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Montag, 16. Januar 2023

Spook Warfare Review

Japanuary 2023

Spook Warfare

Story:

 

Bei Ausgrabungen wird ein dämonischer Vampir befreit, der sich später im Körper von Lord Isobe einverleibt. Sein merkwürdiges Verhalten bleibt nicht unbemerkt. Jedoch ist es ein Kappa, der entdeckt, dass Lord Isobe besessen ist. Die Menschen kommen gegen den Vampir-Dämon nicht an, also nehmen de Yokai den Kampf gegen diesen auf…

 

Meine Meinung:

 

Nach dem wirklich enttäuschenden 1. Teil 100 Monsters war es schön zu sehen, dass die 1.Fortsetzung in allen Belangen besser geworden ist, auch wenn der Film von Daiei nach wie vor kein Kracher oder Highlight ist. Der Mix aus Komödie, Folklore und Grusel funktioniert aber gut. Der Mischung verdankt es der Film auch, dass die Teile dazumal erfolgreich liefen und fortgesetzt wurden. Daiei schielte, nicht erst später mit der Schildkröte Gamera, sondern schon mit ihre Yokai Trilogie auf ein junges Publikum.

 

Zwar ist der Film wenig düsterer und es gibt sogar in ein-zwei blutige Szenen zu sehen, aber dennoch ist der Film per se für Kinder gedacht: ich denke nicht, dass da Jugendliche mit überfordert sind. Nicht bei heutige Film Massstäben und Social-Media Inhalten. Regisseur Yoshiyuki Kuroda, der danach noch die 2. Fortsetzung oder den letzten Teil der Lone Wolf and Cub Reihe (Lone Wolf and Cub: White Heaven in Hell) drehte und später nur noch im TV-Serien-Geschäft tätig sein solle, macht es besser als sein Vorgänger.

 

Besser heisst es gibt weniger Längen, der Film hat mehr Monster-Action, es gibt mehr Monster- und Effekte-Kreationen, es geht schneller zur Sache, der Film ist düsterer und die Monster stehen diesmal mehr im Mittelpunkt. Auf eine Art und Weise nimmt der Plot schon Motive von Der Exorzist / Seytan vornweg. Die Effekte-Kreationen sind superb. Ich fühlte mich an Takashi Miikes Version (The Great Yokai War) erinnert, nur mit der Ausnahme, dass hier vor allem handgemacht Effekte und Masken zu sehen sind und nicht auf CGI gesetzt wird.

 

Fazit: Für Yokai Fans interessant!  

 

Gefolgt von: Along with Ghosts

 

Infos:

 

O: Yôkai daisensô

 

Japan 1968

 

R: Yoshiyuki Kuroda

 

D: Yoshihiko Aoyama, Hideki Hanamura, Riki Hashimoto, Hiromi Inoue, Mari Kanda

 

Laufzeit der UK-Blu-Ray: 78:57 Min.

 

Gesehen am: Jan. 2023

 

Fassungen: Siehe 100 Monsters!

Sonntag, 15. Januar 2023

The Burning Buddha Man Review

Japanuary 2023

The Burning Buddha Man

Story:

 

In Kyoto gehen mysteriöse Buddha Statuen Diebe um. Auch im Zuhause der Schülerin Beniko schlagen sie zu. Als Beniko nach Hause zurückkehrt, findet sie dort die Polizei, ihre Eltern tot und den Buddha gestohlen vor. Sie macht es sich zum Ziel, den Fall zu klären und den Tod ihrer Eltern zu rächen…

 

Meine Meinung:

 

The Burning Buddha Man ist das Filmdebüt von Ujicha, der fünf Jahre später mit Violence Voyager nachlegen sollte. Ich habe letzteren zuerst gesehen (Japanuary 2022) und fand diesen besser. Im Nachhinein hätte ich besser mit The Burning Buddha Man starten sollen. Violence Voyager war halt technisch schon besser und vor allem als Film und Plot abwechslungsreicher und noch verrückter als The Burning Buddha Man.

 

The Burning Buddha Man startet am Anfang und Ende sogar mit richtigen Darstellern, ehe der Film in die Animation wechselt. Der Film ist eine sogenannte Gekimation-Arbeit. Da werden Figuren von Hand gezeichnet, ausgefärbt, die Zeichnungen ausgeschnitten und dann vor die Kamera gehalten und so bewegt. Das heisst natürlich auch jede Menge Zeit und Aufwand. Daher verwundert es nicht, dass zwischen The Burning Buddha Man (2013) und Violence Voyager (2018) so viel Zeit vergangen ist.

 

Der Plot des Filmes ist abgefahren, fantasievoll, wirr aber nicht uninteressant. Im Grossen und Ganzen gabs etwas zu wenig Settings, zu viele ähnliche Bilder/Eindrücke und zu wenig Abwechslung. Mehr oder weniger wiederholend.  Als Zuschauer sollte man definitiv bei der Sache sein, da man sonst den Anschluss verliert. Es gibt diverse Figuren, Monster, Verwandlungen und Mutationen. Dabei kam mir Cronenbergs Die Fliege in den Sinn, da die Maschine im Film auch z.B. Menschen und Buddha Statuen miteinander verschmelzen lässt.

 

Fazit: Morbide und fantasievolle Animationskunst von Ujicha!

 

Infos:

 

O: Moeru butsuzô ningen

 

Japan 2013

 

R: Ujicha

 

D: -

 

Laufzeit der UK-Blu: 79:32 Min.

 

Gesehen am: Jan. 2023

 

Fassungen: Siehe Violence Voyager!

Samstag, 14. Januar 2023

Killer Pussy Review

Japanuary 2023

Killer Pussy

Story:

 

Fünf Jugendliche habe eine Panne und finden ein verlassenes Grundstück. Dort wird gefeiert, bevor ein neuartiger Parasit, der sich in Geschlechtsorganen von Frauen einnistet, die Party unschön stört…

 

Meine Meinung:

 

Killer Pussy aka Sexual Parasite war ein Titel, wo ich ziemlich gut wusste, dass der nach Neusichtung aus der Sammlung fliegen würde! Am Ende war der Entscheid aber doch knapper als erwartet. Killer Pussy ist ein 60minütiger 2004er Spielfilm, der direkt für den Videomarkt in Japan gedreht wurde. Killer Pussy war doch ganz spassig, kurzweilig und unterhaltsam.

 

Der Film von Takao Nakano, dessen Film Big Tits Zombie wohl sein bekanntester Film geworden ist, orientiert sich gekonnt am ausländischen Film. So wirkt der Film und die Klischees wie aus jedem x-beliebigen US-Slasher bzw. Backwood-Film. Mehrere Sequenzen erinnern an ausländische Filme (Braindead, Shivers, Commando).

 

Der Film war horrorlastiger und blutiger als ich den in Erinnerung hatte. Selbstverständlich wird aber auch auf nacktes Fleisch und Sex nicht verzichtet. Der Mix aus Sex/Erotik und Schmuddel/Sleaze/Horror wird gekonnt eingefangen und in Szene gesetzt. Statt Sperma gibt es Blut, Speichel oder Schleim. 

 

Zudem gibt es charmante Effekte: Gummidärme, Killerparasiten, Handpuppen-Monster etc.  Recht sympathisch. Der Cast (die Mädels scheinen vor allem aus der Porno- und Sex-Ecke zu kommen) machte ihre Sache auch ordentlich.

 

Fazit: Hätte den (nach Neusichtung) schlechter erwartet. Aber nichts, was ich nochmal schauen werde = DVD wird aus der Sammlung aussortiert!

 

Infos:

 

O: Kiseichû: Kirâ pusshî

 

Japan 2004

 

R: Takao Nakano

 

D: Sakurako Kaoru, Natsumi Mitsu, Tomohiro Okada, Tôgo Okumoto, Toshimichi Tazaki, Kanji Tsuchiya

 

Laufzeit der US-DVD: 59:42 Min.

 

Neusichtung am: Jan. 2023

 

Fassungen: Mir lag die Code Free DVD aus den USA von Discotek Media vor = Wendecover, Uncut (jedoch hier und da japanische Fogging Zensur), O-Ton, englische Subs. Andere DVDs (HK, Japan) haben keine englischen Subs. Es gibt keine deutsche Fassung und keine Blu-Ray (Stand: Jan. 2023).