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Dienstag, 26. März 2019

Tag 1 Südkorea

Am ersten richtigen, vollen Tag in Seoul, standen das Filmarchiv in Seoul und Chinatown auf dem Tagesprogramm. Frühstück wurde um 09.30 Uhr im Hotel getestet – nichts Spezielles. Aber man spart Zeit, da man danach gleich ins Tagesgeschehen starten kann. Man sagte mir, nur bis 10.00 Uhr könne man frühstücken (heute?), obwohl steht, dass man bis 12.00 Uhr frühstücken könne. Nicht tragisch.

Als erstes suchte ich das koreanische Filmarchiv auf. Ziel war es, nebst diesem auch das vorhandene Museum anzuschauen, vielleicht auch 1-2 DVDs vor Ort zu kaufen und zu fragen, ob es möglich wäre, folgenden Film vor Ort sichten zu können (der Titel wurde mir vom Kollegen empfohlen): Big Monster Wangmagwi (Ujugoein Wangmagwi) / 우주괴인 왕마귀 – ein südkoreanischer Kaijū Titel.

Das Filmarchiv wurde an zwei Standorten in Seoul aufgebaut – das Hauptarchiv und Museum (also der grössere der zwei Standorte) befinden sich in Sangam-dong. Man reist via Metro zur Station Digital Media City Station und von dort zu Fuss/Bus (NIX Englisch). Ich habe das Museum aber zu Fuss nicht gefunden und der Bus war mir zu mühsam, da NIX Englisch. Wi-Fi hatte ich nicht (kann man nicht überall haben in Südkorea, in der Metro z.B. müsste man eine koreanische Nr. / ID haben und/oder zahlen für Guthaben oder ein südkoreanisches Prepaid Handy) also ging ich mit Taxi zum Archiv (paar Minuten Fahrt).

Das Filmarchiv und Museum sind gratis. Man findet im Museum die Geschichte zum koreanischen Film. Man findet auch VHS Kassetten und ein VHS Gerät im Museum vor – da kam ich mir, u.a. auch als VHS Sammler, sehr alt vor. Im Filmarchiv erfuhr ich, dass es nicht möglich sei, Big Monster Wangmagwi anzusehen. Vom Film gibt es scheinbar nur eine 35mm Kopie, die wohl einmal in Busan (Filmfest) vor paar Jahren aufgeführt wurde. Laut Homepage zum Filmarchiv kann man einen «Eric» anschreiben – ich werde dies tun und nach einer DVD-R Kopie fragen…

Im Filmarchiv, dass für Ausländer nicht genutzt werden kann (zudem alles in Koreanisch) fand ich viele interessante Bücher – auch englischsprachige. Eines der Bücher habe ich sogar zu Hause (The Ultimate Guide to Martial Arts Movies of the 1970s: 500+ Films Loaded with Action, Weapons & Warriors). Es war verboten, den Rucksack mitzunehmen. Im Untergeschoss haben sie einen kleinen Shop, wo man DVDs kaufen kann (oder auch Blu-Ray). Zwei meiner gesuchten Titel haben sie im Sortiment, aber hatten sie nicht an Lager.

Danach ging ich essen – Dumplings. Ich brauchte Hilfe beim Bestellen da es nur via Automaten ging – alles in Koreanisch. Der Mitarbeiter brachte mir noch Rückgeld, welches der Automat ausspuckte, welches ich vergass – in Südkorea muss man nicht Angst haben, bestohlen zu werden – das Gegenteil ist der Fall – vergisst man Geld oder die Geldbörse, ist die Chance grösser, dass sie einem gebracht wird. Die Dumplings waren ein Mix aus Gemüse- und Fleischfüllung.

Danach war Chinatown angesagt (Incheon Station). Dieses (angeblich das grösste Chinatown in Südkorea) liegt in Incheon, in der Nähe wo der Flughafen liegt. Laut App etwas mehr als eine Stunde mit der Metro. Entgegen der App musste ich aber zweimal umsteigen (k.A. warum, die Durchsage war in Koreanisch – ich wurde von einem Koreaner informiert, dass ich nun aufsteigen müsse) und lange warten, so dass die Reise dorthin sicher gut 1.5h dauerte inklusive dem Sitzen neben einem alten, stark riechenden Mann, dessen Platz ich dann im Verlauf einer alten Dame anbot (diese und ihre zwei Begleiterinnen hatten grosse Freude, dass ich ihnen den Platz anbot). Zu 90% stand ich bei der Reise nach Incheon.

