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Dienstag, 25. März 2025

Update

Bei folgenden Reviews gibt es (unter Fassungen) neue Nachträge. Dazu wurden auch neue Bilder hochgeladen:



- Dirty Ho

- Mermaid Legend

- Heroes of the East

Montag, 24. März 2025

The Boss's Head

The Boss's Head

Story:

Juni 1968:

Als der drogensüchtige Schwager (Tsutomu Yamazaki) des Bosses der Owada-Familie (Ko Nishimura) einen Auftrag nicht ausführen kann, übernimmt Shuji Kuroda (Bunta Sugawara) diesen Job. Dafür wandert er sieben Jahre hinter Gitter. Als er entlassen wird, fordert er seine Bezahlung für den Job, doch das Geld bleibt zunächst aus. Kuroda bleibt hartnäckig und sorgt zusammen mit weiteren Machtspielen innerhalb der Owada-Familie und mit Intrigen gegenüber anderen Clans für Unruhe…

Meine Meinung:

The Boss's Head ist der zweite Teil der neuen Trilogie von Kinji Fukasakus New Battles Without Honor and Humanity Reihe. The Boss's Head hat mir dabei mehr zugesagt als sein Vorgänger (= New Battles Without Honor and Humanity). Zudem und im Vergleich zur Original-Reihe (= Battles Without Honour and Humanity) mag ich die Tatsache, dass die Geschichten von Film zu Film zu Ende erzählt werden und Star Bunta Sugawara (Cops Vs. Thugs, Yakuza Law) jeweils immer wieder neue Charaktere spielt. Das macht die Werke leicht unterhaltsamer und weniger komplex.

The Boss's Head, der eine angenehme Laufzeit von ca. 94 Minuten bietet, unterhält dabei von Beginn an. Der Plot ist an sich nichts Neues: einmal mehr wandert Bunta Sugawara für eine Yakuza-Gang in den Knast und sieht sich danach genötigt, dort für Chaos und Unruhe zu Sorgen, um eigene Gerechtigkeit walten zu lassen. Dass macht den Plot relativ simpel und unterhaltsam. Der Film bietet dabei auch mehr Action-Sequenzen als der Vorgänger, der mir fast zu ruhig erzählt wurde. An blutigen Momenten und abgefahrenen, wilden und chaotischen Kameraeinstellungen à la Kinji Fukasaku mangelt es dem Werk definitiv nicht.

Kinji Fukasaku (Swords of Vengeance, Samurai Reincarnation, Crest of Betrayal) schöpft in der Fortsetzung aus dem Vollen. Der Plot ist Mittel zum Zweck, Längen entdeckte ich nicht, starke Kamera Arbeit, blutige Action, cooler Antiheld (Bunta Sugawara). Aber auch der restliche Cast ist sehenswert: Meiko Kaji (Female Prisoner #701: Scorpion, Lady Snowblood), Yuriko Hishimi (bringt Erotik in den Film), Junkichi Orimoto (Message from Space, The Mole Song: Undercover Agent Reiji, Samurai Wolf), Asao Uchida (Tora! Tora! Tora!, Living Skeleton, Sister Street Fighter) oder Kō Nishimura (The Sword of Doom, Hanzo the Razor: Sword of Justice, Gorath). The Street Fighter Legende Sonny Chiba legt zudem einen Cameo-Auftritt hin.

Fazit: Für Fans von jap. Yakuza- und Gangsterfilmen zu empfehlen!

Gefolgt von: Last Days of the Boss

Infos:

O: Shin jingi naki tatakai: Kumicho no kubi

Japan 1975

R: Kinji Fukasaku

D: Seizo Fukumoto, Meiko Kaji, Hideo Murota, Mikio Narita, Bunta Sugawara, Tsunehiko Watase, Ko Nishimura, Tsutomu Yamazaki, Sonny Chiba

Laufzeit der UK-Blu-Ray: Ca. 94 Min.

Gesehen am: 09.01.25

Fassungen: Gesehen via New Battles Without Honor and Humanity: The Complete Trilogy UK-Blu-Ray von Arrow Video = alle drei Teile in einer Box, Booklet, Wendecover, O-Ton, englische Subs, Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität. Als Bonus gibt es u.a. ein Interview mit dem co-screenwriter des Filmes (welches relativ mässig war, ca. 12 Minuten). Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2025).

Sonntag, 23. März 2025

The Kung-Fu Warrior

The Kung-Fu Warrior

Story:

Ein Barkeeper aus Macau namens Mark (Mark Cheung Lui) gerät in Schwierigkeiten und wird von einem Kung Fu Meister (Kwan Hoi-San) gerettet. Dieser rät ihm, nach Hong Kong zu kommen. Mark setzt dies später ihn die Tat um. Er trifft erneut den Kung Fu Meister und lässt sich danach in Kung Fu ausbilden. Da sowohl Mark wie auch der Kung Fu Meister Geld brauchen, schmieden sie einen Plan, um den Boss des Kung Fu Meisters auszurauben. Doch dieser wird von diversen Kämpfern (u.a. Lee Hoi-Sang, Lee Chun-Wa) bewacht…

Meine Meinung:

The Kung-Fu Warrior entsprang im Jackie Chan Erfolg von Drunken Master und Co. Kung Fu Komödien waren angesagt. Goldig Films (The Gold Connection, General Stone, The Dragon Lives Again) produzierte 1980 unter der Regie des mir unbekannten Simon Chui Yee-Ang (A Taste of Cold Steel, The Black Tavern, The Devil's Mirror), der ebenfalls am Drehbuch schrieb und die Kampf-Choreographie besorgte, The Kung-Fu Warrior, der im Gegensatz zu vielen anderen Filmen dieser Art im modernen Setting angesiedelt ist. Eine willkommene Abwechslung.

Abgesehen davon bietet der Film genau das, was der Fan davon auch erwarten kann: Viel Klamauk (Mal lustiger, Mal unlustiger), eine typische Schüler-Meister-Story, Kung-Fu-Kampfszenen, unzusammenhängende Plots ehe sich ab einem gewissen Zeitpunkt eine Haupt-Story herauskristallisiert und ein furchtbarer Englischer Dub. Der Film spielt zuerst in Macau und wechselt dann nach Hong Kong. Der Star des Filmes ist mir namentlich unbekannt: Mark Cheung Lui (The Death of Bruce Lee, Hot Blood) macht als Held jedoch eine gute Figur, zumal er auch in den Kampfszenen überzeugt.

Kämpfte Kara Hui 1983 in dem Shaw Brothers Film The Lady Is the Boss mit einem BMX und liess dies in einige Action-Momente einfliessen, so bedient sich Mark Cheung Lui in The Kung-Fu Warrior eines Skateboards. Und das macht er, vor allem im Finale, gar nicht übel. Die zwei bekanntesten Namen oder Gesichter waren Kwan Hoi-San (Crocodile Evil, Devil Curse, The Shaolin Disciple) als Meister von Mark Cheung, wobei der Film in der Hinsicht auch noch mit einem kleinsten Twist aufwartet. Der 2. Name ist Lee Hoi-Sang, der 2024 im Sept. verstorben ist. Ihm zu Ehren wurden dazumal Shaolin and Wu Tang und Fists and Guts aufgefrischt. Die Kampfszenen, vor allem jene im letzten Viertel, sind die Highlights des Filmes.

Fazit: Old School Kung Fu Fans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Chu cu chuo tou fa cu cai

HK 1980

R: Simon Chui Yee-Ang

D: Mark Cheung Lui, Kwan Hoi-San, Katie Chan Fok-Sang, Lee Hoi-Sang, Wong San, Chu Kong, Lee Chun-Wa

Laufzeit der holländischen VHS: 81:26 Min.

Gesehen am: 08.01.25

Fassungen: Mir lag das VHS aus Holland von Phoenix Home Video vor = Uncut, Englischer Dub, solide (etwas blasse Farben) Bild- und Tonqualität. Bildformat ist ca. 1,70.1. Es gibt keine DVD, Blu-Ray, deutsche Fassung und mir ist auch keine O-Ton Fassung bekannt (Stand: Jan. 2025).