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Montag, 2. September 2024

The Banishing - Im Bann des Dämons

The Banishing - Im Bann des Dämons

Story:

1938:

Linus (John Heffernan), der sich zur Ausbildung zum Pfarrer befindet, zieht zusammen mit seiner Frau Marianne (Jessica Brown Findlay) und der kleinen Tochter (Anya McKenna-Bruce) in ein neues Haus. Doch dieses beherbergt eine tödliche Vergangenheit, welche für die Familie zur Gefahr wird…

Meine Meinung:

Christopher Smith, dem 2009 mit Triangle eine Art Hit gelang, ist vergleichbar mit einer Eintagsfliege oder einem One-Hit-Wonder in der Musik-Branche. An die Qualität seiner ersten Filme (Severance, Creep etc.) konnte der Engländer schon länger nicht mehr anknüpfen. The Banishing aus dem Jahr 2000 erinnert dabei an seinen neusten Film, den ich 2023 am NIFFF sah (Consecration). Im Vergleich ist The Banishing der bessere Film, aber leider auch nichts für die persönliche Filmsammlung.

The Banishing habe ich vom Kumpel geliehen bekommen. Der liegt schon seit 1-2 Jahren rum und nun habe ich mich an den Film gewagt. Ich erhoffte mir einen leicht spannenden und stimmungsvollen Horrorfilm. Leider habe ich genau das nicht bekommen. The Banishing, der zudem sehr an The Amityville Horror erinnert, ist zwar per se nicht langweilig und technisch gut gemacht, aber leider war der Film nicht gruselig. Eine Gruselstimmung wollte sich nie einstellen.

Weiter empfand ich sämtliche Figuren als unsympathisch. Ich fieberte mit der Familie nicht mit und auch Nebenfiguren blieben blass und liessen mich total kalt. Der Plot ist zudem nicht neu und unoriginell. Hat man alles schon besser, spannender und stimmungsvoller gesehen. So plätschert der Film, mehr oder weniger okay für eine einmalige Sichtung für einen verregneten Nachmittag, seinem unspektakulären Ende entgegen.

Fazit: 1x schauen und vergessen!

Infos:

O: The Banishing

Grossbritannien 2020

R: Christopher Smith

D: Jessica Brown Findlay, Sean Harris, John Lynch, John Heffernan, Jason Thorpe, Cokey Falkow

Laufzeit der deutschen DVD: 93:00 Min.

Gesehen am: 02.06.24

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Koch Films vor = Uncut, Wendecover, Deutsch/Englisch mit deutschen Subs. Bild- und Tonqualität sind gut, wobei die Bildqualität nicht mehr heutigen Standards standhält.

Sonntag, 1. September 2024

Update

Neue Reviews



- Mr. Vampire 1992

- Winners Takes All

Winners Takes All

Winners Takes All

Story:

Fung (Stanley Fung) ist auf Rache an den Mördern (Billy Chow, Chang Kuo-Chu, Kong Foo-Tak) seiner Tochter (Yeung Ying-Yu) aus. Dazu kommt ihm Joe (Alan Tang) gerade recht. Dieser hilft ihm. Doch die Gangster versuchen dann, durch Joes Freundin (Olivia Cheng Man-Nga) an ihn ranzukommen. Derweil ermittelt die Polizei (Shirley Kwan Suet-Lai, Wong Chik-Sam) gegen die Selbstjustiz ausübenden Parteien…

Meine Meinung:

Aka Winner Take All?. Aka Winner Takes All. Warum ich diesen Film kaufte und/oder auf diesem kam, kann ich nicht mehr nachvollziehen. Zwei Gedanken waren falsch: ich dachte, dass Michael Chan Wai-Man mitwirkt und dass der Film keine englischen Untertitel haben würde. Michael Chan Wai-Man spielt nicht mit und zu 80% gibt es englische Untertitel in dem Film. Ein kleiner Teil der Dialoge wurde hingegen, warum auch immer, nicht übersetzt. Nach einer Recherche habe ich Winners Takes All mit The Legal Illegals verwechselt. Den habe ich als nicht untertitelte VCD, Michael Chan Wai-Man spielt mit. Und: es handelt sich um den gleichen Regisseur: Stanley Siu Wing!

Es handelt sich bei Winners Takes All um einen HK-New-Wave-Streifen aus dem Jahr 1984. In den Hauptrollen spielen Stanley Fung (Ghost in Me), Alan Tang (Return Engagement) und die bezaubernde Olivia Cheng Man-Nga (The Millionaires Express). Der Film ist ein wilder und wüster Mix (Kind vor fahrendes Auto werfen, ein Baby mit einem Messer verletzen, Krankenschwester mit Rape-Fantasien) und beinhaltet diverse Genres: es handelt sich um einen Mix aus Action, Komödie, Liebesgeschichte, Rache-Plot und Selbstjustiz.

Ich fand den Film besser als erwartet und wurde positiv überrascht. Das Thema Rache und Selbstjustiz wartet mit einigen Story-Twists auf. Wie sich einige Figuren wandeln, empfand ich als überraschend. Ob es gefällt, ist hingegen eine andere Frage. Kritiker werfen Regisseur Stanley Siu Wing auch vor, dass er sich scheinbar nicht zwischen harter Action und schwarzer Komödie entscheiden konnte. Schwer zu sagen. Solche Genre-Mixe und wechselhafte Momente waren in dem HK-Kino der Zeit nicht unüblich. Die Akteure haben ihre Sache auf jeden Fall gut gemacht. Die Polizei wirkt sehr unsympathisch dargestellt (extrem sogar). Ein junger Billy Chow (Fist of Legend) gibt ggf. sein Debüt als Bösewicht. Etwas, was er später immer wieder tun sollte.

Fazit: HK-Filmfans sollten sich diese kleine, eher unbekannte Perle nicht entgehen lassen!

Infos:

O: Yau Friend Miu Geng

HK 1984

R: Stanley Siu Wing

D: Stanley Fung, Billy Chow, Chang Kuo-Chu, Kong Foo-Tak, Yeung Ying-Yu, Alan Tang, Olivia Cheng Man-Nga, Shirley Kwan Suet-Lai, Wong Chik-Sam

Laufzeit der HK-VCD: 40:43 Min. (1. Disc) / 46:34 Min. (2. Disc)

Gesehen am: 01.06.24

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Mega Star vor = Uncut, solide Bild- und Tonqualität, nur O-Ton Kanto, feste englische und chinesische Subs (80% der Dialoge sind untertitelt, 20% nicht). Die HK-LD (von Winson) soll keine Subs haben. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt. Es gibt keine DVD, Blu-Ray und/oder deutsche Fassung (Stand: Juni 2024).