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Samstag, 28. Januar 2017

Curse Review

Curse

Story:

Zwei Zauberer bekämpfen sich, darunter eine böse Hexe. Diese wird im Duell besiegt und ihre Strafe ist, dass sie in ihren nächsten Leben viel Leid und Unglück mit sich bringen wird (Angehörige die sterben, besessen sein, Vergewaltigungen, Tod etc.). Sie weiss davon und versucht mit einem weiteren Zauberer den Fluch zu besiegen was aber nicht gelingt...

Meine Meinung:

Wenn man nach Horrorfilmen aus Hong Kong mit dem Wort "Curse" sucht (und welche schwarze Magie, Zauber, Geister Rituale etc. zum Inhalt haben), findet man viele und das verwirrt da einig der Filme auch noch Alternativtitel haben! Z.B. gibt es The Curse (1965), Magic Curse (mit Jason Pai Piao), Siamese Curse, Curse of Evil (toller Horror der Saw Brothers), Dead Curse (auch von 1985), The Seventh Curse (durch Laser Paradise auch in Deutschland bekannt), Blood Sorcery (1986, Alternativtitel: "The Curse"), Devil's Curse (1988), Curse (diesmal von 1988, in USA unter anderem Titel erschienen), Witchcraft Vs Curse, Curse of the Zombi, Wizard's Curse (Lam Ching Ying), Sex and Curse (auch bekannt als Devil Curse) und eben diesen hier besprochenen Curse

Den hier besprochenen Film habe ich im Internet (sei es in Datenbanken, Reviews, Kaufangebote) viel seltener angetroffen als die oben erwähnten Filme! Und das ist schade und verwunderlich, denn Curse war besser als erwartet und qualitativ von der Machart her inklusive dem Unterhaltungswert z.T. besser als einige der oben erwähnten Filme!

Der Film legt ein hohes Tempo an den Tag und der Story kann man gut Folgen! Das Duell der Zauberer kommt gleich zu Beginn und es viele exotische Szenen bis zum Ende - auf der anderen Seite wirkt der Film düster und sehr westlich! Auf HK Humor und/oder Klamauk wird komplett verzichtet, was dem Film und der düsteren Stimmung zu Gute kommt. Teilweise hat mich der Film von der Machart und Stimmung her an The Rape After erinnert. Es gibt viele atmosphärische, düstere Szenen, die gut und stimmig aus US Vorbildern hätten stammen können (z.B. Das Omen). 

Die Darsteller machen ihre Sache gut, Blut und Schmuddel (Nackt- und Sexszenen, Verführung des jungen Kollegen ihres Sohnes à la Don't Torture A Duckling) gibt es auch zu sehen - also alles was man von dem HK Horrorgenre erwarten darf! 

Wem oben genannte Filme gefallen haben, denen kann ich diesen Curse auf jeden Fall nur empfehlen! Lohnt sich!

Infos:

O: 毒咒 / Du zhou

HK 1985 (andere Quellen sprechen von 1980)

R: Pang Ling

D: Lai Qui, Fong Yau, Kwan Hoi-San, Newton Lai Hon-Chi, Ng Hong-Sang

Laufzeit der HK VCD: Ca. 85 Min.

Gesehen am: 13.09.16

Fassungen: Es gibt keine deutsche Fassung und scheint keine DVD Version zu geben (Stand: Sept. 2016). Mir lag die HK VCD vor = durchschnittliche Bildqualität, Uncut, O-Ton, englische UT. Der Film ist allgemein weniger bekannt als viele "seiner Kollegen" aber deutlich günstiger als diese zu bekommen. Es gäbe u.a. noch ein US VHS von Pan-Asia.

Bruce Lee the Invincible Review

Bruce Lee the Invincible

Story:

Chang (Michael Chan Wai-Man) will sich als Profikiller etablieren, wird jedoch von seinem Meister (Chen Sing) gestellt. Doch dieser lässt Gnade vor Recht gelten und Chang gelobt sich zu bessern und begibt sich nach Malaysia. Dort ändert er sich jedoch nicht - er tyrannisiert zusammen mit seinen Gangstern (u.a. Fung Hak-On) das Land und verschleppt junge Mädchen und Frauen um sie bei sich halten zu können. Sein ehemaliger Meister und dessen anderer Schüler (Bruce Li) reisen nach Malaysia um Chang zu stoppen...

Meine Meinung:

Von Bruce Lee the Invincible war ich pos. überrascht. War besser als erwartet! Der Film wird Fans des Old School Kung Fu Kinos voll zufrieden stellen. Für einen Bruce Lee Klon (ansatzweise durch Bruce Li und dessen Aussehen im Film) ist der Film sehr gut und sicher einer der besten! Es wird jedoch nicht allzu viel Wert auf Bruce Lee Hommagen gelegt was ich auch gut finde so. 

Der Film erlangt somit viel Eigenständigkeit. Eine Portion exotisches Flair (Malaysia, Dschungel, Eingeborenen), Trash (Gorillakostüm) und Schmuddel (nackte Tatsachen) runden den Film positiv ab.

