Bei folgendem Review gibt es unter Fassungen einen neuen Nachtrag und neue Bilder:
Film Reviews zu Filmen aus den Genres Horror, asiatischem Kino, Action etc. Alte Reviews & Berichte der HP www.reviews.ch.vu werden nach und nach auch hochgeladen und wenn nötig komplett überarbeitet.
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Montag, 31. August 2026
Sonntag, 30. August 2026
Einkäufe
Stoner
Diesen Film mit Angela Mao, George Lazenby, Hwang In-Shik und Sammo Hung stand auf meiner Wunschliste. Als 88 Films ihre US-Blu-Ray
angekündigt hat, habe ich diesen vor Monaten via eBay vorbestellt (bzw. es war
ein anderer US-Shop) und diese Edition nun erhalten. Die Fassung hat einen wunderschönen
Schuber (kein billiges Ding), ein schönes Wendecover, O-Ton, englische Subs und
viele Extras. Es sind zwei Fassungen an Bord. Die Original-HK-Fassung und eine
alternative Export-Version. Gespannt auf den Film!
City Warriors
Diesen tollen und harten Actionfilm von Johnny Wang Lung-Wei
habe ich als HK-LD (siehe Review). Als das US-Label Error4444 diesen als
US-Blu-Ray angekündigt hat, war ein Kauf für mich beschlossene Sache. Für mich
eine der besten Vös dieses Jahres. Ein LD-auf-Blu-Ray Upgrade. Die US-Blu-Ray
kommt mit Schuber, mit Wendecover, mit Booklet, O-Ton und englischen Subs sowie
einem Interview mit dem Action-Director des Filmes daher. Scheinbar gab es den
Canto-Print nicht 100% Uncut, so dass einige Szenen aus einem alternativen
Mandarin-Print eingefügt wurden. Das Beste ist, dass weitere Filme von Johnny
Wang Lung-Wei von Error4444 kommen sollen. Top.
Kung Fu Student
Diese Ghost-Action-Comedy aus Taiwan mit Lin Hsiao-Lu und
Alexander Lo Rei habe ich zwar schon als DVD aus Taiwan, aber wenn davon eine
restaurierte Fassung kommt, auch von Error4444 als US-Blu-Ray, dann ist ein
Kauf für mich beschlossene Sache. Zumal auch der Lin Hsiao-Lu-Klassiker Child of Peach noch folgen soll. Daher gehört das Label unterstützt. Die US-Blu-Ray
kommt mit Schuber (mit hässlichem Motiv, wobei das Original-Artwork als
Wendecover fungiert), Booklet (es sollen weitere Filme mit Lin Hsiao-Lu/ Alexander
Lo Rei kommen), O-Ton, englischen Subs, restauriert und mit exklusiven Extras
daher = Interview mit Lin Hsiao-Lu. Ich freue mich, den Film in Zukunft in dieser
neuen restaurierten Fassung neu sichten zu können.
Farm der Tiere
Vor ca. zwei Wochen habe ich mir, als ich mit der Kollegin
in der Buchhandlung war, spontan diesen Klassiker gekauft: Farm der Tiere, von
dem es ja auch einen Zeichentrickfilm gibt. Der Plot soll sozialkritisch aber
auch düster sein. Neue Lektüre für die Arbeit, wobei ich aktuell noch einen Edward
Lee Roman lese.
Mean Mother
Mean Mother
Story:
Die zwei US-Soldaten Beauregard (Dobie Gray) und Joe (Dennis Safren) drücken sich vor dem Einsatz in Vietnam. Beide flüchten, trennen sich und finden sich in Europa wieder. Beauregard landet in Rom, während es Joe nach Spanien zieht. Beide geraten in illegale Machenschaften und planen, danach in Kanada ein neues Leben zu beginnen…
Meine Meinung:
Mean Mother ist ein weiteres Schundwerk von Al Adamson (The Female Bunch, Horror of the Blood Monsters, Nurses for Sale). Und leider kein wirklich gutes. Der Hauptgrund ist die Tatsache, dass es sich um ein Flickwerk à la Godfrey Ho (Copy and Paste) handelt. Die Produzenten nahmen sich León Klimovsky (The People Who Own the Dark) spanischen Film El hombre que vino del odio zur Brust und haben die US-Recht erworben. Al Adamson drehte dann mit schwarzem Cast neuen Szenen und baute diese in das «El hombre que vino del odio» Gerüst ein um daraus einen neuen, eigenen Film zu «kreieren».
Al Adamson erkannte nämlich den Ruf der Zeit und drehte damit, wenn ich es richtig im Kopf habe, seinen ersten Blaxploitation-Streifen. Leider ist Mean Mother wirklich nicht gelungen und kann nicht wirklich empfohlen werden. Da waren spätere Blaxploitation-Filme von Al Adamson sehenswerter (Black Samurai). Das Problem von Mean Mother sind zwei Dinge. Erstens ist der Streifen einfach total langweilig. Action ist extrem Mangelware. Auch Sleaze gibt es bis auf 1-2 Szenen nicht zu sehen und der tolle Mean Mother Song, der fetzt, ist praktisch nie zu hören.
Als zweites sind die negativen Folgen zu nennen, die neu gedrehten Szenen in einen anderen Film einzufügen und daraus einen neuen Film zu zaubern. Der Plot ist total hohl und wirr. Da passt hinten und vorne nichts zusammen. Dobie Gray als schwarzer Lead ist ganz passabel, auch wenn er kein Jim Kelly ist. Bei den Mädels überzeugt, auch in den fleischigen Szenen, Marilyn Joi (Nurse Sherri, Ilsa, Harem Keeper of the Oil Sheiks), die schon in anderen Filmen von Al Adamson vor der Kamera stand. Dennis Safren war eine Schlaftablette und die wenigen Action-Momente (z.B. die Prügelei in der praktisch leeren Bar) war ultraschwach und fast schon trashig inszeniert.
Fazit: Nur für Hardcore Al Adamson Fans zu empfehlen!
Infos:
O: Mean Mother
USA, Italien, Spanien 1974
R: Al Adamson, León Klimovsky
D: Dobie Gray, Dennis Safren, Luciana Paluzzi, Lang Jeffries, Bedy Moratti, Marilyn Joi
Laufzeit der US-Blu: Ca. 87 Min.
Gesehen am: Aug. 2026
Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Severin Films (Al
Adamson: The Masterpiece Collection) = Uncut, hervorragende Bild- und
Tonqualität, O-Ton mit englischen Subs. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand:
Aug. 2026). Der Produzent hatte die Rechte am spanischen Film El hombre que
vino del odio (von León Klimovsky) erworben und Al Adamson hat den Film
danach mit neuen Szenen, neuen Sub-Plots, neuen Darstellern aufgepeppt = Copy
and Paste Produktion à la Godfrey Ho.






