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Mittwoch, 8. Dezember 2021

Killer of Snake, Fox of Shaolin Review

Killer of Snake, Fox of Shaolin

Story:

 

Ein alter Man (Cheung Hei) bittet einen Bekannten (Lam Moon-Wa) darum, dass dessen Sohn (Gwak Mu-Seong) dessen Tochter (Lily Han Li-Li) heiraten darf. Doch der Bekannte ist nicht interessiert. Dies zieht den Zorn des zurückgewiesenen Sohnes nach sich. Dieser setzt zum Kampf an, als zufällig Held und Wanderer Carter (Carter Wong) vorbeischaut und dem Mädel und Vater das Leben rettet. Der Anfang einer magischen Liebesgeschichte…

 

Meine Meinung:

 

Killer of Snake, Fox of Shaolin, der grandiose Plakate, Cover und Illustrationen bietet (HK LD, Korea VHS, Kino Plakat, China VHS), ist ein Ende 70er Jahre und in Korea gedrehter Fantasy-Film aus Taiwan. Der Fan von klassischen Kung Fu Streifen sollte in Killer of Snake, Fox of Shaolin keine spektakuläre Martial Arts und Kung-Fu Kämpfe erwarten.

 

Killer of Snake, Fox of Shaolin überzeugt und punktet nämlich mehr durch seinen fantasievollen Fantasy-Inhalt: Magie, Personen, die sich in Schlangen verwandeln können, diverse Zauber-Einlagen, das Auftauchen von einer Art Hexe oder der bekannte Fox-Spirit, die den Männern, in dem Fall Carter Wong (Born Invincible), den Kopf verdreht. Also im Grunde ein Mix aus Fantasy, Kung Fu, Liebesgeschichte und Ghost-Film.

 

Ich habe dazu ein amüsantes Review gelesen und freute mich auf den Film. Ich bekam jedoch mehr Kung Fu als erwartet. Solide, aber nichts Besonderes. Die Fantasy-Szenen waren cool. Es kommen einige echte Schlangen vor. Ein Fuchs hingegen nicht. Die wunderschönen und abwechslungsreichen Natur-Settings aus Korea und Taiwan (gedreht wurde in beiden Ländern) geben dem Film eine exotische Note.

 

Sehr stimmungsvoll waren im letzten Viertel die Szenen mit der weissen Ghost-Frau sprich der Hexe. Sehr stimmungsvoll. Ich sah auf einem Blog Bilder der koreanischen VHS und kann behaupten, dass die HK-LD eine um Welten bessere, hellere und schärfere Bildqualität bietet. Also mit dem Kauf der LD alles richtig gemacht!

 

Der Cast ist mir selbst bis auf Carter Wong unbekannt. Diese machen ihre Sache jedoch solide. Am meisten gefallen haben mir schauspielerisch die Mädels. Auch einige «Schlangenfrauen» gab es, die im Verlauf der Story mitmischen. Der Story zu folgen ist nicht immer ganz einfach, aber eigentlich auch nicht wirklich wichtig. Carter Wong ist solide, auch wenn er in anderen Filmen besser kämpfen durfte. Carter Wong ist charismatisch und schauspielerisch halt Carter Wong. Da kommt nicht viel zustande. Zudem mag ich ihn als Bösewicht deutlich lieber statt als Held.

 

Fazit: Wer es gerne fantastisch, magisch und trashig mag kann sich diesen Fantasy-Eastern ansehen, alle anderen lassen besser die Finger von…

 

Infos:

 

O: Ren Gui She Hu Da Jue Dou

 

TW 1979

 

R: Fan Dan

 

D: Carter Wong, Cheung Lik, Liu Ya-Ying, Lau Yat-Fan, Chang Pei-Shan

 

Laufzeit der HK-LD: Side A ca. 56 Mi., Side B ca. 34 Min.

 

Gesehen am: 05.09.21

 

Fassungen: Mir lag die HK-LD von Ocean Shores vor = Englisch/Mandarin, keine Subs, Uncut, Vollbild, sehr gute Bildqualität. Die US-DVD ist nur Englisch Dubbed und Vollbild, während die UK-DVD auch nur Englisch Dubbed dafür ein besseres Bildformat bietet (1,85:1). Der englische Dub ist mehr schlecht als recht. Daher guckte ich in Mandarin und daher war die LD meine Wahl. Das Vollbild stört nicht sonderlich. Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Sept. 2021). Alternativen: Korea VHS. In China finde ich mind. eine VHS und mehrere potenzielle DVCD/VCD Fassungen (könnten aber auch andere Filme sein, da es u.a. ein Bild aus Calamity of Snake auf dem Cover zu sehen ist).

Freitag, 3. Dezember 2021

Update

 Neue Reviews


- Lucky Dragon

- Anaconda

- 7 Men of Kungfu

- Africa Addio

- Gamera 3: Revenge of Iris

Gamera 3: Revenge of Iris Review




Gamera 3: Revenge of Iris

Story:

 

Ayana Hirasaka (Ai Maeda) erweckt unabsichtlich ein Monster, welches sie Iris nennt. Mit Hilfe von diesem will sie den Tod ihrer Eltern und Katze, durch Gamera verursacht, rächen…

 

Meine Meinung:

 

Gamera 3: Revenge of Iris ist der Abschlussfilm der 90er Jahre Gamera Trilogie (Reviews zu Teil 1 + 2) und von allen drei Streifen der schlechteste. Schlecht ist der Film für sich gesehen nicht, aber er erreicht nicht das Niveau der Vorgänger. Teil eins der Reihe war mein persönlicher Favorit. Schade ist, dass keine weitere Fortsetzung folgte, obwohl offenes Ende.

 

Der Film hat mich während und nach dem Schauen aus zwei Hauptgründen doch auch etwas enttäuscht:

 

1. zu viel Story/zu wenig Action und viel zu viel CGI

 

Für meinen Geschmack gab es zu wenig Action im Vergleich zur Story, zu wenig Monsteraction, zu wenig Zerstörungsaction und vor allem war diesbezüglich viel zu viel CGI im Spiel. Gamera 3: Revenge of Iris war mir in der Hinsicht einfach zu modern. Ich mags altmodisch, was das Kaiju-Genre angeht, deutlich lieber. Effekte abseits des Computers haben für mich einfach viel mehr Charme.

 

2. Zwei-drei der Figuren waren uninteressant und eine davon hat höllisch genervt

 

Ayana gespielt von Ai Maeda (Azumi 2: Death or Love) war nicht sympathisch. Ihr Sinneswandel am Ende ist auch unglaubwürdig. Ganz schlimm war jedoch die Figur Kurata Shin'ya gespielt von Tôru Tezuka (Ichi the Killer). Der hat mich höllisch genervt. Penetrant genervt. Zudem ist eine Figur scheinbar in der oralen Phase stecken geblieben, da er immer seine Finger in seinem Mund hat. Daneben gab es noch 1-2 weitere Figuren-Subplots, die es nicht gebraucht hätte.

 

Gut hingegen waren Steven Seagal Tochter Ayako Fujitani und Fist of Legend Star Shinobu Nakayama. Immerhin diese haben den nervenden und uninteressanten Figuren Paroli geboten.

 

Der Film war zudem zu dunkel und teilweise unfreiwillig komisch (Ayana sagt dem Tentakel-Monster, dass sie so heiss hat und öffnet ihre Bluse und daraufhin kommen schon die Tentakel, da fühlte ich mich doch an Adult-Animes erinnert!), auf der anderen Seite ist der Film auch düster, technisch gut gemacht und vor allem den ersten Viertel des Filmes mochte ich. Einige der Effekte sind auch altmodisch und cool in Szene gesetzt. Iris als Baby fand ich zudem niedlich. Der Plot erinnerte mich von der Erzähl- und Strukturweise ans typische Tierhorror-Genre, auch wenn mich der Plot später an Takashi Miikes The Great Yokai War erinnert hat (Junge aus abgelegenem Dorfe muss als Retter fungieren, wie es die Legende erzählt).

 

Fazit: Alles in allem kein schlechter Film und Kaiju-Fans zu empfehlen, auch wenn der Film seinem Hype nicht gerecht wird! Für mich der schlechteste der Trilogie da zu modern. Ich mag ältere und klassische Kaiju-Filme (und Effekte) einfach mehr…

 

Infos:

 

O: Gamera 3: Iris kakusei

 

Japan 1999

 

R: Shûsuke Kaneko

 

D: Ai Maeda, Ayako Fujitani, Shinobu Nakayama, Tôru Tezuka

 

Laufzeit der UK-Blu-Ray: 107:48 Min.

 

Gesehen am: 04.09.21

 

Fassungen: Siehe Teil 1! Plus Blu-Ray Box lag mir auch die jap. LD von Daiei vor.