Seine Stärken hat der Film vor allem in seinen tollen Kampf- und Choreographie Szenen und in Cast und Crew. Der Film ist mit Michael Chan Wai-Man (geht als Bösewicht immer), Chen Sing (diesmal als Held und Meister) und vor allem Fung Hak-On in einer grossen Nebenrolle als Art Häuptling mit vielen Kampfszenen toll und actionreich besetzt. Alles fähige Darsteller, wenn es darum geht, den Kampfszenen einen tollen Realismus einzuhauchen. Auch Bruce Li macht in den Actionszenen eine gute Figur. Die Anzahl der Kämpfe ist hoch, vor allem im Verlauf der Story nehmen diese mehr und mehr zu, so dass keine Längen entstehen. 

Man kommt als Old School Kung Fu Film Fan voll auf seine Kosten - die Kampfszenen geniessen allgemeine eine hohe Qualität so dass ich diesen Film nur empfehlen kann!

Infos:

O: Nan Yang Tang Ren Jie

HK 1978

R: Lo Kei

D: Michael Chan Wai-Man, Chen Sing, Bruce Li, Fung Hak-On

Laufzeit der HK VCD: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 12.09.16

Fassungen: In Deutschland bisher nur auf VHS und zensiert veröffentlicht worden (Stand: Sept. 2016). Eine DVD gäbe es in England (Englisch Dubbed, Uncut). Mir selbst lag die HK VCD von Ocean Shores vor = Uncut, O-Ton und/oder Englisch Dubbed, keine UT, für eine VCD eine sehr gute und helle Bildqualität.

Power Connection Review


Power Connection

Story:

Ein philippinischer Cop reist nach Hong Kong auf der Suche nach einem Gangster (Philip Ko) und auf der Suche nach seiner Freundin, welche durch Gangster in den Drogensumpf abgerutscht ist. Er trifft in HK auf seine ehemalige Partnerin (Yukari Oshima), welche Undercover arbeitet und an den Gangstern dran ist, hinter welchen auch der philippinische Cop her ist...

Meine Meinung:

Durchschnittlicher Action-Film den ich mir wegen Namen wie Yukari Oshima, Lo Lieh, Philip Ko und Mark Houghton gekauft habe (und weil selten und weil ich das Genre mag). Ein Low Budget Film und Zusammenarbeit zwischen HK und den Philippinen. Philipp Ko führte auch Regie. 

Doch der Film war schlechter als erwartet und geht gerade noch so als C-Film durch. Gut waren: Yukari Oshima und vereinzelte Actionszenen, die den Film vor einem totalen Flop retten! 

Schlecht waren: Action schlecht und billig in Szene gesetzt, schlecht heisst in dem Fall unübersichtlich geschnitten und gefilmt. Szenenfolgen sind allgemein sehr sprunghaft. Viele unblutige Shoot-Outs. Lo Lieh nur in einer ca. zehnstündigen Szene zu sehen, Philip Ko hat auch nur am Anfang des Filmes eine Rolle. 

Am meisten gestört haben jedoch die philippinischen Figuren die sehr genervt und die vielen Szenen (auch Actionszenen) kaputt gemacht haben. Gerade auch im Zusammenhang mit dem Humor, und mir gefällt er HK Humor / Klamauk ansonsten gut, war dies eine Katastrophe. Der Humor war in der Tat sehr nervig und einfach nur dumm. Sogar im Finale, das zumindest actionmässig noch okay war (Martial Arts, paar blutige Shoot-Outs gab es dann doch noch), wurde durch dieses abgewertet (vor allem der lächerliche Oberbösewicht und seine Dialoge waren einfach nur grottenschlecht). Da brauchte es viele Nerven und auf die peinliche Dramatik / Romanze (Oshima und der Filipino) hätte man verzichten können!

Nur dank Yukari Oshimas Actionszenen kein Totalausfall! Und nur für Fans von ihr "sehenswert" wenn man das überhaupt so sagen kann...

Infos:

O: Hubungan Jenayah

HK, Philippinen 1995

R: Philip Ko

D: Yukari Ôshima, Tai Chi-Wai, Ko Chun Kit, Newton Lai Hon-Chi, Robert Mak Tak-Law, Mark Houghton, Philip Ko, Lo Lieh

Laufzeit des HK LD: Ca. 88 Min.

Gesehen am: 12.09.16

Fassungen: Es gibt keine deutsche Fassung und eine DVD Version ist mir auch nicht bekannt (Stand: Sept. 2016). Mir lag die HK LD vor = Uncut, O-Ton, gute Bildqualität, englische UT. Der Film ist auf einer Disc bespielt. Erstes Mal wo eine LD Bildfehler (wie bei einem alten, zigmal kopierten VHS) aufweist durch den ganzen Film durch. Jedoch nur minimal, keine Sprünge, keine Probleme im Ton = kann man sich trotzdem gut ansehen. Die HK VCD basiert auf dem Master der LD.