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Sonntag, 17. März 2024

Fäbusbigburger

Adresse: Thunstrasse 25, 3113 Rubigen

Durch Zufall erfuhr ich vom Burger-Restaurant Fäbusbigburger in Rubigen (siehe Bericht). Nachdem ich mehrere Personen fragte, die alle keine Zeit hatten, fand mein Stiefvater durch die Woche an einem Abend ein offenes Zeitfenster. Ich sollte an dem Tag, Nachtwache hin oder her, durch den Tag arbeiten = Fortbildung im Pflegeheim bis ca. 16.00 Uhr. Brutal, so früh und durch den Tag im Heim zu sein - ich war enorm müde und kaum aufnahmefähig, auch wenn die Fortbildung spannend war. Muss ich sagen. Und ein Buch-Tipp resultierte auch davon. Also zog es mich danach zu meinem Stiefvater und abends gingen wir dann essen.

Es sei zu sagen, dass das «Restaurant» scheinbar nicht legal als Restaurant gilt. Zumindest ist das eine Info, die ich anhand der Google-Bewertungen entnehme. Scheinbar darf nämlich im Lokal geraucht werden. Dies war bei unserem Besuch nicht der Fall. Beim Lokal handelt es sich um eine umgebaute und neu eingerichtete Garage. Das Setting und Musik sind auf ein urbanes, junges Publikum zugeschnitten. Paar Sachen mochte ich (Totenschädel Deko), andere Dinge gefielen mir nicht (Hip-Hop Musik, Deadpool Aufsteller), anderen Einrichtungsgegenständen sah ich neutral entgegen (Helme, Räder, Fahrzeuge = immerhin Chevrolet-Auto = Chevrolet = Ex-Manchester United Sponsor). Was mir auffiel war die Tatsache, dass es auch eher kühl und frisch war, da wohl nicht so gut isoliert wie ein richtiges Restaurant.

Das Lokal bietet eine Stempelkarte und auch einen Lieferservice an. Die Bestellung muss in Eigenregie aufgegeben werden. Wir hatten reserviert und da wir noch nie da waren, wurde uns zeitnah geholfen. Es ist simpel: man schreibt einen Namen auf die Bestellung und dann füllt man aus, welches Fleisch, welches Brot, welche Einlagen, welche Specials, welche Saucen, welche Käse-Arten und welche Beilagen verwendet werden sollen und gibt den Zettel ab. Getränke muss man sich selbst aus dem Kühlschrank holen. Es gibt viele verschieden Auswahlmöglichkeiten und Bilder des Lokals auf FB machten Lust auf mehr. Startfleisch liegt bei 240g und jedes weitere ist dann 120g. Das Einzige, was ich sehr schade fand ist die Tatsache, dass kein Pferdefleisch angeboten wird. Bison hat es, Hase hat es, Krokodil hat es, Känguru hat es, aber warum kein Pferd? Laut Google und alten Speisekarten hatten sie vor paar Jahren auch Pferd. Ich wollte noch nachfragen warum, habe es aber vergessen.

Ich nahm:

 

1. Fleisch: Rind & Krokodil 240g

2. Brot: Weissbrot

3. Sauce: Fäbu`s BBQ

4. Käse: Cheddar & Raclette je 1 Stk.

5. Einlagen: Zwiebeln

6. Pilze: -

7. Spezials: Spiegelei

8. Karamell Zwiebeln

9. Beilagen: Sweet Pommes

 

Als Dessert:

 

Apfelringe & zum Trinken eine Dose Cola Zero

 

Total: 38 CHF

 

 

Es gibt keine Vorspeisen und als Dessert, glaube ausser noch Glace, nur die Apfelringe (mit Zimt). Meine Erwartungen waren sehr hoch. Ob beide Fleisch 240g oder eines 240g und das andere 120g war, weiss ich nicht. Der Burger war auch ohne Messer und Gabel (wurden keine angeboten) gut essbar. Es war ein vor allem junges und männliches Publikum anwesend. Die Sweet Pommes waren der Wahnsinn. Wahrscheinlich die besten Sweet Pommes, welche ich je gegessen habe. Super gewürzt. Der Burger war gut, aber nichts Besonderes. Davon war ich etwas enttäuscht. Das Fleisch schien mir nicht so gross wie erwartet und es gab verhältnismässig wenig Käse dafür, dass ich zwei Sorten wählte. Was mich jedoch am meisten enttäuschte war der Geschmack: da war irgendwie nichts Besonderes dabei. Keine Geschmacksorgasmen, die sich beim Essen im Mund abgespielt hätten. Vielleicht hatte ich aber auch einfach nur zu hohe Erwartungen. Immerhin gibt es unzählige Möglichkeiten, sich die Burger zusammenstellen zu lassen = so kann man sich überlegen, nochmals dort essen zu gehen! Zum Beispiel im Sommer, wenn auch draussen Tische aufgestellt werden!

 

 

Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend









Samstag, 16. März 2024

Parada 30

Adresse: Obere Hauptgasse 30, 3600 Thun

Ich kam, ich weiss nicht mehr genau wie, auf das Burger-Restaurant Fäbusbigburger in Rubigen. Die Bilder und Rezensionen dazu sahen fantastisch aus. Ich habe versucht, jemanden dafür zu finden aber niemand hatte Zeit. Nach ca. einem halben Dutzend Anfragen gab ich auf und habe das Wochenende anders verplant (Manchester United, Wäsche waschen, fünf Filme schauen). Eine Kollegin, welche ich fragte und welche nicht extrem weit weg von Rubigen wohnt, hat mir stattdessen ein anderes Restaurant, in Thun, vorgeschlagen: das Parada 30, mexikanische Küche!

Mexikanische Küche? Kenne ich praktisch nicht. Also zugesagt, damit ich um eine Erfahrung reicher werde. An meinem letzten, fünften freien Tag war ich sehr müde und unproduktiv. Die Nachwirkungen der Nachtwache. Habe noch etwas geputzt und zwei Filme geschaut (Queen of Fist sowie The Magnificent Chivalry), von denen ich schon Reviews haben = konnte ich nur Filme schauen ohne dazu was zu schreiben. Am Mittag musste ich tatsächlich ein Powernap einlegen, ehe es mich am Nachmittag Richtung Thun zog. Mit dem Zug. Das Wetter war schön, ich habe extra so gut wie nichts gegessen (nur ¾ einer Pralinen-Schachtel und ¼ eine Schokoladentafel).

Auf dem Weg nach Thun ging ich noch einkaufen und eine Rechnung zahlen. Der Zug war total überfüllt. Zum Glück hatte ich einen Sitzplatz. Ich war noch immer sehr müde. In Thun hatte ich ca. zehn Gehminuten zu Fuss zum Restaurant. Die Kollegin, sie nahm noch ihren Hund mit, und ich, kamen zeitgleich an. Das Restaurant ist nur paar Meter neben dem RIBS Steakhouse, in welchem ich Ende Dez. essen war (siehe Bericht). Unmittelbar neben dem Parada 30 ist noch ein thailändisches Restaurant, wo ich, wenn ich nicht irre, im Sommer 2023 oder 2022 mit der Arbeitskollegin essen war. Das Ambiente des Restaurants ist schön, wenn auch etwas dunkel.

Das Restaurant war um 18.00 Uhr noch wie ausgestorben, was sich im Verlauf ändern sollte. Es ging die Treppe hinauf, wo wir danach die Karte studierten. Keine speziell grosse Karte und die Menüs und deren Namen sagten mir meist nichts. Ich musste z.T. auch googeln. Die Mehrheit der Menüs schied aufgrund Nahrungsmittel, welche ich nicht mag, aus. Am Ende waren es 2-3 Hauptmenüs, aus denen ich auswählen konnte. Ich nahm:

 

als Vorspeise: Taco de Secreto Ibérico

Hausgemachte Tortilla, Secreto Ibérico (Schweinefleisch), Guacamole, Chili Guajillo für 14.50 CHF

 

als Hauptgang: Pato en Mole

(Spezialität aus Puebla, México)

Entenbrust an hausgemachter Mole Poblano Sauce (Chilis, Kakao, Sesam, Mandeln, Erdnüsse, Zimt, Nelken), Vanille-roter Pfeffer-Schaum, dazu mex.-Reis für 36.00 CHF

 

als Dessert: Cheesecake nach Art des Chefs

(Chai Geschmack) für 14.50 CHF

  

Das Essen war wunderbar und ein sonderbares Erlebnis. Die vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen und Konsistenten der Nahrung zu kosten und zu erleben, vor allem in Kombination, waren eine Wohltat! Mir haben alle drei Gänge extrem zugesagt: die Vorspeise war toll, der Hauptgang eine Wucht (auch wenn der Schaum wie Spucke aussah) und auch den Cheesecake mochte ich - davon war nur der erste Biss aufgrund des Chai Geschmacks gewöhnungsbedürftig. Die Portionen waren nicht zu klein oder gross, sondern gerade richtig. Wobei ich erstaunt war, wie viel Entenbrust (war super zart) es gab (auf dem Bild vom «Spuckschaum» grösstenteils verdeckt). Da werde ich gerne wieder gehen, um noch andere Menüs zu probieren! Daher lautet das Fazit auch:

 

 

Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend











Freitag, 15. März 2024

The Kung Fu Fever

The Kung Fu Fever

Story:

Nach dem Tod von Bruce Lee suchen diverse Parteien nach dessen Buch mit Kampftechniken. Auch Ricky Chan (Dragon Lee) ist auf der Suche nach dem Buch. Aber auch ein japanischer Gangster (Choe Min-Gyu), ein Nachtclubbesitzer (Shih Chung-Tien) oder ein angeheuerter Söldner (Ron Van Clief) sind hinter dem Buch her…

Meine Meinung:

The Kung Fu Fever ist ein durchschnittlicher Bruceploitation-Film, der nicht aus der Masse herausragt. Zumindest nicht in diesem Englisch synchronisierten VHS aus Holland. Vielleicht wäre mit der deutschen Synchronisation ein Mehrwert gegeben, eventuell. Die Produktion aus Südkorea von Kim Shi-Hyeon (Devil Spider) versuchte aus dem Erfolg der Bruceploitation-Wellt mitzuschwimmen.

Der Film startet mit einem coolen Intro und danach schlägt man aus dem Tod von Bruce Lee (The Big Boss) Profit. Da gibt es etliche Bilder zu sehen, die Mondo-Charakter haben, da echte Archivaufnahmen aus Bruce Lees Beerdigung. Danach übernimmt der dünne Plot den Film: ein Buch von Bruce Lee, in welchem er eine Technik beschreibt, wird von allen Helden und Bösewichten gesucht. Überraschungen gibt es inhaltlich keine.

Wo der Film, trotz Mangel an Highlights, überzeugt, ist ein Unterhaltungswert: Zwar ist der Film auch gewollt trashig, aber eins ist The Kung Fu Fever nicht: langweilig! Es ist immer was los und der Film unterhält einfach. Vor dem Finale werden dann auch einige kleine Stunts ausgepackt und der Finalkampf, in welchem Dragon Lee in den gelben Bruce Lee Anzug schlüpft, kann sogar überzeugen. Besonders amüsant war die Todeszone des Bösewichtes.

Der Trash-Gehalt besteht aufgrund der komischen Musik, Klamauk und doofen Dialogen. Gewalt, Sex oder Schmuddel-Szenen gibt es hingegen keine zu sehen. Die Musik ist ansonsten unauffällig. Dasselbe gilt für den Cast: ausser Dragon Lee (Bruce Lee – Seine Erben nehmen Rache) sind für mich keinen bekannten Namen dabei. Was die Helden und Bösewichte angehen ist es schade, dass alle Figuren belanglos wirken. Null Sympathie, null Charisma. Das war schade.

Was Dunkelhäutige Kämpfer angehen, kann Ron Van Clief der Konkurrenz wie Carl Scott (Die Depesche des Todes) oder Eugene Thomas (Ninja in U.S.A.) nicht das Wasser reichen. Zudem ist Ron Van Clief im Film mit paar vereinzelten Szenen kaum zu sehen und spielt mehr einen Gastauftritt, statt eine Neben- oder gar Hauptrolle. Aber der Film wurde scheinbar mit ihm vermarktet, so erscheint sein Name als einer der ersten, wenn nicht als erstes, in den Credits. Der Plot und die Szenen mit Mondo-Charakter zu Beginn geben dem Film eine Godfrey Ho (Copy and Paste) Duftmarke.

Fazit: Kein Kracher, aber unterhaltsam. Bruceploitation-Fans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Jeongmujibo

Südkorea 1979

R: Kim Shi-Hyeon

D: Dragon Lee, Choe Min-Gyu, Shih Chung-Tien, Tam Yan-Mei, Ron Van Clief

Laufzeit der holländischen VHS: 86:28 Min.

Gesehen am: 24.01.24

Fassungen: Mir lag das VHS von King Movies aus Holland vor = Englischer Dub mit holländischen Subs, k.A. ob Uncut/Cut, Vollbild, gute Bildqualität. Dub qualitativ gut bis mässig. Gibt es in Deutschland von Mr. Banker Films auf DVD = Deutsch/Spanisch, keine Subs, zwei Fassungen, k.A. ob Uncut oder nicht. Titel in Deutschland: Das blutige Vermächtnis der Shaolin.