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Mittwoch, 6. November 2024

The Substance

 

The Substance

Story:

Promi Elisabeth Sparkle (Demi Moore) kämpft und hadert mit dem Älterwerden. Auf dem Schwarzmarkt findet sie eine Droge namens «Substance», welche den Alterungsprozess aufhalten soll. Sie testet das Mittel. Ein Fehler...

Meine Meinung:

Ich sah einen Trailer des Filmes und las danach von meinem Kumpel aus Zürich ein vielversprechendes Review, so dass ein Kinobesuch für mich beschlossene Sache war. Der Film von Coralie Fargeat, dessen Revenge mir persönlich nicht wirklich zusagte, läuft derzeit auch in Deutschland am Fantasy Film Fest. Ans BIFFF, Brugggore Movie Festival oder ans NIFFF hat es der Film hingegen nicht geschafft. Dafür gewann der Film in Cannes den Preis für das beste Drehbuch.

The Substance läuft über zwei Stunden und bietet dabei bis zum Enden einen spannenden Plot. Einen nicht vorhersehbaren Plot. Der Film ist auf jeden Fall ein ungewöhnlicher Film und abseits vom Mainstream angelegt. Ein Film, den ich auch erst Mal wirken lassen sollte und dem ich sicherlich auch später, auf Blu-Ray, eine weitere Sichtung schenke. Gespannt, wie der Film dann wirken wird. Ein Film, der eine Botschaft erzählt. Was diese für das Individuum bedeutet, ist jedoch individuell.

Der Film ist dabei stark gespielt, voller What the Fuck Momente und grandiosen, so nicht erwarteten Effekten. Der Film ist ein wilder Mix aus Satire, Sozialkritik und Bodyhorror. Dementsprechend fällt auch das Overacting aus. Demi Moore, Margaret Qualley & Dennis Quaid (was für ein wunderbares Ekel = seine Fressszenen) liefern. Im Finale fühlte ich mich ans Kino von Frank Henenlotter (Basket Cage), Dario Argento (Tenebre) oder Yoshihiro Nishimura erinnert. Muss man gesehen haben, um es zu glauben! Was musste ich lachen!

Fazit: Abgefahren!

Infos:

O: The Substance

USA, Grossbritannien 2024

R: Coralie Fargeat

D: Margaret Qualley, Dennis Quaid, Demi Moore, Hugo Diego Garcia, Joseph Balderrama, Oscar Lesage, Gore Abrams

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 140 Min.

Gesehen am: 19.09.24

Fassungen: In Bern im Kino gesehen = Originalton und deutsche Subs, Uncut. Erscheint am 09.12.24 in Finnland auf Blu-Ray. Andere Versionen sind noch nicht angekündigt (Stand: Sept. 2024).

Dienstag, 5. November 2024

Wild Nr. 15 (RESTAURANT CHEMI-HÜTTA)

Adresse: Zur Schür 24, 1736 St. Silvester 

Ich war im Sommer, wohl Ende Juni (Nachtrag: 30.06.24), in Freiburg essen. Das Restaurant hiess RESTAURANT CHEMI-HÜTTA und wurde vom Freund meiner Kollegin empfohlen. Das Essen war wunderbar, ein Traum. Siehe Bericht. Es war für uns klar, dass wir dort im Herbst auch Wild essen gehen werden. Schon im Juni sagten sie uns, dass sie bereits die ersten Reservationen für im Herbst bekommen. Ich plante den Restaurant-Besuch mit der Kollegin und ihrem Freund ca. einen Monat später Mitte Juli. Und wollte für im Herbst reservieren (für am 19.10.24). Doch das ging nicht mehr: für den Abend war das Restaurant bereits Mitte Juli (!!!) voll ausgebucht!

Also nahm ich Kontakt auf (mit der Kollegin) und ich schaute für einen Tag früher: und am Freitag, 18.10.24 hatten sie noch Platz. Ich reservierte. Wir wollten zu viert gehen. Ich hatte hohe Erwartungen. Am heutigen Tag stand ich früh auf und habe einen Film geschaut (einen Jackie Chan Film) und danach vor allem die Wohnung aufgeräumt. Ich nahm es gemütlich. Ich würde um 17.30 Uhr abgeholt werden. Dann der Schock, als ich mir am Nachmittag ein Kaffee gönnen wollte. Ich hatte keinen Kaffee mehr! Schade. Ich plante, meine Begleitung zu fragen, ob wir beim Heimweg noch an einer Tankstelle halten können. Damit ich Kaffee kaufen kann. Ich bin faul und mag morgen nicht extra nur für Kaffee aus dem Haus.

Um 17.30 Uhr wurde ich pünktlich abgeholt. Wir waren nur zu dritt. Die Tochter der Kollegin hatte durch Arbeit einen Termin. Aktuell war das Wetter wieder Frei vor Regen, ehe es am Vormittag und Mittag geregnet hatte. Wir kamen pünktlich im Restaurant in Freiburg an. Im Deutschsprachigen Teil des Kantons. Es wurden zwei Hochzeiten vor Ort gefeiert. Als wir ankamen, war das grosse Restaurant noch nicht voll, was sich aber später ändern sollte. Ich wusste eigentlich schon, was ich nehmen würde (Ausnahme: Dessert). Wir sassen auf der Terrasse mit wunderbarer Auffischt. Hier war es nochmals weniger voll und auch (noch) nicht sonderlich warm. Sogar noch etwas frisch. Ich war froh, trug ich einen warmen Pullover. Ich bestellte:

 

 

Als Vorspeise

Kürbiscremesuppe

9.50 CHF

 

Als Hauptgang

Reh-Medaillon (Entrecôte)

Wildrahmsauce mit Pilzen

Alle Gerichte werden mit Wildbeilagen und Spätzli serviert

52.50 CHF

 

Als Dessert

Meringues mit Greyerzer Doppelrahm

Ohne Glace Variante

8.50 CHF

&

Kleines Vermicelles

8.50 CHF

  

 

Die Vorspeise und der Hauptgang wurden schnell serviert. Danach ging es länger, da zwei Hochzeiten und auch abgesehen davon weitere sehr grosse Gruppen vor Ort waren. Das Restaurant war total ausgebucht. Voll. Das Essen war unglaublich gut. Ein absoluter Genuss. Ein weiteres Restaurant, welches es locker in die hervorragende Kategorie schafft, was die Qualität angeht. Ein Traum! Damit habe ich diese Season mehr hervorragende Restaurants erlebt, als «sehr gute» und bisher bekam kein einziges Restaurant das "gute" oder "enttäuschende" Fazit. So darf es gerne weitergehen. Die Suppe war gross und erinnerte von der Menge ans Gasthaus Sternen in Bümpliz. Ein Traum. Der Hauptgang füllte mehr als erwartet. Es gab zwar «nur» drei Stück Fleisch, die waren aber gross und dick. Die Menge täuschte: es war definitiv nicht zu wenig und das Fleisch war total zart. Cool war, dass die Sauce individuell bestellt werden konnte. Ich nahm zwei Desserts. Die waren deftig, aber gut. Ich habe meine erste Vermicelles erst während der 2023er Wild-Season gegessen. Jene von heute war die bisher beste, welche ich gegessen hatte. Auf dem Heimweg wurde ich noch zur Tankstelle gefahren, so dass ich mir noch Kaffee kaufen gehen konnte.

 

 

Fazit:

 

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend


















Montag, 4. November 2024

Beetlejuice Beetlejuice



Beetlejuice Beetlejuice

Story:

Die Familie Deetz (Winona Ryder, Catherine O'Hara) kehrt an den Ort des Schreckens, an welchem sich der Inhalt von Beetlejuice abspielte, zurück. Und bald schon bekommt es die Familie wieder mit Beetlejuice (Michael Keaton) zu tun…

Meine Meinung:

Tim Burton, der bei vielen Filmfans Kultstatus geniesst, ist zurück. 36 Jahre nach seinem Hit Beetlejuice kommt die Fortsetzung Beetlejuice Beetlejuice in die Kinos. Dies mit teilweise gleichem Cast aus dem Original. Wer hätte das gedacht? Beetlejuice war dazumal ein voller Erfolg, so dass Tim Burton später weitere Hits wie Batman, Edward mit den Scherenhänden oder Batmans Rückkehr realisieren sollte. Seit Sleepy Hollow wurde es still um Tim Burton, sieht man von Ausnahmen wie Frankenweenie oder der Serie Wednesday, für welche Burton auch einige Episode beisteuerte, ab.

Beetlejuice sah ich zwar lange nicht mehr, aber ich mag den. Dessen Sichtung ist mit viel Nostalgie verbunden, da damals als Kind/Jugendlicher abgefeiert. Aus dem ersten Teil kehren in der u.a. von Brad Pitt (True Romance, Once Upon a Time in Hollywood, Snatch) produzierten Fortsetzung Michael Keaton, Winona Ryder (Alien Resurrection) und Catherine O'Hara zurück. Neu an Bord sind Wednesday Star Jenna Ortega (X), Justin Theroux, Willem Dafoe (The Lighthouse) sowie Monica Bellucci. In einem Gastauftritt ist noch Danny DeVito zu sehen. Jeffrey Jones (Sexualstraftäter) und Glenn Shadix (tot) sind nicht dabei. Alec Baldwin und Geena Davis werden in einem Satz erwähnt, aber sind ansonsten auch nicht mehr mit von der Partie.

Mir hat Beetlejuice Beetlejuice Spass gemacht, auch wenn nicht alles perfekt ist. Die Musikauswahl hätte passender sein dürfen (einige der Songs waren weniger mein Ding) und schade ist, dass die Sandwürmer (im letzten Viertel des Filmes) aus CGI bestehen. Den Vorwurf, zu viele Sub-Plots im Film unterzubringen, kann ich als Kritikpunkt auch gelten lassen (hat mich persönlich aber nicht gejuckt). So wirkt vieles überfrachtet. Einige Figuren kommen auch zu kurz und/oder bleiben relativ eindimensional (Monica Bellucci). Wo der Film hingegen voll punktet sind die für Burton typisch skurrilen, meist handgemachten und fantasievollen Effekte, Settings und Gestalten/Monster. Die Szenen in der Unterwelt sind mit Ausnahme des Finales und allen Szenen, die Michael Keaton beinhalten, die Highlights des Filmes.

Fazit: Zwar nicht so stark wie das Original, aber für Burton Fans eine schöne Rückkehr zu den Wurzeln! Zudem bin ich nun auch motiviert, mich an die TV-Serie zu wagen, von dessen Existenz ich gar nicht wusste…

Infos:

O: Beetlejuice Beetlejuice

USA 2024

R: Tim Burton

D: Michael Keaton, Winona Ryder, Catherine O'Hara, Jenna Ortega, Justin Theroux, Willem Dafoe, Monica Bellucci, Danny DeVito

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 105 Min.

Gesehen am: 13.09.14

Fassungen: Im O-Ton mit Untertiteln in Zürich im Kino gesehen. Eine DVD, Blu-Ray oder UHD sind noch nicht angekündigt (Stand: Sept. 2024).