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Samstag, 11. November 2017

The Killer Shrews Reviews

The Killer Shrews

Story:

Auf einer abgelegenen Insel: Sieben Menschen sind mutierten Spitzmäusen ausgeliefert, welche gewachsen sind und die Menschen als Nahrung betrachten. Es heisst: überleben oder sterben…

Meine Meinung:

Ray Kellogg, Effektemacher, startete 1959 mit The Killer Shrews und The Giant Gila Monster, zwei Monsterstreifen, seine Karriere als Regisseur.

The Killer Shrews hat mir dabei von beiden Filmen besser gefallen. Es ist das typische Inselsetting mit Experimenten und mutierten Tieren als Killer. Die Menschengruppe muss überleben und muss sich dafür verstecken (Eingeschlossen sein und gegen Bedrohung von aussen ankämpfen) wobei es auch zu Intrigen und Gefahren innerhalb der Gruppe kommt.

Der Film hat einige Längen aber gegen Ende wird es besser und recht stimmungsvoll, wenn die Killer Shrews (Spitzmäuse) für Angst und Schrecken sorgen. Es gibt mehr Effekte und Angriffe zu sehen als in The Giant Gila Monster, so dass mir der Film besser gefallen hat. Zudem waren die Effekte cool und charmant. Man hat echte Hunde mit Effekten präpariert und diese als übergrosse Killer Shrews präsentiert – dies ging gut auf. Die Masken sind gelungen und zeigen das Talent von Ray Kellogg und seiner Crew.

Die Figurenzeichnungen wirken teilweise etwas naiv, klischeehaft und ihre Taten vorhersehbar – aber das stört nicht weiter, weil nicht anders erwartet. Dank den Effekten hatte ich meinen Spass und wurde besser als erwartet kurzweilig unterhalten, so dass ich das 2er Film-Set bzw. den Kauf nicht bereue. 

Gefolgt von: Return of the Killer Shrews

Infos:

O: The Killer Shrews

USA 1959

R: Ray Kellogg

D: James Best, Ingrid Goude, Ken Curtis, Gordon McLendon, Baruch Lumet

Laufzeit der US DVD: Ca. 63 Min.

Gesehen am: 14.10.17

Fassungen: Siehe The Giant Gila Monster! Gäbe es auch in Deutschland auf DVD oder Blu-Ray (Uncut, O-Ton, deutsche Subs).

Dragon’s Claws Review

Dragon’s Claws

Story:

Bösewicht Hwang Jang-Lee tötet einen Clan Meister im Kampf. Hwang Jang-Lee beansprucht den Meister Titel nun für sich. Der Sohn und die Frau des getöteten Meisters (u.a. Lau Ga-Yung) fliehen. Der Sohn wird von seiner Mutter und einem Fremden (der Drug Seller) trainiert und sinnt auf Rache…

Meine Meinung:

Sehr guter Beitrag zur Wald-und-Wiesen Kung Fu Film Fraktion. Der Film erschien im gleichen Jahr wie Sie nannten ihn Knochenbrecher und Die Schlange im Schatten des Adlers, welche Jackie Chan über Nacht zum Star machten. Dragon’s Claws hätte auch gut mit Jackie Chan besetzt werden können, denn die Formel ist genau das gleiche: Rache Story, Klamauk, Trainingsszenen, Kung Fu, sehr hohe Qualität in den Trainings- und Kampfszenen! Daher mochte ich den Film sehr.

Rachegeschichten gehen immer, auch wenn hier ein interessantes Detail für etwas mehr Originalität sorgt (der Meister Vater mit der dunklen Vergangenheit seine Frau betreffend). Aber im Grunde geht es nur um spektakulären Körpereinsatz in Sachen Trainings- und Kampfszenen und eine tolle Choreographie und Kameraführung. Das all ist gegeben und der Fan solcher Filme wird daher bestens bedient.

Einzelne Kampfszenen sind lange und ohne Schnitt zu sehen, was zeigt, wie gut und hart die Akteure arbeiten mussten. Low Budget stört hier nicht. Die Anzahl der Actionszenen ist von Beginn an hoch, so dass sich der Fan nicht langweilt. Auf allzu bekannte Namen wurde verzichtet. Unser Held ist Lau Ga-Yung, ein guter und solider Jackie Chan Verschnitt.

Der Bösewicht, der in vielen Filme den Bösewicht spielt, weil er das einfach verdammt gut macht und oft mit dem nötigen Können und Charisma ausgestattet ist, wird vom Koreaner Hwang Jang-Lee gespielt. Ihn sehe ich immer gerne, vor allem in bösen Rollen.

Fans von ihm kommen in Dragon’s Claws auch voll auf ihre Kosten. Daher ist der Film Fans von Old School Eastern uneingeschränkt zu empfehlen. 

Weitere Reviews zu Filmen mit Hwang Jang-Lee = HIER KLICKEN!

Infos:

O: Wu Zhao Shi Ba Fan

HK 1979

R: Joseph Kuo

D: Lau Kar-Yung, Hwang Jang-Lee, Yuen Qiu, Hon Kwok-Choi, Pak Sha-Lik, Chan Lau

Laufzeit der HK DVD: 91:02 Min.

Gesehen am: 12.10.17

Fassungen: Mir lag die HK DVD vor = Code drei, Uncut, O-Ton, englische Subs, recht gute Bildqualität. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Okt. 2017).

Crouching Tiger, Hidden Dragon: Sword of Destiny Review

Crouching Tiger, Hidden Dragon: Sword of Destiny

Story:

Hades Dai (Jason Scott Lee) will an ein Schwert gelangen, mit welchem er die Macht über die Martial Arts Welt erlangen könnte. Silent Wolf und Yu Shu Lien (Donnie Yen & Michelle Yeoh) und weitere Verbündete kämpfen gegen Hades Dai und dessen Schergen an um dies zu verhindern…

Meine Meinung:

Fortsetzung zu Tiger & Dragon, von dem ich heute nicht mehr allzu viel weiss (nur dass der Film für mich kein Meisterwerk ist, für welches es oft gehalten wird, HK Action sieht in meinen Augen anders aus). Über zehn Jahre hat es gedauert und der Film kommt wie ein besserer TV Film daher.

Für die US Firma Weinstein (Film wurde in Englisch gedreht, viele international Darsteller, wenig echte Asiaten) und Netflix als Werbung in China okay. Dort wird der Film sicher genug einspielen, aber abgesehen davon (kommerzieller Netflix Gag und Werbung für deren Portal) kein wirklich toller oder aufwändiger Film.

Einige Szenen sind nicht schlecht gefilmt und sind schön choreographiert (immerhin Yuen Woo Ping als Regisseur und Action Director an Bord) und mit Donnie Yen (Hero Among Heroes) und Michelle Yeoh hat man zwei grosse Namen an Bord, die kräftig die Kassen klingeln lassen sollen. Vor allem an Michelle Yeoh hatte ich Freude und hier und da an einigen vereinzelten Trainings- und Kampfszenen.

Doch im Grossen und Ganzen enttäuscht die Action, da zu CGI lastig, zu billig, viel zu wenig vorhanden und die meisten Gegner von Donnie Yen und Michelle Yeoh Schlappschwänze sind d.h. keine echten Gegner darstellen (das Finale war ein absoluter Witz).
Und auf die Liebesgeschichte hätte zu Gunsten einer kürzeren Laufzeit verzichtet werden können.

Fazit: Kann man sich als Donnie Yen, Yuen Woo Ping (In the Line of Duty 4) und/oder Michelle Yeoh Fan einmal ansehen, aber mehr liegt nicht drin. Wie schon Teil eins kein Meisterwerk oder Must See Titel.

Infos:

O: Wo Hu Cang Long II: Qing Ming Bao Jian

USA, China 2016

R: Yuen Woo Ping

D: Donnie Yen, Michelle Yeoh, Harry Shum Jr., Jason Scott Lee, Eugenia Yuan

Laufzeit der HK VCD: Ca. 102 Min.

Gesehen am: Mitte Juli 2016

Fassungen: Es gibt noch keine deutsche Fassung (Stand: Nov. 2017). Zuerst auf Netflix ausgestrahlt (und auch exklusiv für deren Portal produziert und gedreht), gibt es nun doch auch Heimmedien zum Erwerben. Mir lag die HK VCD vor = Uncut, durchschnittliche Bild- und Tonqualität, in Chinesisch Dubbed (Mandarin oder Kantonesisch, gute Synchro würde ich meinen) mit festen englischen und chinesischen UT. Englischer O-Ton fehlt. Die VCD kostet umgerechnet sechs Schweizer Franken. In HK natürlich auch auf DVD und Blu Ray veröffentlicht worden, da mir der Film jedoch schon von Beginn an nicht wichtig war, kaufte ich das billigste Medium (wurde inzwischen wieder aus Sammlung entfernt d.h. verkauft / weggegeben).