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Montag, 6. Mai 2024

Neukauf

 


Black Mask

Nachdem Eureka Black Mask angekündigt hatte, verkaufte ich meine deutsche Fassung davon. Mit diesem Set konnte ich zwar leben, aber zwei Dinge störten mich: in deren Extended Version wurden einzelne wenige Szenen vergessen aus der Taiwan-Fassung einzufügen und die Taiwan-Fassung ist nicht an Bord. Die UK-Blu-Ray hat die Taiwan Fassung an Bord. Ich bin gespannt, ob die 1:1 der Taiwan DVD entspricht oder leicht restauriert wurde. Der Extended Cut von Eureka ist im Gegensatz zu der TVP wirklich komplett. Aber es gibt einzelne negative Effekte bei deren Bearbeitung (ob mir diese beim Schauen aufgefallen wären, sind eine andere Frage). Einzelne Szenen sehen in der Eureka heller (= besser) aus, andere sehen in der TVP heller (= besser aus). Die Vö hätte sicherlich noch Luft nach oben gehabt. Dazu gibt es einen Schuber, Booklet und viele Extras. Ich freue mich, die zwei Fassungen demnächst zu schauen. Review = HIER KLICKEN


Game of Killers

Das US-Label Terror Vision hat in China einige Schätze gefunden = Prints von seltenen Filmen. Jedoch in einer grauenhaften Qualität, farblos und durch chemische Reaktionen stark beschädigt. Das Label hat diesen Print nun gescannt und auf aufwändig restauriert. Game of Killers ist der erste Kung Fu Film, den das Label nun veröffentlicht hat. Im Originalbildformat und zum Glück auch in Mandarin mit Subs. Zuerst war nur ein Dub angekündigt, aber das Label fand einen Mandarin Track worauf die Vö verschoben wurde, damit der O-Ton integriert werden konnte. Löblich! Region All-Disc mit Schuber. Es handelt sich um einen taiwanesischen Kung-Fu Film aus dem Jahr 1982 mit Barry Chan. Beispiel der Restauration: 

The New Essential Guide to Hong Kong Movies

The Essential Guide to Hong Kong Movies ist einer meiner Bibeln über das HK- und Taiwan-Kino. Rick Baker, der auch am Original-Buch von Toby Russell zusammengearbeitet hat, legt nun nach und präsentiert in Zusammenarbeit mit Ken Miller, Jackie Chan (Vorwort), Vincent Lyn (Nachwort) & Cynthia Rothrock (Nachwort) ein neues Buch mit 670 Film-Reviews aufgeteilt in die Kapitel Kung Fu/Swordplay, Poster Gallery, Modern Day Action, Heroic Bloodshed/Crime, Erotic/Fantasy/Horror sowie Hong Kong Film Studios. Ich habe bisher nur kurz reingestöbert. Zum Teil sind es sehr kurze Reviews und es fehlt, im Gegensatz zum Original-Buch, ein Rating-System, was ich doch recht schade finde. Dennoch für mich als Fan von HK/TW-Filme unverzichtbar und ich bin sicher, neue Filme durch das Buch zu entdecken, die ich auf meine Wunschliste setzen werde!


Sonntag, 5. Mai 2024

Chu Garden

  

Nach meinem Urlaub und Frei (Lagerverkauf Moviehouse in Winti, BIFFF, Brugggore Filmfestival) war wieder arbeiten angesagt. Und da vor Ort auch wieder Teilnahme am sozialen Leben. Bevor mein Vater und meine Stiefmutter demnächst für einen Monat nach Berlin fahren sollten, wollte ich sie noch sehen. Ich schlug ihnen dazu ein Datum und den Restaurant-Besuch Chu Garden vor. Da war ich, auch wenn es länger her ist, schon zweimal. Meine Stiefmutter kannte es von früher, für meinen Vater war es eine Premiere.

Das Restaurant war voll. Das Chu Garden ist ein koreanisches Restaurant. Das Highlight dürfte das Korean BBQ sein, welche ich auch vor Ort in Südkorea schon gegessen habe (siehe Bericht). Wir hatte dazu aber zu wenig Hunger. Zu guten Gesprächen (auch wenn es im Restaurant leicht laut war) bestellte ich:

 

Als Vorspeise: Pajeon – Koreanisches Pancake mit Gemüse

16.50 CHF

 

Als Hauptgang:

Bibimbap mit Rindfleisch, Gemüse und Ei serviert mit Kimchi

36.00 CHF

 

 

Ich wollte Mal was Anderes als Dumplings als Vorspeise probieren. Der Dumplings Mix hätte mich interessiert, aber da war auch eine Shrimps Füllung dabei = habe ich verzichtet. Meine Vorspeise war gut, aber recht geschmacklos und vor allem fast zu viel für eine Vorspeise. Beim Hauptgang wollte ich etwas traditionell Koreanisches nehmen und entschied mich für das Bibimbap mit Rindfleisch. Das war gut, super heiss (zu heiss?) und teilweise angebrannt! Daher war es nur gut. Ich denke ohne (angebrannt zu sein) wäre er besser gewesen. Trotz Info, dass scharf, habe ich die Schärfe in dem Fall nicht wahrgenommen. Auf ein Dessert habe ich verzichtet. Ich bin kein Glace und Mochi Fan, mehr Mouse, Cheesecake, Panna cotta, Creme Brûlée und Caramelköpfli.

 

 

 

Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend









Samstag, 4. Mai 2024

The Association


Mit Angela Mao in Queens (August 2022)

The Association

Story:

Detektiv Wang (Byong Yu) findet eine junge Frau tot vor. Sie starb wegen einer Abtreibung. Seine Recherchen führen ihn zur den Organisation The Welfare Association, die sich vordergründig legal gibt, aber in Wahrheit ein Frauenschmuggler- und Prostitutionsring darstellt. Wang wird dabei von Lei (Tanny Tien Ni), der Schwester der Getöteten, unterstützt.

Meine Meinung:

The Association ist ein nicht uninteressanter Genre-Mix aus Kung Fu- und Exploitation, Sleaze und Schmuddel. So was hat sich früher gut verkauft. Die Golden Harvest Produktion aus dem Jahr 1975 geizt nicht mit nackten Tatsachen. Es gibt massenweise Nackt-Szenen zu sehen: Vergewaltigungen, Liebesszenen, Rituale, blanke Busen. Dazwischen folgt ein Krimi-Plot mit Kung-Fu-Einlagen. Die Nackt- und Sexszene dienen dabei als eine Art nicht uninteressante Füllszenen.

Der Film beginnt mit einer Rückblende, irritiert aber auch, wenn Angela Mao dann von einem Erschiessungskommando exekutiert wird (optisch und visuell tolle Sequenz mit dem darauffolgenden Intro in den Film). Angela Mao (The Swift Shaolin Boxer) spielt eine Doppelrolle. Angela Mao ist dabei zusammen mit Namen wie Sammo Hung (Slickers Vs Killers) oder Wilson Tong (Ghost Nursing) in einer Nebenrolle zu sehen. Whang In-Sik (The Young Master) spielt eine grössere Rolle und Namen wie Carter Wong (The Legendary Strike), Yuen Wah (Eastern Condors) oder Chung Fat (Two Toothless Tigers) sind mir nicht Mal aufgefallen. Simon Yuen (The Six Directions Boxing) legt einen Gastauftritt hin.

Der Held des Tages und Hauptrolle spielt der mir unbekannte Byong Yu, der im Vorspann seine Kampfkünste demonstrieren darf. Er und die später dazustossende Tanny Tien Ni (Hex) sind die Hauptfiguren des Filmes. Byong Yu spielte später, wenn die Angaben in Filmdatenbanken korrekt sind, nie mehr in einem Film mit. Warum, ist mir nicht bekannt. Und eigentlich ist es schade, da er eine gute Figur abgegeben und vor allem auch in den Kampfszenen zu überzeugen vermochte. Besonders seine Duelle mit Whang In-Sik waren sehenswert.

Wer 70er Jahre Kung-Fu- und Exploitation Filme mag, macht mit The Association alles richtig!

Infos:

O: Yan Ku Shen Tan

HK 1975

R: Chung Chang-wha

D: Angela Mao, Carter Wong, Tanny Tien Ni, Byong Yu, Chao Lei, Sammo Hung, Whang In-Sik, Simon Yuen, Wilson Tong, Yuen Wah, Chung Fat,

Laufzeit der HK-DVD: 86:59 Min.

Gesehen am: 19.02.24

Fassungen: Mir lag die HK-DVD von Joy Sales / Fortune Star (The Legendary Collection) vor = Uncut, Code Free, O-Ton, keine englischen Subs, gute Bild- und Tonqualität. Wer zum O-Ton englische Subs möchte, muss zur US-Fassung greifen = Shout Factory (Martial Arts Movie Marathon). Es keine weder eine deutsche Fassung noch eine Blu-Ray (Stand: Feb. 2024):