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Donnerstag, 28. Januar 2021

Azumi 2: Death or Love Review

Japanuary 2021

Azumi 2: Death or Love

Story:

 

Azumi (Aya Ueto) und Nagara (Yûma Ishigaki) haben ihre Mission noch nicht beendet: Inoue Kanbê (Kazuki Kitamura) muss sterben! Auf ihrem Weg treffen Azumi und Co. auf neue Verbündete aber auch auf neue Feinde (Chiaki Kuriyama)…

 

Meine Meinung:

 

Azumi 2: Death or Love hat die Neusichtung nicht bestanden. Der Film hat gegen Teil eins in allen Belangen keine Chance, trotz gutem Regisseur (verantwortlich für Filme wie: H.P. Lovecraft’s Necronomicon, Godzilla, Mothra and King Ghidorah: Giant Monsters All-Out Attack, Gamera: Guardian of the Universe, God’s Left Hand, Devil’s Right Hand) hinter der Fortsetzung.

 

Die Gründe:

 

1. Die Story ist uninteressant und ein lahmer Aufguss aus Teil eins.

 

2. Es gibt Längen. Ich musste sogar spulen.

 

3. Die Figurenzeichnung, vor allem jene der neuen Figuren, waren schwach. Kein Vergleich zum ersten Film. Chiaki Kuriyama (Battle Royale, Exte: Hair Extensions) kann als Ausnahme angesehen werden. Im Grossen und Ganzen fehlt es an Figuren eines Schlags Monkey Face oder Bijomaru Mogami.

 

4. Viel zu wenig Azumi! Fans von ihr werden enttäuscht sein. Sie darf erst im Finale richtig zulangen! Vorher gibt es zu wenig von ihr zu sehen…

 

5. Enttäuschende Action und Potenzialverschwendung: Die Action im ersten Film war klar besser. Zudem grenzt der Kampf zwischen Azumi und Battle Royale Star Chiaki Kuriyama vor dem Finale an eine Potenzialverschwendung, da viel zu kurz. Schade, da wäre mehr möglich gewesen…

 

6. Die CGI Effekte (Blut) sieht teilweise furchtbar billig aus – leider im modernen Kino aus Japan Standard (siehe Film wie Battle Royale 2 oder Zatoichi).

 

7. Zu viel Gefühlsquatsch und Kitsch = interessiert niemand!

 

Leider ist Azumi 2: Death or Love nur eine mittelmässige Fortsetzung geworden! Manche Filme sollten nicht fortgesetzt werden…

 

Aufgrund dieser sieben Gründe fliegt Azumi 2: Death or Love aus der Sammlung…

 

Fazit: Besser Teil eins nochmal gucken!

 

Infos:

 

O: Azumi 2: Death or Love

 

Japan 2005

 

R: Shûsuke Kaneko

 

D: Aya Ueto, Ken'ichi Endô, Mikijirô Hira, Yuma Ishigaki, Shun Ito, Chiaki Kuriyama

 

Laufzeit der UK-DVD: 108:01 Min.

 

Gesehen am: ? / Review überarbeitet am: Jan. 2021

 

Fassungen: Mir lag die UK-DVD von Optimum Releasing vor = Uncut, solide Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs vorhanden. Die deutsche Fassung (z.B. Blu-Ray von TB Productions / Intergroove) haben zum O-Ton keine Untertitel. Dasselbe gilt für die deutschen DVDs.

Mittwoch, 27. Januar 2021

Female Harakiri: Glorious Death Review

Japanuary 2021

Female Harakiri: Glorious Death

Story:

 

Eine Frau (Yûri Sunohara) ist in tiefer Trauer, da ihr Ehemann im Krieg gefallen ist. Sie kennt nur einen Ausweg, um ihre Trauer zu stillen: Tod durch Harakiri…

 

Meine Meinung:

 

Female Harakiri: Glorious Death ist der Auftakt für eine 6teilige Underground-Fetisch-Fake-Snuff-Kurzfilm-Reihe aus Japan im Stil von Guinea Pig und Co. Der erste Teil der Reihe, der 45 Minuten läuft, wirkt wie der erste Guinea Pig Film:

 

Keine Stab-Angaben, kaum Musik, kaum Umschnitte, keine Dialoge, wirkt wie ein Snuff-Film (oder so stelle ich mir einen vor). Dass es am Ende kurz eine musikalische Szene gibt (wohl ein Kriegslied) und einen Mini-Abspann, überraschte hingegen.

 

Der Film, der interessanterweise VON einer Frau inszeniert wurde (Yûri Sunohara, die auch gleich die Hauptrolle spielte), ist leider vor allem eines: langweilig. Langweilig und sinnlos. Eine gewisse Faszination kann ich dem Werk, da ernst und total humorlos in Szene gesetzt, nicht absprechen, zumal Yûri Sunohara auch überzeugend spielt und der Zuschauer solche Inhalte nicht gerade jeden Tag zusehen bekommt.

 

Es passiert jedoch zu wenig für die Laufzeit. Ein Versuch, die «Highlights» aufzuzählen:

 

In der 10. Filmminute beginnt sich die Frau zu entblössen (natürlich nur oben durch). Dauer: fünf Minuten bis erledigt. Erst fünf Minuten später, in der 20. Minute, sticht sie zu. Die Durchführung und das Sterben dauern bis in die 41. Minute an. Der Sterbegang erinnert mehr an einen Porno, als an ein echtes Sterben…

 

Fazit: Wers braucht – ich definitiv nicht mehr (= früher aus reiner Neugier gekauft und geschaut). Bevor die Box verkauft wird, werden alle Filme nochmals geschaut (Zwecks Reviews für den Blog).Nur für Fetisch-Fans interessant...

 

Gefolgt von: School Girl: Harakiri

 

Infos:

 

O: Onna harakiri: Sange

 

Japan 1989

 

R: Yûri Sunohara

 

D: Yûri Sunohara

 

Laufzeit der US-DVD: 45:04 Min.

 

Gesehen am: Okt. 2008 / Review überarbeitet am: Jan. 2021

 

Fassungen: Mir lag die US-DVD Box (Boobs & Blood Box Set) von Unearthed Films vor = Uncut, O-Ton, keine Subs (Film hat keine Dialoge), Code eins (laut Cover). Es sind folgende Filme enthalten: Female Harakiri: Glorious Death, School Girl: Harakiri, Female Harakiri: Celebration, White Clothing: Harakiri, Paradise Lost: Riding Habit Harakiri und Beautiful Swordswomen: Double Seppuku. Eine Blu-Ray und/oder deutschsprachig Vö gibt es nicht (Sand: Jan. 2021).

Dienstag, 26. Januar 2021

Female Prisoner #701: Scorpion Review

Japanuary 2021

Female Prisoner #701: Scorpion

Story:

 

Nami (Meiko Kaji) sitzt als Gefangene Nr. 701 im Gefängnis. Zu Unrecht. Sie plant ihre Rache. Dafür muss sie jedoch ausbrechen können. Die Wärter und der Direktor vermuten einen Ausbruchversuch und versuchen, Nami mit aller Härte zu brechen – doch deren Wille ist, durch ihre Rachegedanken, steinhart…

 

Meine Meinung:

 

Female Prisoner #701: Scorpion ist 70er Jahre Exploitation von Toei und eine Manga-Verfilmung eines Tōru Shinohara Manga. Der Film war erfolgreich, so dass mehrere Fortsetzungen und ein Remake mit Simon Yam die Folge waren.

 

Der Film wartet mit dem damaligen weiblichen Toei Aushängeschild Meiko Kaji in der Hauptrolle auf. Meiko Kaji ist bekannt für Filme wie: den Klassiker Lady Snowblood, ihre Teruo Ishii Zusammenarbeit Blind Woman’s Curse, Wandering Ginza Butterfly (gefolgt von einer sehenswerten Fortsetzung mit Sonny Chiba), Stray Cat Rock: Sex Hunter (eine ganze Reihe) oder Retaliation.

 

Und natürlich sollen die Female Prisoner #701: Scorpion Fortsetzungen nicht unerwähnt bleiben, in denen sie auch mitwirkte. Female Prisoner #701: Scorpion gefällt mir aktuell gut, aber ich sehe den Film (nicht mehr) als ganz grossen Kracher an. Dazu war der Film zu unspektakulär. Im Grunde genommen handelt es sich nur um einen 08/15 WIP Film inklusive Rachethema. Wo sich der Film von anderen Filmen dieser Art abhebt ist die Tatsache, dass der Film a) harmloser und b) künstlerischer ist. Vor allem die Optik, Farben, Sets (Hintergründe, Landschaften etc.) und Kameraeinstellungen sind zuweilen schräg und optisch ansprechend und originell in Szene gesetzt. Optisch punktet der Film sehr.

 

Bisschen nackte Haut und Gewalt darf es auch sein und der Film ist gut gespielt. Fans von Meiko Kaji werden voll auf ihre Kosten kommen. Mir war ihre Darbietung und die Darstellung ihrer Figur zu cool und zu gefühlstot. Das war leicht schade. Um ihre Figur hat man nie Angst, da sie jede brenzlige Situation problemlos meistert. Etwas mehr Herausforderung und Spannung diesbezüglich wäre wünschenswert gewesen.

 

Gefolgt von: Sasori - Jailhouse 41

 

Infos:

 

O: Joshû 701-gô: Sasori

 

Japan 1972

 

R: Shun'ya Itô

 

D: Meiko Kaji, Rie Yokoyama, Isao Natsuyagi, Fumio Watanabe, Yayoi Watanabe

 

Laufzeit der US-DVD: 86:41 Min.

 

Gesehen am: Sept. 2006 / Review überarbeitet am: Jan. 2021

 

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Tokyo Shock vor = Uncut, gute Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs vorhanden. Gibt es in Deutschland auf DVD von REM. Wer eine Blu-Ray möchte, sollte die Box mit allen Teilen aus England kaufen (von Arrow Video).