Neuer Nachtrag und neue Reviews
Film Reviews zu Filmen aus den Genres Horror, asiatischem Kino, Action etc. Alte Reviews & Berichte der HP www.reviews.ch.vu werden nach und nach auch hochgeladen und wenn nötig komplett überarbeitet.
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Sonntag, 21. Dezember 2025
Samstag, 20. Dezember 2025
The Black Dragon vs. The Yellow Tiger Review
The Black Dragon vs. The Yellow Tiger
Story:
Eine Gangster-Organisation schickt Kämpfer und Killer los, um Tong Lung (Tong Lung) auszuschalten. Dieser hat Bruce Lee (nach den Ereignissen in Way of the Dragon) im Wettkampf besiegt und somit die Organisation um viel Geld gebracht…
Meine Meinung:
Aka The Growling Tiger. Mitte der 70er Jahre Bruceploitation -Film und nicht offizielle The Way of the Dragon Fortsetzung aus Taiwan, in welcher Tong Lung (The Two Tigers) die Hauptrolle spielt und einen auf Bruce Lee macht. Der Plot ist kaum vorhanden und unglaubwürdig. Gegen Ende wird es zu einer persönlichen Rache-Geschichte, nachdem ein kleiner Junge getötet wurde und es gibt einen (relativ schwachen) Finalkampf gegen einen schwarzen Kämpfer auf einer Pagode.
Der Film von Regisseur Yang Yang war übrigens seine einzige Regiearbeit. Gleichzeitig soll er auch das Drehbuch verfasst haben. Der Film bietet zwar eine gesunde Anzahl an Kampfszenen und richtig langweilig wird es nie, dennoch ist der Film kein Kracher des Bruceploitation-Genres und/oder gehört nicht zu den besseren Titeln aus Severin Films Box (siehe Fassungen). Was dem Film fehlt, ist das gewisse Extra. Die Musik hätte besser ausgewählt werden können (Italo-Western Stücke), der Film hätte blutig oder schmuddelig (Nacktszenen und Sex als Füllszenen) sein dürfen. Das wären Details gewesen, die den Film etwas aufgewertet hätten. Zudem fehlt es dem Film an wirklich bekannten Namen. Mit Ausnahme von Addy Sung Gam-Loi (Bruce, Hong Kong Master), der mit Hitler-Schnauz zu sehen ist, sind mir die meisten Darsteller inklusive die Gweilos im Film, unbekannt. Wenig charismatische Gesellen. Die besten Szenen hat der Film im letzten Viertel des Filmes (auch die besten Kampfszenen).
Fazit: Durchschnittlicher Bruceploitation-Beitrag!
Infos:
O: Tang Shan Hu Wei Jian Sha Shou
Taiwan 1974
R: Yang Yang
D: Tong Lung, Addy Sung Gam-Loi, Tit Yan, Ching Ai-Hua, Jin Ke-Han
Laufzeit der US-Blu: 88:03 Min.
Gesehen am: 01.12.25
Fassungen: Gesehen als US-Blu-Ray von Severin
Films via The Game of Clones: Bruceploitation Collection Vol. 1 = Uncut, nur
Englischer Dub (mieser Dub), kein Ton dafür auch englische Subs, sehr gute
Bildqualität (quasi nicht restauriertes HD = Zusammenschnitt aus zwei 35mm Prints,
z.T. sehr dunkel). Die deutsche DVD (Titel: Rache für Bruce Lee) ist zwar
heller (Bildqualität), aber nicht ganz Uncut und an den Seiten im Vergleich zur
US-Blu-Ray stark beschnitten. Eine O-Ton Fassung ist mir unbekannt (Stand: Dez.
2025).
Beauty and the Beast Review
Beauty and the Beast
Story:
Ein Geschäftsmann (Václav Voska) verliert sein Vermögen. Durch Zufall hilft ihm ein im Wald lebendes Monster (Vlastimil Harapes). Dafür muss der Vater jedoch eine seiner drei Töchter an das Monster abgeben. Als die jüngste Töchter Julie (Zdena Studenková) davon erfährt, will sie ihrem Vater helfen und macht sich freiwillig zum Monster auf…
Meine Meinung:
Beauty and the Beast ist ursprünglich ein französisches Märchen, welches oftmals verfilmt wurde. Auf die Schnelle kommt mir nur der BIFFF-Beitrag Your Monster in den Sinn, der sich der Idee bedient. Oder den franz. Kunstklassiker The Beast. Ob ich jemals andere Verfilmungen mit der Thematik sah, daran kann ich mich zumindest aktuell nicht erinnern. Beauty and the Beast von Juraj Herz (drehte auch den sehenswerten The Cremator) stellt dabei eine eher düstere Variante aus dem Jahr 1978 dar.
Ob sich der Film inhaltlich ans Original-Märchen hält oder nicht, kann ich daher nicht sagen. Der Film ist, vor allem optisch und stimmungsvoll, gelungen. Die düstere Note tut dem Film gut. Die Bilder haben mir, wir auch das Aussehen des Monsters, gefallen. Wie im Tierhorrorfilm Genre zeigen die Filmemacher zu Beginn nur wenig von der Kreateur, um die Spannung hochzuhalten. Das Aussehen des Monsters fand ich kreativ und innovativ. Das Setting im Wald ist auch gut gewählt. Einige Zuschauer dürften Mühe haben, wie Tiere im Film behandelt werden. Zu Beginn gibt es (echte) Schlachtungen und später sehen wir gestresste Pferde im Wald, wenn es um Feuer-Stunts geht.
Dennoch hat mich der Film und Inhalt nicht wirklich gepackt. Ich nahm es eher gleichgültig hin. Zudem waren mir die Schicksale der Figuren, ganz ehrlich, auch relativ egal. Egal ob Vater und die jüngste Tochter oder das einsame Dasein, welches das «Biest» im Wald fristet. Es hat mich nicht berührt, gefesselt oder Gefühle in mir ausgelöst. Im Gegenteil: es hat mich kalt gelassen. Cool fand ich die Kameraarbeit. Teilweise kommen hier schon sehr früh Ego-Shooter Perspektiven à la Hardcore Henry, Freitag der 13. oder Maniac auf. Das empfand ich als cool und damit war der Film seiner Zeit weit voraus.
Fazit: Ein Film mit Licht und Schatten. Durchschnittswerk aus Severin Films Vol. 2 (siehe Fassungen)…
Infos:
O: Panna a netvor
Tschechoslowakei 1978
R: Juraj Herz
D: Zdena Studenková, Vlastimil Harapes, Václav Voska, Jana Brejchová
Laufzeit der US-Blu: Ca. 91 Min.
Gesehen am: 01.12.25
Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Severin
Films via All the Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2. Der Film
liegt Uncut, im O-Ton und mit englischen Subs vor. Als Kurzfilm gibt es
Interviews mit dem Regisseur und der Hauptdarstellerin inklusive eines
Kurzfilmes. Die Bildqualität ist gut, aber nicht auf Blu-Ray Niveau, was ggf.
am Ausgangsmaterial liegt. In Deutschland wurde der Film als Die Jungfrau und
das Ungeheuer (welches auch komplett auf dem Frontcover zu sehen ist = Spannung
gekillt) auf Blu-Ray veröffentlicht.

