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Donnerstag, 22. Mai 2025

Restaurant Egghölzli

Adresse: Weltpoststrasse 16, 3015 Bern

 

Ich genoss gerade eine Phase, in der ich sieben Tage am Stück Frei hatte. Fast Ferien. Das Wetter, bis auf den ersten Tag, warm und sonnig. Ich genoss längere Spaziergänge, schaute Serien (Totenfrau, You, Too Old to Die Young) und Filme, organisierte ein Geschenk, bestellte Fast Food, schaute Fussball, las und ging nach Biel an den See. Es war ein cooles Frei. Zum Muttertag haben wir Kids uns beschlossen, unsere Mutter ins Restaurant ihrer Wahl einzuladen. So fiel das Essen auf einen Freitagabend. Es fand also nicht am Muttertag selbst statt.

So fiel die Wahl auf das Restaurant Egghölzli. Dieses ist einem Alters- und Pflegeheim angegliedert. Ich hoffte natürlich, dass dort im Moment kein Noro-Virus herrscht. Denn dieser wird auch durch infizierte Küche leicht übertragen. Das war aber zum Glück nicht der Fall. Wir waren zu fünft. Die Speisekarte studierte ich bereits vorher. Ich traf bereits am Nachmittag meine Schwester und auf dem Weg war ich auch noch gleich einkaufen. Meine Schwester und ich waren die ersten. Es war allgemein ein schöner Abend. Da ich trotzdem noch immer etwas aufs Geld achte und ich keine Spargeln mag (ist halt Season), verzichtete ich auf eine Vorspeise. Ich nahm:

 

 

Als Hauptgang

Rinds Entrecote mit Hausgemacht Café de Paris

Pommes Frites und Marktgemüse

44.00 CHF

 

Als Dessert

Panna Cotta*

mit marinierten Erdbeeren

6.50 CHF

 

 

 

Ich nahm mein Fleisch Medium gebraten. Das Essen war sehr gut. Auch die Pommes und das Gemüse waren ok. Es waren zum Glück keine Spargeln dabei. Auch den anderen schmeckte es. Bei der Dessertauswahl hatte ich mehr Mühe, da es viele leckere Dinge gab. Am Ende richtete ich mich der günstigsten Option und nahm das Panna Cotta. Das war mit echten und ganzen Erdbeeren verziert, nicht mit einer «Creme». Letzteres, muss ich gestehen, ist mir doch leicht lieber. Aber im Grossen und Ganzen war das Dessert lecker und qualitativ gut. Danach ging es mit der Schwester Richtung Stadt. Es war ein Freitagabend und der Bahnhof war sichtbar überbevölkert. Halt Freitagabend, Ausgang und relativ warmes Wetter. Mich zog es nach Hause, wo ich noch einen Teil eines Fussballspieles schauen sollte.

 


 

Fazit:

 

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend











Mittwoch, 21. Mai 2025

Eagle Flying in September

Eagle Flying in September

Story:

Der mysteriösen Golden Phönix wird nachgesagt, wunderschön zu sein. Zudem soll man durch sie auch zu einem Schatz und einem Kung Fu Manual gelangen. Golden Phönix, die kognitiv auf dem Stand einer 7ährigen angesiedelt sein soll, wird danach von diversen Kämpfern (Meng Fei, Shih Feng, Lee Li-Chun, Chen Hsiang) gesucht. Doch viele Parteien haben eigene Interessen, planen Böses und Verrat und Intrigen sind an der Tagesordnung…

Meine Meinung:

Solche Anfang der 80er Jahre Wuxia aus Taiwan haben nicht selten verwirrende und mysteriöse Plots mit unzähligen Figuren, Nebenplots und ebenso vielen Twists, Intrigen und Überraschungsbösewichte, die zudem nicht selten erst im Finale entlarvt werden. Da macht Eagle Flying in September, dessen On-Screen Titel September Falcon lautet, keine Ausnahme. Der Film von Regisseur Wang Yu (nicht zu verwechseln mit dem The One-Armed Swordsman Star) ist dabei sehr solide. Wang Yu hat nur wenige Filme realisiert. Der Taiwanese hat dabei mehrheitlich Wuxia Filme gedreht, mehrfach mit Star Meng Fei zusammengearbeitet und es standen vor allem Gu Long Inhalte an.

Ungesehen liegen mir noch mind. drei Filme von Wang Yu vor: The Young Moon Legend (als koreanische VHS), Take the Rap (taiwanesische VHS) sowie Sheng Tiao Hero aka Shaolin Hero aka The Great Massacre (scheinbar führte Wang Yu bei diesem Projekt mit einem Südkoreaner zusammen Regie). Gu Long Inhalte sind oft verwirrend und der Cast von Eagle Flying in September sagte mir auf Anhieb nichts. Klar, Meng Fei ist mir irgendwie bekannt, aber ihn sehe ich nicht von meinem geistigen Auge, wenn ich seinen Name höre. Das heisst es fehlte dem Film an mir bekannten Darstellern, an welchen ich mich hätte orientieren können.

Doch zum Glück war der Film eigentlich nicht wirklich kompliziert zum Folgen. Einige Dinge kann man sich denken, andere Sachen werden sowieso erst Minuten vor dem Ende entlarvt. Diverse Kämpfer suchen nach Golden Phönix. Es gibt fast alle fünf Minuten einen Kampf zu bestaunen. Den Figuren kann man gut folgen, da sehr unterschiedlich im Aussehen und was ihre Waffen angehen. Meng Fei (The Secret of the Shaolin Poles) und Shih Feng (The Idiot Swordsman) spielen die Helden. Der Rest sind eigentlich diverse Clan-Kämpfer oder dann die offiziellen (Überraschungs)Bösewichte, die aus dem Hut gezaubert werden.

Es gibt so viele Filme mit dem Wort «Shaolin» oder «Ninja» im Titel, obwohl keine Ninjas oder Shaolin Kämpfer oder Shaolin Tempel vorkommen. Hier geschieht genau das Gegenteil. Es kommen im Film sogar Ninjas vor. Die Settings sind schön und fantasievoll. Restauriert und in Widescreen wäre der Film optisch sicherlich ein Traum. Es gibt zwei bis drei überraschend blutige Momente. Blut spucken, Schwerter, die durch Münder oder Körper getrieben werden und dass ein oder andere abgetrennte Körperteil darf auch nicht fehlen (abgetrennter Kopf als Hochzeitsgeschenk). Das Setting im Finale wirkt futuristisch und die erste Szene mit dem Flötenkämpfer wirkte unfreiwillig komisch. Abgesehen davon wird auf bewussten Humor und Klamauk verzichtet. Ein Grund mehr, warum ich diese Wuxia-Arbeiten mag!

Fazit: Für Wuxia Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Jiu yue ying fei

Taiwan 1981/1982 (je nach Quelle)

R: Wang Yu

D: Meng Fei, Shih Feng, Ling Yun, Tien Yeh, Fang Fang, Yang Chun-Chun, Lee Li-Chun, Chang Fu-Chien, Chen Hsiang

Laufzeit der libanesischen VHS: 91:41 Min. / Laufzeit der südkoreanischen VHS: 90:15 Min.

Gesehen am: Ende Feb. 2025

Fassungen: Mir lagen zwei VHS vor. Da es sich um einen taiwanesischen Wuxia basierend auf einer (wirren) Gu Long Story handelt und ich kaum Infos zum Plot fand, entschied ich mich, die Englisch Dubbed Fassung zu schauen. Diese lag mir als VHS aus dem Libanon von Skyline Original Video Recording vor. Das zweite VHS in der Sammlung stammt aus Südkorea von Seo Jin Trading Co., Ltd. vor. Dort liegt der Film im O-Ton, aber leider ohne englische Subs vor. Beide VHS sind in Vollbild, wobei die VHS aus dem Libanon an den Seiten etwas mehr Bild bietet. Dafür ist die VHS aus Südkorea heller und hat chinesische Einblendungen (Namen der Figuren, «The End» Einblendung) inklusive die Original-Musik im Vorspann. Das Intro der libanesischen VHS hat neue, unpassende Musik erhalten. O-Ton mit englischen Subs Fassungen sind mir nicht bekannt. Es gibt auch keine DVD, keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Feb. 2025).

Dienstag, 20. Mai 2025

The Kung Fu Emperor

The Kung Fu Emperor

Story:

Der Kaiser (Fang Mian) ist krank. Der tyrannische Lord Long (Chan Sing) strebt die Nachfolge an. Mit seinen Killern (u.a. Wong Ching, Jang Il-Do, Tsai Hung) lässt er potenzielle Thronfolger des Kaisers töten. Der 4. Prinz (Ti Lung) versteckt seine Martial Arts Techniken, stellt sich dumm und entkommt. Im Exil bereitet er sich zusammen mit neuen Verbündeten (Dorian Tan Tao-Liang, Shih Szu, Kao Chiang) auf die Rache vor…

Meine Meinung:

The Kung Fu Emperor sah ich im August 2013 als Englisch Dubbed Vollbild-UK-DVD. Als ich dieses VHS kaufte, wusste ich das zu dem Zeitpunkt nicht mehr. Die DVD schaute ich damals beim Kollegen. The Kung Fu Emperor ist ein guter Film. Eine HK-Produktion aus dem Jahr 1981. Zwar keine Golden Harvest und/oder Shaw Brothers Produktion, aber das Budget war sichtbar grösser als in anderen Filmen dieser Art. Der Film, der inhaltlich an den Shaw Brothers Kracher Dirty Ho erinnert, ist auf der einen Seite sehr gelungen (Settings, Kostüme, Budget, Ausstattung, Cast), auf der anderen Seite wäre mehr möglich gewesen.

Es wäre deutlich mehr Potenzial vorhanden gewesen, speziell bei den Namen, die im Film mitwirken. Der Film vom Blooded Treasury Fight Regisseur Pao Hsueh-Li (The Beauty Escort) bietet inhaltlich im Mittelteil zu viele Längen. Mehr Kämpfe in dieser Zeitspanne wären wünschenswert gewesen. Das Finale war auf der einen Seite auch etwas enttäuschend, vor allem wie der Bösewicht stirbt. Da hätte ich lieber einen langen, harten Fight von Ti Lung (Held) gegen Chan Sing (Bösewicht) gesehen. Daneben sind Dorian Tan Tao-Liang (General Stone), Shih Szu (Lady of the Law), Bruce Lai (The Ming Patriots), Tsai Hung (8 Strikes of Wild Cat) und Wong Ching (The Prodigal Boxer) zu sehen.

Nebst Ti Lung (Ti Lung – Die tödliche Kobra) und Chan Sing (The Ape Girl) hatte ich vor allem an Wong Ching am meisten Freude. Er spielt die rechte Hand von Chan Sing. Von letzterem hätte ich gerne auch mehr gesehen. Er hat eigentlich relativ wenig Screentime und ich finde, mehr Chan Sing hätte den Streifen aufgewertet. Ich will den Film definitiv nicht schlecht machen, auch wenn es sich vielleicht so anhört. 

Es gibt noch immer solide und sehenswerte Kämpfe und des Produktionsstandards waren höher als bei anderen Filmen. Mehr Einzelkämpfe, mehr Kämpfe und ein besseres Finale hätten aus dem Film einen Kracher gemacht. So bleibt nur ein guter Eastern, der dank tollem Cast und Budget leicht über dem Durchschnitt liegt.

Fazit: Eastern Fans können bedenkenlos einen Blick riskieren!

Infos:

O: Gung Foo Wong Dai

HK 1981

R: Pao Hsueh-Li

D: Fang Mian, Chan Sing, Wong Ching, Jang Il-Do, Tsai Hung, Ti Lung, Dorian Tan Tao-Liang, Shih Szu, Kao Chiang

Laufzeit der jap. VHS: Ca. 96 Min.

Gesehen am: Aug. 2013 / Neusichtung am: Ende Feb. 2025

Fassungen: Im Sommer 2023 sah ich den Film beim Kumpel als UK-DVD (Titel: Ninja - The Kung Fu Emperor). Diese war in Vollbild, Uncut und Englisch Dubbed. Nun sah ich den Film als VHS aus Japan von Daiei Video. Dieses hat zwei Vorteile: Mandarin O-Ton und Widescreen. Natürlich gibt es nur jap. Subs. Eine O-Ton Fassung mit englischen Subs, eine Blu-Ray und/oder eine deutsche Fassung sind mir nicht bekannt (Stand: Feb. 2025).