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Montag, 11. August 2025

The Mighty One

 

Shawgust 2025

The Mighty One

Story:

Auf der Suche nach einem Kung Fu Handbuch tötet Fang Yu Lung (Lu Ping) und seine Männer (u.a. Lung Fei) den Vater von Hsiao Chu (Ivy Ling Po) und dessen Bruder (Ling Yun). Beide schwören als Erwachsene Rache an Fang Yu Lung…

Meine Meinung:

The Mighty One ist ein Shaw Brothers Titel, der mir in Vergangenheit durch die Lappen ging. Soll heissen den hatte ich bewusst nie im Hinterkopf, auf dem Schirm und auch nicht in der Sammlung stehen. Dank der ZiiEagle Box und dem Shawgust Spezial komme ich nun in den Genuss des Filmes. Bei The Mighty One, der in Taiwan gedreht wurde, handelt es sich um einen Anfang der 70er Jahre Shaw Brotherds Produktion von Regisseur Joseph Kuo (The Death Duel, The Shaolin Kids, V. I. P., The 36 Deadly Styles, The Unbeaten 28), der mit Titel wie Born Invincible, The 7 Grandmasters, The Mystery of Chess Boxing oder Shaolin Temple Strikes Back einige Kracher vorzuweisen hat.

Fans dürften vor allem seine Carter Wong Zusammenarbeiten wie The 18 Bronzemen, The Blazing Temple sowie The Return of the 18 Bronzemen bekannt sein. Filme, die ich unbedingt demnächst Mal auffrischen sollte. Interessant ist, dass mir jede Menge Filme von Joseph Kuo ungesehen vorliegen. Titel wie Immortal Warriors (Korea VHS mit gerissener Spule), Sorrowful to a Ghost, The Ghost's Sword, The Five Devil Ghost, The Evil Karate (alle als Korea VHS) oder Hero of Kwangtong (US-VHS). Aus seiner kurzen Zeit bei den Shaw Brothers kenne ich noch Mission Impossible.

The Mighty One hat mir gut gefallen. Ich las in diversen Reviews, dass der Plot wirr sei. Doch das empfand ich nicht so. Genau das Gegenteil ist der Fall. Der Film hat kaum Plot zu bieten und es handelt sich am Ende nur um einen Rache-Plot. Zwei ehemaliger Kinder rächen den Tod ihrer Eltern. Also alles andere als kompliziert. Die Rächer und Helden werden von Ling Yun (spielt den Sohn) und Ivy Ling Po (spielt die Tochter) dargestellt. Dabei gefiel mir Ling Yun (Thirteen) besser als Ivy Ling Po (Finger of Doom). Als Hauptbösewicht gefiel mir Lu Ping (The Invincible Super Guy, Shaolin Kung Fu - Der gelbe Tiger) und einen jungen Lung Fei (Eunuch of the Western Palace) habe ich zuerst gar nicht erkannt.

Für einen Shaw Brothers Film aus der Zeit wartet der Film mit vielen fantasievollen Kampfszenen, Waffen und Gimmicks auf. Das war cool und auf der anderen Seite auch überraschend. Da brachte die Crew diverse Eigenheiten in die Kampfszenen, auch beim Editing. Das dürfte jedoch nicht allen zuzusagen und gefallen.  Sowohl unsere Helden wie auch der Bösewicht sind in der Lage, Gegenstände (z.B. Waffen) à la Carrie in der Luft umher wirbeln zu lassen und diesen ein tödliches Eigenleben einzuhauchen. Spannend und innovativ. So gibt es auch im Finalkampf viele schwebende Elemente zu sehen.

Fazit: Wer sich am 08/15 Rache-Plot nicht stört, wird mit The Mighty One einen fantasievollen Schwertkampffilm der Shaw Brothers vorfinden!

Infos:

O: Tong Zi Gong

HK 1971

R: Joseph Kuo

D: Lu Ping, Lung Fei, Ivy Ling Po, Ling Yun, Kao Ming, Shao Lo-Hui, Chang Yi-Kuai

Laufzeit der ZiiEagle Fassung: Ca. 83 Min.

Gesehen am: Aug. 2025

Fassungen: Gesehen via ZiiEagle Box = gute Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs, machte einen unzensierten Eindruck. Den Film gibt es in HK auch auf DVD und VCD (von IVL). Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Aug. 2025).

Sonntag, 10. August 2025

Bewitched

Shawgust 2025

Bewitched

Story:

HK-Cop Bobby (Melvin Wong) recherchiert in einem Fall, in welchem der Täter (Ai Fei) davon ausging, von einem Fluch besessen gewesen zu sein. Die Reise führt Bobby nach Thailand…

Meine Meinung:

Bewitched ist ein Anfang der 80er Jahre Horrorfilm der Shaw Brothers von Horrorspezialist Kuei Chih-Hung (Spirit of the Raped, Curse of Evil, Misfire), der während dieser Zeitspanne fast ausschliesslich Horrorfilme wie Hex, Corpse Mania oder The Boxer's Omen drehte. Wer HK- und Shaw Brothers Horrortitel mit ekligen Effekten und Inhalten um schwarze Magie und Flüche mag, dürfte an Bewitched grosse Freude haben.

Ich sah den Film bisher nur 1x im Okt. 2007. Der Film hat die 2. Sichtung bestanden. Der Film legt viel Wert drauf, Hintergründe zum Thema schwarze Magie, Rituale und Flüche aufzuzeigen, und versucht in der Hinsicht «authentisch» zu wirken. Das gelingt dem Film sogar. Es gibt in der Tat viele Infos zu dem Thema zu sehen. In der 2. Filmhälfte zeigt Bewitched dann auch jede Menge unterschiedliche Flüche, die zur Anwendung kommen. Das fand ich interessant und machte das Sehvergnügen abwechslungsreich. Die 1. Hälfte ist überraschend ruhig, langsam erzählt und wartet kaum mit Effekten auf.

Horrorfans müssen sich also etwas gedulden. Dafür geht dann in der 2. Hälfte die Post ab. Zwar werden keine The Boxer's Omen Qualitäten erreicht, aber teilweise fast und ansatzweise. In besagter 2. Filmhälfte ist dann die Hölle los: es gibt abgefahrene Rituale, tolle Effekte-Kreationen, Ekelszenen und viel Abwechslung zu sehen. Diese Szenen bestimmen das Bild bis zum Ende. Ohne Ausnahme und Pause.

Der Plot ist Mittel zum Zweck (Moralkeule) und die Figuren waren, trotz Melvin Wong, der in diesem Genre auch schon Erfahrungen vorzuweisen hat (The Rape After), durch die Bank wenig sympathisch. Hussein Hassan, laut Vorspann ein «echter Zauberer», hat Erfahrungen in dem Genre. So sah man ihn in Filmen wie Centipede Horror sowie Red Spell Spells Red. Und Lily Chan Lee-Lee (The Mad Cold-Blooded Murder) bringt eine Spur von Erotik in den Film.

Fazit: Für Shaw Brothers Horrorfans zu empfehlen!

Infos:

O: Gu

HK 1981

R: Kuei Chih-Hung

D: Melvin Wong, Ai Fei, Lily Chan Lee-Lee, Choi Kwok-Hing, Hussein Hassan

Laufzeit der HK-DVD: 101:29 Min.

Gesehen am: Okt. 2007 / Neusichtung am: Aug. 2025

Fassungen: Gesehen via HK-DVD von IVL = sehr gute Bild- und Tonqualität, Uncut, O-Ton und englische Subs vorhanden. Gibt es inzwischen in England von 88 Films auf Blu-Ray. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Aug. 2025).

Samstag, 9. August 2025

Restaurant DUO Lenzburg

Adresse: Rathausgasse 13, 5600 Lenzburg

 


Im Juli waren viele Geburtstage angesagt. Einige davon habe ich erst im August mit den «Geburtstagskindern» zelebriert. Nach sehr vielem arbeiten hatte ich endlich ein langes, freies Zeitfenster. Ein wohlverdientes Frei von sieben Tagen am Stück. Da zog es uns nach Lenzburg. Das hörte ich nur vom Namen her, war mir ansonsten nicht bekannt. Lenzburg liegt im Kanton Aargau. Dort lud ich nebst Restaurant-Besuch für eine Ausstellung ein: «Hauptsache gesund. Eine Ausstellung mit Nebenwirkungen». Das war stimmig. Für mich als Pfleger war es etwa repetitiv, aber nicht uninteressant.

Wir hatten Glück: es waren keine Schulklassen dabei und das Wetter war sehr schön. Wir gingen mit dem Zug und ich konnte gratis fahren (da meine Begleitung noch ein GA-Tageskarte für mich hatte). Nach einigen Stunden liefen wir in die Altstadt. Lenzburg ist sehr klein und nicht weitläufig. Für Touristen ist vor allem das Schloss auf dem Hügel interessant. Dies gingen wir jedoch nicht anschauen. Wir schauten uns die Stadt an und gingen hier und da Kaffee und Kuchen essen. Ich kaufte zudem noch ein Mitbringsel für Freunde, bei welchen ich nächste Woche eingeladen bin. Diese wohnen neu in einem Haus und ich besuche sie dort das erste Mal.

Als ich Online diverse Restaurants checkte, fiel ich zuerst auf das Restaurant Satteltasche. Das ist das hauseigene Restaurant vom Hotel Ochsen. Zudem stiess ich auf das besagte Restaurant DUO Lenzburg. Das sah teuer und gut aus. Sehr gut sogar. Am Ende habe ich mich für das Restaurant DUO Lenzburg entschieden. Das Restaurant wird seit Sommer 2023 von zwei Kollegen geführt. Die machen alles selbst: kochen und bedienen. So werden Kosten gespart. Das Restaurant ist jedoch auch teuer. Es war an diesem Abend (ok, es war Mitte Woche Mitten im Sommerurlaub) nicht wirklich gut besucht. Ich hatte reserviert. Die Speisekarte wechselt regelmässig. Sie werden im Herbst z.B. auch Wild haben (nur Rehrücken für zwei Personen). Ich bestellte…

 

als Vorspeise

Stracciatella-Tomaten | Oliven | Frühlingszwiebel | Basilikum |

18.00 CHF

 

als Hauptgang

Luma Secret Cut Tagliata | Pilz Dashi | Belper Knolle | Chimi Churri |

56.00 CHF

+

 Bratkartoffeln als Beilage

8 CHF

 

als Dessert

Zitronen Tarte plus vom anderen Dessert dazu eine Pavlova (ohne Aufpreis)

16.00 CHF

 

 

 

Was die Wahl der Vorspeisen anging entschied ich mich, obwohl ich sowohl Tomaten wie auch Oliven nicht mag, für das Stracciatella-Tomaten | Oliven | Frühlingszwiebel | Basilikum Menü. Ich wusste nicht, was mich erwarten würde. Ich hatte keine Lust, keine Vorspeise zu nehmen und die anderen Vorspeisen mochte ich alle nicht (Gurken, Fisch etc.). Ich hatte Glück und vor allem in Kombination und zusammen gemischt war die Vorspeise toll. Super lecker und richtig erfrischend. Das Restaurant ist allgemein fleisch- und sehr fisch lastig. Der Hauptgang war sehr gut, aber nicht hervorragend. Ganz knapp nicht. Das Fleisch allein war gut, aber nicht überragend. Zudem war es nur noch wenig warm. Aber wenn ich das Fleisch mit den anderen Zutaten, die dabei waren, ass, war es sehr lecker. Die Portion war grösser, als ich es dachte. Als Beilage entschied ich mich für Bratkartoffeln. Letztere waren gut und solide, aber halt nicht Spezielles. Da wären mir Süss-Kartoffeln Pommes z.B. lieber gewesen. Hätte für meinen Geschmack besser gepasst. Das Dessert war gut. Da wurde zudem kein Aufpreis verrechnet. Ich wolle nämlich ursprünglich zwei Desserts nehmen und so packten sie die Pavlova gratis zur Zitronen Tarte dazu. Das war fein und sah auch optisch gelungen und ansprechend aus. Alles in allem eine tolle Erfahrung. Meine Begleitungen waren sehr begeistert. Sicher kein Restaurant, welches oft besucht werden wird, da teuer. Aber übernächstes Jahr dort einen Rehrücken testen gehen? Warum nicht!?

 

Fazit:

 


Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend