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Sonntag, 21. August 2022

Last Night in Soho Review

Last Night in Soho

Story:

 

Eloise (Thomasin McKenzie) versucht ihr Glück im grossen London. Ihr Ziel: Modedesign studieren! Als sie dort ankommt dauert es nicht lange, bis sie Visionen von Sandie (Anya Taylor-Joy) sieht. Einer jungen Frau, die scheinbar in London in den 60ern von einem Mann namens Frank getötet wurde. Eloise beginnt zu recherchieren…

 

Meine Meinung:

 

Last Night in Soho habe ich im Schweizer Kino verpasst. Den Trailer sah ich mehrfach im Schweizer Kino und der Inhalt sah interessant auch, auch wenn ich finde, dass der Trailer viel zu viel zeigt, auch wenn es im Film dann doch Twists gibt. Man könnte gar sagen, dass der Trailer auf eine Art bewusst in eine falsche Richtung lenkt.

 

Die Produktion aus Großbritannien vom Baby Driver Regisseur Edgar Wright fand ich für eine einmalige Sichtung im Flugzeug auf dem Weg nach New York gut. Kein Kracher, aber absolut ok. Vor allem optisch ist der Film ein Fest und London war mir, im Gegensatz zu anderen Städten (z.B. Berlin oder wie ich nach meinem New York Urlaub feststelle, auch Manhattan), immer mehr sympathisch (Englisch Breakfast und Premier League halt!). Mit anderen Worten: das Setting hat mir sehr zugesagt! Ich fand den Film auch besser als Baby Driver. Sprach mich mehr an.

 

Eine Spannung ist durch den Plot gegeben und die Zeit geht beim Schauen vorbei. Langweilig wird es eigentlich nie, auch wenn dem Film gegen Ende etwas die Puste ausgeht und die Geister-Männer fand ich, wie schon im Trailer, doof. Halt zu modern und CGI lastig. Die Musik war sicherlich authentisch und toll, aber persönlich weniger mein Stil und Fall. Kann man nichts machen.

 

Wo der Film nebst Optik und Settings punktet, ist der grossartige Cast. Vor allem Lead Thomasin McKenzie war in all ihren Szenen fabelhaft. Ein Genuss, ihr zuzusehen. Stark gespielt. Thomasin McKenzie spielte zuvor m Genre-Film Old mit (einem M. Night Shyamalan Film). Der 2. grössere Star ist das blonde Gift Anya Taylor-Joy. Sie spielt ebenfalls stark. Sie spielte zuletzt in Filmen wie The Witch (grossartige A24 Produktion), dem bisher noch nicht veröffentlichten The Menu (Trailer sieht interessant aus) und im dem gehypten The Northman. Ein Film, der praktisch von den zwei Schauspielerinnen getragen wird. Überzeugend!

 

Fazit: Für einen langweiligen Abend (oder zum Zeittotschlagen im Flugzeug) perfekte Unterhaltung!

 

Infos:

 

Großbritannien 2021

 

R: Edgar Wright

 

D: Anya Taylor-Joy, Thomasin McKenzie, Jessie Mei Li, Diana Rigg, Matt Smith, Terence Stamp, Rita Tushingham, James Phelps, Oliver Phelps, Lisa McGrillis

 

Laufzeit der Originalversion: Ca. 116 Min.

 

Gesehen am: Mitte August 2022

 

Fassungen: Gesehen im Flug Zürich nach New York (JFK Airport) im Originalton und Uncut mittels Unterhaltungsbereich von Delta. Gibt es in Deutschland Uncut auf DVD, Blu-Ray und UHD (auch mit O-Ton und Subs).

Samstag, 20. August 2022

Scream Review

Scream

Story:

 

25 Jahre nach den Ereignissen in Scream taucht in Woodsboro ein neuer Killer auf, der es auf die Geschwister Sam (Melissa Barrera) und Tara (Jenna Ortega) abgesehen hat. Den Töchtern von Billy Loomis (dem einen Killer aus dem ersten Teil der Reihe). Dies ruft auch alte Bekannte (Courteney Cox, David Arquette, Neve Campbell) auf den Plan…

 

Meine Meinung:

 

Nach der letzten, doch eher enttäuschenden Fortsetzung im Jahr 2011 von Wes Craven, nahm für die inzwischen vierte Scream Fortsetzung Matt Bettinelli-Olpin sowohl Tyler Gillett auf dem Regiestuhl Platz, da Wes Craven seit 2015 tot. Warum es für den aktuellen Scream gleich zwei Regisseure brauchte, weiss ich nicht. Hat es sich gelohnt?

 

Nicht wirklich. Den Film habe ich dazumal im Kino verpasst, da ich auf Arbeit eingesprungen bin (immerhin gab es vom Betrieb das Geld für das bereits gekaufte Kinoticket zurück). Doch der Film lief in Bern danach nur noch auf Deutsch, so dass ein Kinobesuch nicht mehr in Frage kam. Für einen ca. achtstündigen Flug ist der neue Scream die perfekte Unterhaltung.

 

Scream ist ok. Kein Kracher, aber auch nicht schlecht. Gemessen an meiner Meinung zum vierten Scream, muss ich den hier als besser einstufen, auch wenn ich von Teil vier nichts mehr weiss. Allgemein ist es lange her, dass ich mich mit den Fortsetzungen begnügte. Scream 2 wird diesen Oktober (Horroktober 2022) eine Neusichtung erleben. Ich denke, der wird in der Sammlung verweilen dürfen. Bei Scream 3 hingegen wäre ich mir schon nicht mehr so sicher…

 

Obwohl der neue Scream fast zwei Stunden Laufzeit geniesst, wird es kaum langweilig. Jedoch auch nur wenig spannend (wer ist der Täter Suche). Spannend im Sinne von gruselig, sich um Figuren fürchten, Nervenkitzel oder Jump-Scares sucht man aber auch vergebens. Aus den vorherigen Teilen kehren Courteney Cox, David Arquette und Neve Campbell zurück.

 

Das war ganz nett. Von den neuen Figuren überzeugen die wenigsten. Nur Mikey Madison mochte ich, weil sie mich vom Aussehen und Verhalten an eine Bekannte erinnerte. Der Rest ist 08/15 und aufs heutige Fernsehen zugeschnitten (Verpflichtung von Tote Mädchen lügen nicht Star Dylan Minnette). Die Kills empfand ich allgemein als relativ lahm und eine Person, die starb, bedauerte ich. Da hätte es gerne andere treffen dürfen. Es gibt einige Querverweise auf den Original-Scream und das ganze ist, mehr oder weniger, technisch toll gemacht und kurzweilig.

 

Fazit: Scream Fans schauen so oder so rein. Für mich persönlich heisst es: nach dem dritten oder wohl zweiten Film hätte man mit der Scream-Reihe Schluss machen sollen. Aber Filmerfolge wurden schon immer gemolken, also nichts Neues aus Hollywood. Wäre ich nicht nach New York geflogen, hätte ich mir den Film nie angesehen...

 

Infos:

 

O: Scream

 

USA 2022

 

R: Matt Bettinelli-Olpin, Tyler Gillett

 

D: Melissa Barrera, Jenna Ortega, Courteney Cox, David Arquette, Neve Campbell, Jack Quaid, Mikey Madison, Dylan Minnette

 

Laufzeit der Originalversion: Ca. 114 Min.

 

Gesehen am: Mitte August 2022

 

Fassungen: Gesehen im Flug Zürich nach New York (JFK Airport) im Originalton und Uncut mittels Unterhaltungsbereich von Delta. Gibt es in Deutschland Uncut auf DVD, Blu-Ray und UHD (auch mit O-Ton und Subs).

Freitag, 19. August 2022

Scream 4 Review

Scream 4

Story:

 

Sidney (Neve Campbell) kehrt 15 Jahre nach den Ereignissen der vergangenen Filme wieder nach Woodsboro zurück. Grund: Marketing für ihr Buch, in welchem sie ihre Geschichte erzählt. Doch mit ihrer Rückkehr taucht ebenfalls ein unbekannter Killer auf. Polizist Dewey (David Arquette) und seine Frau Gale (Courtney Cox) versuchen den Täter zu schnappen...

 

Meine Meinung:

 

Nach dem dritten Teil hätte ich nicht daran gedacht, dass ein vierter Teil folgen würde. Doch dann tauchten die ersten Gerüchte auf und plötzlich war er da: Scream 4! Wieder von Regisseur Wes Craven (Wes Craven's New Nightmare), dem seit seinen ersten zwei Scream Streifen als Regisseur keine weiteren grossen Würfe mehr gelangen und wieder mit dem Team um Neve Campbell, Courtney Cox und David Arquette.

 

Neutral betrachtet fand ich es sehr gut, dass sich die Filmemacher für den vierten Teil so lange Zeit gelassen haben. Seitdem doch eher durchschnittlichen dritten Teil sind knapp elf Jahre vergangen und der vierte Teil bekam sehr gute Kriterien und mehr als nur einmal las ich, dass der Film auch der blutigste der Reihe sein sollte (was ja kein Qualitätsmerkmal sein sollte, aber doch auch ganz gut sein kann). Ich war voller Vorfreude und ging ins Kino und Pustekuchen - der Film war die reinste Enttäuschung!

 

Wirklich gut war nur der Beginn des Filmes und ein bis zwei kleine Details (Robert Rodriguez als Stab Regisseur), aber sonst eine kleine Enttäuschung und noch einen ganzen Zacken schlechter als der dritte Teil (soweit ich mich erinnern kann). Der Story fehlt es an Nervenkitzel, Spannung, Härte und Selbstironie. Craven hat dies vor allem im ersten Film perfekt auf die Leinwand gezaubert. Schon im dritten Teil konnte er die Waage nicht mehr halten, der Film war zu harmlos, echte Spannung und Nervenkitzel fehlten und nun genau dasselbe nochmal.

 

Craven kann nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen. Scream 4 hat nicht eine einzige spannende oder schreckhafte Szene. Die Ironie, welche man aus Scream kennt, sucht man vergebens und der Film war mir deutlich zu lustig Was den Härtegrat angeht, fand ich die Fortsetzung zudem harmlos. Vielleicht einen Hauch härter als der dritte Teil, aber vom Blutgehalt kommt der nicht an die ersten zwei Teile der Reihe heran. Vieles findet im off statt und die Morde sind im Grossen und Ganzen auch unoriginell wie auch die Story und die billige, zu konstruierte und danach auch klischeehafte Auflösung, von den schlechten Darstellern Mal ganz zu schweigen (betrifft vor allem alle Jungdarsteller).

 

Selten einen so lahmen, harmlosen und wenig stimmungsvollen Ghostface gesehen! Da nutzt auch das Detail nicht, dass sich Craven ironisch und via Film-im-Film Momente an den ewigen Remakes und Fortsetzungen auslässt. Schade um Craven, der damit nur sein Talent verschwendet und erneut zeigt, dass ihm schon lange kein richtig guter Film mehr gelungen ist (Finanzieller Erfolg hin oder her).

 

Fazit: Eine Fortsetzung welche die Welt nicht braucht!

 

Gefolgt von: Scream 5

 

Infos:

 

O: Scream 4

 

USA 2011

 

R: Wes Craven

 

D: Neve Campbell, David Arquette, Courtney Cox, Emma Roberts, Hayden Panettiere

 

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 110:47 Min.

 

Gesehen am: Mai 2011

 

Fassungen: Ich sah den Film Uncut im Schweizer Kino (Mai 2011). Da mir der Film nicht gefiel, wanderte Scream 4 nicht in die Sammlung. Den Film gibt es inzwischen in Deutschland auf DVD und Blu-Ray. Von Universal in Deutsch/Englisch mit deutschen oder englischen Subs. Uncut.