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Dienstag, 5. August 2025

Ninja III - Die Herrschaft der Ninja

Ninja III - Die Herrschaft der Ninja

Story:

Christie (Lucinda Dickey) wird Zeuge, wie ein maskierter Mann (David Chung) vor ihren Augen verstirbt. Bei dem Toten handelt es sich um einen Ninja, der zuvor bei einem Schusswechsel von diversen Polizisten angeschossen wurde. Diesem gelingt es, den Körper von Christie zu befallen. Nun wird Christie zum Mordwerkzeug. Nachts geht sie los und tötet die Cops, welche für seinen Tod verantwortlich waren. Einen nach dem anderen…

Meine Meinung:

Die legendären Cannon Films haben in ihrer Blütezeit einige tolle Filme veröffentlicht. Titel wie Die City Cobra, Death Wish II, Invasion U.S.A., The Texas Chainsaw Massacre Part 2 oder Alienkiller. Am bekanntesten waren aber ihre Actionfilme und Zusammenarbeiten mit Grössen wie Charles Bronson und Co. Ninja III - Die Herrschaft der Ninja sprang damals aus die Ninja-Welle auf. Weitere Inhalte, die im Film als positive Trigger zu finden sind, sind Themenbereiche wie Exorzismus, Besessenheit und Selbstjustiz. Der Plot erinnerte mich gar leicht an Chucky - Die Mörderpuppe. Nur mit einer Aerobic-Tänzerin, statt einer Puppe.

Hätte ich den Film in den 80ern gesehen, würde der Film heute wohl durch viel Nostalgie punkten, wie dies bei anderen Horrorfilmen der Fall ist, welche ich bereits als Kind sah (Der Weisse Hai z.B.). Leider ist das hier nicht der Fall. Allgemein empfand ich Ninja III - Die Herrschaft der Ninja nicht als gut genug, um in die Sammlung aufgenommen zu werden. Der Film ist zwar alles andere als schlecht und auch nicht wirklich langweilig, hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen. 

Der Film startet zwar mit viel Action, aber letztere sind doch relativ unspektakulär, lahm und billig inszeniert. Auch die Figuren vermögen kaum zu überzeugen. Ausnahme ist Hauptdarstellerin Lucinda Dickey. Diese läuft den männlichen Stars den Rang ab (sorry Shô Kosugi). Was sehenswerte Ninja-Action betrifft, bleibe ich doch lieber bei den Produktionen aus Taiwan und Hong Kong…

Fazit: Erreicht nicht die Qualität von Rückkehr der Ninja!

Infos:

O: Ninja III: The Domination

USA 1984

R: Sam Firstenberg

D: Shô Kosugi, Lucinda Dickey, Jordan Bennett, David Chung, Dale Ishimoto, James Hong

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 93:01 Min.

Gesehen am: 22.05.25

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von Ascot Elite vor = Wendecover, Deutsch/Englisch ohne Subs (die deutsche Synchro ist gelungen), Uncut. Dass der Film ab 18 Jahren freigegeben ist, ist für mich unverständlich.

Montag, 4. August 2025

Final Destination Bloodlines

Final Destination Bloodlines

Story:

In den 60ern:

Eine Grossmutter (Brec Bassinger/April Telek) sagt die Zerstörung eines Gebäudes voraus und rettet mit ihrer Warnung eine Gruppe von Menschen. Dessen Enkelin (Kaitlyn Santa Juana) träumt viele Jahre später davon. Was hat es damit auf sich?

Meine Meinung:

Final Destination: Bloodlines reiht sich nahtlos in die Fortsetzungen (Teile 2-5) ein, die Final Destination hervorgebracht hat. Der Zuschauer wird anspruchslos unterhalten. Ich kannte vom Film nur den ersten Teaser (der eine längere Sequenz aus dem Film beinhaltet). Den richtigen Trailer sah ich mir nicht an. So sah ich mit Ausnahme von einer Szene kein Bildmaterial aus dem Film und liess mich blind überraschen. Inhaltlich neu ist, dass eine Familie vom Tod verfolgt wird und die Hauptfigur selbst keine Vorahnung erlebt hat, sondern von der Vergangenheit träumt und von dieser eingeholt wird.

Abgesehen von diesem Detail bleibt alles beim Alten. Der Film unterhält, ist schwarzhumorig und lustig und bietet eine grosse Anzahl an (blutigen) und irrwitzigen und fantasievollen Todesszenen. Der Cast ist mir unbekannt. Viele junge, frische Darsteller, die nur wenig wirklich Bekanntes zu Stande gebracht haben. Die Ausnahme stellt selbstverständlich Tony Todd (Night of the Living Dead, Candyman's Fluch, The Crow) dar, der damit der Reihe treu bleibt. Sein Aussehen und seine Dialoge gingen unter die Haut, da inzwischen wirklich verstorben. Ob er zu dem Zeitpunkt bereits wusste, dass er an Krebs litt? Im Abspann erhält er eine Würdigung. 

Der Start in den Film hat gefesselt. Die Tragödie wurde auch optisch stark umgesetzt, auch wenn der Humor für meinen Geschmack vielleicht etwas zu dick aufgetragen wurde (mit dem Jungen, der vordrängelt und Münzen runterwirft). Dies wirkte etwas aufgesetzt, allerdings minimiert es die Härte in den darauffolgenden Szenen (Massenpanik, Splatter-Effekte). Es gibt natürlich auch Links zu den anderen Final Destination-Filmen und technisch ist der Film sehr gut gemacht. Die Explosion am Ende oder wie das Fahrzeug auf die Seite geschleudert wird, waren tricktechnisch schon toll inszeniert. Bei den Splatter-Effekten würde ich auf CGI tippen (ggf. beides, Mix aus handgemacht und Computer generierten Effekten). Allerdings sind einige der Szene so schnell und kurz zu sehen, dass es nicht auffiel.

Fazit: Fans der Reihe können sich auf den Kinobesuch freuen!

Infos:

O: Final Destination Bloodlines

USA 2025

R: Zach Lipovsky, Adam B. Stein

D: Tony Todd, Brenna Llewellyn, Richard Harmon, Brec Bassinger, Max Lloyd-Jones, Gabrielle Rose, Rya Kihlstedt, April Telek

Laufzeit der Kinoversion: Ca.110 Min.

Gesehen am: 15.05.25

Fassungen: Gesehen im Kino (ab 16/14) Uncut im O-Ton mit deutschen Subs. Eine DVD, Blu-Ray oder UHD ist noch nicht angekündigt (Stand: Mai 2025).

Sonntag, 3. August 2025

Castle of Blood

Castle of Blood

Story:

Ein Schriftsteller nimmt die Wette an, eine Nacht in einem Spukhaus zu verbringen. Keine gute Idee, denn es tauchen tatsächlich diverse Geister auf (u.a. Barbara Steele)…

Meine Meinung (US-Fassung):

Castle of Blood lag mir nur in der kürzeren US-Fassung vor. In welcher Art und Weise diese im Gegensatz zur Originalfassung verändert wurde, ist mir nicht bekannt. Der Film war als Bonusfilm auf der Blu-Ray von Nightmare Castle enthalten. Wie diesen empfand ich auch Castle of Blood als durchschnittlichen Film, der nicht in meine Sammlung aufgenommen wird (es kommt auf den letzten Bonusfilm im Set, Terror Creatures from the Grave, darauf an).

Bei dem s/w Film, einer Produktion aus Italien und Frankreich, führte Antonio Margheriti (Höllenhunde bellen zum GebetCannibal ApocalypseSeven Deaths in the Cats EyeRegie. Ein bekannter Italo-Regisseur aus der Zeit. Zuerst sollte Sergio Corbucci (Compañeros, Django) Regie führen, doch der schied, warum auch immer, aus dem Projekt aus. Verfilmt wurde, wie es scheint, eine Edgar Allan Poe Story, wobei ich nicht weiss, ob dies der Wahrheit entspricht.

Für meinen Geschmack war der Film vor allem eins: Lahm und langweilig. Es wird zwar versucht, eine nette Grusel- und Gothic-Stimmung zu entwerfen, aber allein die Bilder machen den Film nicht zu seinem sehenswerten oder unterhaltsamen Vergnügen. Der Plot war simpel, aber der Film halt einfach wirklich langweilig. Eine Schlaftablette eines Filmes. Dazu kommt, dass es keine richtigen Highlights gibt. Das Gezeigte ist wenig interessant, fesselnd oder spannend. Die Schauspieler waren ok, aber die Figuren nicht interessant. Barbara Steele ist einmal mehr in einer Rolle in einem Film dieser Art zu sehen.

Fazit: Lahmer Gruselfilm und nichts für meine Sammlung!

Infos:

O: La Danza macabra

Frankreich, Italien 1964

R: Antonio Margheriti

D: Georges Rivière, Barbara Steele, Arturo Dominici, Margarete Robsahm, Montgomery Glenn

Laufzeit der US-Blu: 82:27 Min.

Gesehen am: 15:05.25

Fassungen: Gesehen als Bonusfilm enthalten in der Nightmare Castle Blu-Ray = Veränderte US-Fassung («New HD transfer of rare US print») in sehr guter Bild- und Tonqualität in Englisch. Region-All-Disc. Von Severin Films gibt es inzwischen eine Blu-Ray/UHD Fassung mit beiden Fassungen an Bord. Das dürfte die beste Fassung sein. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Mai 2025).