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Samstag, 29. Juni 2024

Hotel Sternen Restaurant

 

Nach einem strengen Monat auf der Arbeit (Anzahl Nächte plus Sitzungen und wenig Frei am Stück, die Nächte und die Arbeit hingegen sind im Moment relativ ruhig) war ich froh, endlich vier freie Tage am Stück zu haben. Und ein gemütliches Programm: drei Restaurant-Besuche, Game Night und Besuch aus Zürich erwartet mich. Im Arbeits-Chat schrieb ich schon, dass ich nicht einspringen kann, falls wer ausfällt. Dass die alle informiert sind und mich nicht stören. Und: Endlich Sonne und warmes Wetter, FREU:-)

Das zweite Mal dieses Jahr, dass ich nach der letzten Arbeitsnacht, als ich nachts schlafen ging, Mitten in der Nacht erwachte. Um 03.50 Uhr. Ich konnte nicht mehr schlafen, habe mich aber einfach entspannt und stand früh auf (ca. 05.00 Uhr). Ich ging früh einkaufen und auf die Post (08.00 Uhr) und habe dazwischen noch alte Reviews überarbeitet. Danach guckte ich mir zwei Filme an und ging am Mittag, als ich richtig müde wurde, für 1.5h schlafen. Frisch gestärkt ging es am späten Nachmittag dann in die heisse Sonne. Ich ging etwas früher als geplant (Richtung Restaurant), so dass ich noch Sonne tanken konnte.

In dem Restaurant war ich zuletzt vor zwei Jahren. Damals mit einer weiblichen Begleitung vom ehemaligen Arbeitsplatz. Und dies sollte ich bereuten, da sie mich danach paar Monate gestalkt hat. Zum Glück nicht dramatisch: nachdem ich sie als Kontakt gelöscht hatte, war Ruhe angesagt. Und danach haben wir sicher noch ¾ Jahr zusammengearbeitet und sie liess mich in Ruhe. Diesmal musste ich nichts befürchten, da ich mit meiner Schwester dort essen ging. Die Sommer-Karte war sehr klein. Dennoch wusste ich schon, was ich nehmen würde. Ohne Reservation bekamen wir auf der Terrasse einen Platz. Problemlos. Es war sehr angenehm. Im Schatten, leichter, kühlender Wind. Zu guten Gesprächen bestellte ich:

 

als Hauptgang:

Holzer’s Hackbraten im Speckmantel

Champignons | Kartoffeln | Gemüse Brunoise | Kräuter

Jus | Gemüse | Nudeln

29.50 CHF

 

als Dessert:

Erdbeeren mit Rahm und 2x Mini Dessert im Glas (1x Schokoladenmousse, 1x Panna cotta)

??? CHF (das Total war 67 irgendwas CHF = ich gab mit Trinkgeld 70 CHF)

 

 

 

Die Qualität würde ich als gut bis sehr gut bezeichnen. Auf eine Vorspeise habe ich verzichtet. Da hat mich auch nichts angesprochen. Die Karte ist sehr klein. Sehr klein war auch die Portion Teigwaren auf meinem Teller. Da hätte ich für 29.50 CHF mehr erwartet. Das Gemüse und die Teigwaren waren ok, aber nichts Besonderes. Der Hackbraten hingegen im Speckmantel war sehr fein. Als Dessert entschied ich mich gegen den Schokoladenkuchen mit heissem Kern, sondern nahm Erdbeeren mit Rahm (waren gut, aber zu wenig Rahm) und zwei Mini-Desserts im Glas. Es gab vier Auswahlmöglichkeiten, ich nahm zwei: Schokoladenmousse und Panna cotta. Die waren der Wahnsinn und leckerer als die Erdbeeren.

 

 

Fazit:

 

 


Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend









Freitag, 28. Juni 2024

The Dragon Lives Again

The Dragon Lives Again

Story:

Nach dem überraschenden Tod von Bruce Lee (Bruce Leung Siu-Lung) erwacht dieser in der Hölle. Dort bekommt es Bruce Lee mit diversen Gestalten wie dem Godfather (Shin Il-Ryong), dem König der Unterwelt (Tang Ching), James Bond (Alexander), einer lasziven Ausländerin (Jenny), One-armed swordsman (Nick Cheung Lik), dem Exorzisten (Fong Yau), Clint Eastwood (Bobby Canavarro), Zatoichi (Wong Mei), Popeye (Eric Tsang Chi-Wai), Dracula (Cheung Hei) und einer Horde Skelett-Krieger und Mumien zu tun…

Meine Meinung:

The Dragon Lives Again hat die 2. Sichtung nur knapp bestanden. Der Film ist in meinen Augen klar überbewertet. Es gibt viel zu wenig Action und diese ist mehrheitlich auch nicht wirklich spektakulär anzusehen. Trotz einer Laufzeit von nur 91 Minuten ist der Film öfters auch langweilig. Und das trotz Beteiligung von Star Bruce Leung Siu-Lung, der zum einen die Hauptrolle als «Bruce Lee» spielt und zum anderen auch die Action-Szenen choreographierte.

Nach dem überraschenden und schockierenden Tod von Bruce Lee wurde das Bruceploitation-Genre geboren und es folgten Filme wie Bruce and the Shaolin Bronzemen, Bruce’s Deadly Fingers, The Kung Fu Fever, Die Todesrächer von Bruce Lee oder Concord of Bruce Lee. Das Bruceploitation-Genre gehört nicht zu meinen Lieblingen im Kung-Fu-Sub-Genre-Bereich, auch wenn es einige tolle Filme zu sehen gibt. Ich kenne auch lange noch nicht alle, die es gibt. Einfach auch, weil es viel zu viele gibt. Und dann sind es immer die gleichen Probleme die vorherrschen:  Nur zensierte Fassungen, Originalbildformat aber nur Dubbed oder Vollbild und im O-Ton und ggf. ohne Subs etc.

Regisseur Lo Kei, der mit Bruce Lee The Invincible den definitiv besseren «Bruce Lee»-Film abgeliefert hat, schickt Bruce Leung Siu-Lung (Gang Master) zwar in eine herrlich amüsante, fantasievolle und trashige Fantasy-Story, in welcher er in der Hölle diversen Persönlichkeiten ausgesetzt ist, aber dank Längen und dem teilweise beschränkten Talent in Sachen Martial Arts der (z.T. ausländischen) Stars kommen die Defizite schwerer zum Tragen, als erwartet. Zuerst nur sehr wenig Kämpfe, dann sind diese nicht wirklich sehenswert und der Plot und Verlauf sind lahm.

Es ist zwar amüsant, dass fiktive oder reale Figuren wie Dracula, Clint Eastwood, Zatoichi und Co. zu sehen sind, aber die machen von ihren Gimmicks nicht gebrauch und alle können sie Kung Fu. Das ist etwas schade. Da hätte man mehr Individualität einfliessen lassen sollen. Abgesehen von Bruce Leung Siu-Lung und Eric Tsang (Scared Stiff) ist mir der Cast auch gänzlich unbekannt. Was auffallend ist, ist die Tatsache, dass mit viel schmuddeligem Sex und Nacktszenen versucht wurde, gewisse Defizite zu kompensieren. Teilweise ist das gelungen. Ich denke, so hat sich der Film auch besser ins Ausland vermarkten lassen.

Fazit: Alles andere als ein Kracher. Bruceploitation-Fans können dennoch einen Blick riskieren…

Infos:

O: Li San Jiao Wei Zhen Di Yu Men

HK 1977

R: Lo Kei

D: Bruce Leung Siu-Lung, Shin Il-Ryong, Tang Ching, Alexander, Jenny, Nick Cheung Lik, Fong Yau, Bobby Canavarro, Wong Mei, Eric Tsang, Cheung Hei

Laufzeit der UK-DVD: 91:05 Min.

Gesehen am: Nov. 2012 / Neusichtung am: 15.05.24 / Sichtung US-Blu: 27.06.24

Fassungen: Für eine 2. Sichtung lag mir die UK-DVD von Vengeance Video vor = Uncut, solide Bild- und Tonqualität, aber Vollbild und somit fehlt viel Bildinformation. Wichtig ist aber der Ton: Mandarin O-Ton liegt vor, nebst dem englischen Dub, den ich als schlecht in Erinnerung habe. Untertitel gibt es keine. In der kommenden Box von Severin Films wird der Film als Blu-Ray in 2.39:1 enthalten sein. Als Extras gibt es u.a. einen AK und alternative Szenen der franz. Fassung. Leider ohne O-Ton, was sehr schade ist. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Mai 2024). Nachtrag 27.06.24: Heute schaute ich mir den Film in Englisch an. Ich bin kein grosser Fan von Englischen Dubs. Aber im Fall von The Dragon Lives Again macht der im O-Ton ohne Subs schon weniger Spass, vor allem in den Szenen, in welchen nicht gekämpft wird. Und davon gibt es einige Szenen. Für diese Sichtung guckte ich mir nun die US-Blu-Ray von Severin Films an. Dazu gibt es in folgenden Neukauf mehr Infos = Neukauf. Es wurde die US-Fassung als 35mm Print auf der Disc verewigt. Das Widescreen macht die Kampfszenen definitiv besser und auch die Bildqualität ist viel besser. Siehe Bildvergleich unten. Die Dialoge zu verstehen, hat die Füllszenen weniger lahm und leicht unterhaltsamer gestaltet. Den Film empfinde ich aber auch in dieser hervorragenden Qualität noch immer als überbewertet. Und es gibt zwei negative Dinge: Severin films haben es verpasst, den O-Ton (plus Subs) auf die Disc zu pressen und es ist schade, dass es die sechs Minuten an Zusatzszenen (aus einem franz. Print) nicht integriert im Film als Bonusfassung zu sehen ist. Es gibt zum Englischen Ton englische Subs. Die Synchro ist nicht wirklich toll, aber nicht ganz so mies wie bei Ocean Shores. 








Donnerstag, 27. Juni 2024

Murder Masters of Kung-Fu

Murder Masters of Kung-Fu

Story:

Miss Lam (Nancy Yen Nan-See) und ihr Vater führen eine Kampfschule. Regelmässig werden Turniere ausgetragen, um neue Schüler aufzunehmen. Als Sha Lung (Lung Fei) daraufhin in einem Kampf besiegt wird, muss er gegen seinen Willen zulassen, dass sein Gegner in die Schule aufgenommen wird. Und er scheint ein Auge auf Miss Lam zu werfen, welche Sha Lung vergöttert. Doch sie erwidert seine Bedürfnisse nicht…

Meine Meinung:

Murder Masters of Kung-Fu lag sechs Jahre ungesehen rum. Grund, dies zu ändern. Allgemein sah ich in den letzten Wochen kaum ungesehene VHS-Filme. Ebenfalls ein Grund, dies zu ändern. Murder Masters of Kung-Fu ist ein unbekannter Anfang 70er Jahre Basher aus Taiwan im modernen Setting. Dies stellt im Vergleich zu vielen anderen solchen Filmen eine willkommene Abwechslung dar. Andere Fassungen ausser diesem VHS sind mir auch nicht bekannt. Ich fand auch in China und Co. keine andere Fassung. Das ist schade wegen dem fehlenden O-Ton, da die englische Synchro alles andere als toll geworden ist. O-Ton würde den Film qualitativ aufwerten.

Murder Masters of Kung-Fu ist kein Kracher, aber absolut ok und solide. Und, das ist das Wichtigste, der Streifen von Regisseur Hsu Tien-Yung (Six Directions of Boxing, The Flying Dragon) ist nicht langweilig. Es gibt viele Kampf- und Turnierszenen, so dass der Film kurzweilig unterhält. Der Film, dessen Titel auch Evil Slaughter lautet, wartet mit einer etwas wirren Story auf. Alles in allem kann man sich aber an den Figuren orientieren: die liebliche Nancy Yen Nan-See (The Drunken Swordsman) = Heldin, Tien Peng (The Elimination Pursuit) = der mysteriöse Unbekannte und Lung Fei (Kung Fu Kids) spielt, wenig überraschend, den Bösewicht. Blacky Ko Shou-Liang (Im Würgegriff der gelben Schlange) habe ich nicht erkannt. Schade, dass es von Nancy Yen Nan-See nur sporadische Kampfszene zu sehen gab. Von ihr hätte ich gerne mehr gesehen. Dafür gibt es unzählige Kämpfe.

Fazit: Basher Fans werden zufrieden sein!

Infos:

O: Tie Jiao Wa

Taiwan 1973

R: Hsu Tien-Yung

D: Nancy Yen Nan-See, Tien Peng, Lung Fei, Liu Ming, Wu Tong-Chiao, Blacky Ko Shou-Liang

Laufzeit der US-VHS: 93:29 Min.

Gesehen am: 11.05.24

Fassungen: Mir lag das US-VHS von World Video Pictures vor = k.A. ob Uncut, Vollbild und somit an den Seiten beschnitten, solide Bild- und Tonqualität, nur Englisch Dubbed (schlechter Dub). Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Mai 2024).