In Chinatown hatte es nur asiatische Touristen. Das Chinatown befindet sich gegenüber dem Ausgang von Incheon Station.  Ich fand keine Shops für Filme (wie das z.B. in Chinatown in San Francisco der Fall war), dafür feinen Mondkuchen und guten Kaffee, diverse Schreine, Statuen, Tempel und einen Park mit herzigen Eichhörnchen. Bei der Rückreise ging alles wie geplant – am Stück, ohne Umsteigen, 90% am sitzen – dafür tat mir mein Hinterteil dann weh, da sehr harte Sitzfläche so dass ich am Ende doch noch aufstand.

Randnotiz: Interessant ist, dass ich nie sah, dass junge Koreaner aufstanden, um den Alten Platz zu machen. Dies aus zwei Gründen: die Alten standen und fragten gar nicht erst, die Jungen sassen und waren alle mit dem Handy beschäftigt d.h. die sahen nicht Mal auf um zu sehen, wer vor ihnen stand. Fand ich überraschend, da ich las, dass es in Südkorea sehr wichtig ist, die Alten Menschen zu respektieren.

Randnotiz Teil 2: Beim Gähnen halten sich in Südkorea die wenigstens Menschen die Hand vor den Mund und ein Aufhalten von Türen kennt man dort nicht – tut man dies, sind die Koreaner aber extrem dankbar und zeigen dies auch!

Ich fuhr zur Station City Hall und habe mir für den nächsten Tag (Treffen mit meinem Korea Dealer) den Weg von City Hall zu meinem Hotel und zurück eingeprägt. Am Abend und nachts gab es zwei negative Dinge:

1. Von meinem Deutschen Dealer erfuhr ich, dass er den seltenen taiwanesischen Horrorfilm Blood Maniac verkauft hat, obwohl wir abmachten, dass ich diesen Ende März für 400 Euro abkaufen würde. Hat wohl doch noch jemand mehr geboten…Schade, auf den Titel hätte ich mich sehr gefreut!

2. Extrem lärmende Touristen aus China direkt neben meinem Zimmer – ich habe bis 02.00 Uhr kein Auge zu gemacht, weil bis dahin gelärmt wurde. Die Hotelgäste bestehen zu 80% aus Chinesen, eine Hausordnung bezüglich Lärmes las ich nicht = keine Chance was zu unternehmen. Es war mühsam, da ich am Morgen schon früh mit dem Korea-Dealer verabredet war (09.30 Uhr). 




















Reise nach Südkorea Spezial

Nach meiner letzten Nacht (ich arbeite als Nachtwache im Pflegeberuf) hatte ich kaum Zeit, abzuschalten und mich seelisch auf den Urlaub vorzubereiten. Es ging alles Schlag auf Schlag

Ich reise nicht gerne. Ich fliege nicht gerne. Und die Reise von der Schweiz nach Frankfurt, von dort nach Südkorea, Seoul, sollte sich als zäh und lang herausstellen. Wie ich reisen verachte, ich denke, mit dem Alter wird dies immer schlimmer…

Es ging um 07.45 Uhr aus dem Haus und los ins Abenteuer. Bei der Zugreise nach Basel und von dort nach Frankfurt (2. Klasse) war ich sehr müde. Bin mehrfach fast eingeschlafen. Der Stuhl im Zug war kaputt, was das Sitzvergnügen qualitativ negativ beeinträchtigte.

Die Taxifahrt von Frankfurt zum Flughafen war extrem schnell. Board-Karte hatte ich am Vorabend bereits gedruckt, als mein Drucker noch nicht Schrott war. Die Fahrt war billig und wie erwähnt temporeich. Um 13.09 Uhr kam ich in Frankfurt an, bereits kurz vor 14.00 Uhr war ich schon durch die Sicherheitskontrollen.

Da ich in der Business Class flog kam ich ins Vergnügen der Business Lounge am Flughafen = schlafen, Ruhe, gratis WLAN, gratis so viel essen und trinken wie man möchte, Duschräume etc. Da zahlt man dann auch gerne mehr, wenn man Ruhe hat und so viel essen/trinken kann, wie man will. Dort wird man wirklich bedient und kann vor dem Flug ausspannen.

Zum Flug:

Business Class Lufthansa, doppelstöckiges Flugzeug. Vom Platz her ist das schon cool. Man kann ausgestreckt liegen. Ich habe auch 80% des Fluges mehr oder weniger geschlafen, auch wenn ich sicher fast stündlich erwacht bin. Es hat sehr stark gewackelt – es wurde jedoch nie vor Turbulenzen gewarnt. Neu war für mich, dass es zu Beginn hiess, dass man immer angegurtet sein soll. Die Lage der Business Class ist im zweiten Stock im Flugzeug im vordersten Teil (Nase des Flugzeuges). Ich denke die Lage war der Grund warum es mehr gewackelt hat als ich erwartet habe.

Filme guckte ich nicht. Vor allem geschlafen. Ich wollte einen Jackie Chan Film schauen (Railroad Tigers) aber musste nach ca. 30 Min. abbrechen da wir bereits landeten. Der Flug dauerte «nur» neun Stunden und paar Minuten – alles unter zehn Stunden ist tiptop.

Einziges Manko: das Essen der Business Class ist echt nicht mein Fall – da hatte ich Menüs von früheren Flügen (Economy Class) deutlich lieber.

Nach der Landung (am Mittag) liess ich mich an einem Infoschalter informieren, wo man die T-Money Card kaufen könne – damit kann ich nebst Einkaufen (z.B. 7/11 Shops) vor allem für Metro- und Busfahrten zahlen – wer schon in anderen asiatischen Ländern war (Taiwan, Hong Kong etc.) kennt solche Karten. Einfach, bequem, günstig. Tolle Sache.

Danach ging es mit dem Taxi zum Hotel. Das ist für mich, auch wenn es z.T. teurer ist als mit dem öffentlichen Verkehr, Standard. Das gehört mich zum Urlaub dazu – ich bin in dieser Hinsicht bequem und will den Urlaub geniessen. Dazu kommt, dass ich via Taxi schon viele Eindrücke vom Land und dem Weg zum Hotel gewinne, statt unterirdisch via Metro zu reisen und die Koffer zu schleppen.

Zur Taxifahrt: Fahrer sprach Englisch, hat ca. 30jährigen Sohn, der in London lebt, er besucht diesen 1x/Jahr, die Temperatur im Taxi war viel zu heiss, er freute sich, als er hörte, dass ich wegen Filmen statt «Alkohol» das Land besuchte, er hörte klassische Musik, welche ich mochte (das Stück, welches in Sieben gespielt wird, als Morgan Freeman in der Bibliothek recherchiert) und auffallend war, dass die Taxis klein sind. Das heisst westliche Personen sehen trotz Taxifahrt gar nicht so viel vom Land, da man fast zu gross ist für die Fenster.

Nach der ca. 40-60minütigen Fahrt kam ich im Hotel an, wo ich eingecheckt habe. Im Hotel gab es gratis WLAN, das Frühstück war im Preis inbegriffen, es gab täglich gratis Wasserflaschen ins Zimmer (jedoch wurden diese meist nicht in den Kühlschrank sondern direkt ans Fenster, wo die Sonne brannte, hingestellt), es gab gratis Tee und das Zimmer verfügt über ein japanisches, modernes WC mit warmer WC-Schüssel (cool!). Interessant war, dass ich meine Kreditkarte angeben musste, um mich zu verifizieren obwohl mein Hotel durch ein Reisebüro gebucht wurde (und nicht über meine Kreditkarte). Glück, dass ich die KK für Notfälle mitnahm und vorweisen konnte.

Das Hotel (Ibis Ambassador Seoul Myeong Dong) ist ein drei Sterne Hotel. Es wird vor allem von Asiaten benutzt. Am meisten vertreten waren Touristen aus China. Myeong Dong ist das Shopping Zentrum der «Altstadt» und erwies sich als tolle Lage. Nach dem Einchecken ruhte ich mich ein wenig aus und genoss eine Dusche. Danach erhielt ich, da ich lange im Hotel war, zwei Gratisgutscheine. Fenster im Zi liessen sich nicht öffnen (wohl Prävention vor Suiziden). Bett war mir zu weich, aber okay.

Am Nachmittag wollte ich zu Fuss die Gegend um das Hotel auskundschaften. Mit meinem Korea-Dealer hatte ich für den zweiten Tag als Treffpunkt Dongmyo (Metro Station) auserwählt. Ich wollte diesen Ort besuchen aber habe Dongmyo mit Euljiro 3(Sam)-Ga verwechselt und mich verlaufen. Ich versuche immer möglichst zu Fuss unterwegs zu sein und viel zu laufen. Orientierung und Kartenlesen gehören nicht zu meinen Stärken (genau so wenig wie Zahlen und Farben), so dass es oft passiert, dass ich mich verlaufe. Dazwischen gab es diverse Kaffeepausen.

Danach die Metro getestet und Dongmyo-Station gefunden. Treffpunkt den mein Korea Dealer genannt hat für Freitag: McDonald’s. Dieses gefunden, Gegend angeschaut und mich erneut verlaufen. Durch Zufall sah ich das Seouler Osttor und einen der Märkte (Dongdaemun Markt, wo ich u.a. ein Souvenir kaufte). Das Wetter war super, wenn auch bisschen frisch. Mit super meine ich: Sonne und vor allem keinen Regen. Danach ging es via Metro (super voll) zum Hotel zurück (müde und hungrig), wo ich mit dem Korea-Dealer für den übernächsten Tag die Uhrzeit abmachte (zwischen 09.30-10.00 Uhr). 












Urlaub Vorarbeit

Gedanken, Vorbereitungen, Bezug zu Südkorea, mein Programm...

 

 

Warum nach Südkorea?
Ich wollte schon früher einmal nach Südkorea reisen. Ich hatte sogar einen Reiseführer gekauft. Daraus wurde aber nichts. Andere Länder hatten Priorität (Japan, Hong Kong, zuletzt Taiwan). 

Filme aus dem Land interessieren mich zum Teil. Grund für die Reise ist meine Sammelleidenschaft (Filme). Durch neue Quellen und Internetbekannte bin ich auf südkoreanische VHS gestossen, welche mein Interesse weckten. Nebst einheimischen Filmen, die es z.T. ausserhalb des Landes nicht gibt, dienen VHS aus Südkorea vor allem der Beschaffung von raren Filmen aus Hong Kong und Taiwan, welche man sonst nicht bekommt und/oder nur zensiert und/oder nur Englisch Dubbed bekommt, während die VHS aus Südkorea mehrheitlich im O-Ton sind und nicht selten längere Fassungen bieten. Selten sind sogar feste englische Subs dabei. 
Durch FB Gruppen entstanden Kontakte nach Südkorea. So habe ich schon vor meiner Reise viele VHS aus Südkorea angesammelt (56 Stück, Stand 06.03.19) und vor Ort warten weitere 38 VHS auf mich, welche ich seit Ende 2018 gekauft aber nicht schicken liess, um Portokosten zu sparen. Kosten für diese 38 VHS = 4030 USD. Ein 39. VHS aus Südkorea ging mir kurz vor Abflug durch die Lappen, da ein Sammler aus Genf dafür 670 USD zahlte und mich überbot!

Zeitpunkt der Reise
Der ideale Zeitpunkt, so sagt man, sei zwischen Mai-Sept. Ich gehe Mitte März. Das lag daran, dass ich nur dann Ferien nehmen konnte (musste durch Arbeitgeber bewilligt werden, ich musste ein Gesuch schreiben). Durch den Tag sind es im Schnitt ca. 9-10 Grad, nachts eher kalt, nur sechs Regentage pro Monat im März. Habe extra eine passende Jacke und Schuhe für den Urlaub gekauft.

Rundreise oder Tagesausflüge
Bevor ich ein Programm aufstellte dachte ich an Seoul und Reise nach Busan. Nun sieht es aber nur nach Seoul und höchstens Tagesausflüge aus (Daegu, Suwon, an die Grenze zu Nordkorea etc.). Busan nur, wenn es wirklich zu einem Casanova Wong Treffen kommen sollte.

Geld
Nehme 3000 Fr. in Bar mit, Kreditkarte mit paar 100 Fr. drauf und meine Post-Card habe ich für alle Fälle auch noch dabei. Dazu 200 Euro für Frankfurt (Taxifahrten, Hotel, Essen gehen). Denke nicht, dass ich das alles ausgeben werde. Geld, welches übrigt bleibt, wird Ende März gleich in neue, teure Filme investiert. Einige Sammler/Verkäufer warten schon darauf...

Sehenswürdigkeiten
Habe ein gemütliches Programm aufgestellt. Museen lasse ich bis auf eines aus, Tempel und Co. gehe ich erst gar nicht anschauen. Ist überall mehr oder weniger das Gleiche - gilt auch für Paläste und Co. Mein Programm bietet Platz für weitere, spontante und ungeplante Aktivitäten und verbindet vor allem meine Leidenschaft für Filme.

Flug
Ich fliege, wie schon damals nach Taiwan, von Frankfurt aus. D.h. ich reise via Zug nach Frankfurt und fliege von dort direkt. Direkt und diesmal, wie ich es plante, Business Class mit Lufthansa. Soll angeblich im doppelstöckigen Flugzeug sein. Wird eine Premiere. Freue mich, auch wenn ich nicht gerne fliege. Bin auch froh, dass der Flug "nur" 10 bzw. 11 Stunden dauert und nicht 12-13. Beim Zug war es mir wichtig, von Basel nach Frankfurt ohne Halt zu reisen, da sonst die Gefahr gross, dass Züge ausfallen und/oder gestreikt wird (Deutsche Bahn).

Hotel
Hotel buchte ich wie den Flug im Reisebüro. Da bin ich einfach faul und lasse mich gerne bedienen. Hotel in Seoul und der Flug (Business Class) haben zusammen 4900 Fr. gekostet. Die Zugreise nach und von Frankfurt habe ich via Deutsche Bahn gebucht - 2. Klasse (CH - D) bzw. 1. Klasse (D - CH). War günstiger als über die SBB. Hotel in Frankfurt (bei der Heimreise muss ich einmal in Frankfurt übernachten) habe ich schon via KK gezahlt (Nachtrag: stimmt nicht, nur reserviert, wurde bar gezahlt) und liegt unmittelbar beim Hauptbahnhof. Hotel in Seoul: Ibis Ambassador Seoul Myeong Dong.

Vorbereitungen
Ich hatte vor dem Urlaub sehr viel zu tun, sehr viel zu erledigen, viel Stress. Auf der Arbeit viel gearbeitet und eingesprungen (Überzeit produziert, weniger Frei gehabt als geplant, kaum Erholungszeiten), Katze musste operiert werden und Nachsorge hat viel Kraft und Zeit gekostet, Dritte, welche zu meiner Wohnung schauen, musste ich organisieren (weil geplante Organisation plötzlich unsicher war), Geld wechseln, Karten aufladen, Hotel für im Sommer buchen (NIFFF Urlaub), Steuererklärung ausfüllen und Rechnungen zahlen, Programm für Urlaub zusammenstellen, Reviews von geschauten Filmen schreiben, Fussball gucken, sich von Freunden und Familie verabschieden und "letzte Treffen" organisieren, neuer Handy Vertrag abschliessen, Hotel in Frankfurt und Zug-Reisen buchen, einkaufen für Urlaub (Kleider, welche ich im Notfall dort wegwerfen kann weil ich Plaz im Koffer für 38+ VHS brauche, Toilettenartikel, Medis für Notfall), DVD-Cover suchen (für paar wenige DVDs, welche ich plane dort zu kaufen, so ca. 4-6 Stück), Apps downloaden (um in Seoul einfach via U-Bahnfahren zu können, um mit Korea Dealer kommunizieren zu können), diverse Aktivitäten musste ich im Vorraus buchen (Besuch an Grenze zu Nordkorea, Theater-Show...), mein Programm musste ich mit Freitagen mit meinem "Korea-Dealer" abgleichen, damit wir uns vor Ort treffen können, für Internet bleib nur wenig Zeit (= meine aktive Forenaktivität habe ich Mitte Januar gleich ganz in allen Foren eingestellt = mehr Zeit für den Blog) und mehrere Verkäufer musste ich bitten, diverse, offene Bestellungen nicht zu versenden, da ich länger abwesend sein würde, Buch für Reise kaufen, Koffer Test durchführen etc.

