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Dienstag, 3. Februar 2026

Demon

 

Demon

Story:

Piotr (Itay Tiran), der in London lebte, kehrt in sein Heimatland Polen zurück. Dort will er seine Freundin Zaneta (Agnieszka Zulewska) zur Frau nehmen, was seinem neuen Schwiegervater (Andrzej Grabowski) nicht sonderlich passt, da ihm Piotr fremd ist. Piotr und Zaneta bekommen ein Haus auf dem Anwesen von Zanetas Familie. Als Piotr bei Arbeiten (Aushebung für einen Swimming-Pool) ein Skelett findet, nimmt die Hochzeit unerwartete Formen an…

Meine Meinung:

Demon ist ein polnisch-israelischer Film von Marcin Wrona und mit Itay Tiran in der Hauptrolle aus dem Jahr 2015. Der Film, der am Filmfestival in Toronto (International Film Festival) erfolgreich gezeigt worden sein soll, markiert den letzten Film von Marcin Wrona. Letzterer hat sich im Hotelzimmer erhängt, während der Film kurz vor seiner polnischen Premiere stand (Gdynia Film Festival). Demon ist ein nicht uninteressanter und durchaus sonderbarer Film, der gut in Severin Films Sammlung von Folk-Horrortiteln in deren Box All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2 passt.

Was Israel und fantastisches Kino angeht, ist mir eigentlich nur The Vigil und eine Akte-X Folge bekannt (Der Golem). Demon ist vor allem sozialkritisches Kino an dem Schicksal der Juden in Polen. Ein Film, der, wie der Plot am Ende auch zeigt, verneint und wegschaut. Auf der anderen Seite ist es ein Folk-Horror-Streifen und es geht um Besessenheit und den Dibbuk. Beim Dibbuk handelt es sich um den Geist einer Verstorbenen Person, welche eine Person in Besitz nimmt, um unerledigte Aufgaben zu meistern. Das Setting ist eine polnische Hochzeitsnacht. Der Film bietet einen Mix aus Sozialkritik, Surrealität (die Szenen der Hochzeitsparty am Ende hatten fast Twin Peaks Vibes), Komik und Horror.

Der Musik gelang es mehrfach, dass eine Gänsehaut-Stimmung aufkam. Das fand ich sehr gelungen Das hätte ich von der Musik und den einzelnen, stimmungsvollen Gruselmomenten nicht erwartet. Da wurde ich angenehm überrascht, da so nicht erwartet (zumal die US-Blu-Ray fantastisch vertont wurde). Obwohl das Setting weniger mein Fall ist (ich weiss schon, warum ich nie heiraten werde), war die Darstellung, nehme ich Mal an, relativ authentisch, was polnische Traditionen und Feste angeht. Auf jeden Fall war der Film glaubhaft gespielt. Das Ende mag zwar konsequent sein, auf der anderen Seite nimmt die Gruselstimmung im letzten Viertel leider rasant ab.

Fazit: Nicht uninteressanter Folk-Horror!

Info:

O: Demon

Polen, Israel 2015

R: Marcin Wrona

D: Maja Barelkowska, Maria Debska, Piotr Domalewski, Katarzyna Gniewkowska, Andrzej Grabowski

Laufzeit der US-Blu: Ca. 94 Min.

Gesehen am: 03.02.26

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Severin Films = All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2. Der Film ist Uncut und im O-Ton (vor allem Polnisch mit englischen Subs). Die Bildqualität ist sehr gut, die Tonqualität sogar exzellent. Als Extras gibt es u.a. einen Kurzfilm. In Deutschland wurde der Film unter dem Titel Dibbuk - Eine Hochzeit in Polen (siehe Plakat unten) von Donau Film auf DVD veröffentlicht.

Samstag, 31. Januar 2026

Januar Updates

 Restaurant Besuche

Neukäufe

Reviews

RIP

Gifthüttli

Adresse: Schneidergasse 11, 4051 Basel


Ende Januar zog es mich nach Basel. Der Kollege hatte Geburtstag und wir feiern das immer mit einem Restaurantbesuch, wahlweise in Basel oder Bern. Der Kollege entschied sich für das Restaurant Gifthüttli. Dieses sei für seine Cordons bleus bekannt. Etwas, was ich in Restaurants sehr selten esse. Daher freute ich mich. Das Restaurant liegt nahe an zwei anderen Restaurants, die wir bereits in der Vergangenheit besucht haben (Restaurant Schnabel und Beef7 Premium Steakhouse & Bar). Ich hatte aktuell nur 1.5 freie Tage, da insgesamt sechsmal auf Arbeit eingesprungen. Ich schaute mir Game of Death an, danach noch eine Doku (The Final Game of Death) und beendete die sehenswerte BBC-Serie The North Water, ehe ich mit der 1. Staffel von Teheran. Eigentlich war ich noch an der neuen Spartacus Serie dran (Spartacus: Das Haus Ashur), aber da muss ich zuwarten, bis die letzten zwei Episoden zur Verfügung stehen (die Serie lohnt für Fans der vorherigen Staffeln).

Am Freitag sah mir die ersten Folgen von Teheran an, ehe es mich in die Stadt zog. Ich hatte am Vorabend zwei Spartickets für nach Basel gekauft (16 sowie 14 CHF) und dann das: Zugausfälle, Umleitungen, unbestimmte Verspätungen zwischen Bern und Olten. Auch meine Zugverbindung war betroffen. Wir hatten um 17.00 Uhr in Basel abgemacht. Ich nahm einfach die nächste Verbindung nach Basel, was vom Kontrolleuer auch genehmigt wurde. So kam ich statt 16.45 um 16.55 Uhr in Basel an mit Umsteigen in Olten. Ich hatte zwei Bücher dabei, las aber nur wenig (Jenseits des Bösen habe ich bald beendet, wohl in den nächsten Nächten auf der Arbeit). Wir liefen vom Bahnhof zum Restaurant, waren aber noch zu früh und gingen noch in den Starbucks. Ich war sehr müde inklusive Schwindel. Mein Körper wollte schlafen gehen. Aber als wir danach im Restaurant ankamen, verschwand der Schwindel und die Müdigkeit. Bei der Reservation wurde uns schon mitgeteilt, dass der Tisch nur bis 19.30 Uhr freigehalten wird. Daher studierte ich die Speisekarte schon im Voraus und bestellte als…

 

…als Hauptgang

Cordon Bleu von Kälbern aus der Region

Jenzer-Natura-Qualität

Kalb

Trüffel

Gefüllt mit Trüffel, Vorderschinken und Käse, paniert

41.00 CHF

 

Beilage:

Kartoffelgratin

9.50 CHF

 

…als Dessert

2x Crème Brûlée Gifthüttli – Feine Crème mit karamellisierten Zucker

2x 11.50 CHF

 

 

Das Restaurant erinnerte mich von der Aufmachung her an das Restaurant Schnabel. Auch die Zeit ist dieselbe: bald steht in Basel in Fasnacht an, was dem Inneneinrichtung anzumerken war. Es hatte schon viele besetzte Tische und Touristen, aber viele Tische, die reserviert waren, waren um die Uhrzeit noch nicht besucht. Es war etwas eng, am Ende auch laut, aber während dem Essen ging es. Die Enge hat mich nicht gestört. Die Stühle waren hart. Im Gegensatz zu meinem Kumpel hatte ich jedoch ein Kissen auf meinem Stuhl. Das Essen wurde sehr schnell zubereitet. Zehn Minuten nach Bestellung wurde es schon gebracht. Vorspeisen haben mich leider nicht angesprochen, aber ich dachte mir auch, dass das nicht störend ist, da das Cordon bleu sicherlich ein grosses Stück sein würde. Und so war es auch. Meins sah auch grösser aus als das von meinem Kumpel. Ich nahm die Kalb-Variante wegen dem Trüffel. Der Trüffel machte es aus. Das Cordon bleu war sehr gut und fein. Ich war überrascht, wie schnell ich es verschlungen hatte, obwohl ich am Mittag zu Hause noch (Reste) ass. Meine Beilage war ok (Kartoffelgratin). Ich versuchte die Pommes vom Kumpel, und die waren super lecker. Hätte ich besser auch Pommes bestellen sollen. Beim Dessert blieb ich mir treu (sie hatten eine toller Dessertkarte) und bestellte, da Lust, gleich zwei Crème Brûlée. Die war ein absoluter Traum. Es waren noch Apfel-Schnitzchen dabei. Das zweite Mal, dass ich im aktuellen Jahr eine Frucht ass. Danach liefen wir in die Markthalle, die total überfüllt war. Daher gingen wir noch in den McDonald's, wo ich mir ein Kaffee gönnte und wo wir gute Gespräche führten, ehe es mich nach 21.00 Uhr wieder nach Bern zog.

 


Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend