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Mittwoch, 8. November 2017

It Review

It

Story:

Eine Gruppe von Jugendlichen (u.a. Sophia Lillis) kämpft in einer US-Kleinstadt der 80er gegen das ultimative Böse (Bill Skarsgård)…

Meine Meinung:

Neuverfilmung der Stephen King Geschichte (1100 Seiten, Buch habe ich bisher noch nicht gelesen, hole ich in Zukunft sicher einmal nach, Nachtrag: inzwischen gelesen) welche schon 1990 als TV Miniserie / TV Film als 2teiler (zumindest in den USA) veröffentlicht wurde (Review). 

Der Film von 1990 gehört zu meinen frühsten Kindheitserinnerungen bzw. Horrorfilmen, welche ich schon als Kind sah und daher hat der Film einen speziellen Stellenwert für mich. Was habe ich mich damals gegruselt – nur schon der Vorspann und die Musik dazu waren sehr unheimlich!

Daher wusste ich schon: der neue Film kann gar nicht besser werden. Ich guckte auch möglichst wenig Trailer (nur den ersten oder zweiten habe ich gesehen bzw. lief in Annabelle 2 im Kino), las keine Reviews, versuchte nicht viel zu erwarten. Trotzdem freute ich mich auf den Kinobesuch.

Nach dem Schauen blieb ich mit gemischten Gefühlen zurück. Teil zwei, der erst 2019 in die Kinos kommen soll, werde ich sicherlich auch schauen gehen – aber in die Sammlung wird der Film vorerst nicht aufgenommen. Auch dazu lohnt sich ein Kinobesuch – man spart Geld für einen späteren DVD / Blu Ray Kauf.

Alles in allem ist der Film okay und gut, aber es gibt doch auch einiges an der Kinoversion zu kritisieren.

Fangen wir mit den positiven Seiten an:

Trotz der langen Laufzeit von über zwei Stunden war der Film nicht langweilig. Im Gegenteil: hier und da hätte man sich gerne noch mehr Szenen/Laufzeit gewünscht.

Die Darsteller waren alle samt sehr gut! Unbekannte Jungdarsteller die ihren Job sehr gut gemacht haben. Da der Film grosse Coming Of Age Szenen bietet und teilweise mehr wie ein solches Drama wirkt als ein Horrorfilm fühlte ich mich auch an die Jungdarsteller aus Super Dark Times oder Sicilian Ghost Story erinnert (oft fiel in anderen Reviews auch der Vergleich zur Serie Stranger Things).

Dazu kommen wir auch zu Bill Skarsgård als Pennywise – diesen fand ich besser als erwartet auch wenn er nicht am Tim Curry herankommt. Ich hätte mir jedoch mehr ruhige Szenen und Dialoge mit ihm gewünscht wie z.B. beim Beginn des Filmes. Diese waren sehr stark.

Der Nostalgie Bonus wirkte sich auch positiv auf mich aus. 80er Jahre, typische US Kleinstadt – so was mag ich einfach (und dies ist ja bei vielen Stephen King Verfilmungen der Fall). Das gibt immer Pluspunkte.

Negative Seiten:

Story wirkt teilweise zu gehetzt oder episodenhaft (Aneinander gereiht ohne grossen Link dazwischen, z.B. als die einzelnen Figuren im ersten Viertel alle ihre Pennywise Begegnung haben). Hier wären neue Szenen in einem möglichen längeren Cut auf Heimmedium wünschenswert.

Soundtrack: Nicht wirklich schlecht aber auch nicht speziell gut. Soll heissen: unauffällig.

Keine Spannung, keine Atmosphäre, nicht gruselig: Dies ist sicher einer der grössten negativen Pluspunkte. Der Film bietet keine Spannung. Es kommt zudem zu keiner Sekunde eine unheimliche oder dichte Atmosphäre auf. Gruselig war der Film leider auch nicht und teilweise kann man fast nicht von echtem Horror sprechen. Der Film spielt in einem altmodischen Setting aber mit zu modernen Schockeffekten, welche alle 08/15 sind (Jump Scares) und welche man aus vielen anderen Filmen kennt. Die Kamera ist dann teilweise zu schnell und hektisch, ein Schocker folgt auf den nächsten. Dies geht zu Lasten von Pennywise und seinen Dialogen, was schade ist. Der nächste Kritikpunkt baut weiter auf das hier geschriebene auf:

Schlechte CGI Effekte. Der Film baut, gerade in einigen der Gewalt- oder Schock/Jump Scare Szenen, auf sehr billige CGI Effekte. Daher wirken diese Szenen auch schlecht und nicht brutal oder gruselig (ansonsten gibt es schon bisschen mehr Blut zu sehen als in der 1990 TV Version) sondern einfach billig getrickst. Das ist schade. Wenn man alte Effekte anschaut (z.B. die Effekte aus Das Ding aus einer anderen Welt von 1980) dann wirken diese wie dazumal noch heute absolut grandios und tricktechnisch brillant. Diese Effekte sind nicht schlecht gealtert. 
 
Und heutige CGI Effekte? Billig, als solche zu erkennen, können es mit Effekten aus einem Film von 1980 nicht aufnehmen, geht zu Lasten von Stimmung und Atmosphäre. Leider interessiert das 90% der Zuschauer nicht und daher wird es sich sicherlich auch nicht ändern…Auch viele der Pennywise Szenen wurden durch digitale Effekte verschlimmbessert, so dass es wenig wirklich gute und authentisch wirkende Szenen mit dem Clown gibt. Das ist schade, da Pennywise eben besser als erwartet war und man gerne mehr von ihm gesehen hätte aber nicht als billigen, digitalen CGI Effekt…

Fazit: Kann man sich gut schauen. War, zumindest bisher in den USA, ein grosser Erfolg, wenn man bedenkt, dass Rated R Film und durch einige Naturkatastrophen der Film am Startwochenende in vielen Bundesstaaten gar nicht lief. Auf Heimmedium ist eine längere Fassung im Gespräch, Kapitel zwei wird erst 2019 in die Kinos kommen! Den 2. Teil werde ich mir sicher auch anschauen gehen, aber mit einem möglichen Kauf warte ich ab (wie wird Teil 2? Wie wird eine mögliche Langfassung von Teil 1?). 

Gefolgt von: It Chapter Two

Infos:

O: It

USA 2017

R: Andrés Muschietti

D: Bill Skarsgård, Jaeden Lieberher, Jeremy Ray Taylor, Sophia Lillis, Finn Wolfhard, Wyatt Oleff

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 135 Min.

Gesehen am (Kino): 11.10.17

Fassungen: Gesehen im Kino – Uncut, ab16/14 und im O-Ton mit deutschen und franz. Subs. In Deutschland soll der Film im Feb. 2018 auf Heimmedium (DVD, Blu Ray etc.) erscheinen. Im Gespräch sei eine 15minütige längere Fassung.

Schulmädchen-Report, 12. Teil - Wenn das die Mammi wüsste Review

Schulmädchen-Report, 12. Teil - Wenn das die Mammi wüsste

Inhalt inklusive meiner Meinung:

Vorgeschichte siehe HIER KLICKEN!

Nach den letzten zwei Teilen erwartete ich bei Teil Nummer 12 (vorletzte Teil der Reihe) gar nichts mehr. Vielleicht hat mir den Streifen auch deshalb zugesagt. Ich ging ohne Erwartungen an den Film heran – und siehe da: war kurzweilig, unterhaltsam, teilweise bewusst dramatisch und provokant, teilweise lustig und voller Klamauk (und zwar funktionierend). Hätte ich also jetzt nicht mehr erwartet – dachte geht bis zum Ende (Teil 13) schlecht weiter. Immerhin wurde die Reihe immer unpopulärer, die Konkurrenz immer grösser und die Zuschauer gingen weniger ins Kino sprich die Kosteneinnahme nahm ab, die Kostenausgabe nahm zu (die «Schulmädchen» Darstellerinnen wurden im Laufe der Jahre immer teurer).

Die Rahmenhandlung besteht aus Leserbriefen von Mädchen, welche von Redakteuren einer Zeitung gelesen und gezeigt werden. Da wird wieder einiges Brisantes geboten (Inzest) aber auch sehr lustiges (Wildschwein Ausflug der Schulklasse der anders endet als geplant). Auf alle Fälle war der Inhalt unterhaltsam und kurzweilig (okay, die Laufzeit von nicht Mal 80 Minuten ist auch eine Tatsache die dazu beigetragen hat).

Die Darsteller hatten keine Scheu sich nackt zu zeigen, waren sichtlich mit viel Spass beteiligt und die Dialoge regten zum Schmunzeln an (der falsche Arzt der die Tochter untersucht zum Beispiel). Es fällt auf, dass die Kamera teilweise mehr Details in den Sexszenen einfängt – die Zeiten ändern sich, man versucht etwas provokanter an die Sache zu gehen und somit mehr Zuschauer für sich zu gewinnen.

Fazit: nach zwei schlechten Fortsetzungen ein kleiner Lichtblick – ob der letzte Teil der Reihe auch noch Mal im positiven Sinne zu überraschen vermag?

Gefolgt von: Schulmädchen-Report, 13. Teil - Vergiss beim Sex die Liebe nicht

Infos:

O: Schulmädchen-Report, 12. Teil - Wenn das die Mammi wüsste

Deutschland 1978

R: Walter Boos

D: Ulrich Beiger, Eva Berthold, Sylvia Engelmann, Michel Jacot, Hans J. Jung

Laufzeit der deutschen DVD: 78:56 Min.

Gesehen am: 10.10.17

Fassungen: Siehe Teil eins!

Roman Review

Roman

Story:

Roman (Lucky McKee) ist ein Einzelgänger und auf der Arbeit nicht beliebt. Er stalkt seine Nachbarin. Diese wird eines Tages auf ihn aufmerksam, sie verabreden sich. Doch Roman verliert die Kontrolle und tötet sie. Nun stellt sich die Frage - wohin mit der Leiche? Zudem beginnt die Polizei zu ermitteln und bald taucht schon die nächste Frau in Romas Laben auf...

Meine Meinung:

Roman befand sich auf einem 4-Film Set, welches ich ausgeliehen bekommen habe. Sonst hätte ich den Film vermutlich nie geschaut. Der Titel sagte mir auch gar nichts. Und verpassen tut man mit Roman auch gar nichts.

Independent Produktion, die man höchstens einmal anschauen kann. Durchschnitt, nicht in Erinnerung bleibend und nichts Neues, Originelles oder gar Spektakuläres. Besser als deutsche Low-Budget Filme dieser Art auf jeden Fall (technische Seite, Darsteller...), aber mir persönlich hat der Film nur wenig zugesagt so dass ich schon beim Schreiben des Reviews nicht mehr sonderlich viel über das Gesehene wusste.

Keine gute Werbung für den Film, der wirklich auch nicht lohnt, gekauft oder geschaut zu werden.

Fazit: Zeit- und Geldverschwendung.

Infos:

O: Roman

USA 2006

R: Angela Bettis

D: Lucky McKee, Nectar Rose, Kristen Bell

Laufzeit der US DVD: 91:46 Min.

Gesehen am: 13.07.16

Fassungen: Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Nov. 2017). Mir lag die US DVD vor = Solide Bild- und Tonqualität, Uncut, keine UT. Mir lag die "4 Films Horror Collection" aus den USA vor (ausgeliehen) auf welchem sich vier Filme auf einer DVD (Flipper) befinden. Die Einzel-DVD zum Film aus den USA hat im Gegensatz zu dieser Fassung Extras und bessere Tonformate.