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Dienstag, 1. November 2022

The Frenchman's Garden Review

 
Horroktober 2022

The Frenchman's Garden

Story:

Spanien frühes 20. Jahrhundert:

In der Kleinstadt Peñaflor führt «The Frenchman» (Paul Naschy) eine Bar und ein Restaurant. Doch er pflegt noch diverse andere Hobbies (Bordellbesitzer etc.) und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Doch das Verschwinden von Menschen bleibt nicht unbemerkt…

Meine Meinung:

The Frenchman's Garden, den Paul Naschy (The Werewolf and the Yeti, Inquisition, Die Stunde der grausamen Leichen) laut Blu-Ray Cover Zitat als seinen besten Film betitelt, erzählt die wahre Geschichte des Serienkillers Juan Andrés Aldije, der zusammen mit seinem Komplizen zwischen 1898 und 1904 mehrere Morde beging. Vornehmlich an Bordellgästen, um diese bestehlen zu können.

Der Film, mehr ein True-Crime Drama als echter Horror, ist wie ein HK-True-Crime Film aufgebaut: der Film zeigt Paul Naschy im Knast, der daraufhin seine Geschichte erzählt (in einer langen Rückblende), ehe er und sein Gehilfe im Finale zum Tode verurteilt werden. Hört sich alles interessant an, ist es aber leider nicht.

The Frenchman's Garden ist enttäuschender Paul Naschy Film. Trotz der Tatsache, dass er Regie führte und die Hauptrolle spielte. Praktisch keinen Gore, kaum nackte Haut und vor allem einfach eins: stinklangweilig! Die bis vor paar Jahren selteneren Naschy Titel waren nun fast durch die Bank schlechter und wurde ihren Rufen nicht gerecht (The Beast and the Magic Sword, The Devil Incarnate, The Mummy’s Revenge).

Fazit: The Frenchman's Garden stellt jedoch bis dato den Tiefpunkt dar = wird nicht in Sammlung aufgenommen!

Infos:

O: El Huerto del Francés

Spanien 1977

R: Paul Naschy

D: Paul Naschy, María José Cantudo, Ágata Lys, José Calvo, Carlos Casaravilla, José Nieto, Silvia Tortosa

Laufzeit der US-Blu: 97:23 Min.

Gesehen am: Okt. 2022

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von Mondo Macabro vor = Uncut, neues Master, exklusive Extras, spanischer O-Ton, englische Subs. Bild- und Tonqualität sind hervorragend. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Okt. 2022).

Sonntag, 30. Oktober 2022

Devil Curse Review

 
Horroktober 2022

Devil Curse

Story:

Chan Che (Sun Xing) reist nach Bangkok. Dort trifft er auf die hübsche Chuma (Yip Yuk-Ping), welche jedoch eine Hexe und die Tochter eines Magiers (Ku Feng) ist. Dank einem Liebeszauber schläft Chan Che mit ihr. Zurück in Hong Kong wirkt Chan verändert und seine Frau (Emily Chu Bo-Yee) schöpft bald Verdacht. Gut, dass ihr Onkel (Kwan Hoi-San) ebenfalls ein Magier ist…

Meine Meinung:

2. Sichtung zum Horroktober nach zehn Jahren. Ich würde sagen, dass mir der nach der 2. Sichtung leicht besser gefallen hat. Früher hatte ich wohl einfach zu viele Erwartungen. Obwohl der Film relativ harmlos (also Ekel-Effekte dürften nicht erwartet werden) ist, gefiel mir der etwas besser als Blood Sorcery mit ähnlichen Inhalten.

Der (Blood Sorcery) war vor allem auf der 1. Disc zu lahm und Jason Pai Piao überzeugte mich nicht. Devil Curse, nicht zu verwechseln mit dem inhaltlich sehr ähnlichen Devil Sorcery (plus gleichem Cast = Ku Feng, Kwan Hoi-San & gleichem Regisseur = To Man-Bo), ist relativ kurzweilig und abwechslungsreich. Die Musik stammt aus A Nightmare on Elm Street 2 (und im Finale aus Halloween), was mir als Horrorfilmfan sehr gut gefallen hat. Passt auch gut!

Solche HK-Filme um schwarze Magie, Flüche und Duelle der Zauberer, gab es in den 80ern viele. Einer der ersten war die Shaw Brothers Produktion Black Magic. Mit eben besagtem Ku Feng, der später unzählige solche Rollen spielen solle. Er macht auch in Devil Curse eine gute Figur. Seine Filmtochter (Yip Yuk-Ping aus Suburb Murder) ist, wie allgemein die Frauen, hübsch anzusehen und sorgt für einen Schuss Erotik und Exotik (Aufnahmen und Vorspann in Thailand).

Lead Sun Xing hat seine Sache auch gut gemacht. Passte gut in die Rolle. Als 2. Magier fungiert Kwan Hoi-San. Auch ein bekanntes Gesicht, der in unzähligen Filmen zu sehen war (The Man from Holland, My Heart Is That Eternal Rose, Running Mate). Die Magier drehen aber erst im Finale so richtig auf. Effekte gibt es nur wenige: Plüschtier-Monster, Statuen von Folklore-Wesen (Höllenwesen), Wunde am Arm etc. Cool war der Anfang des Filmes: da gibt es Riesen-Tausendfüssler, ein Baby in einem Einmachglas und einen Krasue à la Krasue: Inhuman Kiss, Ghost of Guts Eater oder The Witch with Flying Head zu sehen.

Fazit: Wer diese Art Filme mag, kann einen Blick riskieren!

Infos:

O: Meng gui zhou

HK 1988

R: To Man-Bo   

D: Sun Xing, Yip Yuk-Ping, Ku Feng, Emily Chu Bo-Yee, Kwan Hoi-San

Laufzeit der HK-VCD: 52:57 Min. (1. Disc), 40:37 Min. (2. Disc)

Gesehen am: Mai 2012 / Neusichtung am: Okt. 2022

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Universe vor = Wahrscheinlich Uncut, O-Ton mit englischen Subs, gute Bildqualität. Alternativen: das VHS oder die LD vom gleichen Label oder der US-Import (Tai Seng VHS). Unter dem übersetzen Titel The God's Stranger gibt es eine südkoreanische VHS zu einer Korea-Fassung des Filmes = Koreanische Sprache, koreanischer Regisseur und mit koreanischem Cast.