Dieses Blog durchsuchen

Samstag, 14. Juli 2018

When the Trees Fall Review

NIFFF 2018 Spezial
When the Trees Fall

Story:

Kleine Ortschaft in Ukraine: die Jungen sind ohne Perspektiven. Es zieht sie weg in die weite Welt. Auch die jugendliche Larysa träumt davon, mit ihrer grossen Liebe, Scar, der als Krimineller arbeitet, abzuhauen. Doch nichts läuft wie geplant: Scar schickt sie weg, für ihre Mutter und Grossmutter ist Larysa nur eine «Schlampe», Scar wird nach einem missglückten Raub von Killern gejagt und Larysa willigt «einer Zwangsheirat» zu während Romas die Gegend unsicher machen…

Meine Meinung:

Von diesem Film habe ich wenig erwartet da nicht mein Setting und Genre. Und genau das habe ich auch bekommen. Der Film, ein sozialkritisches Coming of Age Drama mit Märchen / Mystery-Elementen (vor allem das doofe Ende mit dem Pferd über den Wolken), ist sicherlich kein schlechter Film, aber nichts für mich.

Es lief zu der Zeit alternativ am Filmfest aber nichts Besseres (und/oder schon gesehen), so dass ich mir den Film trotzdem anschauen ging. Die mir unbekannten Darsteller machen einen guten Job und die Story zeigt gut auf, mit welchen Problemen die Menschen in der Gegend zu kämpfen haben. Aber ihr Drama, zumindest im Film, hat mich nicht berührt oder gefesselt. Das, weil einige Figuren einfach auch sehr naiv gehandelt haben. Gespielt haben sie aber gut.

Auch technisch ist der Film gut gemacht. Da merkt man, dass ein gewisses Budget vorhanden war und ein Talent kann man der Regisseurin, immerhin stellt der Film ihr Spielfilm Debüt dar (machte, wie so viele vor ihr auch, Kurzfilme), nicht absprechen.

Fazit: Kein schlechter Film aber nichts für mich, nicht meinen Geschmack treffend, Funke sprang nicht rüber, hat mich nicht gefesselt.

Infos:

O: Koly padayut dereva

Ukraine, Polen, Mazedonien 2018

R: Marysia Nikitiuk

D: Marysia Nikitiuk, Eugen Grigoriev, Sofia Halaimova, Vadym Kovaliov, Aelita Nazarenko

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 88 Min.

Gesehen am: 13.07.18 am NIFFF

Fassungen: Gesehen am NIFFF 2018 im O-Ton mit eng. / franz. Subs. Es gibt noch keine DVD / Blu Ray (Stand: Juli 2018).

Freitag, 13. Juli 2018

Update

Neue Reviews und neuer NIFFF Bericht

 

 

  - Neuer NIFFF Bericht


- Operation Red Sea (NIFFF 2018 Spezial)

- Pig (NIFFF 2018 Spezial)

- Under the Silver Lake (NIFFF 2018 Spezial)

- One Cut of the Dead (NIFFF 2018 Spezial)

One Cut of the Dead Review

NIFFF 2018 Spezial
One Cut of the Dead

Story:

Ein Filmteam wird bei den Dreharbeiten zu einem Zombiefilm von echten Zombies heimgesucht…

Meine Meinung:

One Cut of the Dead, ein neuer Low-Budget Zombiefilm aus Japan, hat seine Stärken wie auch Schwächen. Eindrücklich sind die ersten ca. 37 Minuten: die sind nämlich mit nur einer Kamera und ohne einen einzigen Schnitt gefilmt! Beachtenswert!

Danach hat der Film eine schwache Phase, denn inhaltlich wechselt man in eine Zeitspanne vor dem Dreh, der durch Zombies gestört wurde! Diese Szenen waren zum Teil eher lahm, so dass ich wirklich nachdachte, die Vorstellung zu verlassen. Doch ich blieb, zum Glück, sitzen. Denn das letzte Viertel des Filmes ist dann wieder sehr spektakulär und einfach originell amüsant, unterhaltsam und witzig. Das NIFFF Publikum hatte an dem Film sichtlich Freude!

Allerdings will ich hier gar nichts verraten – denn ohne gross über die Inhalte und Twists bescheid zu wissen, funktioniert der Film sicherlich am besten! Es wäre schade, Überraschungen zu verderben!

Auf jeden Fall ist Regisseur Shin'ichirô Ueda mit diesem Low-Budget Zombiefilm (Komödie) ein innovativer Film gelungen, der nur schon wegen der "langen ohne Schnitt Phase" Aufmerksamkeit verdient hat. Es ist nämlich nicht leicht, dem ausgelutschten Zombiefilm neue Impulse zu verleihen – viele versuchen es, viele scheitern (z.B. The Dark).

Fazit: Zumindest als Fan von japanischen Low-Budget Horror/Zombiefilmen zu empfehlen! Kann man sich gut einmal ansehen! Seine Stärken hat der Film zu Beginn und am Ende.

Infos:

O: Kamera o tomeru na!

Japan 2017

R: Shin'ichirô Ueda

D: Yuzuki Akiyama, Takuya Fujimura, Ayana Gôda, Takayuki Hamatsu, Manabu Hosoi

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 96 Min.

Gesehen am: 12.07.18 am NIFFF

Fassungen: Gesehen am NIFFF 2018 im O-Ton mit eng. Subs. Es gibt noch keine DVD / Blu Ray (Stand: Juli 2018). 01.06.19 Nachtrag: Inzwischen in D raus von Koch-Media auf DVD oder Blu-Ray.