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Sonntag, 21. Mai 2017

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Bruce Li – Die Killerkralle Review

Bruce Li – Die Killerkralle

Story:

Ein Kampfschullehrer (Bruce Li) und dessen Freunde (Carl Scott und Lo Meng) legen sich mit einem HKer Kämpfer und Gangster (Ku Feng) an…

Meine Meinung:

Dieser Old School Eastern hat mir gut gefallen – typische 70er Jahre Low Budget Ware, welche jedoch im Modernen HK (natürlich 70er Jahre) angesiedelt ist und daher zum klassischen Setting, welches viele Kung Fu Filme vertraten, eine willkommene Abwechslung darstellt.

Und natürlich wird auch Bruce Lee gehuldigt – so auch das deutsche Titel des Filmes Bruce Li – Die Killerkralle oder der Name der Figur (Bruce, der im Film auch Bruce Lee Fan ist) oder die Wahl des Darstellers («Bruce Li»). Der Film hat mit gut gefallen. Es gibt sehr viele Trainings- und Kampfszenen zu sehen, welche zuerst alle solide in Szene gesetzt sind.

Doch im Verlauf der Story nimmt die Qualität zu – vor allem durch die drei Killer des Gangsterbosses, der gekonnt von Shaw Brothers legende Ku Feng gespielt wird (ebenso mit dabei von den Shaw Brothers: Venom Star Lo Meng). Mit ihnen muss sich Bruce Li harte Kämpfe führen, ehe er schwer verletzt und seine Freundin getötet wird – danach ist die Zeit der Rache und des harten Trainings gekommen. Viel Schmuddel in Form von Nacktszenen und exotische Einflüsse (der schwarze Gweilo) und harte Kämpfe im Finale machen Bruce Li – Die Killerkralle zu einem kurzweiligen, anspruchslosen Filmvergnügen welches Old School Kung Fu Film Fans absolut zu empfehlen ist.

Infos:

O: Bei Po

HK 1977

R: Hua Shan

D: Bruce Li, Ku Feng, Au-Yeung Pui-San, Lo Meng, Carl Scott, Shaw Yin-Yin

Laufzeit der deutschen DVD: 90:14 Min.

Gesehen am: 19.04.17

Fassungen: Die deutsche DVD bietet: Wendecover, Uncut Fassung, Deutscher Ton (sehr starke Synchro ist Film saufwertet), Englischer Ton, alternatives Ende, alternative Szenen, Texttafeln zu der Rekonstitution der Fassung. Der Film ist aus mehreren Quellen zusammengefügt worden und sieht meistens gut bis sehr gut aus (Ausnahme sind paar ganz wenige Nachtszenen die zu dunkel geraten sind).

To Live and Die in Tsimshatsui Review

To Live and Die in Tsimshatsui

Story:

Ein Undercover Cop (Jacky Cheung) beginnt an seiner Mission zu zweifeln – die neue Rolle steht ihm gut, seine Freunde (u.a. Roy Cheung und Tony Leung Ka-Fai, der ebenfalls ein Undercover Cop ist) stehen zu ihm, er gehört zur Familie. Negativ beeinflusst wird Jacky von seinem Boss und der Tatsache, dass es auch in der Beziehung schlecht läuft…

Meine Meinung:

Dieses Triaden Drama fand ich nur durchschnittlich. Die Laufzeit war zu lang, es gab zu wenig Action, Soundtrack gefiel mir nicht und die Figuren waren nicht durchs Band überzeugend – das Ende missfiel mir auch. Auch der Verlauf der Story und die Dramatik, die generiert werden soll, funktioniert nicht immer (z.B. am Ende), zwischendurch klappt es jedoch (die Kinoszene als Jacky Cheung erfährt, dass Sing Fui-on erschossen wurde).

Action hätte es mehr geben dürfen. Halt typische Triaden Actionszenen die zu sehen sind. Von den Figuren war Jacky Cheung am besten – er war, wenn auch nicht immer, am überzeugendsten. Und auch die Nebenrollen fand ich gut besetzt (Shing Fui-On, Xiong Xin-Xin natürlich als Gangster).

Roy Cheung spielt seine typische Rolle ab – aber bekommt zu wenig Screentime und Tiefe, um sympathisch zu wirken. Schlecht, und wirklich schlecht und deplatziert empfand ich Tony Leun Ka-Fai, der mir teilweise auch in anderen Filmen nicht sympathisch ist. Hier hat er mich in jeder Szene genervt, da einfach total unglaubwürdig. Das war sicherlich das Hauptproblem, weshalb ich den Film nur durchschnittlich fand. Ihn und seine Szenen hätte man weglassen können, tragen nicht viel zur Story bei, wäre somit auch kurzweiliger und actionreicher gewesen.

Fazit: Nur Durchschnitt, kein Must Have Titel!

Infos:

O: San Bin Yuen Yan

HK 1994

R: Andrew Lau

D: Jacky Cheung, Tony Leung Ka-Fai, Roy Cheung, Shing Fui-On, Xiong Xin-Xin

Laufzeit der HK VCD: 100:35 Min.

Gesehen am: 19.04.17

Fassungen: Mir lag die HK VCD vor = Uncut, durchschnittliche Bildqualität, mind. 2x Tonzensur, O-Ton, englische Subs. Gibt u.a. noch VHS in USA, UK und in HK noch eine LD – DVD unbekannt. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: April 2017).