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Sonntag, 12. Oktober 2025

Final Destination 5

Horroktober 2025

Final Destination 5

Story:

Überlebende (Jacqueline MacInnes Wood, Emma Bell, Paralee Cook, Nicholas D'Agosto, Miles Fisher, Ellen Wroe, David Koechner) eines Brückeneinsturzes werden danach vom Tod via bizarre Unfälle doch noch in die Totenwelt überführt…

Meine Meinung:

An Final Destination 5, der vor Final Destination spielt, konnte ich mich von all den Fortsetzungen am wenigsten erinnern. Nicht eine Sequenz war mir geblieben. Als ich den Film auffrischte, fühlte es sich so an, als guckte ich mir den Film zum ersten Mal an. Wie schon der Vorgänger wurde der Film in 3D in die Kinos gebracht. Final Destination 5, der wie die anderen Filme aus der Reihe mit Tony Todd (Hatchet II) aufwartet, gefiel mir nicht (mehr). Ich würde sogar sagen, dass das der schlechteste "Final Destination" überhaupt ist/war.

Der Film ist zwar nicht langweilig, die Kills nicht vorhersehbar (bis auf das Paris-Ende) und kreativ und die Laufzeit angenehm kurzweilig (unter 90 Minuten), dafür empfand ich die Figuren als uninteressant. Nicht eine Figur konnte mich überzeugen oder war sympathisch. Selbst die wenigen Auftritte von Tony Todd haben da nichts ausgelöst oder Qualität in den Film gebracht. Die Figurenzeichnung war schlecht. Das Finale fand ich gar enttäuschend und unpassend (zu viel Action inklusive Einsatz von Handfeuerwaffen).

Enttäuschend empfand ich nicht nur das Finale, sondern auch der Start in den Film. Die Vision und die Katastrophe, die im Film passieren, war das Schwächste aus der ganzen Reihe. Viel CGI, sehr unspektakulär und alles wird so schnell von den Figuren hingenommen und akzeptiert. Und andere Dinge waren bloss (qualitativ schlechtere und weniger glaubhafte) Sequenzen aus den Vorgängern, speziell aus dem ersten Film. Cool war hingegen der Abspann, der unendlich viele Kills aus der ganzen Reihe zu einem langen Trailer zusammenfügt.

Fazit: Der schlechteste Teil der Reihe!

Gefolgt von: Final Destination: Bloodlines

Infos:

O: Final Destination 5

USA, Kanada 2011

R: Steven Quale

D: Tony Todd, Jacqueline MacInnes Wood, Emma Bell, Paralee Cook, Nicholas D'Agosto, Miles Fisher, Ellen Wroe, David Koechner

Laufzeit der deutschen DVD: 88:03 Min.

Gesehen am: Jan. 2012 / Review überarbeitet: Okt. 2025

Fassungen: Gesehen via deutsche DVD von Warner Bros = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, Deutsch/Englisch mit diversen Subs. Davon gibt es inzwischen auch eine UHD.

Samstag, 11. Oktober 2025

Neukauf

 




Midnight Angel

Den Film hatte ich bisher nur als Bootleg-DVD (Review). Als ich auf FB sah, dass ein Engländer das offizielle UK-VHS (Kantonesisch mit englischen Untertiteln) zum Verkauf anbot (für den unschlagbaren Preis von fünf CHF), schlug ich zu. Durch den Verkauf von über 30 Filmen hatte ich wieder etwas Geld in meine PayPal Kasse gespült und konnte mir dieses VHS gut leisten. Ich freue mich, den Film nun als offizielle Version zu haben. Die Bootleg DVD wurde zusammen mit 29 anderen Filmen nach Leeds verkauft.


Lion Man

Aka Lionman. Türkei 1975. Film mit Superstar Cüneyt Arkın. Dürfte ähnlich crazy und sehenswert sein, wie Turkish Star Wars. Den bekam ich vom Kollegen aus Zürich, als wir Wild essen gingen, geschenkt. Als Turkish Fan Project. Limitierte Auflage. Nr. 21/30. Sehr gespannt auf den Film. Ich sah mir auf YouTube einige Clips an, und den werde ich sicher mögen.


Tatort: Zürcher Früchte

Den bekam ich vom Kollegen aus Zürich, als wir Wild essen gingen, geschenkt. Als holländische VHS. Laut Wiki handelt es sich um einen «Fernsehfilm aus der Kriminalreihe Tatort der ARD und des ORF». Der Plot spielt in Zürich. Sicher kurzweilig. Wird mein «erster Tatort». 


Freitag, 10. Oktober 2025

Wild Nr. 49 (Alter Tobelhof)

Adresse: Tobelhofstrasse 236, 8044 Zürich
 

Nach dem Event mit Dario Argento (Link) ging es einen Tag später wieder nach Zürich. Wild Nr. 49 stand auf dem Programm. Auf den Restaurantbesuch freute ich mich sehr. Das Essen dort war in den letzten zwei Jahren absolut hervorragend (Link, Link). Heute war der erste Tag, an dem ich etwas ausgeschlafen habe (ca. 10.00 Uhr). Danach schrieb ich vom Dario Argento Event und testete danach eine neue Serie, die mir meine Schwester vor paar Tagen empfohlen hatte: Mr. Mercedes. Basiert auf einem neuen Stephen King Roman. Zu meiner Überraschung gibt es davon schon drei Staffeln. Bin ich gespannt. Die erste Folge konnte überzeugen, mit allen seinen Vor- und Nachteilen (wie oft sind die Charaktere in Kings Geschichten selbst bemitleidende Alkoholiker).

Am Nachmittag ging es nach Zürich. Ich hatte meinen Regenschirm zu Hause vergessen und leider fing es auf dem Weg nach Zürich in der Tat zu regnen an. Ich fuhr nach Zürich und kaufte am Bahnhof einen Regenschirm. Danach ging es bis Stettbach weiter. Einen Ort in Zürich, den ich nicht kenne. Von dort aus fährt 2x/h ein Bus auf die andere Seite d.h. auch zum Restaurant. Hier war es im Moment sonnig. Es hatte aber auch geregnet und es war kühl und windig. Zum Glück kam der Bus früh und so konnte ich im warmen Bus warten. Ich hatte mich heute mit dem Kumpel aus Zürich verabredet, der indonesische Filme liebt. Mit ihm war ich letztes Jahr auch schon Wild essen (Link). Seine Frau und Tochter verweilen im Moment im Urlaub (Malaysia, Singapur), so dass er gut Zeit hatte, mit mir essen zu gehen.

Von der Bushaltestelle musste ich noch etwa fünf Minuten den Hügel rauflaufen. Vor Ort, nach ca. drei Minuten Wartezeit, traf mein Kumpel (mit Auto) ein. Er hat mir noch zwei Filme mitgebracht. Eine Tatort-Folge als holländische VHS. Speziell an dem Tatort ist, dass dieser in Zürich gedreht wurde. Und eins seiner «türkischen Fan Projekte» brachte er mir mit: Lion Man mit Turkish Star Wars Star Cüneyt Arkın. Der Film soll auch ziemlich wild, fantasievoll und verrückt sein. Nicht so verrückt wie Turkish Star Wars, aber dennoch nicht ohne. Ich freue mich. An der Stelle nochmals vielen Dank für die Filme. Als wir das Restaurant betraten, war ich überrascht, wie voll dieses bereits war. In den letzten zwei Jahren war ich jeweils unter der Woche dort. Nun erstmals am Wochenende an einem Sonntag.

 

Zu guten Gesprächen, nicht nur über Filme, bestellten wir…

 


…als Vorspeise

Karamellisierter Ziegenkäse

Süsskartoffel-Chutney | Rucola Pesto

18 CHF

 

…als Hauptgang

Rehrücken

Wildrahmsauce | Pilze | Trauben | Rotkraut | Rosenkohl | Marroni | Preiselbeer-Birne | Spätzli

64 CHF

 

…als Nachspeise

Brännti Crème nach Uromas Rezept

Karamellisierte Nüsse | Rahm

11 CHF

 


Letztes Jahr habe ich leicht die Kürbiscreme-Suppe bemängelt und schrieb, dass ich im nächsten Jahr das Hirsch-Carpaccio nehmen würde. Leider war dies aktuell nicht mehr auf der Karte zu finden. Es gab zwei Vorspeisen, die mich als Alternative interessiert haben. Die Wildleberwurst oder der karamellisierte Ziegenkäse. Da ich in meiner aktuellen Wild-Season schon einmal eine Wild-Wurst ass, entschied ich mich für den Ziegenkäse. Ziegenkäse ass ich einmal als Raclette, wenn ich mich nicht irre. Es war nicht schlecht. In der Tat hat der einen sehr starken, eigenen Geschmack. Mit Kombination mit der Karamellverzierung und den Zutaten wie Rucola Pesto oder dem Süsskartoffel-Chutney war die Vorspeise total lecker und sogar besser als erwartet. Ich war, um ehrlich zu sein, skeptisch, wollte aber gerne etwas Neues probieren und es hat sich sehr gelohnt. Wir wurden danach gefragt, ob wir eine Pause bräuchten oder nicht. Es ging, trotz vollem Haus, zügig und fehlerfrei weiter. Schön. Die vielen Gäste und die damit verbundene Arbeit für den Koch (oder die Köche) wirkte sich nicht negativ auf die Qualität des Essens aus. Beim Hauptgang wurden wir gefragt, da mein Kumpel und ich das gleiche bestellt hatten, ob wir den regulären Rehrücken haben wollten, oder den klassischen, wo zweimal serviert würde. Wir entschieden uns für den regulären. Etwas günstiger und den klassischen Rehrücken würde ich einen Tag später in Bern nehmen. Der Hauptgang und das Dessert waren, wie schon die letzten Jahre und ohne Überraschung, ein Traum. Es wurde auch zusätzliche Sosse angeboten und gebracht. Aufmerksam. Danach fuhr mich mein Kumpel an den Bahnhof in Oerlikon, wo ich ca. drei Minuten später einen direkten Zug nach Bern nehmen konnte.


Fazit:

 

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend