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Sonntag, 22. Februar 2026

Shaolin Invincible Guys


Shaolin Invincible Guys

Story:

Raymond Lui will seine Freundin, die von Gangstern zur Prostitution gezwungen wird, retten. Dazu kommt ihm Kung Fu Kämpfer Chi Kuan-Chun gerade recht. Beide nehmen den Kampf gegen die Bösewichte auf…

Meine Meinung:

Shaolin Invincible Guys ist ein Ende der 70er Jahre Eastern aus Taiwan von und mit Raymond Lui Shing-Gung (Kendo – Der tödliche Hammer, Honeymoon Killer, Thirty Six Killers) und seiner gegründeten Firma Success Film (H.K.) Company Lt. Er wirkte auch am Drehbuch mit. Ein simpler Plot und mit überraschend wenig Klamauk. Immerhin Mal ein etwas anderer Plot als andere Filme, die um 1978/1979 veröffentlicht wurden.

Shaolin Invincible Guys hat mich überzeugt. Dies vor allem durch die Tatsache, dass es viele Kampfszenen zu sehen gibt. Mehr als in anderen Filmen dieser Art. Zudem ist die Qualität der Choreographie sehr gut. Das sorgt für wenig Längen. Der Plot gibt ansonsten nicht viel her und das Gezeigte ist nicht wirklich originell. Die Bösewichte sind hübsch fies und verfügen über coole Waffen. Der Film ist in Studios aber auch Outdoor gedreht.

Der Film nimmt sich eher ernst, auch wenn es trotzdem hier und da auch lustige Momente gibt. Ansonsten gibt es auch blutige Kampfszenen, Verrat und eine überraschende Nacktszene zu sehen. Das Finale ist dramatisch. Etwas zu dramatisch und einem Raymond Lui nahm ich die Selbstopferung im Gegensatz zu einem gewissen Jimmy Wang Yu, der das auch oft in seine Filme integriert hat, nicht ab. In den Kampfszenen machte Raymond Lui jedoch, wie auch Shaw Brothers Star Chi Kuan-Chun (Shaolin – Eine Faust die tötet, 7-Man Army, Eagle’s Claw) eine gute Figur.

Fazit: Sehenswerter Eastern!

Infos:

O: Shuang Xing Ying Zhao Shou

Taiwan 1978

R: Raymond Lui Shing-Gung

D: Raymond Lui Shing-Gung, Chi Kuan-Chun, Chi San-Yang, Wen Chiang-Long, Tso Yen-Yung, Shih Chung-Tien, Tseng Chao, Chu Shao-Hwa

Laufzeit der chinesischen VHS: 87:15 Min.

Gesehen am: 22.02.26

Fassungen: Mir lag eine VHS aus China vor. Bei der Kassette handelt es sich um eine Kopie. Die charmante Karton-Hülle gibt auf der Front-Seite «Vision Star» und auf der Back-Seite «LEX Company» als Label an. Der Film sah Uncut aus, aber ich würde nicht darauf wetten, da mir Vergleichsmöglichkeiten fehlen und die Bildqualität eher mässig und im Finale leide rauch störend war (in den letzten fünf Minuten, ausgerechnet auch beim Finalkampf, gibt es ziemliche Bildstörungen). Im O-Ton Mandarin ohne Untertitel. Ansonsten ist mir nur eine UK-DVD (jedoch nur Englisch Dubbed) und eine UK-VHS bekannt. Andere Fassungen kenne ich nicht (Stand: Feb. 2026).

Samstag, 21. Februar 2026

The First Omen

The First Omen

Story:

Die junge Nonne Margaret (Nell Tiger Free) reist aus den USA nach Rom, wo sie einem Kloster beitritt. Bald schon merkt sie, dass dort merkwürdige Dinge vor sich gehen…

Meine Meinung:

The First Omen habe ich dazumal im Kino verpasst. Dafür sah ich damals den ähnlich gelagerten Immaculate. Und Immaculate hat mir deutlich besser gefallen als The First Omen. Wir schauten The First Omen zu dritt und wir fanden den alle schlecht. Leider. The First Omen erzählt, wie der Titel schon andeutet, die Vorgeschichte des Horrorklassiker The Omen. Letzterer ist zusammen mit Der Exorzist wohl der beste Film dieser Art und löste mehrere Fortsetzungen aus.

Mit einer Laufzeit von zwei Stunden ist der Film viel zu lang geworden. Es hätten locker 30 Minuten oder so entfernt werden können, ohne dass etwas Wichtiges aus dem Film geflogen wäre. Der Plot kommt nicht vom Fleck, ist spannungsarm (dass Damien am Ende geboren wird ist ja klar) und Twists sind vorhersehbar (wer die Mutter von Damien sein wird). Die erste Hälfte des Filmes ist schlecht und einfach stinklangweilig. Ich bin fast eingeschlafen.

Leider sind auch die Figuren allesamt mässig gecastet. Vor allem Lead Nell Tiger Free war eine schlechte Wahl. Unglaubwürdig und überfordert. Ihre Possession Darbietung im Finale war dreist und einer Isabelle Adjani nicht würdig. Ich kenne sie nur aus der Serie Too Old to Die Young, die ich auch schlecht fand. In dieser spielt sie die minderjährige Freundin eines Cops. Leider gibt es keine einzige Figur, die im Film wirklich interessant erscheint oder gut gespielt ist.

Zu sterile, saubere Bilder, zu viele nervende Kinder und billige CGI-Momente (brennende Nonne) inklusive vorhersehbarer Jump-Scares plus einen uninteressanten Soundtrack (nur im Finale gibt es die Musik aus The Omen zu hören) sind weitere Defizite dieses Filmes. Gut waren 2-3 Szenen wie z.B. die Geburtsszene, die Margaret beobachtet, bevor sie in Ohnmacht fällt. Laut Regisseurin Arkasha Stevenson sollte die Szene eine Kritik darstellen, wie Frauen (Körper) als Objekte dargestellt werden. Weniger Botschaften und stattdessen mehr Grusel, Stimmung und Qualität wären wünschenswert gewesen…

Fazit: Langweilig und nicht zu empfehlen. Ich gehöre definitiv zum Team Immaculate!

Gefolgt von: The Omen

Infos:

O: The First Omen

Italien, Kanada, Serbien, USA 2024

R: Arkasha Stevenson

D: Nell Tiger Free

Laufzeit der UK-Blu: Ca. 119 Min.

Gesehen am: 21.02.26

Fassungen: Mir lag die UK-Blu-Ray von 20th Century Studios vor = Schuber, Uncut, O-Ton, englische Subs (auch Deutscher Ton ist dabei), Region-All-Disc.

Neukauf

Stadt des Bösen

Nachdem ich Jenseits des Bösen beendet habe (Review), bestellte ich gleich die Fortsetzung Stadt des Bösen. Diesen Roman fand ich, wie bereits den Vorgänger, günstig auf eBay. Bestellt und heute erhalten. Allerdings habe ich jetzt schon einen Stephen King Roman (Blutige Nachrichten) begonnen, so dass ich mit dem Lesen von Stadt des Bösen warten «muss». Aber die Vorfreude steigt bereits jetzt:-)