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Samstag, 16. März 2024

Parada 30

Adresse: Obere Hauptgasse 30, 3600 Thun

Ich kam, ich weiss nicht mehr genau wie, auf das Burger-Restaurant Fäbusbigburger in Rubigen. Die Bilder und Rezensionen dazu sahen fantastisch aus. Ich habe versucht, jemanden dafür zu finden aber niemand hatte Zeit. Nach ca. einem halben Dutzend Anfragen gab ich auf und habe das Wochenende anders verplant (Manchester United, Wäsche waschen, fünf Filme schauen). Eine Kollegin, welche ich fragte und welche nicht extrem weit weg von Rubigen wohnt, hat mir stattdessen ein anderes Restaurant, in Thun, vorgeschlagen: das Parada 30, mexikanische Küche!

Mexikanische Küche? Kenne ich praktisch nicht. Also zugesagt, damit ich um eine Erfahrung reicher werde. An meinem letzten, fünften freien Tag war ich sehr müde und unproduktiv. Die Nachwirkungen der Nachtwache. Habe noch etwas geputzt und zwei Filme geschaut (Queen of Fist sowie The Magnificent Chivalry), von denen ich schon Reviews haben = konnte ich nur Filme schauen ohne dazu was zu schreiben. Am Mittag musste ich tatsächlich ein Powernap einlegen, ehe es mich am Nachmittag Richtung Thun zog. Mit dem Zug. Das Wetter war schön, ich habe extra so gut wie nichts gegessen (nur ¾ einer Pralinen-Schachtel und ¼ eine Schokoladentafel).

Auf dem Weg nach Thun ging ich noch einkaufen und eine Rechnung zahlen. Der Zug war total überfüllt. Zum Glück hatte ich einen Sitzplatz. Ich war noch immer sehr müde. In Thun hatte ich ca. zehn Gehminuten zu Fuss zum Restaurant. Die Kollegin, sie nahm noch ihren Hund mit, und ich, kamen zeitgleich an. Das Restaurant ist nur paar Meter neben dem RIBS Steakhouse, in welchem ich Ende Dez. essen war (siehe Bericht). Unmittelbar neben dem Parada 30 ist noch ein thailändisches Restaurant, wo ich, wenn ich nicht irre, im Sommer 2023 oder 2022 mit der Arbeitskollegin essen war. Das Ambiente des Restaurants ist schön, wenn auch etwas dunkel.

Das Restaurant war um 18.00 Uhr noch wie ausgestorben, was sich im Verlauf ändern sollte. Es ging die Treppe hinauf, wo wir danach die Karte studierten. Keine speziell grosse Karte und die Menüs und deren Namen sagten mir meist nichts. Ich musste z.T. auch googeln. Die Mehrheit der Menüs schied aufgrund Nahrungsmittel, welche ich nicht mag, aus. Am Ende waren es 2-3 Hauptmenüs, aus denen ich auswählen konnte. Ich nahm:

 

als Vorspeise: Taco de Secreto Ibérico

Hausgemachte Tortilla, Secreto Ibérico (Schweinefleisch), Guacamole, Chili Guajillo für 14.50 CHF

 

als Hauptgang: Pato en Mole

(Spezialität aus Puebla, México)

Entenbrust an hausgemachter Mole Poblano Sauce (Chilis, Kakao, Sesam, Mandeln, Erdnüsse, Zimt, Nelken), Vanille-roter Pfeffer-Schaum, dazu mex.-Reis für 36.00 CHF

 

als Dessert: Cheesecake nach Art des Chefs

(Chai Geschmack) für 14.50 CHF

  

Das Essen war wunderbar und ein sonderbares Erlebnis. Die vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen und Konsistenten der Nahrung zu kosten und zu erleben, vor allem in Kombination, waren eine Wohltat! Mir haben alle drei Gänge extrem zugesagt: die Vorspeise war toll, der Hauptgang eine Wucht (auch wenn der Schaum wie Spucke aussah) und auch den Cheesecake mochte ich - davon war nur der erste Biss aufgrund des Chai Geschmacks gewöhnungsbedürftig. Die Portionen waren nicht zu klein oder gross, sondern gerade richtig. Wobei ich erstaunt war, wie viel Entenbrust (war super zart) es gab (auf dem Bild vom «Spuckschaum» grösstenteils verdeckt). Da werde ich gerne wieder gehen, um noch andere Menüs zu probieren! Daher lautet das Fazit auch:

 

 

Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend











Freitag, 15. März 2024

The Kung Fu Fever

The Kung Fu Fever

Story:

Nach dem Tod von Bruce Lee suchen diverse Parteien nach dessen Buch mit Kampftechniken. Auch Ricky Chan (Dragon Lee) ist auf der Suche nach dem Buch. Aber auch ein japanischer Gangster (Choe Min-Gyu), ein Nachtclubbesitzer (Shih Chung-Tien) oder ein angeheuerter Söldner (Ron Van Clief) sind hinter dem Buch her…

Meine Meinung:

The Kung Fu Fever ist ein durchschnittlicher Bruceploitation-Film, der nicht aus der Masse herausragt. Zumindest nicht in diesem Englisch synchronisierten VHS aus Holland. Vielleicht wäre mit der deutschen Synchronisation ein Mehrwert gegeben, eventuell. Die Produktion aus Südkorea von Kim Shi-Hyeon (Devil Spider) versuchte aus dem Erfolg der Bruceploitation-Wellt mitzuschwimmen.

Der Film startet mit einem coolen Intro und danach schlägt man aus dem Tod von Bruce Lee (The Big Boss) Profit. Da gibt es etliche Bilder zu sehen, die Mondo-Charakter haben, da echte Archivaufnahmen aus Bruce Lees Beerdigung. Danach übernimmt der dünne Plot den Film: ein Buch von Bruce Lee, in welchem er eine Technik beschreibt, wird von allen Helden und Bösewichten gesucht. Überraschungen gibt es inhaltlich keine.

Wo der Film, trotz Mangel an Highlights, überzeugt, ist ein Unterhaltungswert: Zwar ist der Film auch gewollt trashig, aber eins ist The Kung Fu Fever nicht: langweilig! Es ist immer was los und der Film unterhält einfach. Vor dem Finale werden dann auch einige kleine Stunts ausgepackt und der Finalkampf, in welchem Dragon Lee in den gelben Bruce Lee Anzug schlüpft, kann sogar überzeugen. Besonders amüsant war die Todeszone des Bösewichtes.

Der Trash-Gehalt besteht aufgrund der komischen Musik, Klamauk und doofen Dialogen. Gewalt, Sex oder Schmuddel-Szenen gibt es hingegen keine zu sehen. Die Musik ist ansonsten unauffällig. Dasselbe gilt für den Cast: ausser Dragon Lee (Bruce Lee – Seine Erben nehmen Rache) sind für mich keinen bekannten Namen dabei. Was die Helden und Bösewichte angehen ist es schade, dass alle Figuren belanglos wirken. Null Sympathie, null Charisma. Das war schade.

Was Dunkelhäutige Kämpfer angehen, kann Ron Van Clief der Konkurrenz wie Carl Scott (Die Depesche des Todes) oder Eugene Thomas (Ninja in U.S.A.) nicht das Wasser reichen. Zudem ist Ron Van Clief im Film mit paar vereinzelten Szenen kaum zu sehen und spielt mehr einen Gastauftritt, statt eine Neben- oder gar Hauptrolle. Aber der Film wurde scheinbar mit ihm vermarktet, so erscheint sein Name als einer der ersten, wenn nicht als erstes, in den Credits. Der Plot und die Szenen mit Mondo-Charakter zu Beginn geben dem Film eine Godfrey Ho (Copy and Paste) Duftmarke.

Fazit: Kein Kracher, aber unterhaltsam. Bruceploitation-Fans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Jeongmujibo

Südkorea 1979

R: Kim Shi-Hyeon

D: Dragon Lee, Choe Min-Gyu, Shih Chung-Tien, Tam Yan-Mei, Ron Van Clief

Laufzeit der holländischen VHS: 86:28 Min.

Gesehen am: 24.01.24

Fassungen: Mir lag das VHS von King Movies aus Holland vor = Englischer Dub mit holländischen Subs, k.A. ob Uncut/Cut, Vollbild, gute Bildqualität. Dub qualitativ gut bis mässig. Gibt es in Deutschland von Mr. Banker Films auf DVD = Deutsch/Spanisch, keine Subs, zwei Fassungen, k.A. ob Uncut oder nicht. Titel in Deutschland: Das blutige Vermächtnis der Shaolin.

Donnerstag, 14. März 2024

Simon Says Taste Taiwan

Adresse: Zwinglistrasse 39, 8004 Zürich 

Mitte März in meinem fünftätigem Frei waren wieder Restaurantbesuche angesagt. Nach fünf Nächten am Stück arbeiten war ich froh, nun etwas länger Frei zu haben. Erst nach dem 5. freien Tag musste ich wieder arbeiten, allerdings sollte ich noch eine Fortbildung haben, d.h. erst nach sechs Tagen «musste» ich wieder zum Nachtdienst antraben. In meinem Frei zog es mich spontan nach Zürich. Die Kollegin, die dort in der Pflege eine Ausbildung macht, hatte nun gerade ihren 1. Ferientag und den verbrachte ich ab Nachmittag bei ihr.


Wir trafen uns direkt in Zürich. Den Vormittag habe ich mit Waschen vergeudet (nur ein Waschgang geplant, aber Maschine war verstopft, so dass ich mehrfach waschen musste), am Mittag ging es dann Richtung Zürich. Leider war es für Spartickets zu spät. Auf dem Programm stand ab 16.00 Uhr Kino und am Abend essen gehen. Ich fand am Vortag das Roots of Himalaya und das Topden. Machte einen sehr leckeren Eindruck. Die Momos dort sollen sehr gut sein. Die Google-Rezessionen sind top. Beide Restaurants wie auch das Kino sind gerade nahe der Langstrasse. Vor dem Kino suchten wir die Restaurants auf, nur um zu erfahren, dass es in dem Sinne keine Restaurants sind: es wird nur Take Away Küche angeboten. Schade. Mit anderen Worten: dann einmal dort bestellen! Auf dem Weg dorthin kauften wir noch ein (ich ein Katzen-Buchzeichen und Schokolade).




Als wir dann an der Langstrasse zum Kino liefen, überlegten wir uns, wo essen gehen. Wir entschieden uns dann für das taiwanesische Restaurant Simon Says Taste Taiwan. Zur Auswahl stand noch das Burgermeister Langstrasse. Allerdings sollte es bei mir zwei Tage später schon Burger geben, daher gingen wir asiatisch essen und die Kollegen hatte noch nie taiwanesische Küche. Zuerst gingen wir aber ins Kino. Letztes Mal gingen wir Krähen schauen. Etwas, was ich schauen gehen wollte. Nun gingen wir etwas schauen, was die Kollegin schauen wollte: Bergfahrt - Reise zu den Riesen. War teilweise schön stimmungsvoll und schöne Bilder und Aufnahmen. Für eine Doku war die Laufzeit lang (ca. 97 Min.). Das Kino auch, zu meiner Überraschung, recht gut besucht. Das Laufen an der Langstrasse zuvor tat gut. Im Zug war ich extrem müde, jetzt war ich wach. Das Kino war eher kalt.


Danach freute ich mich auf das Essen. Wir wurden in der Langstrasse ganze dreimal vom gleichen Typ angequatscht (wohl ein Junkie), obwohl nicht wirklich lange dort gewesen. Wir kamen kurz vor 18.00 Uhr im Simon Says Taste Taiwan an. Wir hatten Glück, dass wir noch einen Tisch bekamen, da nicht reserviert. In meinen ersten beiden Besuchen hatte ich drei verschiedene Pork Belly Menüs. Ich wollte diesmal was Anderes nehmen. Ich sah, dass sie auch Popcorn Chicken hatten. Etwas, was ich zuletzt in Bern in einem chinesischen Restaurant gegessen hatte und sehr mochte (siehe Bericht). Da wäre ein Vergleich spannend gewesen. Da ich aber zwei Hauptgänge nehmen wollte und ich nicht wusste, wie gross die Portionen sein würden, habe ich auf eine Vorspeise Verzichtet (das Popcorn Chicken gabs nur als Vorspeise). Das nächste Mal dann…

 

Ich nahm:

 

als Hauptgang: Teppanyaki Rind mit Schwarzpfeffer

Schnell gebratenes Rindfleisch nach Teppanyaki-Art mit zerstossenem schwarzem Pfeffer (Soja)

für 35.00 CHF

 

Geschmortes Schweinehackfleisch auf Reis

Schweinehackfleisch gebraten und dann langsam in einer schmackhaften Sauce aus Zimt, Sternanis, Kümmel und Süssholzrinde geschmort (Soja)

für 8.00 CHF

 

als Dessert: MoChi Ice Creme (2 balls)

für 8.00 CHF

  

Das Restaurant hat sich im Verlauf total gefüllt. Es gab nur zwei Bedienstete, was zu Wartezeiten führte (für die Dessert-Bestellung, bis Dessert oder Kaffees geliefert wurden). Nicht schlimm und dafür hatte ich Verständnis. Schön war, dass selbst der Koch/Chef (aus Yunlin) an jeden Tisch kam und fragte, ob man zufrieden war. Sehr sympathisch. Das Essen war der Wahnsinn. Kann es qualitativ mit dem (Huayuan 華苑酒家) in Bern aufnehmen. Nur das Dessert war gar nicht meins. Das lag aber nicht an der Qualität der Zubereitung, sondern einfach an der Tatsache, dass ich es nicht speziell gerne habe. Das Teppanyaki war aber ein absoluter Genuss und auch der Reis mit Schweinehackfleisch, das teilweise wie magersüchtige Liliputaner Pork bellies aussahen, war fantastisch. Der Geschmack war in beiden Menüs einfach wow. Daher lautet das Fazit:

 


 

Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend