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Mittwoch, 10. Dezember 2025

The Golden Triangle Review

 

The Golden Triangle

Story:

Ein Gangster (Lo Lieh) entkommt der Polizei und wird in eine Gangster-Bande (u.a. Tien Feng, Tanny Tien Ni) aufgenommen. Diese wird zusätzlich von einem Undercover-Cop (Sombat Metanee) infiltriert…

Meine Meinung:

The Golden Triangle, nicht zu verwechseln mit dem Film mit dem gleichnamigen Titel aus dem gleichen Jahr (The Golden Triangle mit Yasuaki Kurata), ist eine Co-Produktion zwischen Hong Kong und Thailand. Als Regisseure gelten Wu Ma (Just Heroes) sowie Rome Bunnag. Letzterer hat ebenso bei The Possessed Regie geführt. Eine weitere Co-Produktion, in der erneut Lo Lieh (Clan of the White Lotus), Star der Shaw Brothers, vor der Kamera stand. The Possessed steht noch auf meiner zu langen Wunschliste…

The Golden Triangle ist solide. Kein Kracher, aber ok. Ich hätte mir mehr Martial Arts gewünscht, statt längere (unblutige) Schiessereien, auch wenn der Film gegen Ende in der Hinsicht aufdreht. Erst nach der Sichtung der US-Blu-Ray sah ich, dass ich den Film auch in Deutsch hätte. Als Vorgarten zur Hölle. Dessen deutsche Sprecher und Synchronisation ist exzellent und dem Englischen Dub klar vorzuziehen. Der Dub dürfte der Film auch besser machen, als er ist. Ihn positiv aufwerten. Denn der Englische Dub ist, ohne zu übertrieben, billig und mässig. Daher wird der Film in dieser Form (US-Blu-Ray) auch nicht in der Sammlung landen.

Ich mochte die Settings und die Tatsache, dass der Film kurzweilig ist und unterhalt. Ich fühlte mich gut unterhalten, auch wenn inhaltlich nichts Neues geboten wird. Den Cast mochte ich auch. Lo Lieh ist sehr solide und ihn sehe ich immer gerne als Bösewicht. Tanny Tien Ni (Black Magic 2) sowie Tien Feng (The Awaken Punch), auch aus dem Shaw Brothers Universum stammend, sehe ich auch immer gerne als Bösewichte. Beim Cast aus Thailand gefiel mir Sombat Metanee (Ghost of Guts Eater, Tears of the Black Tiger) sowie Tanyarat Lohanan.

Fazit: Solide, aber kein Must See Titel!

Infos:

O: Jin San Jiao

Thailand, HK 1975

R: Wu Ma, Rome Bunnag

D: Lo Lieh, Tien Feng, Sombat Metanee, Tanny Tien Ni, Tanyarat Lohanan

Laufzeit der US-Blu-Ray: Ca. 95 Min.

Gesehen am: Dez. 2013 / Neusichtung (US-Blu): 28.09.25

Fassungen: Gesehen als US-Blu-Ray von Dark Force Entertainment = Uncut ("the most uncut version at 95 minutes"), nur Englischer Ton (mässige Synchro), gute aber zu dunkle Bildqualität (35mm Print), Region-All-Disc. Als ich mir die US-Blu Ray gekauft habe, wusste ich nicht, dass ich den Film schon als deutsche DVD (als Vorgarten zur Hölle) von Motion Picture in der Sammlung habe. Die deutsche Synchronisation ist hochwertig und erstklassig. D.h. die US-Blu-Ray wird nicht in die Sammlung aufgenommen. Der Film soll von Astro in Deutschland auf Blu-Ray erscheinen.

The Dragon Lives Review

 

The Dragon Lives

Story:

Der Film erzählt die Geschichte von Bruce Lee (Bruce Li)…

Meine Meinung:

Aka He's a Legend; He's a Hero. Nach Die Bruce Lee Story die 2. Biopic von Bruce Lee in Severin Films Set. Und zu meinem Glück auch ist der auch deutlich besser als Die Bruce Lee Story (ok, was auch nicht sonderlich schwer ist). Der Film bietet im Vergleich zu Die Bruce Lee Story auch massiv mehr Action und am Ende wird es schon fast surreal-philosophisch-künstlerisch. Dazwischen immer Mal wieder Trash-Einschübe, vor allem im ¼ des Filmes (wie Bruce Lee als Anhalter eine Mitfahrtgelegenheit sucht) oder wie das Publikum ihn beim Kampfturnier behandelt.

The Dragon Lives hat mich, trotz schwachem Englischem Dub, gut unterhalten. Bruce Li (Bruce Li – Die Killerkralle, The New Game of Death, Dragon Force) schlüpft hier, einmal mehr, in die Rolle von Bruce Lee und macht das sehr gut. Schon seine erste Kampfszene im Turnier, fast eine der besten Kampfszenen des Filmes, ist spannend, interessant und lang inszeniert worden. Bruce Li nimmt man hier die Rolle von Bruce ab. Er überzeugt sowohl in den Kampfszenen wie auch schauspielerisch. Laut dem Interview auf der Severin Films Disc sei Bruce Li die Zusammenarbeit der der blonden Amerikanerin Caryn White unangenehm gewesen. Etwas, was zumindest auf der Leinwand nicht ersichtlich wird.

Der Film hält sich, wohl mehr oder weniger, an das Leben von Bruce. Gerüchte über Affären gab es immer. Aber ich würde nicht nach Authentizität suchen, sondern den Film einfach als Unterhaltungsprodukt sehen und mich unterhalten lassen. Und das ist The Dragon Lives definitiv: kurzweilig und unterhaltsam. Ohne grössere Längen wird man bis zum Ende solide unterhalten. Regie führte Wong Sing-Loy (Tornado of Pearl River, Devil Crows, The War of the Boundary). Er gab gut acht darauf, dass es immer Mal wieder Kampfszenen zu sehen gibt, so dass Fans derselben befriedigt werden.

Fazit: Für Bruceploitation Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Yong chun da xiong

HK 1976

R: Wong Sing-Lui

D: Bruce Li, Donnie Williams, Betty Chen Pei-Zhen, Caryn White, Sham Chin-Bo, Lo Man-Kam

Laufzeit der US-Blu: Ca. 87 Min.

Gesehen am: 27.09.25

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Severin Films = The Game of Clones: Bruceploitation Collection Vol. 1 = Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität, leider nur Englischer Dub (schwache Qualität), Englische Subs und 2-3 Extras vorhanden. Von den Extras kann ich das Interview mit Caryn White empfehlen, die dazumal in Taiwan als Studentin tätig war und dann plötzlich im Film an der Seite von Bruce Li auftrat und dessen «Ehefrau» Linda Lee spielen durfte. Spannende Erlebnisse, welche sie erzählt. In Deutschland (Titel: Bruce Lee - Gigant des Kung Fu) gibt es den Film auf DVD in Deutsch/Englisch ohne Subs. Die Bildqualität der US-Blu ist massiv besser und vor allem auch heller.

Update

Bei folgenden Reviews gibt es neue Cover und Nachträge (unter Fassungen)


- A Better Tomorrow

- Bruce, Hong Kong Master