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Dienstag, 29. September 2026

Reise und Hotel

Nach dem Event mit Yukari Oshima in Nürnberg freute ich mich auf einen faulen Dienstag. Ich wollte lange schlafen (bevorzugt bis am Mittag oder frühen Nachmittag da am gleichen Tag Nachtdienst) und mir weiterhin Folgen der Serie Banshee: Small Town. Big Secrets ansehen. Zudem wollte ich mir dennoch ein bis zwei weitere Filme mit Lu Feng ansehen, um diese ggf. doch noch zum Signieren ans Event nach London mitzunehmen, u.a. The Flag of Iron. Als ich in Nürnberg war, hatte ich leichte Probleme mit dem rechten Auge. Dem habe ich aber kaum Beachtung geschenkt. Wohl die Glücksgefühle oder andere Dinge, die das in den Hintergrund gedrängt haben (das starke Kopfweh). Am Dienstag gelang es mir leider nicht wirklich, auszuschlafen. Am Dienstag starteten meine vier Nachtdienste. Bis am Samstagmorgen. Mit meinem rechten Auge stimmte wirklich etwas nicht. Als ich The Flag of Iron startete merkte ich es: Ich sah verschwommen, verschleiert, hatte ein Fremdkörpergefühl im Auge und die weissen, englischen Untertitel der IVL-DVD haben mich geblendet. Mit anderen Worten, ab zum Arzt. Ich müsste jedoch zuerst eine Krankenkasse-Hotline anrufen, bevor ich einen Termin machen darf. Ich googelte und sah, dass das bei frauenärztlichen und augenärztlichen Notfällen nicht der Fall ist. Also rief ich direkt beim Augenarzt, wo ich vor ca. 2-3 Jahren schon war, an, und konnte zum Glück für am gleichen Nachmittag einen Termin ergattern.


Meine Chefin informierte ich, da ich heute Nacht für alle Bewohner Medikamente richten sollte (plus Bestellungen und Betäubungsmittelkontrolle). Und wenn es so bliebe mit meinem Auge, würde das nicht möglich sein. Sie sagte, sie könne es übernehmen und ich würde dann zu den Bewohnern (Pflegebewohnern) schauen und regulären Nachtdienst tätigen (wobei ich eigentlich froh war, für die Medis eingeteilt zu sein, da ich eben nicht im Nachtrhythmus war und dementsprechend müde sein würde). Ich sah schon das Schlimmste: Netzhautablösung, Operation und noch schlimmer, ich würde das Lu Feng Event am Samstag verpassen. Zum Glück war das nicht der Fall. Der Augenarzt, so sagte er mir, fand eine Augenwimper innerhalb meines oberen Augenlids. Er sagte, die sei innerhalb des Lids gegen das Auge gewachsen und dass er so was noch nie gesehen hätte. Insgeheim hoffte ich auf einen Fremdkörper, denn meist hören Beschwerden sofort auf, wenn dieser entfernt wird. Und das war der Fall. Dennoch gab er mir ein Rezept für Augenmedis, da das rechte Auge sehr trocken sei. Zudem solle ich in einem Monat den Augendruck, der bei den letzten Messungen vor 1-2 Jahren angeblich leicht grenzwertig erhöht war (warum sagte mir das keiner?), checken lassen. Medis gekauft und bis heute kaum gebraucht. Den Termin für den Augendruck zu checken werde ich im November planen. Dazu muss ich aber abwarten, bis ich den Arbeitsplan bekomme (bzw. den habe ich eigentlich schon, was ich vergessen habe, da ich die Nächte noch nicht auf meinen Kalender übertragen habe). Auf jeden Fall hörten die Beschwerden, wie insgeheim erhofft, sofort auf. Ich war froh, aber es war ein mühsamer Tag vor meinem ersten Nachtdienst. The Flag of Iron sah ich mir dann auch erst am nächsten Tag an. Und für Banshee: Small Town. Big Secrets Folgen reichte es auch noch. Vor London beendete ich sogar die 2. und 3. Staffel (die erste Staffel ist jedoch noch immer die beste).


Danach arbeitete ich noch drei Nächte von Mittwoch bis Samstagmorgen. Zudem habe ich jeden Tag einen Teil meiner Wohnung geputzt. Das gab auch etwas mehr zu tun, da ich natürlich am Samstag nicht putzen konnte und am Freitag würde ich schon packen. Ich hatte Glück und die drei Nächte waren total ruhig. Eine andere Nachtwache las nachts die Könizer Zeitung und informierte mich über Wild-Werbung. Ich bekam so Lust darauf, dass ich ggf. am 2.10 spontan Wild essen gehe. Und zwar in Gümmenen (die Zugstation kenne ich nur von meinen NIFFF-Reisen) im Gasthof Kreuz. Vor allem das Hasenrückenfilet würde mich interessieren. Etwas, was ich noch nie gegessen habe. Ich habe via WhatsApp noch für Interessierte gesucht, aber niemanden gefunden (die kommen schliesslich alle im Oktober und 1.11 an die Reihe). Daher werde ich dort allein gehen. Somit wären es dann potenziell 26-Wild-Essen dieses Jahr, wenn alles läuft wie geplant:-) Da muss ich die Tage unbedingt anrufen und reservieren. Und ich merke, dass ich zwischen dem 19.9-1.11 keinen einzigen freien Tag mehr habe. Alles verplant:-) Gepackt habe ich am Freitag und ich freute mich sehr auf London. Sogar mehr als auf Nürnberg. Einfach weil die Stimmung ganz anders sein wird und auch, weil ich meine Londoner Freunde Seff und Paul sehen werde. Und wir werden essen gehen. Ich schlug beiden ein chinesisches Restaurant vor, welches ich gefunden habe. Sieben Minuten vom Kino entfernt und praktisch gegenüber von meinem Hotel. Sehr gute Google Rezessionen. Oder, falls sie das nicht wollen, wieder ins brasilianische Fleisch-Restaurant vom letzten Mal. Beide waren mit dem chinesischen Restaurant namens Blue Orchid einverstanden. So wäre das auch organisiert. Als Teaser posteten Ricky Baker und Toby Russell, die das Lu Feng Event veranstalten, schon Bilder von Lu Feng, der Anfang oder Mitte Woche zusammen mit seiner Ehefrau in London gelandet ist. Sightseeing mit Lu Feng. Und das Dinner, welches sie mit Liu Feng und Fans geplant haben, fand am Samstagabend statt. Da wurden auch sehr amüsante Bilder auf Social Media gepostet. Ricky Baker hat mich vor ca. einer Woche sogar gefragt, ob ich dort auch kommen wolle, da noch ein freier Platz. Da ich aber erst um 19.00 Uhr in London landen sollte, ist das unmöglich. Trotz ehrte es mich, dass er mich direkt gefragt hat.





Am Freitag packte ich. Mit meiner Chefin hatte ich vereinbart, dass ich am Samstagmorgen am Ende meines Nachtdienstes statt um 07.15 Uhr zehn Minuten früher um 07.05 Uhr gehen würde. So reicht es mir auf den 07.17 Uhr Bus. Am Samstag habe ich weniger ÖV-Verbindungen für nach Hause und so wäre ich 30 Minuten früher zu Hause. Das klappte. Ich war früh zu Hause. Dort sah ich, dass Filet, mein Kater, nachts zweimal viel erbrochen hatte. Im Schlafzimmer (schon eingetrocknet) und im Wohnzimmer (frisch). Es war Nahrung ersichtlich im Erbrochenen. Ich machte mir Sorgen, vor allem da Filet, als ich nach Hause kam, nicht, wie üblich, zur Tür gerannt kam. Das ist unüblich. Auf der anderen Seite hatte er vor ca. einem Jahr auch schon Mal eine kürzere Phase, in der er mehr erbrochen hat. Danach stellte ich die Nahrung um. Ich reinigte alles, und brauchte praktisch alle Feuchttücher auf. Ich habe meine Kollegin, die die nächsten drei Tage meine Katzen hüten würde, darüber informiert. Neue Feuchttücher zu kaufen, würde nicht drin liegen. Jetzt heisst es ab ins Bett, mind. drei Stunden schlafen, hoffentlich nicht verschlafen und nach dem Mittag ab nach Basel und von dort ab nach London. Ich stellte den Wecker auf 11.30 Uhr. Das wären 3h20Min. Schlaf. Ich erwachte voller Panik, schaute auf mein Handy, sah, dass der Alarm ausgestellt war und es war zu dem Zeitpunkt 11.38 Uhr. Glück gehabt. Danach sah ich, dass Filet nochmals wenig erbrochen hatte und nun brauchte ich die noch restlichen Feuchttücher zum Putzen und informierte die Kollegin erneut. Danach hiess es duschen und nach dem Mittag ging es nach Bern. Dort kaufte ich ein Twix, ein kleines Sandwich und ein grosses Sandwich. Das grosse Sandwich sollte als Abendessen in London im Hotel dienen. Das Twix ass ich jetzt, das kleine Sandwich wollte ich später verzehren. Der Zug nach Basel hatte leicht Verspätung. Ich war aber gut dran. Mit dem Bus ging es im Sonnenschein zum Flughafen, wo ich das kleine Sandwich ass und noch Geld wechselte (ich hatte jetzt ca. 200 GBP dabei, wenn ich mich nicht irre, ohne das Geld für Autogramme).

Es ging flott und ohne Probleme durch sämtliche Kontrollen. Das läuft wie geschmiert. Ich kaufte noch zwei Protein-Riegel und Schokolade als Geschenk für Lu Feng. Vor meinem Gate wartete ich lange in einem Kaffee, wo ich ein Café Latte trank und Farm der Tiere weiterlas, welches ich auch schon im Zug nach Basel gelesen habe. Bald würde ich es durchhaben. Unten am Gate ist es nämlich total warm, da Sonnenseite. Ich beobachtete eine Krähe, die weit draussen auf einer Kamera sass. Ein gutes Omen für den Flug und das Wochenende. Beim Boarding war ich ganz vorne und daher schnell im Flugzeug. Dort las ich Farm der Tiere zu Ende, noch ehe wir gestartet sind. Toller Roman. Den Zeichentrickfilm lasse ich links liegen, da dort u.a. das Ende, auch weil der Film von der CIA produziert wurde, verändert wurde. Das Ende des Romans ist böser und mochte ich. Wir landeten pünktlich um 19.00 Uhr in London. Das Landen war sehr cool. Ich war, ohne Übertreibung, schon 13 Minuten später beim Ausgang des Flughafens. Nun war ich gespannt, ob es mit meinem Transport durch ConnectoTransfers klappen würde. Eine gewisse Nervosität war vorhanden, obwohl ich im April damit gute Erfahrungen gemacht hatte. Als ich mein Handy mit dem WLAN des Flughafens verband, poppte eine Nachricht via WhatsApp auf (ca. 18.40 Uhr). Da wurde ich (von einem Account aus Indien = ein Operater) informiert, dass der Fahrer mich beim Costa Café abholen/warten würde. Doch leider war das nicht der Fall. Insgesamt habe ich fast eine Stunde dort gewartet, und es kam niemand. Der Operater aus Indien hat weitere Falschaussagen kommuniziert und inzwischen hat auch der vor Ort diensthabende Fahrdienst Kontakt mit mir aufgenommen und die eine Hand wusste nicht, was die andere tat. Es war sehr mühsam. Nach einer Stunde Verspätung klappte es und um ca. 20.15/20.20 Uhr wurde ich durch meinen Fahrer nach Romford gefahren. Ich wollte mich nur noch entspannen und hatte null Bock auf Konversation, was mein Fahrer zum Glück akzeptiert hat. Trinkgeld gab es natürlich nicht. Die Fahrt dauerte ca. 49 Min. Beim Hotel (Travelodge London Romford) checkte ich ein und kaufte via PayPal für zwei Tage WLAN (ansonsten gibt es nur 30 Min. pro Tag). Im Hotel entspannte ich mich, packte aus und ass mein Sandwich. Mit dem Hotel war ich auf den ersten Blick sehr zufrieden: sehr grosses Zimmer und Bett, sauber, ich hörte die Strasse und den Strassenlärm durch Autos (finde ich total entspannend). Danach zog es mich trotzdem noch nach draussen. Auf dem Weg traf ich zwei Gäste des Hotels (Touristen oder Asylanten = laut London Kumpel Paul ist das Travelodge bekannt dafür, teilweise auch viele Asylanten zu beherbergen). Einer trug ein Manchester United Oberteil beschriftet mit der Nr. 7 (Flankengott Beckham). Ich lobte ihn und er und sein Kumpel hatten grosse Freude. Ich checkte die Umgebung. Das chinesische Restaurant ist in der Tat praktisch gegenüber dem Hotel und der Weg zum Kino fand ich problemlos. Danach war ich dementsprechend müde und schlief wunderbar, was nicht selbstverständlich ist, da Wechsel vom Nachtdienst ins Frei bzw. vom Nachtrhythmus in den Tagrhythmus.


















Mittwoch, 23. September 2026

The Flag of Iron

The Flag of Iron

Story:

Cao Fung (Lu Feng) organisiert eine Falle, um seinen Clan-Leader (Liang Yao-Wen) zu töten. Nun wird er selbst zum Leader und will weitere ehemalige Clan-Mitglieder (Phillip Kwok) töten lassen…

Meine Meinung:

The Flag of Iron von Chang Cheh (Four Riders, Iron Bodyguard, The Bloody Escape) sah ich sehr lange nicht mehr (April 2008). Am kommenden Wochenende steigt ein Event in London, in welchem Venom- und Shaw Brothers Star Lu Feng (Fight Among the Supers, Masked Avengers, Crippled Avengers) als Gast geladen ist. The Flag of Iron hat ein schönes Artwork (HK-DVD) und ausserdem spielt Lu Feng dort, nachdem ich recherchiert habe, die Rolle des Bösewichts. Das find ich cool. Als Bösewicht gefiel er mit schon in anderen Filmen wie Masked Avengers, Crippled Avengers oder sein Kampf gegen Andy Lau und Beardy in The Shanghai 13.

The Flag of Iron mag nicht der allerbeste Venom-Film sein, aber im Grossen und Ganzen ist das natürlich trotzdem allemal sehenswerte Martial Arts Unterhaltung. Lu Feng, der u.a. auch die Kampfszenen inszeniert hat, spielt den Bösewicht, vor allem im Verlauf des Plots, immer besser. Zunächst wirkt er in seiner Rolle etwas steif und dass er für den Tod seines Meisters verantwortlich ist, ist eigentlich schnell klar. Der Plot ist wenig originell. Nett waren die Heroic-Bloodshed Momente mit Lung Tien-Hsiang (Usurpers of Emperor's Power, Little Dragon Maiden, Demon of the Lute). Letzterer hat nebst Lu Feng und Phillip Kwok (Ninja Kung Fu, The Big Heat, Das Höllentor der Shaolin) am meisten überzeugt.

Der Plot ist natürlich nur Mittel zum Zweck. Ich fand, in den ersten 30 Minuten und auch kurz vor dem Finale, gab es Längen. Dialoge und zu wenig Kämpfe. Da hätte der 108 Minuten lange Film kürzer ausgefallen dürfen. Die Venoms schaffen es auch nicht, was ihr Charisma angeht, an andere Shaw-Stars wie Ti Lung (Death Ring), Jimmy Wang Yu (The Criminal), David Chiang (Vengeance!), Gordon Liu (Dirty Ho) oder Chen Kuan-Tai (Killer Constable) anzuknüpfen. Dafür haben es die Venoms halt in Sachen Kämpfen und Choreographie extrem drauf. Das, was sie an Charisma nicht haben, kompensieren sie mit absolut spektakulären Kampfszenen und ihrer physischen Fähigkeiten. Und das sind auch die Highlights des Filmes, auch wenn ich der Meinung bin, dass das Finale gerne noch etwas länger hätte laufen dürfen. Die Musik im Vorspann ist jene aus Shaolin and Wu Tang. Die passt perfekt zu einem Eastern und ist auch später immer wieder im Film zu hören.

Fazit: Für Shaw Brothers und Venom-Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Tie Qi Men

HK 1980

R: Chang Cheh

D: Lu Feng, Phillip Kwok, Liang Yao-Wen, Chiang Sheng, Chan Shen, Lung Tien-Hsiang, Wong Lik

Laufzeit der HK-DVD: 108:06 Min.

Gesehen am: April 2008 / Neusichtung am: Sept. 2026

Fassungen: Gesehen via HK-DVD von IVL = Uncut, O-Ton, englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. In Deutschland als 5 Kämpfer aus Stahl auf DVD raus (filmArt). Es gibt keine Blu-Ray (Stand: Sept. 2026).

Montag, 21. September 2026

Heimreise

Ich Gegensatz zu Yukari Oshima, die am 26.09. noch am Weekend of Hell zu Gast sein wird (in Düsseldorf, ca. vier Stunden mit Zug/Auto von Nürnberg entfernt), trat ich meine Heimreise an. Wieder via Zug. Aus der Schweiz gibt es (laut KI) keine Direktflüge (mehr). Aus Zürich gibt es nur noch Flüge mit einem Zwischenstopp und die Preise sind dabei deutlich teurer, als das, was ich für meine Zugfahrten gezahlt habe (Spartickets). Gestern war ich fix und fertig, aber auch sehr entspannt. Und dank dem vollzogenen Wetterwechsel waren die Kopfschmerzen verflogen. Ich schlief irgendwann zwischen 21.00-22.00 Uhr ein und stellte den Wecker auf 05.00 Uhr. Ich erwachte hier und da und seit 04.00 Uhr war es mit Schlafen vorbei. Mein Zug sollte um 08.00 Uhr starten. Ich plante in Nürnberg am Bahnhof noch mit dem restlichen Geld (20 Euro) Kaffee zu kaufen. Zuhause habe ich kaum mehr Kaffee und in der Schweiz kostet der paar Franken mehr. Zudem müsste ich dann nach der langen Zugreise in Bern nicht noch einkaufen gehen und könnte direkt nach Hause. Der Lidl in Nürnberg am Bahnhof öffnet um 06.00 Uhr. Ich verliess das Hotel um 06.15 Uhr. Der Angestellte war sichtlich leicht verletzt, dass ich nicht noch vor Ort frühstückte, was von Herzen kam. Das machte das Hotel St. Peter menschlich und sympathisch. Im Dunkeln lief ich zum Bahnhof. Dort kaufte ich im Lidl meinen geliebten Kaffee und Sandwiches Geflügel. Letzteres gedacht für die Heimreise, aber es sollte am Montagabend dann erst mein Abendessen werden.

Jetzt hatte ich noch ca. 4-7 Euro. Damit kaufte ich mir im Starbucks meinen geliebten Cheesecake und sah draussen den Massen zu, welche zum und vom Bahnhof strömten. Leider reichte es nicht mehr für eine Café Latte. Für 3.20 Euro kaufte ich mir danach noch ein zuckerfreies Red Bull. Inzwischen ist die Dunkelheit dem Tageslicht gewichten. Für den Moment gestärkt wartete ich ab ca. 07.30 Uhr auf der Gleis auf meinen Zug. Dieser fuhr pünktlich. Mein Hinterteil tat mir jedoch bald vom langen Sitzen weh. Heute war ich zu müde, um zu lesen. Ich war Online unterwegs und las diverse Film- und Fussball-Homepages (Manchester United). Ich hatte diesmal einen tollen Fensterplatz und konnte auch einfach die Umgebung anschauen und in Tagträumen verweilen. Der Hunger kehrte bald zurück und mein letzter Bananenriegel schaffte Abhilfe, bis ich Frankfurt erreichte. Dort hatte ich ca. 50 Minuten Pause und ich bekam die Info, dass der Zug ca. zehn Minuten später abfahren würde. Geld für Essen und Trinken war keins mehr da. Ich wusste, dass ich noch ca. sechs CHF auf meiner PostCard haben müsste. Also ging ich in den Burger King an die Bestelltafel und bestellte mir einen einzelnen Cheeseburger. Und siehe da: den konnte ich noch kaufen. Das ist nicht immer der Fall mit meiner Karte im Ausland. Das tat gut. Danach hiess es im vollen Zug ab nach Bern. Die Verspätungen wurden kurz vor Basel aufgeholt. Dann das: die Schweizer Verbindung in der Schweiz fiel aus. Aber in Basel SBB wurde direkt bei unserem Gleis ein Ersatzzug zur Verfügung gestellt, so dass ich (im total überfüllten Zug) Bern pünktlich erreichte. Dort musste ich zu Lärm von Bauarbeitern am Bahnhof noch ca. 15 Min. auf meinen Zug ausharren, ehe ich noch ca. 10 Minuten Fussweg vor mir hatte.

Bevor ich diese Berichte schrieb, waren noch andere Tätigkeiten an der Reihe: 20 Minuten Durchzug-Lüften, Katzenkisten erneuern, Trinkwasser der Katzen wechseln, Katzenkotze putzen (frisch), Film-Zimmer und Bett absaugen und vor allem endlich ein Kaffee geniessen! Zudem habe ich ausgepackt und die signierten Items neu ausgestellt. Bei der Gelegenheit sah ich, dass ich unbedingt abstauben müsste. Aber wer hat schon für alles Zeit? Der erste Bericht war schnell geschrieben. Der zweite zog sich (trotz zweitem Kaffee), vor allem bekam ich dann wirklich auch Hunger. Also ass ich zu einer Folge Banshee: Small Town. Big Secrets die Sandwiches, welche ich morgens kaufte um mich zu stärken. Zudem wurden heute Kühe vor meiner Wohnung auf die Weide geführt. Das ist immer nur einmal im Jahr und die Glocken der Kühe, das Geräusch, empfinde ich als sehr entspannend. So freue ich mich jetzt schon auf einen langen und tiefen Schlaf. Da ich morgen mit Nachtdienst starte, kann ich lange schlafen. Optimal wäre ein 10-13stündiger Schlaf bis am und/oder nach dem Mittag. Bekomme ich vielleicht auch hin. Die Filmbörse hat sich für mich persönlich aufgrund Yukari Oshima gelohnt. Ob ich die Börse ein anderes Mal besuchen werde? Ich weiss es nicht. Nach einem entspannten Ausschlafen komme ich bald zum Punkt, wo ich die nächsten Filme und Cover aussuchen muss, wenn es nächstes Wochenende heisst, ab nach London:-)