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Sonntag, 27. August 2017

The Bleeding House Review

The Bleeding House

Story:

Ein Fremder namens Nick (Patrick Breen) hat eine Autopanne und fragt bei einer Familie (u.a. Alexandra Chando) an, ob er in ihrem Haus eine Nacht übernachten dürfe bis am nächsten Morgen der Abschleppdienst kommt. Die Familie willigt ein - ein Fehler...

Meine Meinung:

The Bleeding House beim Kumpel gesehen - ein Blindkauf. Der Film war besser und blutiger als erwartet! Man wird kurzweilig und gut unterhalten. Die Story erinnert an andere Filme dieser Art, bietet jedoch noch genug Eigenständigkeit und Überraschungen, um nicht als billiges Plagiat tituliert zu werden.

Der Film ist solide, relativ gut gespielt wenn auch einige Figuren zum Overacting neigen (Nick). Die Darsteller sind mir nicht bekannt, aber es handelt sich ja auch nicht um einen wirklich bekannten Film.

Ein kleiner, feiner Genre-Beitrag, der zudem blutiger als geraten ist. Früher wäre dieser Art Film mit Sicherheit zensiert, indiziert oder gar verboten worden, aber heutzutage wird (zum Glück) nach anderen Massstäben beurteilt. Der Film hat einige fiese und derbe Szenen und Ideen, wobei die Make-Up Effekte simpel aber auch sehr gut getrickst wurden (der Kehlenschnitt z.B.).

Der Film ist inhaltlich auch noch spannend und nur bedingt vorhersehbar, weil die Familie selbst auch Geheimnisse zu verbergen hat. Das sorgt ebenso für einige makabre und morbide Szenen, so dass teilweise auch so etwas wie eine Art Backwood Stimmung aufkommt.

Wenn man nicht zu viel erwartet kann man mit dem Film gut unterhalten werden. Für einen Blindkauf in der Tat keine üble Anschaffung.

Kein Must See Titel, aber alles andere als ein schlechter Film.

Infos:

O: The Bleeding

USA 2011

R: Philip Gelatt

D: Alexandra Chando, Patrick Breen, Nina Lisandrello, Charlie Hewson

Laufzeit der deutschen DVD: 82:52 Min.

Gesehen am: 15.07.16

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD vor = Uncut, O-Ton, deutsche UT, gute Bildqualität.

Fantasy Film Fest (FFF) Programm, Vorbereitungen, Gedanken

Programm:

17.9:
68 Kill

18.9:
Shock Wave / Rendel / Killing Ground / M.F.A.

19.9:
Replace / It Comes At Night / Fashionista

20.9:
Land of the Little People / Game of Death / I Remeber You / Psychopaths

21.9:
47 Meters Down

Gedanken zum Programm:

Ich gehe nur eine kleine Anzahl Filme schauen weil nur paar Tage Frei. Das Filmfest würde vom 13.9-24.9 laufen. Zudem kommt, dass einige Filme welche an den Daten, in welchen ich in Berlin bin, schon am NIFFF liefen und ich diese nicht ein zweites Mal schauen gehe (The Mermaid, Super Dark Times, The Autopsy of Jane Doe). 
Zwei Filme (Marlina the Murderer In Four Acts und Colossal) lasse ich aus - diese wären beide auch am NIFFF gelaufen aber haben mein Interesse schon dort nicht geweckt. 

So schaue ich gemütliche 13 Filme, über welche ich bisher noch kaum etwas weiss, da die Reviews noch nicht vorbereitet wurden. 

Der Eröffnungsfilm ist It - die Neuverfilmung der Stephen King Geschichte. Zwei Streifen, welche ich leider verpasse sind Hatchet Victor Crowly (müsste Teil vier sein) und My Friend Dahmer. Hatchet läuft zwar am 21., aber an diesem Tag reise ich in die Schweiz zurück und My Friend Dahmer würde am 22.9 laufen (arbeite ich wieder). 

Vorbereitungen und Gedanken:

Mehr durch Zufall als geplant besuche ich relativ spontan das Fantasy Film Fest, welches in Deutschland seit vielen Jahren die Fans in die Kinos lockt - welches in mehreren Städten stattfindet. Ich gehe ans FFF in Berlin, da ich zu dem Zeitpunkt sechs Tage (effektiv nur 5.5 Tage) Frei habe. 

Das Programm zu Berlin wurde erst vor paar Tagen Ende August bekannt gegeben. Tickets kann man Online noch nicht kaufen. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass ich als Schweizer über die Sony Center Seite Tickets via PayPal werde kaufen können, was gemütlich ist. Der Preis von zehn Euro pro Film ist auch günstig (für Schweizer Verhältnisse). 

In Berlin laufen die Filme nur in einem Kino (Sony Center) und es laufen nicht mehrere Filme gleichzeitig wie am NIFFF - was gemütlich ist. Das heisst wenn jemand Frei hat und ans ganze FFF gehen kann, kann er theoretisch alle Filme anschauen gehen während das am NIFFF je nach Auswahl des persönlichen Filmgeschmacks nicht geht. 

Gäste die kommen sind nicht erwähnenswert. Ich fliege nach Berlin und habe ein Hotel gebucht (was teilweise nicht gerade tolle Bewertungen bekommen hat, aber meinen Ansprüchen wird es genügen) welches nur zehn Gehminuten vom Kino entfernt ist. Das war mir wichtig, möglichst nicht den ÖV brauchen zu müssen (und somit von potenziellen IS Attentätern auch nicht im ÖV in die Luft gejagt zu werden). Leider hat mein Hotel kein WLAN im Zimmer und ich habe eigentlich nicht vor, meinen neuen Laptop nach Berlin mitzunehmen, so dass die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass Reviews zu den Filmen und Festival Berichte erst zu einem späteren Zeitpunkt Online gehen werden. An Vormittagen, Mittagen und teilweise an einem Abend will ich zudem gut Fleisch essen gehen - drei Restaurants habe ich mir schon notiert.

Allgemein überlege ich mir ab 2018, nicht nur am NIFFF Ferien zu planen, sondern auch für das FFF in Berlin, so dass ich pro Jahr gleich zwei Film Festivals besuchen gehen könnte. Aber das entscheide ich erst nach dem FFF definitiv und dann ist es noch immer von der Ferienplanung bei der Arbeit abhängig, ob überhaupt möglich oder nicht.

PS: Das Plakat zum FFF finde ich überhaupt nicht schön...

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