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Samstag, 18. März 2023

Neukauf








The Three & Half Dumb Kung-Fu Girls

Aka Kung Fu Girls. Taiwan 1978. Gekauft als südkoreanische VHS von einem Verkäufer aus China. Das VHS ist in Mandarin mit koreanischen und, was ich nicht wusste, sogar mit englischen Subs. Supi:-) Der Film spielt im klassischen Setting, wie es scheint und vier schrägen Frauen sind die Titelheldinnen (eine davon: Elsa Yang). Ulysses Au-Yeung Jun fungiert als Presenter. Gespannt!

 

Female Market

Bin nicht sicher, den schon Mal gesehen zu haben. Japanischer WIP-Streifen als holländische VHS von Japan Shock. Kann sein, dass ich den zu Jugendzeiten Mal als DVD von Japan Shock sah. Das VHS bekam ich von einem Kollegen geschenkt, da es Abspielprobleme haben soll. Kurz getestet und keine Probleme wahrgenommen. In Japanisch mit englischen Subs, Widescreen. Ich war erstaunt, wie gut die Bildqualität ist. Nikkatsu "Erotik" Produktion aus dem Jahr 1986.

 

Killer from Above

Obwohl ich mir diesen Film erst vor kurzem als China VHS kaufte (siehe Neukauf) schlug ich erneut zu. Warum? Von den damals 17 VHS aus China sind zwei bis heute nicht abspielbar – einer davon ist Killer from Above. Auf FB sah ich Angebote eines japanischen Verkäufers, von welchem ich zuletzt paar Mal gekauft hatte. Er bot dieses China VHS an. Leider verhältnismässig teuer, dennoch schlug ich zu (ca. 100 CHF). Da PAL VHS, konnte er nur den Ton verifizieren. Nun das VHS getestet und ich kann Mandarin Ton und englischen Subs bestätigen. Die Bildqualität ist gut, der Vorspann sogar in Widescreen, ehe das Bildformat danach ins Vollbild wechselt. Und das handelt sich um den korrekten Film. Schön. Freue ich mich auf eine Neusichtung. Das 1. VHS aus China behalte ich trotzdem, da charmante Verpackung.

 

Unsubdued Furies

HK 1973. Gekauft vom oben erwähnten Japaner als HK-VCD. Laut Cover in Mandarin/Kantonesisch. Noch nicht auf Untertitel überprüft. In Taiwan gedreht und mit  Yasuaki Kurata (Bösewicht).

 

Kung Fu Kids Break Away

Taiwan 1980. Gekauft vom oben erwähnten Japaner als HK-VCD. Noch nicht überprüft, welche Audiooptionen und/oder Untertitel vorliegen (Nachtrag: laut ofdb Mandarin/Canto mit englischen Subs). Film mit Kinder Martial Arts und als grössere Namen mischen Eddy Ko und Casanova Wong mit.

 

Iron Fists

HK Old School Kung Fu Film (1979) von Karl Maka mit Chen Kuan-Tai, Lau Kar-Wing, Leung Kar-Yan, Wilson Tong und Wu Ma. Der Film liegt mir als von Chen Kuan-Tai signierte US-Bootleg DVD unter dem Titel Shaolin King Boxer vor. Diese DVD ist aber nur Englisch Dubbed. Diese VCD, aus China diesmal, vom oben erwähnten Japaner gekauft in der Hoffnung auf eine O-Ton Fassung. Getestet und bestätigt: Mandarin Ton.

 

Contra Anniversary Collection

Von Limited Run als "physical cart" für den Nintendo Switch. Das Set beinhaltet folgende Spiele:     

 

    Contra (Arcade)

    Super Contra

    Contra (NA)

    Contra (JP)

    Super C

    Contra III: The Alien Wars

    Operation C

    Contra Hard Corps

    Super Probotector Alien Rebels

    Probotector

 

Super Probotector Alien Rebels ist das einzige, welches ich bisher kenne. Habe es als SNES PAL Version und bin stolz drauf, es 2022 im Hard Modus beendet zu haben! Ich gehe chronologisch vor und habe bisher nur das Contra (Arcade) getestet und komme bisher ins 3. oder 4. Stage.

Freitag, 17. März 2023

Shaolin Drunk Fighter Review


Shaolin Drunk Fighter

Story:

 

Huang Chih Yeh (Jacky Liu Hong-Yi) flieht vor Bösewichten und wird schwer verletzt von Miss Yeda (Guk Jeong-Suk) und einem betrunkenen Shaolin Kämpfer (Chiang Cheng) gefunden, ins Kloster der Shaolin gebracht, gesundgepflegt und als neuer Schüler aufgenommen. Huang Chih Yeh ändert den Namen und wird zu einem Shaolin Mönch. Doch Bösewicht Tiger Kuo (Hau Chiu-Sing) lässt nicht locker, um Huang Chih Yeh zu töten. Und dann ist da noch ein Japaner (Hyeon Kil-Su), der sich mit den Shaolin Kämpfern duellieren möchte…

 

Meine Meinung:

 

Shaolin Drunk Fighter ist scheinbar eine Co.-Produktion zwischen Südkorea und Hong Kong. Je nach Datenbank wird das so oder anders angegeben. Regie führte Choe U-hyeong (dessen Blue Butterfly the Amazon gekauft und aus Südkorea unterwegs ist) und für die HK-Version To Man-Bo (Devil Curse). Der Film aus dem Jahr 1983 erinnert dabei an grössere Vorbilder wie The Shaolin Temple, Drunken Master oder den Shaw Brothers Klassiker Die 36 Kammern der Shaolin.

 

Die Inhalte bestehen aus gängigen Old School Klischees wie einen Rache-Plot, Shaolin Kämpfer, Drunken Kampfstil, Ninjas, Trainingsszenen, viel Natur (kaum Innenaufnahmen) und erreicht dabei nicht die Qualität ähnlicher HK- oder Taiwan-Filme (z.B. Alexander Lo Rei Filme à la Ninja vs Shaolin Guards). Dazu fehlt es dem Film an Originalität, einem coolen Soundtrack und vor allem einem charismatischen Lead. Die Figurenzeichnung ist wenig speziell, so dass keiner der Stars aus der Masse herausragt.

 

Am besten waren noch die Koreaner Hyeon Kil-Su (Fury in Shaolin Temple) als nobler Japaner, der sich duellieren möchte sowie das einzige Mädel im Film, gespielt von Guk Jeong-Suk (dessen Shaolin Water Seller müsste mir noch ungesehen rumliegen). Doch leider sind beides nur Nebenrollen. Der Plot hätte auch genau so gut ohne sie funktioniert. Der Ninja- und Japan-Sub-Plot bringt immerhin noch etwas Action als Füllmaterial in den Film, nebst den Duellen zwischen den Shaolin Kämpfern und dem Bösewicht oder den 08/15 Trainingsszenen (die in The Shaolin Temple einfacher besser und spektakulärer aussehen).

 

Die Kampf- und Trainingsszenen bestehen zu 90% mit Waffen. Hier und da wird auch ohne Waffen gekämpft. Da kommt dann u.a. der Drunken-Kampfstil zum Einsatz. Die Actionszenen sind absolut ok und solide. Das geht auch deutlich schlechter, auch wenn keine einzige Szene wirklich wie ein Spektakel wirkt. Das könnte am Vollbild liegen, aber auch an einer lahmen Kamera- und Choreographie. Jacky Liu (Kung Fu Master Named Drunk Cat), Chiang Cheng (Postman Strikes Back) und Hau Chiu-Sing (Sun Dragon) mögen zwar das Talent in Sachen Kampf und Körperbeherrschung haben, aber sie sind leider allesamt nicht sonderlich charismatisch oder sympathisch. Daher fesselt der Film und ihre (Kampf)Szenen auch nicht sonderlich.

 

Fazit: Solider Durchschnitt!  Old School Kung Fu Fans können einen Blick riskieren…

 

Infos:

 

O: Gimunsayukbang / 기문사육방, Shao Lin zhui gun / 少林醉棍

 

Südkorea, HK 1983

 

R: Choe U-hyeong, To Man-Bo

 

D: Jacky Liu Hong-Yi, Guk Jeong-Suk, Chiang Cheng, Hau Chiu-Sing, Hyeon Kil-Su, Kim Yu-Haeng, Gang Guk-gang, Little Unicorn

 

Laufzeit der VHS aus Südkorea: 89:01 Min.

 

Gesehen am: 23.01.23

 

Fassungen: Mir lag die Vollbild-VHS aus Südkorea von Life Production vor = Koreanische Originalversion im O-Ton und ohne Subs, k.A. ob Uncut (im Vorspann gabs wie einen Sprung, könnte ein Masterfehler sein) und durchschnittliche Bildqualität. Eine O-Ton Fassung mit Subs ist mir nicht bekannt. Die Fassungen aus England (u.a. auch eine DVD) sind nur Englisch Dubbed. Eine deutsche Fassung und/oder Blu-Ray gibt es nicht (Stand: Jan. 2023).

Donnerstag, 16. März 2023

Bangkok Knockout Review

Bangkok Knockout

Story:

Eine Gruppe aus diversen Kampfkünstlern und Freunden wird entführt. Das Ziel: sie müssen eine entführte Freundin retten und gegen Feinde (u.a. Panna Rittikrai) kämpfen – bis zum Tod, während das ganze Live übertragen wird, um niedrige Instinkte reicher Konsumenten zu befriedigen…

 

Meine Meinung:

 

Nach dem internationalen Erfolg von Ong-Bak waren Nachzügler die logische Folge. Die beste war Tom Yum Goong. Born to Fight hatte zuletzt Schwächen und alles andere ebenso (auch Chocolate z.B.). Bangkok Knockout ist sogar ein Kandidat, der nun aus der Film-Sammlung fliegt. Ich denke, dass auch andere Filme dieses Schicksal teilen werden. Zwar hat der Film eine schnelle Einleitung und man kommt schnell zur Sache, was löblich ist, aber abgesehen von vereinzelten sehenswerten Action-, Kampf- und Stunt-Szenen lohnt sich der Film sonst nicht.

 

Der Plot ist 08/15, nicht originell und passt auf einen Bierdeckel. Füllszenen d.h. wenn nicht gekämpft wird, ist der Film teilweise, auch aufgrund des Humors und zwei sehr nervenden Figuren, kaum auszuhalten. Dies betrifft den einen bösen Kämpfer in Frauen-Dessous und Kiattisak Udomnak. Ein in Thailand bekannter "Humorist". Tödlicher und nervender Humor. Wer schon mit dem Klamauk aus Hong Kong nichts anfangen kann, gibt sich spätestens hier die Kugel.

 

Zwei Namen hingegen überzeugen: Tony Jaa Entdecker und Förderer Panna Rittikrai (Iron Angels III) der nicht nur Regie führte und als Action Director fungierte, sondern auch den Bösewicht und "Endboss" spielt. Er kämpft nur im Finale. Auf der anderen Seite haben wir noch den vor paar Monaten verstorbenen Sorapong Chatree (Last Breath, Robo Vampire). Ein ganz grosser des Thai.-Kinos. Mir war gar nicht bekannt, dass er auch hier mit dabei ist. Der Rest ist zwar körperlich top fit, aber die Figuren sind dem Zuschauer egal. Unbekannte Namen. Null Charisma. Kein Tony Jaa und Co.

 

Der Plot schwächelt, eine Spannung ist nie gegeben, die Mucke ist billig und am Ende will der Film nie enden. Ich fühlte mich ans Kino aus Südkorea erinnert (Überlange von Laufzeiten). Einige der Stunts waren dann auch ermüdend und das Gegenteil von spektakulär: z.B. die Szenen mit den Motorrädern oder dem LKW im Finale. Da wurden diese als Action-Setting in Born to Fight besser in den Plot integriert. Apropos Born to Fight: wie im 80er Jahre Film (also nicht den 2004er Film) darf hier am Ende ein armer Stuntmen vom fahrenden Fahrzeug gegen eine Strassenreklame getreten/geworfen werden. Die Feuer- und Axt-Stunts hingegen waren cool und die Figur hatte fast etwas von einem unzerstörbaren Killer aus einem Slasher (inklusive Maske).

 

Fazit: Wer nur auf Action aus ist und den schlechten Rest ausblenden kann, kann einen Blick riskieren. Allen anderen empfehle ich stattdessen Ong-Bak, Tom Yum Goong und Born to Fight.

 

Infos:

 

O: Koht Soo Koht Soh

 

Thailand 2010

 

R: Panna Rittikrai

 

D: Panna Rittikrai, Sorapong Chatree, Supakson Chaimongkol, Pimchanok Luevisadpaibul, Chatchapol Kulsiriwuthichai, Sarawoot Kumsorn, Puchong Sartnok

 

Laufzeit der thai. DVD: 101:14 Min.

 

Neusichtung am: 28.02.23

Fassungen: Mir lag die thailändische DVD von Happy Home Entertainment vor = gute Bild- und Tonqualität, Uncut, O-Ton, keine Subs. Das einzige interessante Extra: ein Blick hinter die Kulissen (ca. elf Minuten). Schade, dass es keine Outtakes à la Jackie Chan-Filme zu sehen gibt. Den Film gibt es inzwischen auch in Deutschland auf DVD oder Blu-Ray (als Ong Bak - The New Generation).