bis Dienstagmorgen sechs Nachtdienste geleistet habe, ist es gut möglich, dass ich einige Tage brauche, um den Rhythmus zu wechseln (wobei ich bisher alle Vorstellungen ohne grössere Schläfrigkeit überstanden habe). Zeit für einen kurzen Spaziergang lag auch noch drin. Der letzte Film (Mad Mask) lief im Salzhaus. Der lief nur einmal und war sehr abgedreht. Dank der kurzen Laufzeit war ich schon vor 00.00 Uhr wieder im Hotel. Und ich verbrachte diesmal eine sehr gute Nacht und schlief acht Stunden durch.
















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