Film Reviews zu Filmen aus den Genres Horror, asiatischem Kino, Action etc. Alte Reviews & Berichte der HP www.reviews.ch.vu werden nach und nach auch hochgeladen und wenn nötig komplett überarbeitet.
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Donnerstag, 13. Mai 2021
Ghost Story: Depth of Kagami Review
Ghost Story: Depth of Kagami
Story:
Kinbei (Jôji Ôhara) tötet aus niederen Beweggründen (er hofft so einen Shop, der gut läuft, übernehmen zu können und sabotiert u.a. eine Hochzeit) Sato (Reiko Seto). Dessen Geist kehrt jedoch zurück und nimmt Rache…
Meine Meinung:
Ghost Story: Depth of Kagami ist ein solider aber wenig origineller Rache-Ghost-Film aus Japan und eine weitere Gruselproduktion seitens Shintoho Films, die u.a. den Klassiker Jigoku oder den Cat-Ghost-Film Black Cat Mansion und jede Menge solcher Titel veröffentlicht haben.
Ghost Story: Depth of Kagami ist kein Kracher, aber solide. Durch die kurze Laufzeit und die technisch gute Machart kann der Film unterhaltsam, teilweise stimmungsvoll und kurzweilig unterhalten. Richtiger Grusel kommt jedoch selten auf. Auf Überraschungen muss beim Plot verzichtet werden.
Durch die s/w Bilder und Settings des klassischen Japans (der Film spielt im vergangenen Japan) werden atmosphärische schicke Bilder kreiert – z.B. im Sumpfgebiet, wo sich Sato zu töten gedenkt. Die Effekte im Film sind für das Herstellungsjahr (oder ist damit das Veröffentlichungsjahr gemeint?) 1959 gut getrickst und alles andere als billig. Die Schocks, Masken und Effekte verfehlen ihre Wirkung nicht.
Im direkten Vergleich hat mir z.B. Black Cat Mansion besser gefallen, da mir Cat-Ghost Geschichten mehr liegen. Zudem empfand ich die Figuren fast ganzheitlich als relativ wenig sympathisch und wenig charismatisch im Film. Es gibt kaum Figuren, mit welchen ich mich hätte identifizieren können, was etwas schade ist. Ausserdem gabs mir zu viele verschiedene Figuren, was hier und da, da sich die Personen teilweise sehr ähnlich sehen (klassische Frisuren, klassische Kimonos etc.), leicht unübersichtlich fand.
Fazit: Kein Kracher, aber für Fans der japanischen Shintoho-Gruselfilme zu empfehlen!
Infos:
O: Kaidan Kagamigafuchi
Japan 1959
R: Masaki Mouri
D: Noriko Kitazawa, Shôzaburô Date, Fumiko Miyata, Hayashi Hiroshi, Satsuki Fujie, Keiko Minakami
Laufzeit der griechischen DVD: Ca. 61 Min.
Gesehen am: 26.01.21
Fassungen: Mir lag die DVD aus Griechenland von New Star vor = k.A. ob legale Disc oder Bootleg. Scheint eine 1:1 Variante der DVD aus Japan zu sein. Diese Reihe und Erstauflage in Japan boten nämlich auch englische Subs. Gewisse dieser New Star DVDs liefen bei mir nur fehlerhaft und die Druckqualität und Schärfe empfinde ich als verdächtig. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt.
Bergola Ijo Review
Bergola Ijo
Story:
1827 Indonesien unter der Führung der Holländer:
Das Dorf Gegesik in der Nähe von Cirebon wird von Ki Dungu (Hendra Cipta) und den Holländern angegriffen. Ki Dungu erhielt dank Bergola Ijo (Nasrul) übernatürliche Kräfte. Doch Nationalheld Fajar (Barry Prima) und Co. (Eva Arnaz, Darussalam) kämpfen gegen den Feind an…
Meine Meinung:
Bergola Ijo gehört zur fünfteiligen indonesischen «Jaka» bzw. «The Warrior» Reihe. Teil eins der Reihe wurde in Deutschland als Jaka - Der Rebell veröffentlicht, während die internationalen Titel zumeist «The Warrior» lautete (Mondo Macabre Vö von Teil eins in den USA). Lange wusste ich nicht, dass es mehr als drei Filme gibt. Dies hat seine Ursache in der Tatsache, dass zwei Filme der Reihe nie ausserhalb Indonesiens veröffentlicht wurden.
Welchen Teil Bergola Ijo darstellt weiss ich nicht. Je nach Datenbank soll es Teil zwei oder Teil vier sein. Auf jeden Fall kann man dem Film auch ohne indonesische Sprachkenntnisse folgen: die Holländer, die Besetzer Indonesiens, sind Mal wieder die Bösewichte, auch wenn sie fast nur eine Nebenrolle innehaben. Hauptbösewicht ist ein indonesischer Zaubrer mit magischen Kräften.
Barry Prima, Stamm-Schauspieler damaliger Rapi films Produktionen wie The Warrior, The Devil’s Sword, Special Silencers, Tarzan Raja Rimba, Primitives oder Srigala, macht auch in Bergola Ijo als «Nationalheld», der Indonesien vor den Holländern und dessen Verbündeten befreit, eine gute Figur. Dennoch gefiel mir der Film z.B. im Vergleich zu Teil eins oder anderen Produktionen dieser Art (z.B. The Devil’s Sword) schlechter.
Grund: der Film ist viel zu harmlos. Blut- und Splattereffekte sucht man so gut wie vergebens. Und dies war und Mal ein Markenzeichen damaliger Rapi films Produktionen (Nachtrag: Bergola Ijo stammt zu meiner Überraschung nicht von Rapi films = könnt die Ursache fehlender Splattereffekte sein!). Daher ist Bergola Ijo solide aber kein Kracher. Der Film ist jedoch kurzweilig, actionreich (viel solide Kung Fu Einlagen) und es genug fantasievolle Settings und Fantasy-Einlagen (durch den bösen Zaubrer), so dass der Film trotz fehlendem Splatter unterhaltsam ist.
Gefolgt von: Jake Sembung and the Ocean Goddess (laut ofdb) / The Warrior and the Blind Swordsman (laut imdb)
Infos:
O: Bergola Ijo
Indonesien 1983
R: Arizal
D: Barry Prima, Eva Arnaz, Nasrul Raksasa, Benny G. Raharja, Hendra Cipta, Trajaya Burnama
Laufzeit der indonesischen VCD: 44:35 Min. (VCD 1), 40:27 Min. (VCD 2)
Gesehen am: 26.01.21

