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Freitag, 15. Dezember 2023

Pet Sematary: Bloodlines

Pet Sematary: Bloodlines

Story:

1969 US-Kleinstadt Ludlow:

Jud Crandall (Jackson White) erfährt von Bill Baterman (David Duchovny), dass dessen Sohn Timmy (Jack Mulhern) aus dem Krieg zurückgekehrt ist. In Wahrheit ist Timmy im Krieg gefallen, aber Vater Bill konnte dies nicht verkraften und hat Timmy auf dem verfluchten Indianer-Friedhof vergraben = danach kehrt Timmy als Untoter zurück, mit ungesunden Folgen für die Einwohner von Ludlow…

Meine Meinung:

Als der Trailer zum neusten Friedhof der Kuscheltiere, Pet Sematary: Bloodlines, auftauchte, fand ich diesen nicht übel. Zudem guter Cast mit guten Namen, wenn ich dabei z.B. an David Duchovny oder Pam Grier (Coffy) denke. Der Film stammt, wie schon das Original (Friedhof der Kuscheltiere aus dem Jahr 1983), von einer Frau. Diesmal führte die Newcomerin Lindsey Anderson Beer Regie, die auch an einer neuen Sleepy Hollow Adaption arbeiten soll.

Der Film ist ok für eine einmalige Sichtung. Nicht super, kein Kracher, kein Highlight aber ok. Und: besser als das miese Remake zum Original. Was man Pet Sematary: Bloodlines ankreiden muss, ist die Tatsache, dass der Film inhaltlich keine Überraschungen parat hält. Der Film erzählt die Vorgeschichte von Friedhof der Kuscheltiere und im 80er Jahre Film wird erzählt, was dazumal passiert ist. Dazu ist der Film auch zu keiner Sekunde wirklich spannend oder stimmungsvoll. Und die Optik ist teileweise zu sauber, zu steril und die Bilder zu dunkel gehalten. Stilmittel? Wenig Budget? Ich weiss es nicht…

Dafür ist der Film mehr oder weniger (anspruchslos) unterhaltsam. Zudem mochte ich die Kleinstadt- wie auch die Retro-Stimmung. Der Film spielt zur Zeit des Vietnam-Krieges und der damaligen Zeit Epoche, zudem noch eine US-Kleinstadt. Das hat Charme und gefällt mir. Zudem mochte ich Jackson White als Jud Crandall, einer Figur, die im Originalfilm eine wichtige Rolle spielen sollte. Einige Szenen (mit Maisfeldern) haben zwar mehr an Kinder des Zorns statt an Pet Sematary erinnert, waren aber zusätzlich stimmungsvoll. Mit blutigen Szenen wird auch nicht gespart d.h. Horrorfilmfans können durchaus einen Blick riskieren!

Fazit: Kein Kracher, nichts für die Sammlung aber gut schaubar und besser als das Pet Sematary Remake! Die beste Version von Stephen King Roman bleibt aber nach wie vor der Film von Mary Lambert! 

Infos:

O: Pet Sematary: Bloodlines

USA 2023

R: Lindsey Anderson Beer

D: Jackson White, David Duchovny, Jack Mulhern, Pam Grier

Laufzeit der Online Fassung: Ca. 87 Min.

Gesehen am: 17.11.23

Fassungen: Gab es zu Beginn nur als Streaming Fassung von Paramount+. In den USA inzwischen von Paramount auch auf DVD und Blu-Ray raus. Ob der auch in Deutschland noch auf DVD/Blu-Ray erscheinen wird, ist mir nicht bekannt. Gesehen wie Free-Stream (in der Schweiz legal), Uncut und in Englischem Ton.

Donnerstag, 14. Dezember 2023

Thanksgiving

Thanksgiving

Story:

Plymouth, Massachusetts:

Am Black Friday kommt es bei einer Massenpanik zu mehreren Unfällen mit Todesfolge. Ein Jahr später taucht ein unbekannter Killer auf und sorgt für blutige Rache…

Meine Meinung:

2007 kam Grindhouse in die US-Kinos. Ein Double Feature bestehend aus Eli Roths Death Proof und Robert Rodriguez Planet Terror und mehreren Fake-Trailern namens Machete, Werewolf Women of the SS, Don't, Thanksgiving und Hobo with a Shotgun. Aus Machete und Hobo with a Shotgun wurden bereits Spielfilme realisiert und nun hat Eli Roth (Death Wish) auch seinen Fake Trailer Thanksgiving verfilmt und diesen als Spielfilm realisiert.

Nun habe ich mir Thanksgiving im Kino angesehen und der hat mir gefallen. Zwar wohl kein Film für die Sammlung, aber ich fühlte mich doch bestens unterhalten. Aus dem Trailer kehren zwei-drei Details (hier und da in etwas abgeänderter Form) zurück. Der Film erinnerte mich vor allem an Filme wie Scream, Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast, Intruder, Saw, Final Destination oder Ab in die Ewigkeit. Thanksgiving hat mir dabei besser als seine letzten Filme Death Wish oder The Green Inferno gefallen.

Das, weil ich das Kleinstadt-Setting und vor allem das klassische Slasher-Genre einfach mag. Und Thanksgiving bietet fast alles, was der Fan von einem Slasher erwarten kann. Ein Ereignis, aus welchem ein unbekannter Killer hervorgeht, mehrere Verdächtige, eine Kleinstadt, in der jeder jeden kennt, dumme Teens, blutige Morde. Die Teens werden von relativ unbekannten Neulingen gespielt. Natürlich vor allem auch austauschbar, aber dennoch glaubhaft (und deshalb auch wenig sympathisch). Zumindest Nell Verlaque fand ich als Heldin stark.

In Nebenrollen sind bekannte Namen dabei, z.B. Patrick Dempsey (Scream 3) oder Gina Gershon (Red Heat). Nebst grossem Unterhaltungswert gefällt auch das Thema rund um Thanksgiving. Es ist sogar als nicht Amerikaner besser, sich kurz um die Bräuche dieses Feiertages zu informieren. Damit macht der Inhalt noch mehr Spass. Was die Morde und Blutgehalt angehen, ist der Film überraschend und extra übertrieben blutig geraten. Es gibt einige herrlich innovative Tötungen und Splatter-Fans werden bestens bedient. Die Effekte sind allgemein stark mit Ausnahme der Feuerszene im Finale (mieses CGI).

Fazit: War besser als erwartet und Slasher-Fans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Thanksgiving

USA 2023

R: Eli Roth

D: Nell Verlaque, Patrick Dempsey, Addison Rae, Tomaso Sanelli, Gabriel Davenport, Jenna Warren, Jalen Thomas Brooks

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 107 Min.

Gesehen am: 16.11.23

Fassungen: In Bern (Schweiz) im Kino gesehen: Uncut (ab 16/18) im Originalton mit deutschen Subs. Eine deutsche Blu-Ray ist noch nicht angekündigt (Stand: Nov. 2023):

Mittwoch, 13. Dezember 2023

Update

Zu folgendem Review wurde ein neues Cover hochgeladen und es gibt (unter Fassungen) einen neuen Nachtrag:



- Murder Me, Monster