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Freitag, 3. Juli 2026

Gaua

NIFFF 2026 Spezial

Gaua 

Story:

17. Jahrhundert in Spanien, Baskenland:

Kattalin (Yune Nogueiras) flüchtet nachts vor ihrem Ehemann in die tiefen Wälder. Als ihr Kreaturen nachjagen, weiss Kattalin noch nicht, wohin sie ihre Reise führen wird…

Meine Meinung:

Gaua ist meine erste NIFFF-Buchung in diesem Jahr. Ich habe einen Film über Geister und Hexen im spanischem 17. Jahrhundert-Setting erwartet. Ähnlich wie zuletzt in Akelarre, übrigens auch einem spanischen Film. Oder sollte mich ein zweiter Pans Labyrinth erwarten, in dem sich die Protagonistin in eine Zauberwelt flüchtet? Der genaue Inhalt von Gaua war mir schlicht nicht bekannt. Aber so habe ich meine NIFFF-Besuche am liebsten, wenn ich ohne grosses Vorwissen und somit ohne falsche Erwartungen Filmvorstellungen besuchen gehen kann.

Leider hatte ich heute kein Glück. Der Film hat mir nicht gefallen und am Ende des Tages war Gaua in meinen Augen auch der schwächste filmische Beitrag, den ich am ersten NIFFF-Tag gesehen habe. Ich wurde auch müde und hatte am meisten Mühe, wach zu bleiben. Mein Kumpel, der hier und da eingenickt ist, hat den Film am Ende eigentlich nicht schlecht beschrieben: «Wie The Witch (von Robert Eggers) von Temu». Dem kann ich mich nur anschliessen. Gaua startet interessant, aber umso weiter der Plot voranschreitet, umso mehr Längen gibt es. Und umso uninteressanter wurde das Gezeigte.

Zwar ist der Film mit Ausnahme von CGI-Feuer und CGI-Kaninchen (sehr übel) technisch gut gemacht und die Darsteller gut, aber inhaltlich konnte mich der Film nicht überzeugen. Eine richtige Grusel-Stimmung wollte sich nicht einstellen, die Figuren waren mit total egal und die Zeit ging nicht vorbei. Die Rückblenden erklären zwar inhaltlich einiges, aber ein gradliniger Plot wäre mir in dem Film, der in diverse Kapitel gegliedert wurde, lieber gewesen. Der Plot wurde mit viel weiblicher Empowerment gegen das Patriarchat gestaltet, was mir nicht gefallen hat (alle männlichen Figuren waren negativ und schlecht).

Fazit: Geschmackssache. Leider war Gaua nicht mein Fall…

Infos:

O: Gaua

Spanien, USA 2025

R: Paul Urkijo Alijo

D: Jon Jauregui González, Ane Gabarain, Iñake Irastorza, Elena Irureta, Yune Nogueiras

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 87 Min.

Gesehen am: NIFFF 2026

Fassungen: Gesehen am NIFFF 2026 im Originalton und ggf. mit englischen Untertiteln. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: Juli 2026).

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