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Mittwoch, 28. August 2024

Furiosa: A Mad Max Saga

Furiosa: A Mad Max Saga

Story:

Furiosa: A Mad Max Saga erzählt die Vorgeschichte von Mad Max: Fury Road:

Furiosa (Alyla Browne) wird von Gangstern entführt und zu dessen Herrscher Dementus (Chris Hemsworth) gebracht. Dementus tötet Furiosas Mutter. Später wird Furiosa zum Spielball der zwei verfeindeten Clans um Dementus und Immortan Joe (Lachy Hulme) und landet schliesslich bei Immortan Joe. Später, inzwischen ist aus Furiosa (Anya Taylor-Joy) eine junge Frau geworden, kennt sie nur ein Ziel: Rache!

Meine Meinung:

Ich sah Mad Max: Fury Road schon länger nicht mehr. Durch einen Restaurant-Besuch bekam ich die Chance, danach den Film im Kino schauen zu gehen. Kumpel hat mich gefragt. Ich hatte den Film kaum auf dem Schirm und kannte nur den ersten Trailer. Ich wäre den Film, hätte mich der Kumpel nicht gefragt, wohl nicht (im Kino) schauen gegangen. Furiosa: A Mad Max Saga ist der 2. Teil einer neuen Trilogie und wird dabei aber als Vorgeschichte zu Mad Max: Fury Road verstanden. Erneut führt George Miller Regie und aus dem Erstlingswerk kehren diverse Namen zurück (John Howard, Angus Sampson, Nathan Jones, Josh Helman).

Die Hauptstars aus Mad Max: Fury Road, Tom Hardy sowie Charlize Theron (spielte Furiosa im Vorgänger), sind in Furiosa: A Mad Max Saga nicht mehr zu sehen. Der Film nimmt sich, wie der Titel bereits verrät, der Figur Furiosa an. Max kommt nicht vor. Der Film ist in mehrere Kapitel unterteilt. Die 1. Hälfte zeigt Furiosa als Kind. Anya Taylor-Joy (The Menu, Last Night in Soho, The Northman) kommt daher in der 1. Hälfte des Filmes nicht vor. Dies als Info, um ggf. falsche Erwartungen und damit verbundene Enttäuschungen zu verhindern.

Furiosa: A Mad Max Saga war trotz der sehr langen Laufzeit von 2.5h zu keiner Sekunde langweilig. Obwohl ich (auf der Arbeit) fünf Nächte (Nachtwache) hinter mir hatte und am Vormittag nur 3.5h schlief, wurde ich beim Schauen im Kino nicht müde. Im Gegensatz zu Mad Max: Fury Road hat Furiosa: A Mad Max Saga auch definitiv den besseren und stärkeren Plot, die geilere Endzeit- und Apokalypsen-Stimmung und die besseren Figuren (Chris Hemsworth war top und mit Anya Taylor-Joy konnte ich mehr anfangen als mit Charlize Theron aus dem Vorgänger). Teilweise wirkt der Film wie eine Freakshow mit Mondo-Charakter. Die beste Szene im ganzen Film beinhaltet Maden.

Wo der Film im Vergleich zum Vorgänger hingegen klar verliert sind a) die geringere Anzahl-Actionszenen (die gibt es in Furiosa praktisch nur im Mittelteil) und b) unschöne, unecht und billig wirkende CGI-Landschaften und Hintergründe (am Anfang und am Ende, bei der Actionszenen im Mittelteil hat man sich hingegen mehr Mühe gegeben). Teilweise sollen diese zwar in echt und auch Outdoor gefilmt worden sein, doch bei der digitalen Nachbearbeitung soll, warum und wie auch immer, gepfuscht worden sein. So dass die Effekte diesen unechten, künstlichen Touch bekommen haben. Das erinnert mich etwas an die Nachbearbeitung der Effekte im The Thing Remake, ebenso mit negativem Ausgang.

Fazit: Wer den Vorgänger mochte, kann sich problemlos an die «Fortsetzung» wagen!

Gefolgt von: Mad Max: The Wasteland (in Produktion)

Infos:

O: Furiosa: A Mad Max Saga

Australien 2024

R: George Miller

D: Alyla Browne, Chris Hemsworth, Lachy Hulme, Anya Taylor-Joy, Tom Burke, George Shevtsov, Nathan Jones

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 150 Min.

Gesehen am: 23.05.24

Fassungen: In Zürich im Kino gesehen (Uncut, Englisch mit deutschen Untertiteln). Soll am 31.12.24 in D auf DVD, Blu-Ray und UHD erscheinen.

Dienstag, 27. August 2024

Update

Bei folgenden Reviews gibt es (unter Fassungen) neue Nachträge inklusive neu hochgeladene Covers


- Fist of Fury

- Enter the Dragon

Montag, 26. August 2024

Boky

 

Bei dem Restaurant Boky handelt es sich um ein chinesisches Restaurant. Diese mussten den Standort wechseln und haben nun im Liebefeld wiedereröffnet. Und zwar in einem ehemals Ital. Restaurant an einer viel befahrenen Strasse, genau an der Bushaltestelle und neben einer Pizzeria, welche zuletzt in den Medien nicht gut wegkam. Für heute standen diverse Termine auf dem Programm: Ohren spülen, Haare schneiden und abends zusammen mit meinem Vater Fussball schauen. Da er Gäste aus Berlin erwartet wollte er nicht kochen sondern auswärts essen gehen.

Ich sagte ihm, dass ich das Boky gerne testen würde. Mein Vater war schon öfters dort und fand es gut. Es ist nahe dem Wohnplatz meines Vaters und ich wollte nicht gerade in ein zu teures Restaurant gehen, nachdem ich gestern meinen Götti zum Geburtstagsessen eingeladen hatte (was 195.20 CHF kostete). Er sagte zu. So ging ich meine Ohren spülen, die Haare schneiden (inklusive Kopfmassage, war angenehm) und ging am Nachmittag zu meinem Vater. Es folgten gute Gespräche, ehe wir von seiner Freundin begleitet ins Boky gingen. Es war kurz nach 18.00 Uhr und drinnen schon sehr voll. So nahmen wir draussen Platz. Es ging noch mit der Wärme. Der Strassenlärm störte mich absolut nicht und die Sicht auf die Busstation war auch amüsant, da ich gerne Menschen beobachte.

Die Karte ist umfangreicher als in vielen solchen, sagen wir Mal abwertend aber nicht so gemeint, 08/15-China-Restaurants. Nur Pork Belly hatten sie nicht. Die Karte und ihre Vielfältigkeit laden ein, mehrfach dort essen zu gehen. Zu guten Gesprächen und nur gestört von einer aufdringlichen Wespe bestellte ich:

 

Vietnamesische Frühlingsrollen «NEM» (mit Schweinefleischfüllung)

10.50 CHF

 

Zweierlei Fleischplatte mit gegrillter Ente und geräuchertem Schweinefleisch mit Honig

28.00

 

mit gebratenen Nudeln als Beilage

4.00 CHF

 

Apfelkrapfen mit Vanille Glace

12.50 CHF

 

 

Obwohl auf den ersten Blick «nur ein 08-15» China-Restaurant, empfand ich die Qualität des Essens und die Auswahl des Menüs als sehr gut. Das Essen war wirklich sehr fein. Die Ente war wohl einer der besten und zartesten, welche ich je gegessen habe. Das macht wirklich Lust auf mehr, das Restaurant auch in Zukunft nochmals zu besuchen. Andere Menüs hätten mich auch interessiert (Suppe, Dumplings, Rind-Menüs…). Die Qual der Wahl. Auch die Frühlingsrollen (die Vorspeise teilte ich mit meinem Vater und seiner Freundin) waren sehr gut und auch das Dessert war sehr fein. Die Besitzer und Angestellten waren extrem aufmerksam, freundlich und fragten immer wieder nach, ob alles i.O. sei und/oder wir noch was bräuchten. Toller Service, herzliche Art und Weise der Gastgeber, die auch sichtlich Freude hatten, dass es uns schmeckte.

 

 

 

Fazit:

 

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend