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Dienstag, 26. März 2024

Nooch Asian Kitchen Bern Westside

 

Das sechste externe Essen innerhalb von zwei Wochen. Eigentlich sollte ich sparen. Es folgen ein Zahnarztbesuch, ich muss bald neues Katzenstreu und Futter bestellen (das Futter kommt auch in den 3stelligen Bereich), im Mai dürften eine bis ggf. zwei teure Rechnungen ins Haus flattern (Abschlussrechnung der Steuern* und die 1. neue Steuerrate) und meine Miete (der Wohnung) steigt ab übernächsten Monat. Und: es fallen Ferien an und ich besuche erstmals das BIFFF = Brussels International Fantastic Film Festival. Im April. Gefolgt von 1-2 Tagen am BRUGGGORE Filmfestival (Goblin-Live-Konzert) und vielleicht im Mai ein spontaner Trip nach Frankreich nach Cannes (Kanada-Dealer treffen).

Aber man lebt nur einmal, auswärts essen gehen schätze ich wie auch die sozialen Kontakte, die ich damit verbinde. Wie schon im Vormonat zog es mich mit meiner Schwester ins Westside. Wir planten eigentlich ein Abendessen und einen Kinobesuch. So wie letztes Mal (siehe Bericht). Diesmal sah es so aus, als gingen wir erst essen und anschliessend später ins Kino: auf dem Programm stand Imaginary. Das Restaurant sollte dasselbe wie letztes Mal werden: Nooch Asian Kitchen Bern Westside. Aber bevor ich dort ankommen sollte, sollte es ein Tag mit Licht und Schatten werden. Gestern wurde das BIFFF Programm veröffentlicht = viel Arbeit und nicht nur Positives. Mehr dazu dann im kommenden Spezial-Bericht zum BIFFF….

Es war irgendwie ein mühsamer Tag und ich hatte, um ehrlich zu sein, keine grosse Lust auf Kino, zumal Imaginary in die gleiche Kategorie wie der wenig sehenswerte Night Swim fallen sollte (PG-13 Blumhouse-Horror mit miesen Kritiken). Ich besprach mich bei Ankunft mit meiner Schwester und ihr war es gerade recht, «nur» essen zu gehen. Wir gingen ins Nooch Asian Kitchen Bern Westside reservieren und bekamen den letzten (!!!) Platz zugesprochen. Danach gingen wir noch ein Kaffee trinken und quatschen, ehe wir abends im Restaurant essen gingen. Es war Freitag (Wochenende) und warm und sonnig = es hatte viele Menschen im Westside. Wir hatten den Platz gleich beim Eingang und sahen so die Gäste kommen und sehen. Amüsant.  Ich überlegte zuerst, das gleiche Menü zu nehmen, wie beim letzten Besuch, um meine Nerven weniger zu strapazieren, entschied mich aber (mit negativen Folgen) dagegen und nahm:

 

Als Vorspeise: Jumping Birds

Knusprig frittiertes Karaage Chicken mit Shichimi Dip

für 14.50 CHF

 

Als Hauptgang: Kari Sach Moan

Kambodschanisches Curry mit planted.chicken, Wasserspinat, Brokkoli, Lotuswurzeln und grünem Pfeffer, dazu Jasminreis

für 26.90 CHF

 

 

Wir nahmen kein Dessert. Wir entschieden uns, dies im Coffee Fellows einzunehmen. Der Sitzplatz war amüsant, das Restaurant voll, die Bedienung schnell, fast schon zu schnell. Der Hauptgang wurde serviert, ehe ich mit der Vorspeise fertig war. Mein Karma meinte es heute nur 50% gut mit mir. Ich hätte besser das Menü vom letzten Mal nehmen sollen. Die Vorspeise war sehr lecker, dafür war der Hauptgang sehr mässig. Kein Vergleich mit dem Psar Chaa vom letzten Besuch. Eigentlich nicht wirklich gut. Als wir im Coffee Fellows das Dessert einnahmen, nahm ich einen gelungenen Cheesecake und von Glory Donuts von nebenan einen Donut mit zwei Toffifee. Der sah super lecker aus, war aber grausam ungeniessbar und ungut. Eben: das Karma meinte es heute nur zu 50% gut mit mir. Dazu passte auch, dass es im Coffee Fellows in einem Bereich stark nach übelriechendem Stuhlgang roch: die Angestellten schickten uns dann auch an einen anderen Bereich und erklärten uns, dass zuvor ein Mann, «der im Kopf nicht ganz normal sei», da gewesen sei und da gab es wohl einen Stuhlgang-Unfall, was auch immer das heissen mag. Gesehen haben wir nichts, aber es roch enorm intensiv und stark nach Kot. Bin ich ja aus dem Pflegeberuf gewohnt (und von meinen Katzen), brauche ich aber definitiv nicht, wenn ich einen Cheesecake futtern will. Danach lief ich über Feldweg und, wie es aussieht, einer Vollmondnacht, nach Hause und guckte mir noch einen Film an.

 

 

  

 

 Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend 















Sonntag, 24. März 2024

Pokhara Nepali Kitchen und Take Away

 

Die Ehefrau meines Göttis hatte Geburtstag. Dafür lud ich beide zum Essen ein. Und zwar ins Restaurant von Bekannten meines Göttis, die sie durch ihre Nepal-Leidenschaft (er geht dort gerne klettern und ehrenamtlich helfen) kennen. Diese haben auch schon exklusiv mich zu meinem Geburi bekocht und ich war mit unzähligen Parteien dort essen und alle fanden es hervorragend. Das Restaurant namens Pokhara Nepali Kitchen und Take Away ist abends auch meistens ausgebucht, so dass wir reserviert haben. Ich kam bequem mit dem Bus und kam vor meinem Götti und seiner Frau an. Herzliche Begrüssung durch den Gastgeber.

Dann trafen die Hauptgäste ein und es folgte ein schöner Abend und, wie immer, mit hervorragender Küche. Ich hatte den Eindruck, dass die Karte grösser war, als bei den vorherigen Besuchen. Aber das Menü war, obwohl ich meinte, ich bestellte was Anderes, dasselbe wie zuvor. Das Restaurant ist eher klein und somit laut, wenn voll. Und es hatte einige laute Gäste, was meine Angehörigen störte - mich jedoch nicht. Es ist quasi ein 3-Mann Betrieb: die Frau kocht, der Mann nimmt Bestellungen auf und serviert zusammen mit einem Kellner. Die Frau von meinem Götti bekam von ihren Freunden und Restaurantbesitzern eine extrem herzliche Karte und ein kleines Geschenk präsentiert. Ich freute mich auf das Essen und ass durch den ganzen Tag extra kaum etwas (nur zwei Toast).

Ich nahm:

 

als Vorspeise: Momo Mix*

Momo Vegi, Momo Poulet, Momo Rind und Momo Wasserbüffel, dazu mild-pikante Tomaten-Sesam-Sauce

*Dazu sei gesagt, dass es das Menü, zumindest laut der Karte im Restaurant, nicht mehr als Vorspeise gibt (während die Online Karte noch nicht angepasst wurde). Dafür kann, wenn ich mich recht erinnere, für 1.50 CHF einzelne Momos bestellt werden, was ich dann auch tat (Momo Vegi, Momo Poulet, Momo Rind, Momo Wasserbüffel)

 

als Hauptgang: Wasserbüffelcurry

Wasserbüffelfleisch mit Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Tomaten und typisch nepalesischen Gewürzen, dazu Gemüse, Papaddam und Basmatireis für 29.50 CHF

als Dessert: Schoggimousse

hausgemachtes Schoggimousse mit Garnitur für 12.50 CHF

&

Joghurtcreme

typisch nepalesische nature Joghurtcreme mit Zimt für 12.50 CHF

 

Das Essen war, wie immer, fantastisch. Als Gemüse gab es Erbsen. Habe ich sonst nicht gerne. Aber so wie dort gewürzt, zubereitet und zusammen mit den anderen Zutaten, war es enorm gut. Wasserbüffelfleisch wird regional bezogen und die Momos sind erstklassig. Kann mit chinesischen Dumplings mithalten. Ich habe auch tibetische Momos probiert, von denen war ich aber immer enttäuscht. Dagegen sind diese nepalesischen Momos erste Sahne. Die Momos können auch als Hauptgericht genommen werden. Die Desserts sind extrem fein, daher musste ich fast zwei nehmen, da mich die Lust  überragte. Danach ging es nach Hause, wo ich mir noch eine VHS ansah (The One Armed Swordsmen). Ich hatte dabei Probleme mit dem Verstärker ("Check SP Wire"). Das hatte ich schon Mal in der Vergangenheit, nun aber mehrfach in kurzen Abständen und ich denke nicht Mal, dass wirklich etwas mit den Kabeln nicht stimmt, sondern der Verstärker irgendwie Problem hat (war nicht der teuerste). Bei der 1. Warnung habe ich alle Kabel neu zugeschnitten und angebracht. Zudem habe ich auch umgestellt - der Verstärkter steht nun nicht mehr am Boden, sondern auf dem Subwoofer. Da ich auf einem Auge schlecht sehe, war es besser so. Aus der Höhe konnte ich die Kabel besser neu anbringen.

 

 

Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend