Neue Reviews und neuer Wild-Bericht
- Wild Nr. 5 (Gasthof Sternen)
Zu Ehren von John Ashton, der am 26.09.24 starb, wurden die Beverly Hills Cop Filme neu gesichtet.
RIP John Ashton
Film Reviews zu Filmen aus den Genres Horror, asiatischem Kino, Action etc. Alte Reviews & Berichte der HP www.reviews.ch.vu werden nach und nach auch hochgeladen und wenn nötig komplett überarbeitet.
Neue Reviews und neuer Wild-Bericht
- Wild Nr. 5 (Gasthof Sternen)
Zu Ehren von John Ashton, der am 26.09.24 starb, wurden die Beverly Hills Cop Filme neu gesichtet.
RIP John Ashton
Im Gasthof Sternen war ich letztes Jahr schon essen (siehe Bericht). Allgemein war ich dort schon mehrfach essen und empfand die Küche und die Qualität des Essens als sehr gut. Im Gegensatz zu gestern war heute leider kein schönes Wetter mehr. Grau, düster, Dauerregen. Zumindest am Vormittag und Nachmittag. Ich war morgens recht müde und begab mich am Vormittag Richtung Thun. Die beste Freundin hat eine neue Wohnung und ist mit dem Freud zusammengezügelt. In Thun. Gut mit dem ÖV erreichbar. Letzte Woche half ich noch, diverse Möbel und Abfall zu entsorgen und bekam eine neues Film-Regal geschenkt. Ich war der erste Besuch in der neuen Wohnung und ich hatte für sie noch ein kleines Geschenk für die Wohnung.
Da die Kollegin heute auch Nachtdienst hatte, konnte ich sie gut am Tag besuchen. Ihre neue Wohnung gefällt mir und wir führten gute Gespräche. Sie hat mir noch drei Spiegeleier gemacht und ich ass noch Gummibärchen. Abgesehen davon ass ich bis am Abend nichts mehr. Am späten Nachmittag machte ich mich auf den Weg nach Hause. Ich wollte mich noch umziehen, die Katzen füttern und mich für am Abend frisch machen. Wild Nr. 5 stand auf dem Plan. Nicht weit weg von meinem Zuhause entfernt – eine Zugstation und ca. zehn Minuten Fussweg. Wir waren heute zu fünft. Letztes Jahr konnten nicht alle kommen.
Wir sind alles Krankenschwestern und/oder ehemalige Nachtwachen, die früher zusammengearbeitet haben und die Mehrheit arbeitet noch immer als Nachtwache, wenn z.T. auch in anderen Betrieben. Letztes Jahr gingen wir Gasthof Löwen (Casa Nostra-Indiana) Hotel&Restaurant essen. Das war ok, aber nicht wirklich speziell empfehlenswert für Wild. Daher wählte ich dieses Jahr den Gasthof Sternen aus und alle waren dabei. Das Restaurant war recht voll und wir bekamen im 1. Stock einen Platz. Ich wusste gar nicht, dass das Restaurant so gross war. Bei vergangenen Besuchen waren wir immer unten.
Die Karte war, so wie ich das sehe, 1:1 identisch wie letztes Jahr. Ich musste abwägen: das gleiche nehmen wie letztes Jahr und glücklich sein, oder was Neues wagen und dann ggf. Gefahr laufen, leicht enttäuscht zu werden. Ich entschied mich für die ersten Variante und nahm genau das gleiche, wie letztes Jahr. Die Wartezeiten waren am Abend lang. Sie hatten viele Gäste, und wie es scheint, nur zwei Bedienstete. Ob jemand ausgefallen ist? Mir war es egal, ich hatte Urlaub und Zeit. Mehrere grosse Gruppen waren vor Ort.
Ich nahm:
Als Vorspeise
Kürbiscrèmesuppe
10.50 CHF
Als Hauptgang
Hirschfilet an
Whiskyrahmsauce
Rosenkohl, Rotkraut,
Butterspätzli, Früchtegarnitur
42.50 CHF
Als Dessert
Caramelköpfli
07.00 CHF
Nebst unterhaltsamen und tollen Gesprächen und einer schönen Stimmung hatte ich am meisten an der Kürbiscrèmesuppe Freude. Die sah identisch aus mit jener die ich letztes Jahr nahm und sie war einfach unglaublich fein. Schon letztes Jahr war die Kürbiscrèmesuppe vom Gasthof Sternen wohl fast die beste Kürbiscrèmesuppe, welche ich in meiner ganzen Wild-Season 2023 genossen habe. Auch das Dessert war 1:1 identisch, nur das Hirschfilet-Menü sah anders aus. Da gabs letztes Jahr ein grosses Stück Fleisch und hier mehrere kleine. Fein war aber alles. Sehr gut, wenn nicht sogar besser als sehr gut. Ich hatte diesmal echt Mühe, die Wertung zu bestimmen. Sehr gut oder hervorragend. Wir mussten teilweise lange warten (auch zum Zahlen) und die Stühle waren auf Dauer etwas unbequem, aber mit dem Essen war ich eigentlich mehr als zufrieden. Das war einfach total lecker.
Fazit:
Hervorragend
Sehr gut
Gut und solide
Enttäuschend
Beverly Hills Cop: Axel F
Story:
Nachdem Billy (Judge Reinhold) entführt und Axels Tochter (Taylour Paige) mit dem Tod bedroht wurde, begibt sich Cop Axel (Eddie Murphy) nach Beverly Hills, um zusammen mit alten und neuen Verbündeten (Bronson Pinchot, Joseph Gordon-Levitt, John Ashton) die Gangster (Kevin Bacon) zu schnappen…
Meine Meinung:
30 Jahre nach der letzten Fortsetzung wurde das Projekt, eine neue Fortsetzung, wieder mit Eddie Murphy, doch noch verwirklicht. Sogar seine Co-Stars John Ashton und Judge Reinhold kehrten zurück. Der Film feierte 2024 auf Netflix-Premiere, da eine Netflix Produktion. Regie führte No Name Mark Molloy. Umso bedauerlicher, dass John Ashton Ende Sept. dieses Jahres verstorben ist. War er im dritten Teil nicht dabei, so fungiert er hier nebst John Ashton erneut als Nebenrolle. Vor allem Fans der alten Filme, werden dies zu schätzen wissen.
Beiden sieht man ihr Alter an sprich sie geraten in den Hintergrund, um dann im Finale mitzumischen. Nur um Erwartungen nicht zu enttäuschen. Eddie Murphy, der kaum gealtert scheint, ist hingegen wieder mit an Bord. Zusammen mit seiner Film-Tochter, gespielt von Taylour Paige, und deren Ex und auch Cop, gespielt von Joseph Gordon-Levitt (Halloween H20: 20 Years Later). Als ich hörte, dass Eddie Murphy eine Tochter hat, war ich skeptisch. Doch ausgerechnet diese Szenen funktionieren grösstenteils. Nicht jeder Joke sitzt, aber doch, ich wurde in der Hinsicht positiv überrascht. Hätte schlimmer werden können. Nur der 2. Co-Star, die von Joseph Gordon-Levitt gespielte Figur, war zu klischeehaft und oberflächlich.
Weitere Namen, die aus den Vorgängern zurückkehren, sind Paul Reiser sowie Bronson Pinchot (True Romance). Als Bösewicht haben die Macher bei der Wahl ein gutes Händchen beweisen: Kevin Bacon (Freitag der 13., The Darkness, MaXXXine) als Bad Guy geht eigentlich immer (Super, Hollow Man). So macht er auch hier seine Sache ordentlich. Kevin Bacon stand übrigens schon (wieder als Bösewicht) mit Co-Star Taylour Paig vor der Kamera. In dem bisher (Filmfeste ausgenommen) unveröffentlichten The Toxic Avenger mit Elijah Wood, dem Remake des Troma-Klassikers.
Der Film hält sich mehr oder weniger an die Vorgaben und ans Prinzip der Vorgänger (Plot, Aufbau, Mix aus Action und Komödie). Beverly Hills wurde gut eingefangen, es gibt genug Hommagen und Links an die Original-Filme. 1:1 Szenen und auch die Musik stammt aus den Original-Filmen. In ein-zwei Momenten, haben es die Filmemacher jedoch auch leicht übertrieben, da die Szenen unglaubwürdig, da zu öffentlich gesucht und gewollt, in Szene gesetzt wurden. Der Film sieht alles in allem gut aus. Es wurde mit wenig CGI gearbeitet. Es wurde versucht, den Charme der Original-Filme aufleben zu lassen. Die Action-Szenen sind abwechslungsreich und solide. Die Shoot-Outs jedoch sehr harmlos.
Fazit: Zwar kein Kracher und der schwächste Teil der Reihe, aber für eine einmalige Sichtung ist Beverly Hills Cop: Axel F solide und okay.
Infos:
O: Beverly Hills Cop: Axel F
USA 2024
R: Mark Molloy
D: Judge Reinhold, Taylour Paige, Eddie Murphy, Bronson Pinchot, Joseph Gordon-Levitt, John Ashton, Kevin Bacon, Paul Reiser
Laufzeit der Originalversion: Ca. 118 Min.
Gesehen am: 11.10.24
Fassungen: Netflix Produktion = gibt es nur dort via Stream
zu sehen. Ich schaute mir den Film in Deutsch an. Uncut.