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Sonntag, 31. Mai 2026

Fists of Kill

Fists of Kill

Story:

Pai Wu Tin (Dorian Tan Tao-Liang) bietet sich bei einem Lord (Ma Chi) als Bodyguard an und schafft es, diesen zu überzeugen. In Wahrheit ist Pai Wu Tin ein Undercover-Agent, der sich später mit Rebellen (u.a. Judy Lee) zusammen tut um den Lord und ausländische Elemente zu bekämpfen…

Meine Meinung:

Aka Fist of Kill. Aka Sunset in the Forbidden City. Fists of Kill scheint ein eher seltener Eastern zu sein. Man findet kaum Reviews zum Film und auch auf Letterboxd wurde der nur von vier Usern als «gesehen» markiert. Der Mitte der 70er Jahre Film aus Taiwan von Lin Pai hat mich leider nicht überzeugt, obwohl ich bei dem Genre meistens leicht zu befriedigen bin. Lin Pai hat nebst Fists of Kill nur zwei weitere (laut Filmdatenbanken) Filme realisiert. Mit anderen Worten war Fists of Kill wohl kein grosser Erfolg.

Der Plot selbst ist wenig originell, was aber auch nicht wirklich ein Kritikpunkt darstellt. Zumindest für mich nicht. Denn in Eastern sind die Plots selten kreativ. Was ich Fists of Kill ankreiden kann, ist die Tatsache, dass der Film in den ersten 60 Minuten einfach sehr langweilig ist. Kaum Kämpfe, sehr dialoglastig, uninteressante Szenen und von Dorian Tan Tao-Liang (General Stone, Drei wild wie der Teufel, Hand of Death) bin ich jetzt nicht der grösste Fan. Zumal er eben oft in Handlungsszenen zu sehen ist, und das ist nicht seine Stärke, zumal mir sein Dauergrinsen und seine Schmalz-Perücke auf den Keks ging.

Was diesen Zustand verschlimmbessert hat, war der ultramiese, sehr nervende Englische Dub. Da hier mehr als in anderen Eastern geredet wird, hätte ich bei einigem Dialogen, die so unglaublich schlecht wirkten (und unfreiwillig komisch), am Liebsten ausschalten wollen. Judy Lee (The Crane Fighter) darf dann erst im Finale richtig zulangen. In den ersten 60 Minuten hat es nur eine gute (kurze) Kampfszene, sondern wird der Zuschauer mit langweiligen Füllszenen «geschändet». Zwar gibt es im Finale (ab der 60 Minute bis zum Ende) viele Kampfszenen, aber diese konnten mich auch nicht mehr erfreuen, zumal ich kein allzu grosser Fan von Gruppenkampfszenen bin.

Fazit: Geschmackssache. Aufgrund der lahmen ersten Stunde und dem ultraschlechten Englischen Dub wird der Film nicht in meine Filmsammlung integriert!

Infos:

O: Ri Luo Zi Jin Cheng

Taiwan 1975

R: Lin Pai

D: Dorian Tan Tao-Liang, Judy Lee, Ma Chi, Chen Hui-Lou, Lung Fei, Li Ying, Shih Ting-Ken, Wang Ruo-Ping

Laufzeit der indonesischen Betamax: 84:53 Min.

Gesehen am: 31.05.26

Fassungen: Mir lag die indonesische Betamax von Loka Vision vor = Wahrscheinlich Uncut, Vollbild (Ausnahme der Vorspann, der in Widescreen gezeigt wird), Englischer Dub. Interessanterweise gibt es keine indonesischen Untertitel, was ich bei indonesischen Fassungen noch nie gesehen habe. Der Englische Dub ist leider grauenhaft schlecht. Am liebsten hätte ich ausgeschaltet. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Mai 2026). Da mir der Film nicht gefiel, wurde die Fassung nach England verkauft.

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