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Dienstag, 7. März 2023

The Furies Review

The Furies

Story:

 

Diverse Frauen (Airlie Dodds, Linda Ngo, Ebony Vagulans, Taylor Ferguson) werden auserwählt, in einem tödlichen Spiel mitzuspielen. Doch diese drehen den Spiess um…

 

Meine Meinung:

 

The Furies bekam ich vom Kumpel geschenkt, ansonsten hätte ich mir diesen 2019er Backwood-Splatter-Streifen aus Australien wohl nie angesehen. Der Film will sozialkritisch sein und den heutigen Zeitgeist treffen. So werden "Rachegöttinnen" (die Furien) zu den "Heldinnen" des Filmes. Die Opfer sind natürlich alles arme Mädels sämtlicher Rassen und die Einleitung zeigt sie bei ihrer Arbeit (fuck the patriarchy Spraydosen-Action) und die Männer sind die Bösen.

 

So weit, so schlecht. Der Film zeigt, dass auch Mädels zulangen können. Doch war dies nicht auch im Horrorfilm der 90er und 80er der Fall? Jamie Lee Curtis, Neve Campbell, Sigourney Weaver und Co.? Da ging es jedoch auch ohne Zeitgeist und Woke-Faktor. Der Film, der an Festivals erfolgreich gelaufen sein soll, stand nie auf meiner Wunschliste. Ich glaube, nur einen Trailer und/oder einen Schnittbericht gesehen/gelesen zu haben. Ein Interesse am Film bestand nie.

 

Mit 79 Minuten Laufzeit ist der Film, der ein hohes Tempo an den Tag legt und keine Gefangenen macht, kurzweilig. Längen gibt es fast keine. Der Plot wurde ähnlich schon unzählige Male und vor allem intensiver, spannender und fieser umgesetzt. Fies ist der Film. Auch blutig, sadistisch und alles andere als harmlos. Aber es ist keine echte Spannung vorhanden, es wird keine Stimmung generiert (Film spielt ausschliesslich am Tag), nackte Haut sowie Drogen sind tabu und die Figuren sind nervend, wenig sympathisch und gehen dem Zuschauer am Arsch vorbei. Auch die Killer und ihre Masken fand ich wenig berauschend, sogar billig. Was die Splatter-Szenen angehen, hatte ich an einer Szene Freude, der Rest war nichts Besonderes und 08/15.

 

Fazit: Nicht wirklich zu empfehlen!

 

Infos:

 

O: The Furies

 

Australien 2019

 

R: Tony D'Aquino

 

D: Airlie Dodds, Linda Ngo, Ebony Vagulans, Taylor Ferguson

 

Laufzeit der deutschen DVD: 79:35 Min.

 

Gesehen am: 23.02.23

 

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Nameless Media vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, Deutsch/Englisch mit deutschen Subs. Gibt es auch auf Blu-Ray. Habe die Disc vom Kumpel geschenkt erhalten, der die DVD nicht braucht da DVD/Blu-Ray Set.

Montag, 6. März 2023

The Night of Burning Flesh Review


 
The Night of Burning Flesh 

Story:

 

Ein Fotograph hat seltsame Visionen und Alpträume. In denen erscheint eine hübsche Frau mit Schirm, und beginnt ihn zu verführen. Doch auch schreckliche Bilder und Visionen, die ein Messer beinhalten, quälen den Fotographen. Was hat das zu bedeuten? Seiner Frau und seinem Kind macht er Angst. Berechtigt?

 

Meine Meinung:

 

Aka The Night of Burning Bone and Flesh und A Night of Burning Bone and Skin. The Night of Burning Flesh ist ein Mitte der 80er Jahre Mix aus Erotikfilm und Grusel/Horror. Der Film nimmt sich zu Beginn Zeit und kann als relativ lahm und unspektakulär betitelt werden, was die ersten 58 Minuten angehen. Dies ist aber auch der Sprachbarriere geschuldet, da die Fassung nur in Koranisch vorliegt (ohne Untertitel). So sind Dialoge, der Austausch und mögliche Motive unklar und können nur erahnt werden.

 

Die wenigen Horror-Highlights in der ersten Stunde beinhalten Knochen und eine Tier-Sezierung (Hase). Der Protagonist hofft mit dem Tier-Opfer, den Geist zu besänftigen. Der Protagonist wird scheinbar von seiner toten Ehefrau (?) besucht. Rückblenden lassen nicht ganz zu, ob sie durch seine Hand starb und es sich um eine Rache-Aktion handelt oder nicht. Ggf. Rape & Revenge und Rache-Motiv. Am Ende sieht es so aus, als ob er getötet wird und im Himmel (?) auf seine Frau trifft. Zwischendurch lässt er sich von einem Arzt untersuchen, ehe er sich an einen Priester wendet. 1-2 andere Personen kommen auch noch vor.

 

Meistens erscheint der weibliche Geist in stimmungsvoller Musik und mit einem Sonnenschirm. Dies ist das Markenzeiche der weiblichen Figur. Der Sonnenschirm scheint sie zu schützen. Es handelt sich um einen Erotik-Gruselfilm. Es gibt viel knisternde Stimmung, sexy Szenen und auch nackte Haut. Interessant ist, dass die Fassung, welche ich sah, wie bei den Japanern zensiert war (= Fogging-Zensur). Jedoch wurde des in Szene, wo Brüste zu sehen wäre, angewandt. Dennoch sind im späteren Verlauf des Filmes auch unzensierte Brüste zu sehen, daher versteht ich den Sinn der willkürlich eingesetzten südkoreanischen Zensur nicht. Ich erlebte diese Art von Zensur in Südkorea schon bei blutigen Shoot-Outs (Maid's Room).

 

Technisch ist der Film von Jo Myeong-hwa, der einen interessanten Film in seiner Filmkarriere drehte (mit Gummimonster und Roboter à la Power Rangers = Transformation Warrior Transtoddy, Südkorea 1991) gut gemacht: stimmungsvoll, knisternd, erotisch. Und: ab der 58. Minute bis zum Ende dann auch actionreicher und das Ende gefiel mir auch. Von echtem Horror darf aber selbstverständlich nie die Rede sein. Ich fühlte mich mehr an Mario Bava oder Dario Argento erinnert (Optik, Flashbacks mit dem Messer, Frau sticht am Ende Mann ab etc.). Die mir unbekannten Darsteller haben ihre Sache auch solide gemacht. Die Musik hat gefallen. Ich denke, mit verständlichen Subs, restauriert und im Originalbildformat wäre der Film eine ganze Nummer sehenswerter und intensiver! Nur leider dürfte es ein Wunschtraum bleiben, dass der Film je in dieser Form veröffentlicht wird…

 

Fazit: In der Form kein Kracher und nur dank dem Finale sehenswert. Die erste Stunde ist relativ unspektakulär, lahm und repetitiv. Wer das seltene Kino aus Südkorea, abseits des heutigen Mainstream-Programmes interessant findet, sollte sich den Film notieren! Ich werde mir immerhin als Link zu The Night of Burning Flesh Transformation Warrior Transtoddy (aka Transforming Warrior Trans Toady) auf die Wunschliste packen!

 

Infos:

 

O: Byeowa sali taneun bam

 

Südkorea 1985

 

R: Jo Myeong-hwa

 

D: Han Ji-hye, Ma Geon-su, Lee Jeong-ae

 

Laufzeit der VHS aus Südkorea: 88:01 Min. (inklusive einer kurzer Werbeunterbrechung)

 

Gesehen am: 07.01.23

 

Fassungen: Mir lag das VHS aus Südkorea von Sam Hwa Video Production vor = O-Ton Koreanisch, keine Subs, Vollbild, solide Bildqualität, k.A. ob Uncut oder nicht. Einige der Sex-Szenen haben Fogging Zensur (Brüste), in anderen Nackt-Szenen sind Brüste jedoch zu sehen. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Jan. 2023).

