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Dienstag, 11. November 2025

Ich weiss noch immer, was du letzten Sommer getan hast

Ich weiss noch immer, was du letzten Sommer getan hast

Story:

Julie (Jennifer Love Hewitt) nagt noch immer an den Ereignissen, die sich in Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast, ereignet haben. Um einen klaren Kopf zu bekommen, fährt sie mit Freunden (Brandy Norwood, Mekhi Phifer, Matthew Settle) auf die Bahamas. Doch im Hotel lauert ihnen der Killer mit dem Haken (Muse Watson) erneut auf und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt. Derweil macht sich Julies Ex (Freddie Prinze Jr.) auf, seine Angebetete zu retten…

Meine Meinung:

Früher fand ich Ich weiss noch immer, was du letzten Sommer getan hast, die Slasher-Fortsetzung von Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast, besser als den Vorgänger. Den zweiten Teil sah ich 1999 (als 13jähriger in Begleitung der Eltern) sogar im Kino. Ob es daran lag? Nostalgische Erinnerungen? Nun empfinde ich es anders als früher. Unterschiedlich.  Zwar hat der 2. Film mehr Action, mehr Blut, ein höheres Tempo und einen höheren Bodycount, aber ich mochte den langsameren Aufbau des ersten Filmes, dessen Setting und die Figuren des Vorgängers mehr. Figuren à la Ryan Phillippe oder Sarah Michelle Gellar fehlen hier leider.

Schlecht ist Ich weiss noch immer, was du letzten Sommer getan hast deshalb noch lange nicht. Schlecht war z.B. die miese I Know What You Did Last Summer Serie, die 2021 lief. Das ist schlecht. Ich weiss noch immer, was du letzten Sommer getan hast ist immerhin pure Unterhaltung. Zugegeben stupide Unterhaltung (Hauptstadt von Brasilien) mit vorhersehbarem Plot und Figuren (Sohn des Killers), aber auf jeden Fall unterhaltsam. Der Film drückt mächtig aufs Gaspedal, das Setting der isolierten Ferieninsel gefällt (auch wenn mir das Fischerdorf im 1. Film mehr zusagt) und an Jeffrey Combs (Re-Animator) Nebenrolle hatte ich Freude (Das wusste ich gar nicht mehr, dass er mitspielt).

Jennifer Love Hewitt und Brandy Norwood haben überzeugt. Freddie Prinze Jr. gerät in den Hintergrund und Mekhi Phifer (Dawn of the Dead) passt zwar gut in die Rolle, mutiert aber, auch wie unser Killer im Finale, zum Sprücheklopfer à la Freddy Krüger oder Chucky.  Matthew Settle empfand ich als schwach. Seine Rolle ist, wie schon angedeutet, vorhersehbar. Nebst Jeffrey Combs gibt es weitere bekannte Namen in Nebenrollen zu sehen, z.B. Bill Cobbs (Demolition Man). Es gibt nette Slasher-Morde und sogar eine Hommage an Freitag der 13. – Jason kehrt zurück zu sehen. Als Horrorfan fand ich das ziemlich cool.

Fazit: Wer den 1. Teil mochte, kann bedenkenlos einschalten!

Gefolgt von: Ich werde immer wissen, was Du letzten Sommer getan hast und als Reboot Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast

Infos:

O: I Still Know What You Did Last Summer

USA 1998

R: Danny Cannon

D: Jennifer Love Hewitt, Freddie Prinze Jr., Brandy Norwood, Mekhi Phifer, Matthew Settle, Muse Watson, Bill Cobbs, Jeffrey Combs

Laufzeit der deutschen DVD: 96:30 Min.

Gesehen am: 1999 (CH-Kino) / Neusichtung am: 14.07.25

Fassungen: Ich sah den Film als 13jähriger 1999 im Kino und für eine Neusichtung lag mir die deutsche DVD von Columbia TriStar zur Verfügung = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität. Die deutsche Synchronisation ist sehr gelungen. Den Film gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray und UHD.

Montag, 10. November 2025

Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast

Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast

Story:

Julie (Jennifer Love Hewitt), Ray (Freddie Prinze Jr.), Helen (Sarah Michelle Gellar) und Barry (Ryan Phillippe) fahren nachts nach einer Party einen Mann an. Sie einigen sich, die Leiche im Meer zu versenken. Dabei stellen sie fest, dass das Opfer noch gar nicht tot war. Ein Jahr später: Julie erhält eine mysteriöse Nachricht, in der «Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast» geschrieben steht. Kurz darauf wird die Clique von einem Unbekannten terrorisiert…

Meine Meinung:

Nachdem demnächst ein neuer Teil in die Kinos kommen wird (mit dem gleichen Titel = Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast), der offiziell nach dem 2. Teil spielen wird (und den dritten Teil Ich werde immer wissen, was Du letzten Sommer getan hast ignorieren wird), wollte ich mir die ersten zwei Filme der Reihe erneut ansehen. Denn im neusten Film, der Mitte Juli dieses Jahres in den Kinos starten wird, sind Jennifer Love Hewitt sowie Freddie Prinze Jr., zwei der Hauptfiguren aus den ersten beiden Filmen, wieder mit von der Partie.

Ich bin gespannt, wie der neue Film an die alten Filme anknüpfen wird. Ich sah die alten Filme seit Ewigkeiten nicht mehr. Beides sind aber nostalgische Erinnerungen, da ich beide Filme in meiner Jugend sah (den ersten als deutsches VHS und den zweiten mit den Eltern im Kino, da wir noch unter 14 Jahre alt waren). Ich hatte den 2. Teil immer als besser abgespeichert. Mal schauen, ob dies aktuell noch der Fall sein wird. Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast hat die Neusichtung bestanden. Mir gefiel der Film und die ganze 90er Jahre und Kleinstadt-Stimmung, in welcher der Film angesiedelt ist.

Die Teenie-Slasher-Welle der 90er, durch den Erfolg von Scream ausgelöst, gefällt mir. Nebst Filmen wie Düstere Legenden oder The Faculty gehört auch Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast dazu. Lustig ist, dass Elemente aus Düstere Legenden auch hier kurz Anwendung finden (die besprochenen Horrorgeschichten am Lagerfeuer). Zudem war Star Sarah Michelle Gellar (Dexter: Original Sin, Buffy - Im Bann der Dämonen) später in Scream 2 zu sehen, während ihr Co-Star Ryan Phillippe (One Shot) danach mit Sarah Michelle Gellar in Eiskalte Engel vor der Kamera stehen sollte.

Der Plot erfüllt seinen Zweck und der Film ist unterhaltsam. Kevin Williamson, der das Drehbuch schreib, tat das auch für andere 90er Jahre Slasher wie die bereits erwähnten Scream, Scream 2 oder The Faculty. Zwar ist das Ende etwas vorhersehbar, aber es hat dem Unterhaltungswert des Filmes nicht geschadet. Die Figurenzeichnungen wirkten glaubhaft und sind stark gespielt. Die Stimmung, welche durch das Fischerdörfchen entsteht, ist stimmig. Die Morde sind meist harmlos und die FSK18 Freigabe konnte ich schon bei der Veröffentlichung nicht nachvollziehen. Dennoch sind einige nette Werkzeuge dabei und der Haken ist definitiv eine fiese Tötungswaffe (Candyman lässt grüssen).

Fazit: Für 90er Jahre Slasher Fans zu empfehlen!

Gefolgt von: Ich weiss noch immer, was Du letzten Sommergetan hast

Infos:

O: I Know What You Did Last Summer

USA 1997

R: Jim Gillespie

D: Jennifer Love Hewitt, Freddie Prinze Jr., Sarah Michelle Gellar, Ryan Phillippe, Johnny Galecki, Muse Watson, Stuart Greer

Laufzeit der deutschen DVD: 96:48 Min.

Gesehen: Jugendzeit / Neusichtung: 13.07.25

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Columbia TriStar vor = gute Bild- und Tonqualität (die deutsche Synchro ist sehr gelungen) und Uncut (die 18er Freigabe empfand ich jedoch schon früher als zu hoch). Den Film gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray und UHD.

Sonntag, 9. November 2025

Wild Nr. 61 (Restaurant Schnabel)

 

Adresse: Trillengässlein 2, 4051 Basel

 

Obwohl ich vor paar Tagen noch dachte, dass meine Wild-Season für dieses Jahr zu Ende sei, war dem doch noch nicht so. Für den Freitag hatte ich mich spontan mit dem Kumpel aus Basel in Basel zum Wildessen verabredet. Und zwar im Restaurant Schnabel. Dieses war mir nur schon wegen dem Namen sympathisch. Zudem hatten sie eine tolle Speisekarte. Wir hatten Glück, dass ich noch reservieren konnte (das Restaurant sollte total voll werden). Ich fand das Restaurant via Google und fragte mich, wie ich das in der Vergangenheit nicht finden konnte.

Am Donnerstag schaute ich mir vier Filme an und kaufte Spartickets. Ich bekam noch welche für am Freitag. So kostete mich der Weg nach Basel 15.80 CHF und zurück 14.50 CHF. Am Freitag schlief ich etwas länger. Ich war am Donnerstag sehr müde gewesen. Ich kam am Freitagvormittag nur schwer in die Gänge. Dennoch war ich produktiv. Ich schrieb noch zwei Film-Reviews für den Blog, ging duschen, ging einkaufen und füllte die Abstimmungsunterlagen aus, welche ich im Briefkasten fand. Danach ging ich in die Stadt und von dort nach Basel. Es war sonnig, aber relativ kalt.

Mit dabei hatte ich Holly. Den Roman von Stephen King. An diesem las ich während der Zugfahrt. Während dieser habe ich zudem eine DVD nach Deutschland verkauft. Sehr schön. In Basel war ich zu früh. Ich kam kurz vor 16.00 Uhr an. Mein Kumpel würde noch bis mind. 17.00 Uhr arbeiten. Ich beschloss, auch weil ich kein Ticket für den öffentlichen Verkehr kaufen wollte, zum Restaurant zu laufen und mir die Gegend anzusehen. GPS sei dank fand ich es und staunte nicht schlecht: Das Restaurant Schnabel ist keine fünf Minuten vom Beef7 Premium Steakhouse & Bar und vom Restaurant Löwenzorn entfernt. Beide Restaurants hatte ich in der Vergangenheit schon getestet.

Ich ging in ein Starbucks und genoss ein Café Latte. Dort wartete ich auf den Kumpel. Er kam um ca. 17.30 Uhr an. Wir gingen noch etwas nach draussen laufen und schlenderten gemütlich zum Restaurant, welches, und das überraschte mich sehr, schon um 18.00 Uhr total voll war. In einem urchigen Raum mit viel Holz wurden wir zu unserem Tisch geführt. Ich hatte die Speisekarte schon zuvor studiert und hatte die Qual der Wahl. Ganze drei Vorspeisen würden mich sehr reizen. Ich nahm hier und da schon zwei Desserts, wie wäre es Mal mit zwei Vorspeisen? Ich entschied mich (zum Glück) dagegen und bestellte…

 

…als Vorspeise

WILD – SALAT

Mit Hirschgeschnetzeltem, Speck und Eierschwämmli auf gemischtem Blattsalat

18.90 CHF

 

…als Hauptgang

REHRÜCKEN – TOURNEDOS

An Eierschwämmlisauce mit Spätzle, Rotkraut, Rosenkohl, Marroni, Apfel mit Preiselbeeren und Feigen

59.90 CHF

 

…als Nachspeise

PISTACHE – CRÈME BRÛLÉE

mit Haselnuss Glace

14.90 CHF

 

 

Was die Vorspeisen anging hatte ich die Wahl zwischen meiner geliebten Kürbiscremesuppe, dem Wild-Salat oder den falschen Schnecken. Ich entschied mich für den Salat. Ich hatte mehr Lust auf diesen. Suppen hatte ich ja schon einige diese Season und die falschen Schnecken gehören der regulären Karte an. Das Restaurant ist nämlich eines, welches ich sicher wieder, auch Mal im Sommer z.B., besuchen werde. Und dann gibt es falsche Schnecken. Die Vorspeise war hervorragend, auch wenn ein-zwei Stücke Fleisch einen etwas stärkeren Geschmack aufgewiesen haben. Der Hauptgang war ebenso super lecker und eine Riesen-Portion, was auf den Bildern täuscht. Der Teller ist aber voll und das noch ohne Rotkraut und Spätzli. Die wurden in einem separaten Geschirr serviert und danach von mir auf den Teller gekippt. Nur die Feigen mochte ich nicht. Habe eine probiert - nicht mein Fall. Und die absolute Krönung eines schon wunderbaren kulinarischen abends war das Dessert: eine Crème Brûlée mit Pistazien-Geschmack. War absolut wunderbar. Toll. Zu guten Gesprächen, wir sahen und schon länger nicht mehr, erlebten wir ein kulinarischer Traum für die Sinne. Danach liefen wir zum Bahnhof und gingen noch in die Markthalle und führten weitere Gespräche, ehe es mich um 21.16 Uhr wieder nach Bern zog. Trotz Zug-Verspätung erreichte ich alle Anschlüsse und war um ca. 23.15 Uhr Zuhause.


Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend