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Mittwoch, 2. Oktober 2019

13: Game of Death Review

Horroktober 2019 / NIFFF 2008 Spezial

13: Game of Death

Story:

Phuchit Puengnathong (Krissada Sukosol) hat Schulden, verliert seinen Job und sein Auto. Doch ein Telefonanruf verändert sein Leben: Phuchit wurde ausserwählt, an einer Game-Show mitzuwirken. Dafür muss er jedoch 13 Aufgaben bewältigen, die es in sich haben…

Meine Meinung:

13: Game of Death ist ein origineller Film aus Thailand, den ich, so viel ich weiss, nach NIFFF Zeiten (Film sahen wir am NIFFF 2008) nicht mehr sah. Daher wusste ich kaum mehr was über den Film = eine Spannung war gegeben. Man fiebert z.T. richtig mit, da ich die Auflösung und Motive hinter der Game-Show nicht mehr in Erinnerung hatte.

13: Game of Death ist ein guter, solider Film, den man sich gut anschauen kann, ohne sich zu langweilen. Trotz der längeren Laufzeit von fast zwei Stunden. Nur gegen Ende flacht der Film ab und die Auflösung war leider nicht sonderlich befriedigend und dann plötzlich auch nicht mehr originell (erinnerte an Saw inklusive die ähnlich nervige Musikuntermalung dazu).

Darstellerisch war der Film gut gespielt und auf sonderbaren (asiatischen) Klamauk wird verzichtet. Der Film ist mehr ernst als lustig, was nicht heisst, dass man ab und zu nicht doch auch lachen muss – aber der Humor ist immer pechschwarz und makaber. So auch die Taten, die der Lead durchführen muss, um ein Level weiter zu kommen.

Sind die Aufgaben zunächst harmlos (tote Fliege runterschlucken, Kinder zum Weinen bringen), werden sie im Verlauf des Inhaltes immer böser, drastischer und ekliger (Die 120 Tage von Sodom lässt in einer Szene grüssen). Das macht aber auch den Reiz des Filmes aus. Inhaltlich haben mich einzelne Szenen auch an den Film Falling Dawn und an Cheap Thrills erinnert.

Ich kann zwar meine ganz alte Meinung (im alten Review) nicht mehr vertreten, doch im Grossen und Ganzen ist 13: Game of Death doch ein recht ansehnlicher und spannender Film aus Thailand, den man sich gut einmal ansehen kann. Aber einen Mehrwert für zukünftige Sichtungen sind ausgeschlossen, so dass der Film aus der Sammlung ausgeschlossen wird.

PS: Erhielt 2014 ein US-Remake (13 Sins - Spiel des Todes).

Infos:

O: 13 game sayawng

Thailand 2006

R: Ma-Deaw Chukiatsakwirakul

D: Krissada Sukosol, Achita Sikamana, Sarunyu Wongkrachang, Nattapong Arunnate, Namfon Pakdee, Piyapan Choopech

Laufzeit der US-DVD: 113:46 Min.

Gesehen am: NIFFF 2008 / Review überarbeitet: Okt. 2019

Fassungen: Habe den Film ursprünglich am NIFFF 2008 gesehen – Uncut, O-Ton und englische Subs aber mit Filmriss im dümmsten Moment. Neusichtung erfolgte als US-DVD von Dimension Extreme = Uncut, gute Bild- und Tonqualität, O-Ton, englische Subs. Es gibt nach wie vor keine deutsche Fassung (Stand: Okt. 2019).

Dienstag, 1. Oktober 2019

A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors Review

Horroktober 2019
 
A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors

Story:

Freddy Krüger (Robert Englund) ist hinter den letzten Jugendlichen der Elm Street (u.a. Patricia Arquette, Ken Sagoes, Rodney Eastman, Bradley Gregg) her – diese befinden sich jedoch in einer psychiatrischen Anstalt, da man ihren Kampf und Folgen (Wunden) gegen Freddy als Suizidversuche missinterpretiert. Nancy (Heather Langenkamp), Überlebende aus Teil 1, macht es sich zur Aufgabe, die Teens vor Freddy zu retten…

Meine Meinung:

Die Filme um Filmmonster Freddy Krüger kenne ich seit der Kind/Jugendzeit. In Erinnerung habe ich, dass ich die ganze Reihe mag. Alle Teile. Die Sichtungen sind zum Teil viele Jahre her. Teil drei hat die Neusichtung bestanden – jedoch ist der Film für meinen aktuellen Geschmack schlechter als die Vorgänger (Teil eins / Teil zwei). Die Gründe sind simpel:

Freddy Krüger hat in den ersten zwei Streifen eingeschlagen – waren Erfolge an den Kinokassen. New Line Cinema schnupperte Geld und Konkurrenz war schliesslich vorhanden (Freitag der 13. Reihe, Halloween Reihe, The Texas Chainsaw Massacre Reihe) – also musste man Freddy Krüger auch markttechnisch und kommerziell zu weiteren Erfolgen bringen.

Dies hat aber einen faden Nachgeschmack: waren die Teile eins und zwei düster, spannend, unheimlich und Freddy Krüger noch böse, so mutiert er in Teil drei zum Sprücheklopfer – der Film wirkt lustig, schwarzhumorig. Dem hingegen weicht die Spannung – der Film ist leider weder düster noch unheimlich noch stimmungsvoll. Das ist sehr schade.

Weiter: die neue Umgebung bzw. das Setting ist zwar eine Abwechslung aber nicht stimmungsvoll und atmosphärisch. Zudem, und das gefiel mir bereits früher nie, finde ich die Idee der Dream Warriors und deren Darstellung bekloppt. Gefällt mir nicht, nervt. Die Teens sind so oder so nur Kanonenfutter und nicht der Rede wert, auch wenn allgemein einige spätere Hollywood-Stars zu sehen sind (Patricia Arquette, Laurence Fishburne).

Wo der Film hingegen punktet ist die Rückkehr von Stars wie Robert Englund, John Saxon (Der Todeskuss des Paten) und Heather Langenkamp aus Teil eins und die Tatsache, dass der Film aufwändig und einfach unterhaltsam in Szene gesetzt ist. Zwar nicht wirklich spannend, aber immerhin auch nicht langweilig. Vor allem einige der Traum-Settings und die Effekte allgemein waren stark getrickst – und in der Hinsicht sieht man dem Film das Budget zu jeder Sekunde an.

Egal ob das reguläre Freddy Krüger Make-Up, ob Freddy in diversen anderen Formen (Riesen-Schlange, Wasserhahn, TV-Gerät) und/oder einige Splatter-Effekte (die Wunden am Handgelenkt z.B. waren stark getrickst und/oder die Marionette-Szene) oder sonstige Effekte (Zungen, die Joey über dem Abgrund halten oder Freddys Brustkorb) – diese waren stark in Szene gesetzt – MPAA Zensur hin oder her (siehe mehr dazu unter Fassungen). Für die Effekte waren u.a. ein junger Screaming Mad George (The Guyver) und Kevin Yagher (Alienkiller) zuständig. Namhafte Qualität, was man den Effekten im Film auch ansieht.

Fazit: Gute Freddy Krüger Fortsetzung – wer die Reihe mag, sollte es zum Wiedersehen mit Heather Langenkamp kommen lassen!


Infos:

O: A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors

USA 1987

R: Chuck Russell

D: Robert Englund, Heather Langenkamp, Patricia Arquette, Ken Sagoes, Rodney Eastman, Bradley Gregg, Laurence Fishburne, John Saxon

Laufzeit der US-DVD: 96:25 Min.

Gesehen am: Kind/Jugendzeit / Review überarbeitet: Okt. 2019

Fassungen: Siehe Teil eins! Laut imdb.com wurde der Film für die R-Rated Freigabe vor dem US-Kinostart zensiert (Gewalt). Eine echte Uncut Fassung, welche auch diese Szenen beinhaltet, gibt es nicht (Stand: Okt. 2019).

Donnerstag, 26. September 2019

Update

Neue Reviews

 

- Fox Hunter

- Hellywood

- House of 1000 Corpses (Zu Ehren von Sid Haig)

- Rambo: Last Blood



Info: ab 1. Oktober beginnt der Horroktober = es gibt jeden Tag ein Review zu einem Horrorfilm! Viel Spass!