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Montag, 10. November 2025

Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast

Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast

Story:

Julie (Jennifer Love Hewitt), Ray (Freddie Prinze Jr.), Helen (Sarah Michelle Gellar) und Barry (Ryan Phillippe) fahren nachts nach einer Party einen Mann an. Sie einigen sich, die Leiche im Meer zu versenken. Dabei stellen sie fest, dass das Opfer noch gar nicht tot war. Ein Jahr später: Julie erhält eine mysteriöse Nachricht, in der «Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast» geschrieben steht. Kurz darauf wird die Clique von einem Unbekannten terrorisiert…

Meine Meinung:

Nachdem demnächst ein neuer Teil in die Kinos kommen wird (mit dem gleichen Titel = Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast), der offiziell nach dem 2. Teil spielen wird (und den dritten Teil Ich werde immer wissen, was Du letzten Sommer getan hast ignorieren wird), wollte ich mir die ersten zwei Filme der Reihe erneut ansehen. Denn im neusten Film, der Mitte Juli dieses Jahres in den Kinos starten wird, sind Jennifer Love Hewitt sowie Freddie Prinze Jr., zwei der Hauptfiguren aus den ersten beiden Filmen, wieder mit von der Partie.

Ich bin gespannt, wie der neue Film an die alten Filme anknüpfen wird. Ich sah die alten Filme seit Ewigkeiten nicht mehr. Beides sind aber nostalgische Erinnerungen, da ich beide Filme in meiner Jugend sah (den ersten als deutsches VHS und den zweiten mit den Eltern im Kino, da wir noch unter 14 Jahre alt waren). Ich hatte den 2. Teil immer als besser abgespeichert. Mal schauen, ob dies aktuell noch der Fall sein wird. Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast hat die Neusichtung bestanden. Mir gefiel der Film und die ganze 90er Jahre und Kleinstadt-Stimmung, in welcher der Film angesiedelt ist.

Die Teenie-Slasher-Welle der 90er, durch den Erfolg von Scream ausgelöst, gefällt mir. Nebst Filmen wie Düstere Legenden oder The Faculty gehört auch Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast dazu. Lustig ist, dass Elemente aus Düstere Legenden auch hier kurz Anwendung finden (die besprochenen Horrorgeschichten am Lagerfeuer). Zudem war Star Sarah Michelle Gellar (Dexter: Original Sin, Buffy - Im Bann der Dämonen) später in Scream 2 zu sehen, während ihr Co-Star Ryan Phillippe (One Shot) danach mit Sarah Michelle Gellar in Eiskalte Engel vor der Kamera stehen sollte.

Der Plot erfüllt seinen Zweck und der Film ist unterhaltsam. Kevin Williamson, der das Drehbuch schreib, tat das auch für andere 90er Jahre Slasher wie die bereits erwähnten Scream, Scream 2 oder The Faculty. Zwar ist das Ende etwas vorhersehbar, aber es hat dem Unterhaltungswert des Filmes nicht geschadet. Die Figurenzeichnungen wirkten glaubhaft und sind stark gespielt. Die Stimmung, welche durch das Fischerdörfchen entsteht, ist stimmig. Die Morde sind meist harmlos und die FSK18 Freigabe konnte ich schon bei der Veröffentlichung nicht nachvollziehen. Dennoch sind einige nette Werkzeuge dabei und der Haken ist definitiv eine fiese Tötungswaffe (Candyman lässt grüssen).

Fazit: Für 90er Jahre Slasher Fans zu empfehlen!

Gefolgt von: Ich weiss noch immer, was Du letzten Sommergetan hast

Infos:

O: I Know What You Did Last Summer

USA 1997

R: Jim Gillespie

D: Jennifer Love Hewitt, Freddie Prinze Jr., Sarah Michelle Gellar, Ryan Phillippe, Johnny Galecki, Muse Watson, Stuart Greer

Laufzeit der deutschen DVD: 96:48 Min.

Gesehen: Jugendzeit / Neusichtung: 13.07.25

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Columbia TriStar vor = gute Bild- und Tonqualität (die deutsche Synchro ist sehr gelungen) und Uncut (die 18er Freigabe empfand ich jedoch schon früher als zu hoch). Den Film gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray und UHD.

Sonntag, 9. November 2025

Wild Nr. 61 (Restaurant Schnabel)

 

Adresse: Trillengässlein 2, 4051 Basel

 

Obwohl ich vor paar Tagen noch dachte, dass meine Wild-Season für dieses Jahr zu Ende sei, war dem doch noch nicht so. Für den Freitag hatte ich mich spontan mit dem Kumpel aus Basel in Basel zum Wildessen verabredet. Und zwar im Restaurant Schnabel. Dieses war mir nur schon wegen dem Namen sympathisch. Zudem hatten sie eine tolle Speisekarte. Wir hatten Glück, dass ich noch reservieren konnte (das Restaurant sollte total voll werden). Ich fand das Restaurant via Google und fragte mich, wie ich das in der Vergangenheit nicht finden konnte.

Am Donnerstag schaute ich mir vier Filme an und kaufte Spartickets. Ich bekam noch welche für am Freitag. So kostete mich der Weg nach Basel 15.80 CHF und zurück 14.50 CHF. Am Freitag schlief ich etwas länger. Ich war am Donnerstag sehr müde gewesen. Ich kam am Freitagvormittag nur schwer in die Gänge. Dennoch war ich produktiv. Ich schrieb noch zwei Film-Reviews für den Blog, ging duschen, ging einkaufen und füllte die Abstimmungsunterlagen aus, welche ich im Briefkasten fand. Danach ging ich in die Stadt und von dort nach Basel. Es war sonnig, aber relativ kalt.

Mit dabei hatte ich Holly. Den Roman von Stephen King. An diesem las ich während der Zugfahrt. Während dieser habe ich zudem eine DVD nach Deutschland verkauft. Sehr schön. In Basel war ich zu früh. Ich kam kurz vor 16.00 Uhr an. Mein Kumpel würde noch bis mind. 17.00 Uhr arbeiten. Ich beschloss, auch weil ich kein Ticket für den öffentlichen Verkehr kaufen wollte, zum Restaurant zu laufen und mir die Gegend anzusehen. GPS sei dank fand ich es und staunte nicht schlecht: Das Restaurant Schnabel ist keine fünf Minuten vom Beef7 Premium Steakhouse & Bar und vom Restaurant Löwenzorn entfernt. Beide Restaurants hatte ich in der Vergangenheit schon getestet.

Ich ging in ein Starbucks und genoss ein Café Latte. Dort wartete ich auf den Kumpel. Er kam um ca. 17.30 Uhr an. Wir gingen noch etwas nach draussen laufen und schlenderten gemütlich zum Restaurant, welches, und das überraschte mich sehr, schon um 18.00 Uhr total voll war. In einem urchigen Raum mit viel Holz wurden wir zu unserem Tisch geführt. Ich hatte die Speisekarte schon zuvor studiert und hatte die Qual der Wahl. Ganze drei Vorspeisen würden mich sehr reizen. Ich nahm hier und da schon zwei Desserts, wie wäre es Mal mit zwei Vorspeisen? Ich entschied mich (zum Glück) dagegen und bestellte…

 

…als Vorspeise

WILD – SALAT

Mit Hirschgeschnetzeltem, Speck und Eierschwämmli auf gemischtem Blattsalat

18.90 CHF

 

…als Hauptgang

REHRÜCKEN – TOURNEDOS

An Eierschwämmlisauce mit Spätzle, Rotkraut, Rosenkohl, Marroni, Apfel mit Preiselbeeren und Feigen

59.90 CHF

 

…als Nachspeise

PISTACHE – CRÈME BRÛLÉE

mit Haselnuss Glace

14.90 CHF

 

 

Was die Vorspeisen anging hatte ich die Wahl zwischen meiner geliebten Kürbiscremesuppe, dem Wild-Salat oder den falschen Schnecken. Ich entschied mich für den Salat. Ich hatte mehr Lust auf diesen. Suppen hatte ich ja schon einige diese Season und die falschen Schnecken gehören der regulären Karte an. Das Restaurant ist nämlich eines, welches ich sicher wieder, auch Mal im Sommer z.B., besuchen werde. Und dann gibt es falsche Schnecken. Die Vorspeise war hervorragend, auch wenn ein-zwei Stücke Fleisch einen etwas stärkeren Geschmack aufgewiesen haben. Der Hauptgang war ebenso super lecker und eine Riesen-Portion, was auf den Bildern täuscht. Der Teller ist aber voll und das noch ohne Rotkraut und Spätzli. Die wurden in einem separaten Geschirr serviert und danach von mir auf den Teller gekippt. Nur die Feigen mochte ich nicht. Habe eine probiert - nicht mein Fall. Und die absolute Krönung eines schon wunderbaren kulinarischen abends war das Dessert: eine Crème Brûlée mit Pistazien-Geschmack. War absolut wunderbar. Toll. Zu guten Gesprächen, wir sahen und schon länger nicht mehr, erlebten wir ein kulinarischer Traum für die Sinne. Danach liefen wir zum Bahnhof und gingen noch in die Markthalle und führten weitere Gespräche, ehe es mich um 21.16 Uhr wieder nach Bern zog. Trotz Zug-Verspätung erreichte ich alle Anschlüsse und war um ca. 23.15 Uhr Zuhause.


Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend






































Samstag, 8. November 2025

Neukauf

 






Folgende VHS habe ich von einem Holländer abgekauft. Für diese seltenen Tapes waren es faire Preise (Total: 500 Euro):

The Magic Palm

Taiwan, Südkorea 1970. HK-VHS. Mandarin mit Englischen Subs. Wahrscheinlich eine Co-Produktion zwischen Taiwan und Südkorea. Wurde in Südkorea gedreht. Wurde in Hong Kong und Taiwan von den Shaw Brothers vertrieben. In der ofdb ist der Film nur unter dem koreanischen Titel zu finden.

The Cavalier

Aka The Smart Cavalier. Taiwan 1978. HK-VHS in Mandarin mit englischen Subs. Bei dem Titel hatte ich schlecht recherchiert. Den gibt es nämlich sogar von Mei Ah auf DVD, auch wenn mir das Artwork der VHS besser gefällt. Von Joseph Kuo mit Doris Lung Chun-Erh, Tsai Hung, Lung Fei und Lo Lieh.

Seven Spirit Pagoda

Taiwan 1976. HK-VHS in Mandarin (ob Subs muss ich noch testen, das Cover gibt nur Mandarin an). Eastern mit Judy Lee.

Iron Punch Contest

Taiwan 1973. China VHS. Mandarin Version (ob Subs muss ich noch testen, das Cover gibt nur Mandarin an). Den gibt es in Deutschland auf DVD. Zensiert. Das deutsche Label äussert, dass es sich bei ihrer Fassung dennoch um die weltweit längste Fassung handelt (78:45 Min.). Mein China VHS soll laut Cover 90 Minuten laufen…

18 Secrets of Kung Fu

Taiwan 1980. HK-VHS in Mandarin mit englischen Subs. Dass Ocean Shores sich z.T. auch noch Wild West Video nannte, wusste ich nicht. So Ocean Shores = Wild West Video = Omni Video Cassette.

The Hero

Aka Die Todespranke der gelben Katze. Der liegt mir als Wang Yu - Der Rächer mit der Todespranke (Deutsche DVD, leicht zensiert) vor. Taiwan 1971, Jimmy Wang Yu. Ich wusste vom Hörensagen, dass die Mandarin Fassung zensiert sein soll. Dennoch empfand ich es als cool, den Film auch Mal in der Fassung sehen zu können. Und das Artwork ist sehr schön und gefällt mir. Laut einem Amerikaner soll die Fassung dennoch Szenen haben, die z.T. auch in den Englischen Fassungen fehlen. Ob diese in den deutschen Fassungen sind, ist mir unbekannt. Inzwischen gibt es in Deutschland auch eine Uncut DVD (aus mind. sechs Fassungen zusammengebastelt), wenn nicht irgendwo noch Extra-Material auftaucht (ich werde noch versuchen, eine koreanische VHS zu erwerben). Nebst Jimmy Wang Yu sehen wir hier noch Namen wie Lung Fei oder Shan Mao (sicher beide als Bösewichte). Gekauft als HK-Betamax in Mandarin mit englischen Subs.

Jenseits des Bösen

Dieser Roman von Clive Barker wurde mir von meinem Kumpel empfohlen. Der Roman ist schon älter (auf dem Preis-Kleber steht ein Preis in Deutscher Mark) und ich fand seine stark gebrauchte Ausgabe auf eBay. Dafür war sie sehr billig (ca. sieben CHF). Diesen Roman werde ich nach Holly zu lesen beginnen.