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Dienstag, 4. Februar 2020

Japanuary 2020 Titel

Hier alle Japanuary 2020 Reviews auf einen Blick:


Moon Over Tao

Godzilla Raids Again

Nuns That Bite

Pinocchio 964

Uzumaki

All Night Long

Mermaid Legend

The Ghost Cat and the Mysterious Shamisen

Legend of the Eight Samurai

Maria’s Stomach

Tidal Wave

Ichi the Killer

Hunting Ash

Tetsuo: The Iron Man

Battle Heater: Kotatsu

Devilman Volume 1: The Birth

Exte: Hair Extensions

Azumi

Sister Street Fighter

Okami – Das Schwert der Rache

Evil Dead Trap 2

Happy Talk: South Seas Hatching Ball

Women in Heat Behind Bars

Orochi – The Eight-Headed Dragon

Jigoku

Battle Royale

Watari, Ninja Boy

Kichiku

School of the Holy Beast 

Gojoe 

Hanzo the Razor: The Sword of Justice 



Ein Teil von ihr Buch Tipp

Ein Teil von ihr

Story:

Zitat der Rückseite des Buches:

«Im Bruchteil einer Sekunde kann sich dein Leben für immer verändern … Du hast die Nachrichten gesehen, über die Gewalt in dieser Welt den Kopf geschüttelt und weitergemacht wie immer. Nie könnte dir so etwas passieren, dachtest du.

Andrea Oliver erlebt das Entsetzlichste. Einen Amoklauf. Was sie noch mehr schockiert: Ihre Mutter Laura entreisst dem Angreifer ein Messer und ersticht ihn. Andrea erkennt sie nicht wieder. Offenbar ist Laura mehr als die liebende Mutter und Therapeutin, für die Andrea sie immer gehalten hat. Sie muss einen Wettlauf gegen die Zeit antreten, um die geheime Vergangenheit ihrer Mutter zu enthüllen, bevor noch mehr Blut vergossen wird…

Laura weiss, dass sie verfolgt wird. Und dass ihre Tochter Andrea in Lebensgefahr ist…"

Meine Meinung:

Meine erste Erfahrung mit der Autorin Karin Slaughter. In meinen Augen ein wenig sympathischer Künstlername. Das Buch war ein Geschenk und stand nicht auf meiner Wunschliste. Von Karin Slaughter hörte ich zuvor noch nie etwas. Als ich alle meine sonstigen Bücher gelesen habe (die mehr Priorität genossen haben), folgte nun auch das Geschenk – welches wohl schon 1-3 Jahre alt ist.

Das Buch ist kein Kracher und ich werde es in Zukunft nicht mehr lesen. Aber es war für ruhige Nächte (ich arbeite als Nachtwache) genau das richtige und für diesen Zweck war es dann doch auch relativ schnell verschlungen. Die Story ist sogar leicht spannend, so dass man beim Lesen gefesselt wird und wissen will, welches Geheimnis Andreas Mutter Laura hütet.

Es springt ab einem gewissen Zeitpunkt zwischen zwei Zeitspannen hin und her, umso mehr und mehr über Andreas Mutter zu verraten – und die Änderungen sind in der aktuellen Zeit wichtig für den Verlauf der Handlung und das Auftauchen der diversen Figuren.

Inhaltlich wird sicher nichts Neues geboten und am Ende ist die Auflösung weniger überraschend und komplex als vermutet. Die Figuren und ihre Eigenschaften verändern sich durch die Ereignisse – dies betrifft sowohl Laura als auch Andrea. Laura wirkt zu Beginn auch wenig sympathisch. Der Amoklauf und vor allem auch die Zeit danach sind fesselnd und intensiv beschrieben, zuweilen auch amüsant (die Verhöre und Fragerei der Polizei, dem FBI etc.).

Als das Buch das erste Mal die Zeitspanne wechselt, entfachte dies zuerst ein negatives Gefühl, da man aus einer spannenden, gradlinigen Story rausgerissen wird und sich mit neuen Namen und Figuren herumschlagen muss. Kennt man diese mit der Zeit und weiss um was es geht, wird es danach besser und wieder spannender.

Vor allem als die Gruppe  verhört und danach gejagt wird und wichtige Entscheidungen zu treffen sind ist die Spannung sehr hoch – so dass man am liebsten alles ohne Pause auf einen Schlag zu Ende lesen würde. Ein 2. Finale im Gefängnis war auch klug ausgearbeitet (so à la Thriller / Kriminalgeschichte).

Fazit: Nichts Besonders aber solide, gute Leseunterhaltung. Wer gerne Thriller mag, kann sich gut einmal ans Buch von Karin Slaughter wagen (mir liegt sogar ein zweiter Roman von ihr vor – ebenfalls ein Geschenk).

Infos:

Anzahl Seiten: 554

Sprache: Deutsch

In Deutschland erschienen: Ja

Autor: Karin Slaughter

Verlag: Harper Collins

Art: Taschenbuch

In Deutschland erschienen: Mai 2019

Roman/Sachbuch: Roman

Freitag, 31. Januar 2020

Hanzo the Razor: The Sword of Justice Review

 Japanuary 2020
Hanzo the Razor: The Sword of Justice

Story:

Samurai Cop Hanzo «The Razor» Itami (Shintarô Katsu) ist nicht bestechlich und sagt der Korruption, auch in den eigenen Reihen, den Kampf an. Er nimmt auch gegenüber höheren Offizieren oder seinem Chef kein Blatt vor den Mund. Als er erfährt, dass Killer Kanbei scheinbar wieder auf freiem Fuss ist, beginnt er zu ermitteln. Seine Infos lassen vermuten, dass es ein Komplett bis in die höchsten politischen Stellen gibt. Hanzo nimmt sich den Verdächtigen an, mit ganz eigenwilligen, sexuell orientieren Verhörmethoden …

Meine Meinung:

Erster Teil der dreiteiligen Manga-Verfilmung (Manga stammt von Kazuo Koike und Kokorozashi Kanda) mit einem grossartigen Shintarô Katsu in der Hauptrolle, der den Film auch produzierte. Shintarô Katsu, den Fans aus der langlebigen Zatoichi Reihe kennen dürften (dort spielte er den blinden Samurai), macht einen absolut fantastischen Job.

Zwar ist der Film im Vergleich zu anderen Reihen (z.B. Okami – Das Schwert der Rache) ruhiger, harmloser und bietet weniger Action, nichtsdestotrotz kann die Manga-Verfilmung überzeugen – nebst starkem Shintarô Katsu (übrigens der Bruder von Tomisaburô Wakayama – dem Star der Okami Reihe) gefällt vor allem die Grundidee mit einigen sehenswerten, fantasievollen Verhörmethoden und die spannende und fesselnde Story.

Der Film ist relativ ruhig und sehr dialoglastig. Man muss aufpassen und bei der Sache sein, um der Story folgen zu können. Diese ist spannend und dem Treiben von Shintarô Katsu zuzusehen, macht einfach Spass. Der Soundtrack ist cool und fetzig – typische 70er Jahre Exploitation Klänge aus Japan. Der Film ist, wenig überraschend, wunderschön gefilmt und wartet mit schönen Kameraeinstellungen auf.

Es gibt nur vereinzelt und wenig Actionszenen zu sehen. Was blutige Effekte angehen, gibt es nur sporadisch zwei-drei Szenen im ganzen Film. Dem sollte man nicht bewusst sein, nicht um mit falschen Erwartungen in den Film zu starten – der Blutgehalt von The Street Fighter, Okami – Das Schwert der Rache und Co. wird definitiv nicht erreicht – dafür gibt es sexuelle Exploitation-Szenen zu sehen, die teilweise ihresgleichen suchen ("Penis klopfen").

Fazit: Wer die 70er Jahre Filme aus Japan mag (Samurai-Story, bisschen Exploitation, klassisches Setting), sollte sich diese Manga-Verfilmung nicht entgehen lassen!

Gefolgt von: Razor 2: The Snare

Infos:

O: Goyôkiba

Japan 1972

R: Kenji Misumi

D: Shintarô Katsu, Yukiji Asaoka, Mari Atsumi, Kô Nishimura, Kamatari Fujiwara

Laufzeit der US-DVD: 89:28 Min.

Gesehen am: März 2007 / Review überarbeitet am: Jan. 2020

Fassungen: Mir liegt die US-DVD HVE vor = 3er Box mit allen drei Teilen, Uncut, O-Ton, englische Subs, sehr gute Bildqualität. Ein Blu-Ray scheint es bisher nicht zu geben (Stand: Jan. 2020). In D Uncut auf DVD von rem erschienen (O-Ton und deutsche Subs).