Dieses Blog durchsuchen

Dienstag, 4. Juli 2017

NIFFF Bericht Tag 4

Am 4. NIFFF Tag, das Wetter wird nun wieder warm, experimentierte ich mit anderen Sitzplätzen im Kino Studio, damit ich dort nicht müde werde (am Freitag laufen fünf von sechs Filmen in diesem Kino). Ich wurde jedoch nur beim ersten Film (Era el cielo) müde. Es war auch der schlechteste Film an diesem Tag - sogar der philippinische Pwera usog (hier hat das Publikum teilweise arg genervt über den ganzen Film hindurch) war besser schaubar und lief auch dort - jedoch war bei diesem Film das Kino kaum voll.

Der beste Film war Takashi Miikes Blade of the Immortal - Meatball Machine Kodoku war fast etwas zu blöd um gekauft zu werden. 

 

Zu Takashi Miike:

 

Keine Autogramme ergattert! Um 16.00 Uhr gab es eine einstündige Frage/Antwort Session. Vorher Miike nicht gesehen. Etwas mehr als eine Stunde gewartet - auch als die Session vorbei war sah man ihn nicht. Es haben einige gewartet. Die anderen mitgereisten Japaner (Freunde? Familie? Agenten?) zeigten sich da schon zeigefreudiger, z.B. der Hauptdarsteller aus JoJo gab Autogramme und liess sich mit Fans fotografieren - aber Miike? Fehlanzeige. Einer der Japaner sagte einem NIFFF Gast auch auf Englisch, dass man Miike erst "On Stage" (gemeint bei der späteren Blade of the Immortal Vorführung) sehen würde. 

 

So war es dann auch - allerdings dauerte dieser Auftritt nur ca. 3-4 Minuten und dann war er schon wieder weg. Ob man ihm am NIFFF nochmal sieht - so ganz unter dem Volk und gewillt Fans Autogramme zu geben / sich fotografieren zu lassen? Ich denke nicht.... 

Montag, 3. Juli 2017

Update

Neue Reviews und neuer NIFFF Bericht

 

- Jailbreak (NIFFF 2017 Spezial)

- Spoor (NIFFF 2017 Spezial)

- The Mole Song: Hong Kong Capriccio (NIFFF 2017 Spezial)



- NIFFF Bericht Tag 3

The Mole Song: Hong Kong Capriccio Review

 
NIFFF 2017 Spezial
The Mole Song: Hong Kong Capriccio

Story:

In Teil zwei, der nahtlos an Teil eins (The Mole Song: Undercover Agent Reiji) anschliesst, geht es wie folgt weiter:

Undercover Cop Reiji Kikukawa (Toma Ikuta) und Masaya "Papillon” Hiura (Shinichi Tsutumi) schliessen mit ihrem Erzfeind Shuho Todoroki (Koichi Iwaki) einen Pakt - Papillon wird zu seinem "Adoptivsohn", Reiji zu dessen Bodyguard. Doch Ex-Gang Mitglieder entführen Karen (Tsubasa Honda), die Tochter vom Boss, um sie in Hong Kong für viel Geld an reiche Asiaten, Araber oder Europäer zu verkaufen. Daraufhin machen sich Reiji und Papillon auf den Weg nach Hong Kong. Doch ein gnadenloser neuer Polizeichef (Eita) erschwert Reiji und Co. ihre Mission deutlich...

Meine Meinung:

Es ist wirklich schade zu sehen, dass The Mole Song: Undercover Agent Reiji, bisher nicht mit englischen UT eine Veröffentlichung erfahren hat, obwohl der Film schon vier Jahre alt ist. 

Denn der Film macht Spass und genauso macht die Fortsetzung Spass! Takashi Miike (Ley Lines) gibt beim Start eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse aus Teil eins, was gut war, denn ich wusste nicht mehr allzu viel. 

Doch sollten Fans Teil eins gesehen haben, sonst wird es etwas schwer, alle Gags und Figuren einzuordnen und auseinander zu halten. Es kommen viele Figuren aus Teil eins vor, aber es stossen auch neue dazu. 

Der Film ist temporeich, abgedreht, originell, fantasievoll, lustig, aufwändig in Szene gesetzt, bunt, schrill und wartet mit vielen verrückten Szenen, Ideen und Figuren auf, welche alle ihre Gimmicks und Eigenschaften mit sich tragen, und diese damit auch so originell machen. Auch die Art und Weise des Zeigens und Erzählens macht Takashi Miike wundervoll innovativ und abwechslungsreich - indem er teilweise kleine Theaterstücke mit Pappfigürchen Szenenabfolgen erzählen und darstellen lässt. Ernst nehmen sollte man den Film zu keiner Sekunde...

Der Wechsel nach Hong Hong tat dem Film auch gut - sorgt für einige sehr nette und amüsante Szenen. Die Darsteller hatten sichtlich Spass an ihren Rollen - der Zuschauer an ihnen. Es gibt einiges zu lachen.

Nur gegen Finale ging dem Film dann etwas die Puste aus - aber es ist auch schwer, 128 Minuten, nach einem solchen wilden, actionreichen und aufwändigen Beginn wie es der Film hier bot,  ein hohes Tempo konstant aufrechtzuerhalten. Das war, so weit ich mich erinnere, auch in Teil eins der Fall.

Wie dem auch sei: allen Takashi Miike Fans kann ich diese Anime Verfilmung nur empfehlen und es bleibt zu hoffen, dass man die beiden Filme in Zukunft auch mit englischen UT erwerben kann! Für mich unverständlich, dass ausgerechnet diese zwei Filme, zumindest in Europa, so unbekannt sind im Vergleich zu anderen Miike Anime Verfilmungen...
 
Gefolgt von: Mole Song Final

Infos:

O: Mogura no uta: Honkon kyôsôkyoku

Japan 2016

R: Takashi Miike

D: Tôma Ikuta, Eita, Ken'ichi Endô, Mitsuru Fukikoshi, Arata Furuta, Ikumi Hisamatsu

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 128 Min.

Gesehen am: Am NIFFF (Neuchatel International Fantasy Film Fest): Juli 2017

Fassungen: Am NIFFF (Neuchatel International Fantasy Film Fest) gesehen im O-Ton mit franz. und englischen UT. Es gibt noch keine DVD / Blu Ray (Stand: Juli 2017).