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Mittwoch, 13. Mai 2026

Godzilla vs. Hedorah

Godzilla vs. Hedorah

Story:

Aus den Folgen der Umweltverschmutzung entsteht das Monster Hedorah. Godzilla sagt der Kreatur den Kampf an…

Meine Meinung:

Die grosse Mehrheit der Godzilla Filme sah ich bisher nur einmal. Zeit, dass nach und nach zu ändern. Nach einer Diskussion mit dem Kumpel sah ich mir heute Abend Godzilla vs. Hedorah an. Den Godzilla mit Öko-Botschaft. Und ich muss sagen, dass mir dieser Beitrag zur langlebigen Reihe sehr gut gefallen hat. Warum Regisseur Yoshimitsu Banno danach keine weiteren Filme mehr drehte, ist mir nicht bekannt.

Fakt ist, dass Godzilla vs. Hedorah einige Punkte bietet, die interessant sind. Ob diese gefallen oder nicht, ist Geschmackssache. Mir haben sie gefallen. Der Film wirkt dunkel und düster. Mit wenigen Ausnahmen wird auf Humor verzichtet. Natürlich gibt es einige komische Momente (fliegender Godzilla im Finale), aber im Grossen und Ganzen ist der Film erwachsener als andere Godzilla-Werke. Dazu passen dann auch ein höherer Bodycount sowie Skelette der Opfer oder aus dem Schädel entfernte Augen. Durch die vielen dunklen Szenen wirkt der Film zudem stimmungsvoll.

Dazu kommt, dass der Film teilweise sehr psychedelisch wirkt. Wie ein Fiebertraum. Auch die Musik war sonderbar und dann gibt es noch schräge Animationen, die in den Film eingeflossen sind. Das, und die Tatsache, dass der Film sehr viele Monster-Kämpfe bietet, machte den Film für meinen Geschmack sehr unterhaltsam und sehr sehenswert. Es geht eigentlich von Anfang an schnell zur Sache und die Figuren sind hier definitiv nur «Ballast». Hauptaugenmerk sind die zwei kämpfenden Monster. Und die Effekte sind, wie immer, sehr cool anzusehen. Hedorah ist definitiv ein vielversprechender Gegner mit einigen coolen Gimmicks.

Fazit: Für Godzilla-Fans zu empfehlen!

Gefolgt von: Godzilla vs. Gigan

Infos:

O: Gojira tai Hedora

Japan 1971

R: Yoshimitsu Banno

D: Akira Yamauchi, Toshie Kimura, Hiroyuki Kawase, Keiko Mari, Toshio Shiba, Yukihiko Gondo

Laufzeit der US-DVD: 85:43 Min.

Gesehen am: Jan. 2008 / Neusichtung am: 13.05.26

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Columbia TriStar vor = gute Bild- und Tonqualität, Uncut, O-Ton und englische Subs. Gibt es in Deutschland als Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster auf Blu-Ray.

Stadt des Bösen

Stadt des Bösen

Inhalt:

«Der gewaltige Kampf zwischen Gut und Böse, von dem Barker in «Jenseits des Bösen» erzählt, ist aufs neue entbrannt. Schauplatz der furchtbaren Konfrontation mit den Mächten der Finsternis ist Everville, ein geheimnisvoller Ort der Magie und der Mysterien, wo Vergangenheit, Gegenwart und Traumwelt auf wunderbare Weise ineinander verschmelzen. Everville öffnet die Türen zu einer neuen Realität, die voll phantastischer Möglichkeiten ist - ein Reich der Mythen und Abenteuer, der Schrecken und Visionen.»

Meine Meinung:

Jenseits des Bösen war einer der besten Romane, welchen ich in den letzten Monaten gelesen habe. Umso schöner war es, als ich sah, dass es eine Fortsetzung namens Stadt des Bösen gab. Dieses begann ich kurz vor meinem Trip nach London zu lesen und habe ich nun vorletzte Nacht auf der Arbeit (ich arbeite als Nachtwache) beendet. Stadt des Bösen hat mir genauso gut gefallen wie der Vorgänger. Da die Figuren bekannt sind, wirkte das Lesen wie ein Klassentreffen mit alten Bekannten. Es kommen jedoch auch neue Figuren dazu.