Programm
Mein geplantes Programm:

Di: Abflug
Mi: Ankunft Seoul (12.00 Uhr)

Tag 1: Chinatown und Filmarchiv 
Tag 2: VHS Jagd mit Korea Dealer in Seoul
Tag 3: War Memorial Museum / Märtke 
Tag 4: Besuch Grenze Nordkorea
Tag 5: 38 VHS bei Korea Dealer holen, bezahlen, Schimmel VHS reinigen
Tag 6: Namsan Hügel, N Seoul Tower, alte Stadtmauer
Tag 7: Hanks Book Cafe (soll dort DVDs geben), Jump!-Theater 
Tag 8: Besuch Itaewon und Gangnam 
Tag 9: VHS Jagd mit Korea Dealer in Suwon, eventuell Treffen Casanova Wong
Tag 10: Yongsan Electronic Markt* und Märkte / oder Tagesausflug Daegu (VHS Jagd) *wenn Tagesausflug Daegu wird der Yongsan Martk Besuch auf Tag 7 geschoben

So: Abflug
So: Ankunft Frankfurt (19.00 Uhr)
Mo: Ankunft Schweiz

Sonst: 
Fein essen gehen (vor allem Fleisch, vielleicht Hund), Kino (scheint aber nichts zu laufen, was mich interessieren würde), von Cafe zu Cafe schlendern, Themen-Restaurants (Hello Kitty oder Kot Restaurant) und/oder Streichel-Cafes (mit Katzen oder sogar Schafen!) besuchen. Vor Ort muss ich mir eine T-Money Card kaufen, um in Seoul mit der U-Bahn fahren zu können. Plane mit dem Taxi zum Hotel zu fahren (mache ich immer so). 


Meinen Südkorea Dealer informierte ich, ob er mir alle im Voraus gekauften 38 VHS so vorbereiten könne, damit sie den Transport im Koffer sicher überstehen würden


Gekauft für die Reise (für längere Wartezeiten sprich Zug- und Flug): Friedhof der Kuscheltiere von Stephen King. 


Diverse DVD-Cover gedruckt in Papierform (auch auf dem Handy gespeichert, habe aber alles doppelt, falls Handy verloren geht, gestohlen wird und/oder kaputt geht) mit welchen ich praktisch nach den Filmen suchen kann


Weitere Bilder von DVDs, nach welchen ich suchen werde


Reiseführer und Geld
 

Schimmel-VHS, welches mein Korea Dealer vor Ort reinigen wird (ich lade ihn dafür zum Essen ein)


Sämtliche Tickets und Bestätigungen liegen nicht nur auf meinem Mail / Handy, sondern auch als Ausdruck vor. Da bin ich einfach altmodisch...



Test: 38 VHS passen problemlos in meinen Koffer! Freu:-) Hätten sogar noch mehr VHS Platz! Und dann bleibt ja noch das Handgepäck, welches ich mit VHS füllen könnte! Und zur Not kann ich durch den Korea Dealer auch schicken lassen...habe extra Kleider für den Urlaub gekauft (T-Shirts, Unterwäsche etc.) welches ich zur Not vor Ort entsorge, damit genug Platz für alle VHS. 




Weitere Cover von Filmen, welche ich mir vor Ort auf DVD / Blu-Ray kaufen würde, wenn ich sie sähe



Einen Tag vor Abreise steht noch nicht definitiv fest, ob es wirklich zu einem Treffen mit Casanova Wong kommen wird. Es kommt darauf an, ob er geschäftlich in Seoul zu tun haben wird. Er lebt in der Nähe von Busan und nicht in Seoul. Cover habe ich trotzdem eingepackt - denn eine mögliche Chance will ich mir nicht entgehen lassen (auch wenn ich dafür nach Busan reisen müsste).