Sonntag, 5. März 2023

Stirb langsam – Jetzt erst recht Review

Stirb langsam – Jetzt erst recht 

Story:

 

Ein Gangster (Jeremy Irons) und seine Crew (u.a. Nick Wyman, Sam Phillips) terrorisieren New York mit Bomben. Cop John McClane (Bruce Willis) und Co. (u.a. Samuel L. Jackson, Graham Greene, Colleen Camp, Larry Bryggman) versuchen ihn zu stoppen…

 

Meine Meinung:

 

Die ersten drei Teile der Stirb langsam Reihe sind für mich perfektes US-Actionkino aus einer Zeit, wo das US-Kino noch Spass machte und sehenswerte Action und Qualität abgeliefert hat. Nicht wie heute. Nach dem dritten Teil hätte auch definitiv Schluss sein sollen. Die Fortsetzungen sind wenig sehenswert und mit den Vorgängern überhaupt nicht zu vergleichen. Können getrost links liegen gelassen werden. Die Filme haben auch einen nostalgischen Wert für mich.

 

Mit John McTiernan kehrt der Regisseur des Originals zurück. Und Bruce Willis. Seine Film-Frau, Holly, ist jedoch nicht mehr mit von der Partie. Bruce Willis macht seinen Job toll und Fans von ihm kommen voll auf ihre Kosten. Der Start in den Film und die Settings sind toll gewählt. Der Film geht es etwas gemächlicher und harmloser an, als die Vorgänger, auch wenn der Film für die R-Rating Freigabe in Sachen Gewalt zensiert worden ist (ursprünglich gab es eine NC-17 Freigabe, was ich kaum glauben kann).

 

Der Unterschied zu den Vorgängern ist, dass der 3. Teil ein Buddy-Movie ist. Bruce Willis arbeitet, notgedrungen versteht sich, mit Samuel L. Jackson (True Romance) zusammen. Und das sorgt für viel Humor. Dass das nicht unbedingt allen Fans, vor allem Fans der Vorgänger, gefällt, kann ich sogar irgendwie nachvollziehen. Die beiden harmonieren aber sehr gut. Und auch der Bösewicht macht viel Freude: Jeremy Irons! Der macht das sehr intensiv. Dazu gibt es einen Link zum 1. Teil, da Jeremy Irons Hans Gruber Bruder spielt (dem Bösewicht des 1. Filmes).

 

Den Plot empfinde ich als spannend, originell, abwechslungsreich, unterhaltsam und durchdacht. Technisch ist der Film so oder so stark in Szene gesetzt. Die Action-Szenen bestehen aus Schlägereien, Verfolgungsjagden, Schiessereien und Explosionen. Die Action-Szenen beinhalten Züge, Hubschrauber, Schiffe und diverse Fahrzeuge (Fahrräder oder ein Taxi z.B.). Dass der Film nun an verschiedenen Orten spielt und nicht mehr wie ein Kammerspiel wirkt (Hochhaus oder Flughafen) kam dem Film auch gut zu stehen. Änderungen müssen nicht nur negativ sein.

 

Fazit: Wem die ersten beiden Filme zusagten, kann sich bedenkenlos an McClanes Abenteuer in New York wagen!

 

Gefolgt von: Stirb langsam 4.0

 

Infos:

 

O: Die Hard: With a Vengeance

 

USA 1995

 

R: John McTiernan

 

D: Bruce Willis, Samuel L. Jackson, Jeremy Irons, Graham Greene, Colleen Camp, Larry Bryggman, Nick Wyman, Sam Phillips,

 

Laufzeit der deutschen DVD: 122:54 Min.

 

Neusichtung am: 19.02.23

 

Fassungen: Mir lag die deutsche Doppel-DVD (Special Edition) von Buena Vista / Touchstone vor = Deutsch/Englisch mit diversen Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität, viele Extras, US-Kinofassung (wurde vor US-Kinostart entschärft, z.B. im Finale Kampf mit Kette). Die 1. Auflage hatte technische Probleme, so fehlt, zumindest in der deutschen Fassung ein Dialog, der nicht zu hören ist. Gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray. Die Szenen, die für die US-Freigabe (Kino) zensiert wurden, sind bisher in keiner Filmversion enthalten (Stand: Feb. 2023).