Austragungspunkt der neuen Geschichte ist die Stadt Everville (übrigens auch der Originalname des Romans). Der Roman beginnt fesselnd. Der Inhalt ist spannend. Als Leser fiebert man den diversen Parteien mit. Der Inhalt ist sehr phantastisch. Es geht erneut um die Magie, die Kunst und die Essenz. Es wird diesmal mehr Zeit in der Essenz verbracht als im ersten Roman. Ich mag Kleinstadt-Settings und obwohl der Film auch andere Orte beleuchtet, findet die Mehrheit der Handlung ist der Kleinstadt, wo jeder jeden kennt, statt. Und das mag ich. Zudem bekommt die Figur Harry D'Amour auch mehr Zeit eingeräumt (der ist in Lord of Illusions die Hauptfigur = motiviert, den Film aufzufrischen).

Die neuen Figuren sind auch sympathisch. So auch die neuen Bösewichte. Zudem werden einige Geheimnisse gelüftet, die ich so nicht erwartet hätte. Der Roman, die Beschreibungen der Kreaturen und/oder der zwei Welten ist sehr fantasievoll. Wer solche magischen «Märchen» mag, kommt mit Stadt des Bösen voll auf seine Kosten. Der Roman endet zwar mit einem Art Happy End, aber auch offen. Diverse Schicksale sind ungeklärt und der Kampf von Gut gegen Böse ist definitiv noch nicht zu Ende erzählt. Clive Barker sieht sein Werk als Trilogie an. Der dritte Band ist leider noch nicht geschrieben, und das obwohl Stadt des Bösen nun schon ca. 30 Jahre alt ist. Der Roman hat mich auch motiviert, Barkers Gewebte Welt aufzufrischen. Das habe ich letzte Nacht zu lesen begonnen und freue mich, erneut in eine märchenhafte Fantasywelt eintauchen zu können!

Fazit: Lesenswert!

Infos:

Infos:

In Deutschland erschienen: Ja

Sprache: Deutsch

Verlag: Heyne

Anzahl Seiten: 779

Roman/Sachbuch: Roman

Art: Taschenbuch

Autor: Clive Barker

Erschienen: 2. Auflage 1995 (Deutsche Erstausgabe)

Sonntag, 10. Mai 2026

Gasthof Weyersbühl

Adresse: Weiersbühl 8a, 3635 Uebeschi

Am gestrigen Samstag, meinem fünftem und letzten freien Tag, kam ich nur schwer in die Gänge. Bereits am Freitag war ich etwas faul, so auch am Samstag. Ich stand später auf als geplant und schaute mir noch einen Film an = Perdita Durango. Danach las ich noch den Roman von Clive Barker weiter (Stadt des Bösen). Da fehlen mir jetzt weniger als 100 Seiten, bis es zu Ende ist. Danach brauche ich Nachschub. Ich ass heute wenig. Seit ca. 09.30 Uhr nur zwei Toast mit Honig. Warum? Ich würde am Abend essen gehen. Ich war eingeladen. Es handelte sich um ein offenes Geburtstagsgeschenk. Ich hatte zwar schon im Oktober Geburi, aber die Planung dauerte an. Heute war es so weit. Ich wusste nicht, wo es hingehen würde.

Der Plan sah vor, dass ich ca. 17.00 Uhr in Thun sein sollte. Es war schönes Wetter. Frühlingswetter, über 20 Grad und viel Sonne. Schön. Ich schaute mir Zuhause noch Fussball an, welches ich während der Zugfahrt nach Thun auf dem Handy weiteransah. Es war Zeitverschwendung. Die letzten 30 Minuten verpasste ich dann, als ich relativ pünktlich um ca. 17.25 Uhr in Thun abgeholt wurde. Wir waren zu dritt und mit Auto unterwegs. Das Restaurant, so wurde mir gesagt, sei etwas abseits in Uebeschi. Von Uebeschi hatte ich zuvor noch nie gehört. Angeblich gäbe es auch mind. eine Postautoverbindung. Besser als nichts.

Wir kamen kurz nach 18.00 Uhr dort an und nahmen draussen ein Apero ein. Die Gegend gefiel mir: viel Natur, viel Holz, schöne Weitsicht, abgelegen. Wir führten zum Apero längere Gespräche, da wir uns alle drei länger nicht gesehen hatten. Sobald es bewölkt war und die Sonne nicht mehr durchschien, wurde es relativ kalt. Danach wechselten wir ins Restaurant. Dieses war zu meiner Überraschung viel grösser, als es von draussen den Anschein machte und war ebenso zu meiner Überraschung viel besser besucht, als ich es erwartet hätte. Es war praktisch überfüllt. So viele Menschen. Wir wurden an unsere Plätze geführt. Wir sassen quasi in einem erhöhten, separaten Teil wo es weniger Tische hatte = und somit weniger Lärm. Die Innenausstattung gefiel mir und hatte Charme. Alles mit viel Holz. Sie haben viel Fleischgerichte. Die Qual der Wahl. Zudem hatten sie eine aktuelle Spargelkarte. Ich bestellte als…

 

…Vorspeise

Weyersbühl Salat

mit Tomaten, Rüebli, Pilzen, Speck, Ei, Dattel Balsamico und Schnittlauch (Ich nahm es ohne Tomaten)

14.50 CHF


…als Hauptgang

Rindsfilet gebraten an Whisky-Rahmsauce (statt Whisky-Rahmsauce nahm ich es mit einer Morchelsauce, das Fleisch Medium gebraten)

55.50 CHF


…mit Beilage

Hausgemachte Spätzli


…als Dessert

Brönnti Crème

10.50 CHF


&


Schoggi Mousse

10.50 CHF

 

Zu weiteren guten Gesprächen und einer gemütlichen Stimmung bestellten wir und warteten und warteten und warteten. Das war (nebst der Tatsache, dass es im Resti sehr warm wurde) der einzige Kritikpunkt an dem Abend. Die Wartezeiten, selbst für Dinge wie das Trinken, die Vorspeise oder teilweise den Kaffee, dauerten ewig. Mehrfach kamen sie und entschuldigten sich. Scheinbar war der Arbeitsaufwand so gross, dass es dauerte. Wir zahlten z.B. erst um ca. 22.30 Uhr. Auch für das Zahlen mussten wir lange warten. Der Arbeitsaufwand führte z.T. auch dazu, dass zuerst statt drei Kaffees nur zwei gebracht wurden oder falsche Salate auf unseren Tischen landeten. Mich störte das nicht. Ich hatte Frei und musste erst Sonntagabend wieder arbeiten. Ich würde morgen sowieso bis am Mittag ausschlafen. Zudem waren die Portionen so gross, dass es sogar gut war, dass wir zwischen Vorspeise, Hauptgang und Desserts längere Pausen hatten. Abgesehen davon gab es nichts zu bemängeln. Die hohe Google Bewertung (4.8/5) ist total gerechtfertigt und das Restaurant rutscht auch in die Auswahl im Okt. zur nächsten Wild-Season. Denn das Essen war fantastisch. Egal ob Vorspeise (grosser und schick abwechslungsreicher Salat), Hauptgang (sehr grosse Portion) oder Dessert (war mir dann fast zu viel, was selten ist). Hervorragend! Zudem wurden individuelle Wünsche berücksichtigt (zwei Desserts, keine Tomaten, andere Sosse für das Hauptgericht). Eine Adresse, die man sich merken sollte! Ich komme (im Herbst) sicher wieder! Top!

 

Fazit:

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend