Dieses Blog durchsuchen

Samstag, 4. Oktober 2025

Hexenhammer Review

Horroktober 2025

Hexenhammer

Story:

Böhmen gegen Ende des 17. Jahrhundert:

Ein Inquisitor missbraucht seine Macht, um an den Reichtum besser gestellten Einwohnern zu kommen. Durch Folter gestehen sie am Ende alle. Der Prozess beginnt…

Meine Meinung:

Aka Die Hexenjagd. Hexenhammer, den ich im März 2010 unter dem Titel Witches' Hammer sah, sah ich nun erstmals auf Blu-Ray und in Deutsch. Der Film erzählt von einigen der letzten Hexenprozesse aus Böhmen, die sich am Ende des 17. Jahrhunderts zugetragen haben. Der Film aus der Tschechoslowakei wirkt, auch aufgrund der Schwarzweissbilder, sehr stimmungsvoll und atmosphärisch. Im Gegensatz zu Mark of the Devil und Co. geht es in Hexenhammer, was die grafischen Gewalt- und Folterszenen angehen, harmloser zu.

Der Film zeigt klar, deutlich und eindrücklich, wie Menschen dazumal ihre Macht missbrauchten. Macht, um reich zu werden. Macht, um andere zum Schweigen zu bringen. Macht, um Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Macht, um im Namen der Kirche Opfer zu bringen. Vor allem Frauen, aber auch Männer, wurden zu Opfern. Und es sollte nicht beim Pöbel bleiben. Auch reiche und besser gestellte Menschen wurden zu «Opfern».

Die mir unbekannten Darsteller machen ihre Sache ordentlich. Die deutsche Synchronisation ist auch gelungen. Obwohl der Film harmloser ist, als andere Filme zum Thema Hexenverfolgung, gibt es auch hier die ein oder andere fiese Sequenz oder einen Hauch Erotik- und Nacktheit zu erspähen. Interessant ist jedoch, wie die Prozesse ablaufen und wie sich auch das Gremium nicht immer einig ist. Machtbesessen und falsch sind sie aber praktisch alle. Auch vor Freunden wird nicht halt gemacht. Die Denunziation war an der Tagesordnung. Jeder auf seinen eigenen Vorteil aus.

Fazit: Nicht uninteressantes Historiendrama!

Infos:

O: Kladivo na carodejnice

Tschechoslowakei 1970

R: Otakar Vávra

D: Elo Romancik, Vladimír Smeral, Sona Valentová, Josef Kemr, Lola Skrbková, Jirina Stepnicková

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 106:58 Min.

Gesehen am: März 2010 / Neusichtung am: Okt. 2025

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von Ostalgica vor = DVD und zwei Hörspiel-CDs, Booklet und Schuber. Uncut, Deutsch/Tschechisch mit Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität.  

Freitag, 3. Oktober 2025

Update

 - Wild Nr. 46 (Gasthof Bären)

Die Pest - Geschichte des Schwarzen Todes

Wild Nr. 46 (Gasthof Bären)

Adresse: Bärenpl. 5, 3177 Laupen

 

Neuer Herbst, neue Wild-Season. 2025 wird es aber deutlich weniger Wild-Besuche geben als 2023 (Anzahl: 22) oder 2024 (Anzahl: 23). Ich wollte das Film-Fest in Sitges besuchen. Ursprünglich. Aber im Sept. hatte ich viel zu tun und wenig Zeit. Seit Mitte August habe ich bis fast Mitte Sept. durchgearbeitet, da kleines Nachtwachen Team und beide Dipl. Nachtwachen nacheinander (und z.T. miteinander, wenn ich mich nicht irre) durch Urlaub abwesend waren. Das hiess viel arbeiten und wenig Frei dazwischen. Das habe ich gemerkt. Ich war müde.

Dann war ich einmal auch noch eine Woche krank und ging trotzdem arbeiten. Das hat mich auch nicht etwas geschlaucht und/oder im wenigen Frei musste ich dann neue Kräfte tanken. Dazu kam, dass meine Katze mehrfach zum Tierarzt musste. Das hat Geld gekostet und war auch eine gewisse Belastung. Am meisten Zeit gefressen hat aber folgendes: Bewerbungsunterlagen anpassen, mich bewerben, Vorstellungsgespräch, schnuppern und Lohn klären! Das hat sich nun fast (!) einen ganzen Monat hingezogen. In der Zwischenzeit habe ich die aktuelle Arbeitsstelle schon gekündigt, vor ca. zwei Wochen. Und nun, vor einem Tag, die Zusage: ich habe ab Januar die neue Stelle. Wieder als Nachtwache in einem Pflegeheim. Ich freue mich.

So wie es aussieht, könnte es sein, dass meine Katze ein Rezidiv entwickelt (Analdrüsen verstopft). Das könnte also sein, dass ich nun wieder regelmässig zum Tierarzt muss, damit sie das ausdrücken können. Entzündet ist aktuell nichts. Die Haare sind alle nachgewachsen, sie schleckt sich dort auch nicht, hat regelmässigen Stuhlgang (seit der letzten Tierarzt-Untersuchung aber nur noch breiigen Stuhlgang) und «fährt nicht mehr Schlitten» (= «Mögliche Ursachen für Schlittenfahren: Analdrüsenprobleme: Die Analdrüsen können verstopfen oder sich entzünden, was zu Juckreiz und Schmerzen führt, die die Katze durch das Rutschen lindern will.»). Aber eine kleine Stelle sieht doch etwas erweitert aus. Ich sehe es kommen, dass ich 1-2x/Woche zum Tierarzt muss. Ggf. braucht es lokale Antibiotika. Denn bei der 1. Behandlung hat die Katze diese in Tablettenform 100% verweigert. Ich bat damals um eine 2. Antibiotika Spritze, welche die Katze aber nicht bekam. Mal schauen, ob sich das jetzt rächt.

Dann folgt mein 40. Geburtstag. Mit anderen Worten: ich habe Sitges jetzt abgesagt und den Katzensitter storniert. Da ich nebst Urlaub noch meine Überzeit kompensiere, habe ich total mind. 32 Tage frei. Vom 30.9-31.10. Ich werde also erst im November wieder arbeiten. Den Okt. habe ich inzwischen praktisch, bis auf 1-2 Tage, wo noch Anfragen offen sind, verplant: Geburi, ZFF (Zürich Film Fest), Meeting mit Dario Argento, Wild-Besuche, Game Night, Arzt- und Zahnarzt- (und wohl auch Tierarzt) Besuche. Alles ist voll. Was Wild-Besuche angehen sind ca. zehn Besuche angedacht. Da ich neu diesen Monat ein GA habe, auch in Kantonen wie Zürich, Luzern, St. Gallen sowie in Nidwalden. Ich plane, nur noch die Restaurants des letzten Jahres zu besuchen, die in meiner Empfindung eine «hervorragende» Bewertung erhalten haben. Bis auf 1-2 Restis konnte ich bisher alle buchen. Eins, im Kanton Freiburg, muss ich in November planen (habe aber noch keinen Arbeitsplan).

Wild Nr. 46 (seit 2023 gerechnet) war mehr spontan als geplant. Ich wollte mir einer Kollegin dort Wild essen gehen. Sie arbeitet in der Nähe des Restaurants. So fragte ich sie, ob sie vor ihrer Nachtschicht dort essen gehen wolle. Leider hatte sie keine Zeit. Trotz grossen sozialen Netzes fand ich niemandem für diesen Abend. Meine Lust war aber so gross, dass ich dort für mich alleine einen Tisch reserviert habe. Es war sonnig und schönes Wetter. Heute war der Zahnarzt dran und ich begann, die 2. Staffel von Wednesday zu schauen (hat mich bisher nicht vom Hocker gehauen). Und geputzt habe ich noch. Eigentlich wollte ich noch nach Winterthur, aber das wird auf Morgen verschoben. Von meinem Wohnort konnte ich direkt via Zug zum Resti fahren. Ca. 20 Minuten plus ca. 5 Minuten Gehweg. Das Restaurant (Bären) ist gleichzeitig ein Hotel. Laupen kenne ich nicht. Ich finde es sehr sympathisch und charmant.

Die Karte hatte ich schon zu Hause studiert. Ich nahm….

 

 

…als Vorspeise

Kürbissuppe mit Kürbiskernöl und Kürbiskernen

12.00 CHF

 

…als Hauptgang

Rehmedaillons an Wildrahmsauce mit Eierschwämmli dazu Rotkraut, Maroni, Rosenkohl, Büschelibirnen und hausgemachte Spätzli

44.00 CHF

 

…als Dessert

Vermicelles (kleine Portion)

9.50 CHF

 


Bis auf die Dessertklarte hatte ich mich schon vor dem Besuch entschieden, was ich bestellen würde. Die Dessertkarte war Online nicht abrufbar. Daher liess sich mich vor Ort überraschen. Es hat noch ein Wild-Menü gehabt, welches sie Online nicht auf der Karte stehen hatten (Rehgeschnetzeltes). Ich war aber auf die Rehmedaillons scharf. Und ich war einer der ersten Gäste. Erst als ich aufs Dessert gewartet habe, hat sich der Raum mehr und mehr gefüllt und die Wartezeiten wurden länger. Die Qualität war hervorragend, das Essen köstlich und ein absoluter Genuss. Gut, habe ich mich überwunden, alleine zu gehen, statt zu verzichten. Ich hatte noch einen Stephen King Roman (Todesmarsch) dabei. So wurde mir nicht langweilig. Das Essen hat mich aufgewärmt. Ich bekam fast zu warm in den Räumlichkeiten, obwohl oben durch nicht wirklich warm angezogen. Der Hauptgang sah zuerst klein aus. Aber alles in allem war es wirklich gross und genug. Hätte es mehr gegeben, hätte ich am Ende kämpfen müssen. Daher nahm ich auch nur eine kleine Portion (Dessert). Auf jeden Fall schön, ein neues Restaurant für Wild entdeckt zu haben, welches nicht allzu weit von meinem Wohnort entfernt ist und welches ein kulinarischer Genuss darstellte.

 

 

Fazit:

 


Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend