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Sonntag, 11. September 2022

Update

Info zum Horroktober 2022

Dieser startet erst ab dem 04.10.22

Grund: ich gehe Ende Sept. & Anfang Okt. mehrfach ans ZFF (Zürich Film Fest) Filme schauen, daher kann der Horroktober 2022 nicht ab dem 01.10.22 starten.  

Dafür wird der Horroktober auch bis 04.11.22 dauern:-)

Samstag, 10. September 2022

King Kong Review

King Kong

Story:

 

Natur- und Dokumentarfilmer Carl Denham (Robert Armstrong) und seine Crew inklusive Ann (Fay Wray) entdecken auf einer einsamen, unbekannten Insel ein tödliches Geheimnis…

 

Meine Meinung:

 

Erstsichtung beim Kollegen erlebt und fand King Kong, den Monster-Klassiker aus dem Jahr 1933, eindrückliche Unterhaltung! Aus einem nicht fertig gestellten Stop-Motion Film (Creation) kam die Idee, King Kong zu drehen. Einige der Effekte stammen aus dem unfertigen Creation. Fortsetzungen, Ableger und mehrere Neuverfilmungen (u.a. von Peter Jackson) waren die Folge. King Kong gilt zu Recht als grosser Klassiker des Genres.

 

Obwohl ich King Kong nicht kannte, wusste ich um den Plot gut Bescheid. Das ist vielleicht das Einzige, was etwas schade ist. Stelle ich mir vor, den Film dazumal 1933 im Kino unvoreingenommen sehen zu können, wäre die Wirkung sicher noch besser geworden. Vor allem durch die eine Folge der Simpsons war mit dem Inhalt bekannt (mit Homer als "King Kong").

 

Natürlich kenne ich auch andere Filme, die sich King Kong zum Vorbild nahmen (The Mighty Peking Man von den Shaw Brothers oder Die Insel der Riesen-Dinosaurier).  Aber auch das Kaiju-Genre nahm sich King Kong an: so kämpfte er in Godzilla Vs. King Kong gegen das Toho Monster und auch eigene Kaiju-Produktionen bekam er spendiert (King Kong Escapes). Apropos Godzilla: die Zug Szene aus dem Original dürfte auch aus King Kong abgeschaut worden sein...

 

King Kong empfand ich als sehr stimmungsvoll, spannend, düster. Die langsame Entwicklung des Plots garantiert Spannung und die s/w-Szenen und der viele Nebel sorgen für eine unheimliche Stimmung. Die ersten ¾ des Filmes sind dabei die besten. Die Stop-Motion Effekte sind eindrücklich und toll anzusehen! Und: es gibt nicht nur King Kong zusehen, sondern auch noch andere Geschöpfe. Quasi schon Monster-Action! Teilweise wurde der Film früher auch in Gewalt-Szenen zensiert (die Wiederaufführung nach dem Krieg war dabei stärker betroffen).

 

Kurz vor dem Ende wechselt der Film für meinen Geschmack dann zu schnell nach New York. Die Szenen sind zwar auch cool, da viel Action, Panik, Zerstörungen und tolle Tricktechnik (man beachte King Kongs Mimik kurz vor seinem Ende), aber es ging dann zu schnell und Schlag auf Schlag. Deshalb empfand ich den Start und Mitteilteil des Filmes als sehenswerter. Der Cast (Fay Wray etc.) haben ihre Sache auch mehr als ordentlich gemacht.

 

Fazit: Sehenswerter Klassiker, der seinem Ruf gerecht wird!

 

Gefolgt von: King Kongs Sohn

 

Infos:

 

USA 1933

 

R: Merian C. Cooper, Ernest B. Schoedsack

 

D: Fay Wray, Robert Armstrong, Bruce Cabot, Frank Reicher, Sam Hardy, Noble Johnson, Steve Clemente

 

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 104:46 Min.

 

Gesehen am: 24.08.22

 

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von Filmjuwelen vor, in welcher der Film nicht nur zensiert (Die Fabel von King Kong = ca. 72 Minuten), sondern auch in der vollständigen King Kong und die weisse Frau Fassung vorliegt (Deutsch/Englisch mit Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität). Dazu sind auch die Fortsetzungen King Kongs Sohn und Panik um King Kong im Set enthalten. Eine scheinbar nur bei der Premiere gezeigte Szene (The Lost Spider Pit Sequence) ist nicht als Bonus/Film enthalten. Davon gibt es nur Bilder und Storyboards.

Freitag, 9. September 2022

Tarantula Review



Tarantula

Story:

 

Ein örtlicher Doktor (John Agar) und eine Laborantin (Mara Corday) gehen mysteriösen Vorkommnissen (gefundene Leiche, gefundene Tierskelette, gefundenes Tier-Sekret) auf den Grund…

 

Meine Meinung:

 

Tarantula ist ein s/w Film aus dem Jahr 1955 und ein Universal-Monster-Klassiker von Jack Arnold, der nicht nur ein Monster in Form einer Riesenspinne präsentiert, sondern auch Mad-Scientist Motive und am Ende einen Miniauftritt eines dazumal noch unbekannten Clint Eastwood präsentiert (einer die Piloten).

 

Das Cover, welches den Film ziert, sah ich schon oft, den Film auch bis dato noch nicht. Erstsichtung beim Kumpel erfolgt. Zwar persönlich nichts für meine Sammlung, dennoch ist Tarantula gut schaubar und kurzweilig. Der Film ist relativ unterhaltsam und ist wie spätere Monster- und Tierhorrorfilme aufgebaut. Teilweise fühlte ich mich an spätere Filme wie The Curse, The Food of the Gods oder dessen Fortsetzung Die Stunde der Ratte erinnert.

 

Ich war, was die Spinne angeht überrascht. Warum? Weil zu 90% eine echte Spinne zu sehen ist. Eine Tarantel. Diese wurde dann als Monster ins Bild kopiert. Nur in Nahaufnahmen wurde mit Effekten nachgeholfen (Beine, Mund). Da fühlte ich mich teilweise ans Finale aus Stephen Kings Es (die 1990er Version) erinnert. Was unheimlicher gewesen wäre: Hauswinkelspinne! Die finde ich einfach irgendwie ekliger, da kleiner und schneller…

 

Am Ende fragte ich mich, ob die Spinne auch in echt verbrannt wurde. Da gibt das Internet Antwort: die gleiche Spinne soll später für einen anderen Film (The Incredible Shrinking Man, 1957 = zwei Jahre später) wieder verwendet worden sein. Mit anderen Worten: die Spinne hat Tarantula überlebt. Der Film wartet mit einer charmanten Kleinstadt-Stimmung und damaligen Stars wie John Agar (Cabal - Die Brut der Nacht) oder Mara Corday auf. Beide verkörpern ihre Rollen toll, so dass die Figuren sympathisch erscheinen.

 

Fazit: Klassiker des Monster- und Tierhorrorfilms!

 

Infos:

 

USA 1955

 

R: Jack Arnold

 

D: John Agar, Mara Corday, Leo G. Carroll, Nestor Paiva, Ross Elliott, Edwin Rand, Clint Eastwood

 

Laufzeit der deutschen DVD: 76:57 Min.

 

Gesehen am: 23.08.22

 

Fassungen: Gesehen als deutsche DVD von Universal = Uncut, gute Bild- und Tonqualität, Deutsch/Englisch mit diversen Subs. Gute deutsche Synchronisation. Gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray. Diese wollten wir auch schauen, die Disc war jedoch defekt.