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Freitag, 21. Februar 2025

Restaurant Waldeck

Adresse: Bernstrasse 5 CH-3072 Ostermundigen

 

2025 gehe ich es gemütlicher an, was Restaurant Besuche angehen. Im Januar war ich z.B. nur einmal auswärts essen und im Feb. war es (erst) Mitte Monat so weit. Wir haben spontan zu dritt im Waldeck, in welchem ich schon so oft essen ging (siehe Bericht), abgemacht. Ein Samstagabend. Es war nach vier Nächten (ich arbeite als Nachtwache) mein Ausschlaftag. Ich schlief heute unbewusst länger als geplant, da ich nach dem Wecker (12.15 Uhr) liegen blieb und wieder einschlief. Wir hatten nicht reserviert und wir trafen uns um 18.30 Uhr. Durch Glück bekamen wir noch einen Tisch im schickeren Teil des Restaurants, welches fast ausverkauft schien. Schön zu sehen, dass es im Waldeck so gut läuft. Zudem hatte es erstaunlich viele junge Gäste.

Da ich im Moment etwas bewusster auf Ausgaben schaue, wollte ich die Saltimbocca mit Risotto nehmen statt das Rindsfilet (400g). Saltimbocca ass ich seit Jahren nicht mehr. Doch dann wurde ich überraschend eingeladen. So nahm ich zwar nicht die Saltimbocca, aber auch nicht das teurere Rindsfilet (57 CHF). Nebst der regulären Karte boten sie aktuell noch andere Menüs mit Cordon Bleus an. Schlussendlich bekam ich darauf Lust. Zu guten Gesprächen im vollen Lokal bestellte ich folgendes Menü:

 


Menü

CORDON BLEU 

FRIBOURGER Vacherin, Speck & Zwiebeln

inkl. Nüsslersalat mit Ei Pommes Frites

37.00 CHF

 

Als Nachspeise:

Meringues Chantilly & Schokoladenmousse

? CHF



Nebst der Tatsache, dass das Restaurant auch voll schien, gefällt auch, dass seit vielen Jahren die gleichen Kellner servieren. Das ist immer ein gutes Zeichen. Auch der Chef selbst packte mit an und deckte z.B. unseren Tisch. Auch das ist schön zu sehen.  Die Fribourger Variante des Cordon Bleu nahm ich wegen dem Speck und den Zwiebeln. Es gab insgesamt vier Varianten. Diese sprach mich am meisten an. Der Salat war sehr fein. Viel Ei, viel Sauce. Gute Menge als Vorspeise. Nicht zu viel. Die Pommes Frites waren auch gut, ebenso das Cordon Bleu. Das war sehr gut und schmeckte lecker. Die Desserts, vor allem der Rahm (Chantilly) und der Schokoladenmousse, waren ausgezeichnet. Danach ging es in der Kälte nach Hause, wo ich mir noch einen Film und ein starkes Kaffee gönnte. Schöner Start in ein schönes Frei.

 

Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend












Donnerstag, 20. Februar 2025

The 36 Deadly Styles

The 36 Deadly Styles

Story:

Bösewichte (Lau Kwok-Shing, Bolo Yeung, Hwang Jang-Lee) terrorisieren die Gegend. Eine Gruppe von Helden (Fan Mei-Sheng, Nick Cheung Lik, Jeannie Chang Yung-Yung) stellt sich ihnen entgegen…

Meine Meinung:

The 36 Deadly Styles ist der bisher schwächste Beitrag in EUREKA!s Box-Set "Cinematic Vengeance!", den ich sah. Da waren The Shaolin Kids und vor allem 7 Grandmasters deutlich besser. Auch allgemein und abgesehen von der Eureka Box stellt The 36 Deadly Styles wohl einen der schwächeren Filme von Joseph Kuo (Mystery of Chess Boxing, The Unbeaten 28, Born Invincible) dar. Der Grund ist der massiv komplizierte und unzusammenhängende Plot. Der Film bietet quasi zwei Plots und ob die zusammen überhaupt eine Rolle spielen, kann ich nicht Mal sagen. Man könnte das Gefühl bekommen, dass hier aus zwei Filmen ein Film gebastelt wurde.

Der Humor und Klamauk sind mühsam wie auch das Overacting einiger Figuren wie. Chan Lau, der zu Beginn des Films den späteren Helden Nick Cheung und seinen Onkel durch die Wälder jagt, bevor sie Zuflucht in einem Shaolin-Tempel finden, nervt in diesen Szenen. Später kommen ultrabillige und lächerliche Perücken dazu. Die Haarpracht von Lau Kwok-Shing und Bösewicht Hwang Jang-Lee (The Uninvited Guest of the Star Ferry), der praktisch nur gegen Ende vorkommt, sind schlimm. Noch viel schlimmer und absolut lächerlich hat es jedoch Bolo Yeung (Bolo) erwischt. Das Ding muss ihn auch bei den Kampfszenen im Sehen beeinträchtigt haben…

Die Kampfszenen sind dabei solide und werden später, wenn sich auch eine Art Haupt-Geschichte bildet, besser und besser. Auch das ist im Old School Kung Fu Genre nichts Neues. Aber so schlecht oder belanglos wie hier, wurde es selten umgesetzt. Die besten Trainings- und Kampfszenen kommen im letzten Viertel vor, wenn Bolo Yeung, Hwang Jang-Lee, Nick Cheung, Mädel Jeannie Chang und Shaw Brothers Star Fan Mei-Sheng (Mysterious Footworks of Kung Fu) mehr und mehr in den Vordergrund geraten. Der Ton des Filmes wird auch ernster und der Finalkampf und das Ende von Hwang Jang-Lee ist dann sogar überraschend blutig geraten.

Fazit: Nur für Freaks von Old School Kung Fu Komödien zu empfehlen! Alle anderen schauen besser Drunken Master und Co.

Infos:

O: Mi Quan San Shi Liu Zhao

HK 1979

R: Joseph Kuo

D: Lau Kwok-Shing, Bolo Yeung, Hwang Jang-Lee, Fan Mei-Sheng, Nick Cheung Lik, Jeannie Chang Yung-Yung, Yeung Chak-Lam, Chan Lau, Jack Long Shi-Chia

Laufzeit der UK-Blu-Ray: 92:17 Min.

Gesehen am: Okt. 2009 / Neusichtung am: 13.12.24

Fassungen: Mir lag die UK-Blu-Ray von EUREKA! Via "Cinematic Vengeance!" Box vor. In dieser sind mehrere Filme von Joseph Kuo enthalten plus Karten, Booklet etc. Zu The 36 Deadly Styles: Uncut, O-Ton mit englischen Subs, Audiokommentar als Bonus, hervorragende Bild- und Tonqualität. In Deutschland ist der Film Uncut und in Deutsch auf DVD raus. Von diversen Anbietern. Ohne O-Ton. Titel: Die Acht tödlichen Schläge.

Mittwoch, 19. Februar 2025

Angel Terminators

Angel Terminators

Story:

Gangster Sawada (Kenneth Tsang Kong) kehrt nach sieben Jahren Exil aus Thailand nach Hong Kong zurück. Dort bringt er Gangster-Boss Bin (Shum Wai) um, der ihn vor sieben Jahren betrog und reisst die Macht an sich. Zusammen mit seiner Bande (Nishiwaki Michiko, Alan Chui Chung-San, Dick Wei, Mark Houghton, Bruce Fontaine) hat er nun das Sagen. Doch zwei Probleme tun sich auf: zum einen will er seine Ex-Frau (Carrie Ng) zurück, welche jedoch inzwischen mit einem Polizisten verheiratet ist, zum anderen sind zwei Cops (Sharon Yeung Pan-Pan, Kara Hui) hinter Sawada her…

Meine Meinung:

Angel Terminators sah ich lange nicht mehr. Es handelt sich um einen Anfang der 90er Jahre Actionfilm aus Hong Kong. Ein sogenannter Girls with Guns Streifen. Der Film von Wai Lit ist sehenswert. Umso fragwürdiger ist die Tatsache, dass Wai Lit in seiner Karriere nur zwei Mal auf dem Regiestuhl sass. Ansonsten fungierte er vor allem als Schauspieler vor der Kamera (Queen's High, Heart of Danger, Ghost Nursing), wobei er vor allem kleine Rollen gespielt hat. Angel Terminators war kein Flop, daher kann ich nicht mutmassen, warum er danach keine weiteren Filme mehr realisierte.

Mit Angel Terminators hat Wai Lit auf jeden Fall einen der besseren Girls with Guns Beitragen auf die Menschheit losgelassen. Der Plot ist dabei simpel. Auf der einen Seite haben wir die Bösewichte, auf der anderen Seite die Helden (= Cops). Und Carrie Ng spielt die dritte Geige und gerät zwischen die Fronten, um noch etwas mehr Plot und einen leichten Hauch von Dramatik in den ansonsten 08/15 Inhalt zu bringen. Dabei sind unzählige bekannte Namen mit an Bord. Kenneth Tsang Kong (Paragon of Sword and Knife), Shum Wai (The Protector), Nishiwaki Michiko (In the Line of Duty III), Alan Chui Chung-San (The 7 Grandmasters), Dick Wei (The Champions), Kara Hui (Behind the Curtain), Carrie Ng (Thunder Cop), Sharon Yeung (Duell der 7 Tiger) oder Gweilo Mark Houghton (Fight Back to School 2).

Besonders Fans von kämpfenden und schiessenden Mädels kommen voll auf ihre Kosten. Sharon Yeung, die schon zu Old School Kung-Fu Zeiten zulangte und Kara Hui, ein ehemaliger Shaw Brothers Star, gefallen in ihren Rollen. Auf der Gegenseite mimt Japanerin Nishiwaki Michiko gekonnt die Rolle des Bösewichts und der Rächerin, die den Tod von Alan Chui Chung-San (toller Stunt, der sein Leben im Film aushaucht) zu rächen versucht. Dick Wei, immer gut als Bösewicht, kommt erst gegen Ende vor. Kenneth Tsang gibt einen wunderbaren Fiesling ab. Shum Wai und Carrie Ng haben Nebenrollen. Der Film hätte auch ohne diese Sequenzen funktioniert.

Das Tempo des Filmes ist hoch. Es gibt viele spektakuläre und abwechslungsreiche Action-Szenen zu sehen. Dazu passende Settings wie abgelegene Hallen, Fabriken oder Baustellen. Die Actionszenen bestehen aus Verfolgungsjagden, schmerzhaften Stunts, blutigen Shoot-Outs und stark choreographierten, harten Kampfszenen. Die Actionszenen hat der Film Jacky Chen Shao-Lung zu verdanken, der u.a. für die Action in Filmen wie Love Me Vampire, Of Cooks and Kung Fu oder Master Killers zuständig war. Ein weiterer Star, der seine Erfahrungen bereits im Old School Kung Fu Sektor sammelte.

Fazit: Toller Girls with Guns Film. Must Have Titel!

Infos:

O: Gwang Tin Wong Ga Cheung

HK 1992

R: Wai Lit

D: Kenneth Tsang Kong, Shum Wai, Nishiwaki Michiko, Alan Chui Chung-San, Dick Wei, Carrie Ng, Sharon Yeung Pan-Pan, Kara Hui, Mark Houghton, Bruce Fontaine

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 92:35 Min.

Gesehen am: Jan. 2007 / Neusichtung am: 13.12.24

Fassungen: Früher sah ich den Film via HK- oder wahrscheinlicher als Tai Seng DVD. Diese habe ich schon länger verkauft, nachdem das deutsche Label Shamrock Media ihre Blu-Ray angekündigt hatten. Diese kann sich in der Tat sehen lassen. Der Film kommt als Mediabook mit DVD, Blu-Ray und Booklet (in welchem eine Seite scheinbar zu drucken vergessen ging) daher. Uncut, mit O-Ton und Subs. Die Bild- und Tonqualität ist der Wahnsinn. Den Film sah man noch nie in einer solch schönen Qualität. Im Bonusmaterial (bei deutschen Vös eher selten, da kein Geld dafür) lohnt sich das kurze (ca. sieben Minuten) Extra "Evil Gweilos Speak up!", in welchem Mark Houghton, Jeff Falcon und Co. zu Wort kommen. Dank gilt Toby Russell, der das Material zur Verfügung gestellt hat.