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Sonntag, 3. März 2024

The Death Kiss

The Death Kiss

Story:

Hollywood Studios: bei den Dreharbeiten zum Film «Death Kiss» wird ein Darsteller erschossen. Die Polizei beginnt zu ermitteln…

Meine Meinung:

The Death Kiss wurde nur geschaut, da als Bonusfilm verfügbar (auf der Blu-Ray von Das Geheimnis des Dr. Mirakel). Die Verbindung besteht zu Dracula Darsteller Bela Lugosi, der hier auch in einer Nebenrolle zu sehen ist. Zudem sind zwei weitere Stars aus Dracula mit an Bord. Im Gegensatz zu Das Geheimnis des Dr. Mirakel hat mir The Death Kiss jedoch noch weniger gefallen.

Von Horror oder Grusel kann in dieser Produktion aus dem Jahr 1932 nicht die Rede sein. Es ist mehr eine satirische Mördersuche in den Hollywood-Studios. Ein Abgesang auf die damalige Arbeit hinter den Kulissen. Ein Krimi, sozusagen. Leider ist der Film vor allem eines: sehr langweilig! Das Geheimnis des Dr. Mirakel bot immerhin noch vereinzelt so was wie Horrormotive oder stimmungsvoller Bilder, aber The Death Kiss war nun gar nicht mein Fall.

Ganz leicht an Scream 3 erinnernd, ist der Film vor allem dialoglastig und einfach nur lahm und wenig interessant. Und teilweise war mir der Krimi durch sein Overacting zu lustig. Natürlich sind noch andere Personen involviert und am Recherchieren, nicht nur die Polizei (Reporter, die Bosse der Studios, die Verluste befürchten etc.). 

Fazit: Zu langweilig, um empfohlen zu werden! Der Bonusfilm lohnt sich nicht und es ist nachvollziehbar, warum der Titel nur als Bonus auf die Disc gelandet ist!

Infos:

O: The Death Kiss

USA 1932

R: Edwin L. Marin

D: David Manners, Adrienne Ames, Bela Lugosi, John Wray, Vince Barnett

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 70:51 Min.

Gesehen am: 11.01.24

Fassungen: Bonusfilm auf der Das Geheimnis des Dr. Mirakel Blu-Ray von Ostalgica = Schuber, Booklet, zwei Audio-CDs (Hörspiele), Uncut, O-Ton, deutsche Subs. Es gibt keine deutsche Synchronisation. Bild- und Tonqualität sind sehr gut.

Samstag, 2. März 2024

The Deep House

The Deep House

Story:

Ein Paar findet beim Tauchen in einem See ein Haus unter dem Wasser. Sie stellen unter Wasser, angezogen von der Neugier, Nachforschungen an. Keine gute Idee…

Meine Meinung:

Der Trailer zu The Deep House sah stimmungsvoll aus. Ich fand die Idee eines Unterwasser-Hauses vermischt mit einer Found Footage und Geister-Story interessant und vielversprechend. Daher den Film auf die Wunschliste gesetzt und nun angesehen. Ich bin froh, einen günstigen Import und nicht das teure Set aus Deutschland erworben zu haben, denn der Film landet nicht in der Sammlung. Für eine einmalige Sichtung ist The Deep House, eine französisch-belgische Produktion, i.O. Aber mehr auch nicht.

Der Plot ist simpel und eigentlich auch wenig originell. Dazu kommt, dass mir der Film doch deutlich zu wenig spannend, stimmungsvoll und gruselig war. Ich bin auch nur 1x zusammengezuckt. Der Film braucht auch zu lange, um in die Gänge zu kommen und vielen Szenen sind vorhersehbar. Dazu kommt, dass mir das offene Ende nicht gefiel. Fand ich doof. Daher war es auch leicht zu entscheiden, den Film zu entsorgen/weiter zu verkaufen.

Wer sich schnell gruseln lässt, wird ggf. anders empfinden. Die Darsteller waren glaubhaft, solide und authentisch. Der Film zudem technisch auch einwandfrei in Szene gesetzt. Die Filmemacher verstanden ihr Handwerk und das sieht man dem Film des Duos Alexandre Bustillo (Leatherface, Inside) und Julien Maury auch zu jeder Sekunde an. In der Hinsicht enttäuscht die Produktion nicht. Zudem gibt es Elemente, die an frühere Filme des Duos erinnern (z.B. Among the Living mit Kindern als Opfern).

Fazit: Für mich persönlich zu wenig gruselig, und daher nichts für meine Filmsammlung, aber Horrorfilmfans können durchaus einen Blick riskieren

Infos:

O: The Deep House

Frankreich, Belgien 2021

R: Alexandre Bustillo, Julien Maury

D: Camille Rowe, James Jagger, Eric Savin

Laufzeit der UK-Blu-Ray: Ca. 85 Min.

Gesehen am: 11.01.24

Fassungen: Mir lag die UK-Blu-Ray von Universal vor = Uncut, O-Ton, englische Subs, hervorragende Bild- und Tonqualität. Gibt es in Deutschland von Turbine/Universal auf DVD, Blu-Ray oder UHD. Nur im limitierten Mediabook, daher holte ich mir die viel günstigere UK-Ausgabe. In Deutschland soll im Feb. dieses Jahres eine Amaray -Version erscheinen.

Freitag, 1. März 2024

The Wandering Dragon

The Wandering Dragon

Story:

Shih Feng wird von seinem Vater mit eiserner Hand erzogen. Er soll schliesslich ein Kämpfer werden. Doch Shih Feng hat andere Pläne und unzählige Versuche, ihn im Kung Fu auszubilden, scheitern. Doch immer wieder wird Shih Feng mit Problemen konfrontiert, aus denen er, meist irgendwie durch Glück, entkommen kann. Erst als er sich verliebt (in Elsa Yang) und ein Bösewicht ihn kastrieren will, lernt er schliesslich doch Kung Fu…

Meine Meinung:

The Wandering Dragon ist eine solide Ende der 70er Jahre Kung-Fu-Komödie. Nur solide, da es meiner Meinung nach zu wenig Kämpfe gab. Das lag aber am Plot: Shih Feng spielt den Helden zunächst als Faulenzer, der nicht Kung Fu lernen will. Als Kind nicht, als junger Erwachsener nicht. So versuchen es diverse Parteien. So kommt es zu episodenartigen, humoristischen Sub-Plots - aber eben kaum zu Kampfszenen. Das, vor allem in Kombination mit dem englischen Dub, macht diese Szenen relativ lahm, unlustig und wenig interessant.

Der Film startet mit einem Zusammenschnitt von Action-Szenen in den Film. Man könnte fast von einer Art Trailer sprechen. Hier und da gibt es vereinzelt Kung Fu Kämpfe zu sehen, die Lust auf mehr machen. Bis man dann endlich mehr davon zu sehen bekommt, muss der Fan jedoch bis auf das letzte Viertel des Filmes warten. In den Kampfszenen machen Shih Feng (The Idiot Swordsman) als Held, Wang Kuan-Hsiung (Chivalry Deadly Feud) und Pai Ying (The 72 Desperate Rebels) als Bösewicht eine gute Figur. Elsa Yang (Deadly Silver Angels) ist vor allem niedlich, darf aber auch kurz im Finalkampf mitmischen.

Regisseur Ulysses Au-Yeung Jun (Island Warriors) hat hierfür mit Lin Chi-Jan zusammengearbeitet und Regie geführt. Beide sollten nochmals zusammenarbeiten. Für Ulysses Au-Yeung Juns Arbeiten Big Land Flying Eagles und The Desperate Killer fungierte Lin Chi-Jan als Drehbuchautor. Ansonsten war es um Lin Chi-Jan, im Gegensatz zu Ulysses Au-Yeung Jun, still in der Filmwelt. Wer den typischen asiatischen Klamauk (Musik, Dialoge, Englischer Dub) und dazu passende Nebenrollen wie Yu Bong (der Fettsack) nicht gänzlich furchtbar findet, wird am Ende immerhin mit coolen und sehenswerten Kämpfen belohnt.

Fazit: Kung-Fu Fans können einen Blick riskieren! Wäre in Mandarin sicherlich erträglich als mit Englischem Dub…

Infos:

O: Lang Zi You Long

Taiwan 1978

R: Ulysses Au-Yeung Jun, Lin Chi-Jan

D: Shih Feng, Elsa Yang, Wang Kuan-Hsiung, Pai Ying, Miao Tian, Lu Ping

Laufzeit der indonesischen Betamax: Ca. 99 Min.

Gesehen am: 11.01.24

Fassungen: Mir lag die indonesische Betamax von Pan Video vor = solide Bild- und Tonqualität, nur Vollbild, Englischer Dub (mässig). Das VHS aus HK von Ocean Shores ist in Mandarin mit englischen Subs. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Jan. 2024).